09.04.2016, 10:36
Zitat:Wenn man deine Theorie nimmt, wie lange kann man das mit dem Charakter Bray Wyatt machen? Es ist so schon nur ihmn zu verdanken, dass er noch so gut da steht bei den Fans.
Ja, er macht das super, er ist genau der Richtige für die Rolle.
Das Problem ist: Falls er einen echten Topcarder in einer Fehde besiegt und dieser Topcarder dann aber nicht deutlich abrutscht, dann war die Story für die Katz. Wyatt muss ja genau die Position auf der Grenze einnehmen, damit die Rolle funktioniert. Als Ambrose sich zum Beispiel zum ersten Mal herausnahm, mit dem World Champion Rollins zu fehden, war es Wyatts Aufgabe, ihn zu prüfen und auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Es passiert selten, dass sich ein vermeintlicher Topcarder nicht gegen ihn bewährt, aber es passierte.
Natürlich kann man Bray Wyatts symbolische Rolle aufgeben und ihn zu einem stinknormalen Topcarder machen. Der Punkt kommt sicher auch irgendwann, wenn er sich weiter so gut bewährt. Da habe ich grundsätzlich auch nichts dagegen. Aber ihn in die alte Rolle des kaum besiegbaren Undertakers zu stecken und das unausweichliche Schicksal zu verkörpern, dazu hat er meiner Meinung nach nicht das Format.
