13.09.2015, 22:42
Das Bookingverhalten reflektiert doch wundervoll das der Zuschauer. Es gibt einen Markt. Diese 'potentiellen! ' Zuschauer ,nenne sie mal 'Schläfer' sind die, die in ihrer Vergangenheit mal einen positiven Bezug zu dem Produkt hatten. Hier gibt es ja auch eine Menge davon. Diese Informieren sich über das Produkt, bzw. einzelne Storylines, sind davon aber nicht in dem Maße davon überzeugt, dass es sie dazu bewegen würde Geld zu investieren. Es mag Leute geben, die die Ursache dafür bei den Leuten selbst suchen. Aber ist das denn der richtige Ansatz für ein Unternehmen? Wenn jemand, der um die Jahrhundertwende seinen Zenit hatte, das Cover des diesjährigen Video Games ziert, bedeutet das glasklar, dass es versäumt wurde, neue Stars zu kreieren und das ist einzig eine Frage des Bookings. Stellt euch das Szenario bei anderen Games vor. Cena ist der einzige 'Star' ( nicht zu verwechseln mit Draw), der kein Part Timer ist. Habe letztens ein Raw verfolgt im Fernsehen und mein Eindruck war wie stets: Es ging los mit einer viel zu langen Promo von Seth Rollins. (wie vor 2 Monaten auch schon)Natürlich wusste man, dass er gleich unterbrochen werden würde und eine Matchanssetzung erfolgen würde. Warum nicht mal einfach mit einem Match beginnen? Ohne tamtam, ohne Feuerwerk, nur die Leistung. Keine Etiketten oder lächerliche Storylines, die keinen interessieren. Warum nicht mehr Wrestler vs Jobber Matches? Wenn man die Akteure, die bei einem PPV aufeinander treffen, schon wöchentlich dutzende Male gemeinsam im Ring sieht, warum sollte man Geld dafür investieren, sie ein weiteres Mal zu sehen? Man hat das Gefühl permanenter Übersättigung, egal in welchem Bereich, es ist zuviel. Warum nicht weniger Promos ? Sie sind nichts besonderes mehr, weil man die Dynamiken kennt. Es kommt einem so vor, als wolle man kaschieren, das es viele technische Mängel gibt im ringerischen, wie psychologischen. Nur leider gibt es die im Bereich Entertainment ebenso sehr. Das führt dazu, das man immer wieder den suspension of disbelief verliert. Man reisst beides, Sport und Entertainment nur an, treibt bei weitem aber keines zur Vollendung. Und hinterlässt so den Eindruck einer B-Show. Die Fans wollen unterhalten werden durch Geschichten der Kampfdynamik, nicht durch die am Mikrophon. (Bret Hart war gut darin). Das heisst nicht
, dass es nie gute Matches gibt, es bedeutet das sich die Ausrichtung ändern muss. Unterm Strich wollen die Fans immernoch Wrestling sehen. Aber darauf ruht nicht der Fokus, die Fans lehnen die Ausrichtung aber ab, weitgehend. Wenn man eine Illusion verkaufen will, ist der suspension of disbelief das A und O. Stellt euch eine Zaubershow vor, die sich dauernd selbst entlarvt
Sowas passiert bei WWe die ganze Zeit. Big Shows ko Punch, eine psychologische Katastrophe, Reigns Superman Punch, wo jeder deutlich auch ohne Brille erkennen kann, dass er nicht trifft. Diese Turnbuckle Moves oder Outside, wenn sich Leute selber Schaden, indem sie sich gegen die Zuschauer absperrung werfen und nie abbremsen. In all diesen Momenten sagen sie den Zuschauern, dass sie getäuscht werden.
, dass es nie gute Matches gibt, es bedeutet das sich die Ausrichtung ändern muss. Unterm Strich wollen die Fans immernoch Wrestling sehen. Aber darauf ruht nicht der Fokus, die Fans lehnen die Ausrichtung aber ab, weitgehend. Wenn man eine Illusion verkaufen will, ist der suspension of disbelief das A und O. Stellt euch eine Zaubershow vor, die sich dauernd selbst entlarvt
Sowas passiert bei WWe die ganze Zeit. Big Shows ko Punch, eine psychologische Katastrophe, Reigns Superman Punch, wo jeder deutlich auch ohne Brille erkennen kann, dass er nicht trifft. Diese Turnbuckle Moves oder Outside, wenn sich Leute selber Schaden, indem sie sich gegen die Zuschauer absperrung werfen und nie abbremsen. In all diesen Momenten sagen sie den Zuschauern, dass sie getäuscht werden.
