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Hall of Fame: The Destroyer
#2
Im Februar 1963 verteidigte dann The Destroyer in zwei Matches seinen Title gegen Shohei “Giant“ Baba. Beide Matches wurden in Japan ausgestrahlt, und Baba kam sogut indem Match rueber das er in Japan bereits angenommen wurde als Star. Eines der Matches dauert 90 Minuten und endete im Draw. Es war nicht nur der Beginn zweier Aufstiege in Japan, sondern auch einer Freundschaft zwischen Dick Beyer und Shohei Baba die ueber 30 Jahre hielt und erst mit dem Tod von Baba 1999 endete. Baba meinte spaeter das Dick Beyer zu jener Zeit 1963 denn groessten Einfluss auf ihn aussuebte, und er war weniger ein Gegner als ein Lehrer fuer ihn. Als naechstes sollte am 10 May 1963 das dritte Match zwischen The Destroyer und Freddie Blassie folgen. Blassie kuendigte ueber Wochen an das er die Maske von dem Destroyer im Match abreissen werde und man die ganze Welt sehen koennte wer sich hinter der Maske verbirgt. Als es zudem Match kam zwichen Blassie und The Destroyer, biss Freddie Blassie in die Maske und zog sie runter, Blassie musste jedoch feststellen das sich noch eine Maske darunter befand. Nichtsdestotrotz gewann Freddie Blassie das Match mit einem neck breaker und gewann denn WWA World Heavyweight Title zurueck.

Die erste Japan Tour folgte im Sommer 1963. In einem der wichtigsten Auftritte seiner Karriere trat er am 17 May 1963 beim World Tournament auf ging in den Ring und Ohrfeigte den Finalisten Killer Kowalski. The Destroyer nahm sich das Mic und forderte Rikidozan zu einem Singles Match heraus. Der nahm die Herausforderung an und das Match zwischen The Destroyer und Rikidozan das viele als das legendaerste Japanische Match nennen folgte am 19 May 1963. The Destroyer besiegte Rikidozan, es war die letzte Singles Niederlage fuer Rikidozan in seiner Karriere. Es folgten Siege vom Destroyer ueber Togo und Giant Baba, bevor das Rematch gegen Rikidozan anstand. Am 24 May 1963 war es soweit, das besondere das Match wurde Live im Japanischen TV ausgestrahlt. Das Match das einem Blutbad aehnelte endete in einem Draw. Was viel wichtiger daran war, das Match erreichte einen Share von 64,1% im TV was 70 Millionen (!!!!!) Zuschauer ausmachte, damit ist es bis heute das meistgesehendste Live Wrestling Match aller Zeiten auf der Welt. Und in Japan ist die Show mit dem Match bis heute auf Rang 2 der meistgesehendsten Shows. Auch wenn die erste Tour von dem Destroyer nichtmal ein Monat dauerte, so war seine Popularitaet in Japan gewaltig. Es folgten in 30 Jahren 24 weitere Japan touren fuer den Destroyer, und Dick Beyer wurde zudem der erste Gaijin der Fulltime in Japan antrat. Auch wenn es vor dem Destroyer Dick Beyer bereits Gaijin`s gab, wie Lou Thesz oder Ben und Mike Sharpe, so war The Destroyer der erste Gaijin der als Face eingesetzt wurde.

Title die The Destroyer hielt:
-WWA World Heavyweight Title (3 mal) - 1962, 1964
-WWA World Tag Team Title (2 mal) - 1964
-PNW Tag Team Title (2 mal) – 1963,1964
-NWA PNW Heavyweight Title (2 mal) – 1965
-NWA World Tag Team Title
-All Asia Tag Team Title – 1965
-WCWA Tag Team Title 1966
-AWA World Heavyweight Title - 1968
-PWF United States Heavyweight Title (4 mal) – 1972-1978
-Canadian International Heavyweight Title 1983

Ende 1963 trat The Destroyer dann fuer die NWA-Pacific Northwest (die Don Owen Promotion) in Oregon, Washington und British Columbia an. Spaeter sollte Dick Beyer sagen das Don Owen der beste Promoter war, fuer denn er je antrat. Hier fehdete er mit Nick bockwinkle, Danny Hodge, Muarice Vachon, Luther Lindsay und Tony Borne. Es folgte am 11 November 1963 ein NWA World Heavyweight Title Match gegen Lou Thesz. Das Match endete in einem “Dusty Finish” indem The Destroyer denn Title gewann, jedoch die NWA diesen Titlegewinn nie anerkannte aufgrund weil das ende sehr kontrovers war. Ende 1963 folgte die zweite Tour von dem Destroyer in Japan. Er verlor durch Countout am 2 December 1963 in einem NWA International Heavyweight Title gegen Rikidozan. 5 Tage war The Destroyer ein Teil des letzten Matches von Rikidozan, nur wenige Tage spaeter wurde The Father of Puroresu niedergestochen und verstarb kurze Zeit spaeter daran. The Destroyer ging zurueck zur AWA und wurde zum zweitenmal WWA World Heavyweight Champion am 22 July 1964 gegen Dick the Bruiser. Am 10 September 1964 verlor er denn Title an Bob Ellis nur um ihn am 13 November 1964 wieder zugewinnen. In Japan verlor er denn Title im December 1964 gegen Toyonobori. Jedoch wurde dieser Titlewechsel nicht anerkannt. Es folgten deshalb zwei Rematches in Japan die aber beide nicht in klaren Entscheidungen endeten. In den USA wurde The Destroyer weiter als Champion gefuehrt, er verlor denn Title am 12 Maerz 1965 in Los Angeles an einen jungen aufstrebenden Wrestler namens Pedro Morales, der spaeter bei der WWWF noch zum Star werden sollte. 1966 und 1967 workte The Destroyer im Texas Territory. Hier wrestlete er gegen Leute wie Pepper Gomez, Ramon Torres, Mark Lewin, Fritz Von Erich, Ernie Ladd und auch NWA World Heavyweight Champion Lou Thesz. Jedes Jahr tourte The Destroyer weiter in Japan um seine Fehde mit Giant Baba aufrecht zu erhalten.

