30.09.2017, 16:42
Wenn ich schon Demon Balor hoere, schwillt mir schon wieder der Hals an…
;)
Das ist sowas von laecherlich und peinlich. Oh Balor holte beim Summerslam den Demon raus um den Jobber Bray Wyatt zu besiegen, aber wie man beim letzten PPV sah…er besiegte Jobber Wyatt auch ohne den Demon….Also Schlussfolgerung, es macht ueberhaupt keinen Unterschied…vorallem weil ja Demon Balor genauso wrestlet wie Finn Balor und WWE und Balor ueberhaupt keine Unterschiede herausarbeiten… aber ohhhh wie aufregend, er ist der DEMON… :doh:
Einmal die Qualitaet und Vielfaeltigkeit eines Wrestlers, Steve Austin und Bret Hart waren vielfaeltiger und hatten eine sehr viel hoehere Qualitaet als Roman Reigns. Wer Vielfaeltiger ist und mehr Qualitaet hat, bleibt automatisch laenger “Frisch“, irgendwann trifft es aber jeden, je mehr man ausgebrannt wird.
Den der zweite Punkt ist, in der WWF zu Bret`s Zeiten hatte man eine Raw Show die eine, und dann zwei Stunden ging, bei Roman Reigns sind es drei stuendige Raw Shows. Bei Steve Austin und z.t. Reigns kamen ohne den Brand Split noch eine zweistuendige Smackdown Show dazu.
Dann war das Booking und Storytelling vor 20 Jahren einfach besser wie heutzutage. Was auch zu der Langlebigkeit beitraegt.
Vergessen sollte man auch nicht, selbst die Besten Wrestler wuerde es ausbrennen bei der derzeitigen Ausrichtung. Ich habe es mal vor einigen Jahren an Seth Rollins als Beispiel gebracht, als er seinen Heel Run als Champion hatte. Rollins ist gut am Mic, nicht Top, aber gut. Er musste damals aber als Champion JEDE Woche bei Raw 15-20 Minuten Mic Time abliefern, was ihn innerhalb von einem halben Jahr komplett ausbrannte, das haette NIEMAND ueberlebt. Selbst die Besten Mic Worker wie Bockwinkel oder Anderson haetten das nicht geschafft. Man kann nur eine Bestimmte Zeit fuellen, man hat nur ein gewisses Potential das man erzaehlen kann, bevor man sich staendig wiederholt. Und wenn dann noch hinzu kommt, das man kein gutes Material, keine gute Story hat, dann brennt man noch schneller aus.
The Rock hat es auch mal getroffen, als die Fans 2002 gegen ihn turnten, weil The Rock damals vier Jahre lang denselben Stick zeigte, und er sich deshal ausbrannte. Fuer The Rock war es das Beste damals WWE zu verlassen.
Zu dem Thema, fehlende Konkurrenz und viel zu lange Stints der Wrestler. Das ist etwas, was WWE durchaus realisieren koennte, denn man hat es schon oft genug selbst erlebt. Als 1998 kein Bret Hart, kein Shawn Michaels mehr da waren, keine Alt Stars, war die Main Event Szene mit die Beste die die WWF je hatte, und die erfolgreichste. Warum? Weil sie frisch und unverbraucht war. Steve Austin fiel im Herbst 1999 dann verletzungsbedingt aus (Foley beendete ein paar Monate spaeter seine Karriere, der Undertaker war auch verletzt), und die meisten gingen davon aus das die WWF in ein tiefes Loch faellt ohne ihn. Aber was passierte? Die WWF war 2000 noch erfolgreicher wie 1999, weil neue Leute in die Main Events kamen, Benoit, Angle, Jericho…es kam also wieder frischer Wind, neue Stories die man erzaehlte, neue Charackter Developments, das Produkt blieb frisch. Und genau das wollen die Fans sehen, alle paar Jahre neue Leute im Main Event (die natuerlich ein gewisse Qualitaet haben muessen, und kontinuierlich aufgebaut, nicht einfach Jobber Mahal aus dem Nichts pushen…), neue Geschichten, Charackter Development…
Das ist aber aktuell gerade das Gegenteil der Fall. Du hast Leute die viel viel zu lange dabei sind, Orton und Ziggler zum Beispiel. Du kannst mit ihnen nichts mehr machen was man nicht schon gemacht haette. Entlassen und Platz schaffen fuer neue Wrestler, waere das Beste was man machen koennte. Das Beste fuer WWE, fuer die Wrestler und fuer die anderen die zwei Wrestler mit Name Recognition bekommen, dadurch mehr Erfolg haben, was eine Konkurrenzsituation wieder entstehen lasssen koennte (was ja der Grund ist, warum WWE es nicht macht). Selbst Wyatt, Ambrose, oder Rollins hat man schon so viel verbraucht. Dadurch wirkt das Ganze Produkt nicht frisch, und man bekommt eine fucked up Pecking Order.