Im Jahre 1967 folgte ein weiteres grosses Kapitel der Wrestlinggeschichte mit Dick Beyer, naemlich die Geschichte des Dr X. Die Geschichte wie aus The Destroyer, Dr X wurde ist etwas kompliziert. 1967 workte The Destroyer im Indianapolis Territory fuer Bruiser Snyder. Im Sommer 1967 traf The Destroyer Dick Beyer auf Verne Gagne. Nachdem Match fragte der Promoter aus Minneapolis Dick Beyer um ein Gespraech, was Beyer natuerlich annahm. Der Promoter wollte das Dick Beyer in Minneapolis antritt, allerdings nicht als the Destroyer, der Promoter trug denn Namen Verne Gagne. Der ganze Angle wurde gross aufgezogen. Dick Beyer sass drei Wochen lang im Puplikum bei den TV Shows mit einer Maske und ganz in Schwarz gekleidet. Am 4 Februar 1968 waehrend einer Live Show sprang der maskierte Wrestler in den Ring und attackierte Verne Gagne denn AWA World Heavyweight Champion. Wiederrum drei Wochen spaeter kam es zum Match in Chicago zwischen Verne Gagne und Dr X der sein Debut gab. Kein Fan und auch manche Wrestler hatten keine Ahnung wer unter der Maske steckt, geschweige das es sich bei dem Destroyer und Dr X um ein und dieselbe Person handelte. Man muss sich das ungefaehr so vorstellen wie wenn heute The Rock unter eine Maske fuer AJPW antretten wuerde, und niemand wuerde etwas merken das es The Rock ist. Dick Beyer trat drei Jahre lang in Minneapolis als Dr X an, waehrend er weltweit weiterhin The Destroyer war. Am 17 August 1968 in Bloomington, Minnesota kam es dann zum AWA World Heavyweight Title Match zwischen dem Champion Verne Gagne und dem Herausforderer dem mysterioesen Dr X. Und Dr X gewann denn AWA World Heavyweight Title von Gagne. Zwar verlor Dr X denn Title wieder am 31 August, also nur knapp 2 Wochen spaeter, allerdings war damit Dick Beyer zu einem der erfolgreichsten Wrestler seiner Zeit aufgestiegen. Denn damit hatte er als einzigster Wrestler denn AWA World Heavyweight Title sowie denn WWA World Heavyweight Title gewonnen. Damals zwei der drei wichtigsten Singles Title im Professional Wrestling. In der AWA war Dick Beyer als Dr X der Top Heel ueber Jahre, in California war er als The Destroyer weiterhin der Top Heel, waehrend er in Japan als The Destroyer der Top Gaijin war. Auch das duerfte einzigartig bis heute sein. Die Karriere von Dr X in der AWA war zuende als er am 8 August 1970 im Match gegen Black Jack Lanza demaskiert wurde. Im September 1970 folgte die World Tour des Destroyers. Waehrend dieser Tour trat er in ueber 10 Laendern auf, beginnend auf Hawaii. Hier wurde er neuer North American Heavyweight Champion indem er am 30 September 1970 Pedro Morales besiegte. Die World Tour ging durch Samoa, New Zealand, Bali, Singapore, Japan, India, Italy, Switzerland und Germany. In Germany wrestlete er in verschiedenen Tournament`s gegen die Top Foreigner des Landes, und er kassierte nur eine Niederlage gegen den Top Star in Germany, Horst Hoffman. Als Dick Beyer im October 1971 als Dr X (unmaskiert) zur AWA zurueckkehrte turnte er Face und wrestlete zahlreiche Matches gegen Ray Stevens und Nick Bockwinkle.
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Hall of Fame: The Destroyer - von Nefercheperur - 29.07.2005, 11:05
Part 2 - von Nefercheperur - 29.07.2005, 11:05
Part 3 - von Nefercheperur - 29.07.2005, 11:06
Neue Abstimmung - von Nefercheperur - 29.07.2005, 11:07

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