Dann erfordert ja das Raw Set und die Technik eine gewisse Groesse der Halle und vorallem auch eine Gewisse Technik/Modernitaet der Hallen. Viele kleinere Hallen koennten aufgund der Technik oder der Groesse gar kein Raw/Smackdown Set unterbekommen.
Dann spielt das Ego eine Rolle. WWE setzt ja die Fans seit Jahren alle auf einer Seite, um eine volle Halle zu suggerieren. Eine kleinere Halle wuerde ein Eingestaendniss bei den Shows sein das die Zuschauerzahlen sinken…
Aber natuerlich hast du Recht, dass beinflusst die Stimmung in der Halle gewaltig. Die Fans sind alleine dadurch schon nicht mehr so hot wenn die Halle halb voll ist.
Ich fand das Manhatten Center als Raw Halle ganz cool. Da fanden viele WWF Raw Shows 1993-1994 statt, was auch erheblich die Kosten senkte. Aber das wuerde und koennte WWE heute nicht mehr machen.
[Bild: https://htcwrestling.files.wordpress.com....jpg?w=670]
;) Das ist sowas von laecherlich und peinlich. Oh Balor holte beim Summerslam den Demon raus um den Jobber Bray Wyatt zu besiegen, aber wie man beim letzten PPV sah…er besiegte Jobber Wyatt auch ohne den Demon….Also Schlussfolgerung, es macht ueberhaupt keinen Unterschied…vorallem weil ja Demon Balor genauso wrestlet wie Finn Balor und WWE und Balor ueberhaupt keine Unterschiede herausarbeiten… aber ohhhh wie aufregend, er ist der DEMON… :doh:
Zitat:Seit es keine Konkurrenz mehr gibt, bleiben die Wrestler in der Regel so lange bis irgendwann jeder ausgelutscht ist. Früher als es WCW noch gab, bekam man etwas Abwechslung rein. Jetzt hat man das nicht mehr und deshalb sehen wir beispielsweise einen Cena über ein Jahrzehnt an der Spitze. Kein Wunder das uns der irgendwann auf die Nerven geht. Ein Austin beispielsweise war viel kürzer bei WWE aktiv und dennoch erfolgreicher. Reigns ist nun auch schon 4 Jahre im Main Roster und seitdem ausschließlich im Main Event. Mal mehr Mal weniger. Ungefähr den selben Zeitraum stand auch ein Bret Hart im Main Event der WWF, doch auch Bret war bei weitem nicht so verbraucht als es ein Reigns jetzt istDa spielen aber mehrere Sachen eine Rolle.
Einmal die Qualitaet und Vielfaeltigkeit eines Wrestlers, Steve Austin und Bret Hart waren vielfaeltiger und hatten eine sehr viel hoehere Qualitaet als Roman Reigns. Wer Vielfaeltiger ist und mehr Qualitaet hat, bleibt automatisch laenger “Frisch“, irgendwann trifft es aber jeden, je mehr man ausgebrannt wird.
Den der zweite Punkt ist, in der WWF zu Bret`s Zeiten hatte man eine Raw Show die eine, und dann zwei Stunden ging, bei Roman Reigns sind es drei stuendige Raw Shows. Bei Steve Austin und z.t. Reigns kamen ohne den Brand Split noch eine zweistuendige Smackdown Show dazu.
Dann war das Booking und Storytelling vor 20 Jahren einfach besser wie heutzutage. Was auch zu der Langlebigkeit beitraegt.
Vergessen sollte man auch nicht, selbst die Besten Wrestler wuerde es ausbrennen bei der derzeitigen Ausrichtung. Ich habe es mal vor einigen Jahren an Seth Rollins als Beispiel gebracht, als er seinen Heel Run als Champion hatte. Rollins ist gut am Mic, nicht Top, aber gut. Er musste damals aber als Champion JEDE Woche bei Raw 15-20 Minuten Mic Time abliefern, was ihn innerhalb von einem halben Jahr komplett ausbrannte, das haette NIEMAND ueberlebt. Selbst die Besten Mic Worker wie Bockwinkel oder Anderson haetten das nicht geschafft. Man kann nur eine Bestimmte Zeit fuellen, man hat nur ein gewisses Potential das man erzaehlen kann, bevor man sich staendig wiederholt. Und wenn dann noch hinzu kommt, das man kein gutes Material, keine gute Story hat, dann brennt man noch schneller aus.
The Rock hat es auch mal getroffen, als die Fans 2002 gegen ihn turnten, weil The Rock damals vier Jahre lang denselben Stick zeigte, und er sich deshal ausbrannte. Fuer The Rock war es das Beste damals WWE zu verlassen.
Zu dem Thema, fehlende Konkurrenz und viel zu lange Stints der Wrestler. Das ist etwas, was WWE durchaus realisieren koennte, denn man hat es schon oft genug selbst erlebt. Als 1998 kein Bret Hart, kein Shawn Michaels mehr da waren, keine Alt Stars, war die Main Event Szene mit die Beste die die WWF je hatte, und die erfolgreichste. Warum? Weil sie frisch und unverbraucht war. Steve Austin fiel im Herbst 1999 dann verletzungsbedingt aus (Foley beendete ein paar Monate spaeter seine Karriere, der Undertaker war auch verletzt), und die meisten gingen davon aus das die WWF in ein tiefes Loch faellt ohne ihn. Aber was passierte? Die WWF war 2000 noch erfolgreicher wie 1999, weil neue Leute in die Main Events kamen, Benoit, Angle, Jericho…es kam also wieder frischer Wind, neue Stories die man erzaehlte, neue Charackter Developments, das Produkt blieb frisch. Und genau das wollen die Fans sehen, alle paar Jahre neue Leute im Main Event (die natuerlich ein gewisse Qualitaet haben muessen, und kontinuierlich aufgebaut, nicht einfach Jobber Mahal aus dem Nichts pushen…), neue Geschichten, Charackter Development…
Das ist aber aktuell gerade das Gegenteil der Fall. Du hast Leute die viel viel zu lange dabei sind, Orton und Ziggler zum Beispiel. Du kannst mit ihnen nichts mehr machen was man nicht schon gemacht haette. Entlassen und Platz schaffen fuer neue Wrestler, waere das Beste was man machen koennte. Das Beste fuer WWE, fuer die Wrestler und fuer die anderen die zwei Wrestler mit Name Recognition bekommen, dadurch mehr Erfolg haben, was eine Konkurrenzsituation wieder entstehen lasssen koennte (was ja der Grund ist, warum WWE es nicht macht). Selbst Wyatt, Ambrose, oder Rollins hat man schon so viel verbraucht. Dadurch wirkt das Ganze Produkt nicht frisch, und man bekommt eine fucked up Pecking Order.
Zitat:Wo liegt das Problem, wenn man mehr auf die Fans eingeht? Ging doch früher auch und man hatte Erfolg damitWenn man sich die Geschichte der WWF/WWE unter Vince McMahon anschaut, dann faellt einem auf, ja Vince war frueher flexibler und hat gefuehlt die Fehler schneller korrigiert, und er hatte Glueck eine Konkurrenz zu haben denen er viel nachmachen konnte, aber es faellt einem auch auf, Vince hat IMMER versucht seinen Hulk Hogan zu pushen, sei es der Steroid Warrior, Diesel, Lex Luger, dann John Cena oder jetzt Roman Reigns. Alle wurden mehr oder weniger rejected.
Zitat:Selbiges finde ich es lächerlich noch solch große Hallen zu mieten wenn man sie selbst mit verschenkten Tickets die Halle nicht mehr ansatzweise voll bekommt. Da macht es den Fans vor Ort doch auch keinen Spaß und werden das nächste mal auch der bleibeZ.t. hat man keine andere Wahl. Es bestehen zum Teil Vertraege ueber Jahre mit den Hallen.
Dann erfordert ja das Raw Set und die Technik eine gewisse Groesse der Halle und vorallem auch eine Gewisse Technik/Modernitaet der Hallen. Viele kleinere Hallen koennten aufgund der Technik oder der Groesse gar kein Raw/Smackdown Set unterbekommen.
Dann spielt das Ego eine Rolle. WWE setzt ja die Fans seit Jahren alle auf einer Seite, um eine volle Halle zu suggerieren. Eine kleinere Halle wuerde ein Eingestaendniss bei den Shows sein das die Zuschauerzahlen sinken…
Aber natuerlich hast du Recht, dass beinflusst die Stimmung in der Halle gewaltig. Die Fans sind alleine dadurch schon nicht mehr so hot wenn die Halle halb voll ist.
Ich fand das Manhatten Center als Raw Halle ganz cool. Da fanden viele WWF Raw Shows 1993-1994 statt, was auch erheblich die Kosten senkte. Aber das wuerde und koennte WWE heute nicht mehr machen.
[Bild: https://htcwrestling.files.wordpress.com....jpg?w=670]
