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Hall of Fame: The Destroyer
#3
Ende 1972 splittete sich Giant Baba von der JWA und gruendete AJPW, The Destroyer Dick Beyer unterzeichnete einen Vertrag mit Baba. Urspruenglich sollte Dick Beyer nur ein Jahr fuer AJPW antretten, daraus wurden dann 6 Jahre. Beyer bot Baba sogar an kostenlos zu arbeiten und solange wie moeglich falls es AJPW nicht gut ginge, was am anfang der Fall war. Dick Beyer wurde mit diesem Vertrag zum ersten Gaijin in Japan der Fulltime antrat und in Japan lebte, Beyer bestritt ueber 180 Matches pro Jahr in Japan. Beyer meinte spaeter hierzu das er wahrscheinlich mehr von Japan gesehen hat als ein Japaner in zwei Leben zusammen. In den folgenden Monaten und Jahren wurde All Japan pro Wrestling zum Synonym fuer drei Wrestker, Giant Baba, Jumbo Tsuruta und The Destroyer. The Destroyer wrestlete wahrscheinlich mehr im Team mit Tsuruta als gegen ihn, hierzu meinte Dick Beyer spaeter einmal: "I wrestled on the Japanese team against the Americans. It got over very well because I was an establish person at the time. I hadn't been abused. They tried to, but I wouldn't let them." Um zu erklaeren das the Destroyer Fulltime fuer AJPW antretten sollte gab es am 19 December 1972 ein match zwischen dem Destroyer und Giant Baba in Niigata, Japan. Das Match hatte die Stipulation das wenn The Destroyer verliert das er der Tag Team partner von Baba werden wird, und Beyer verlor natuerlich. Doch es folgten als Top Ace und Fan Favourite die groessten Siege in der Karriere von The Destroyer. Er besiegte bei AJPW ua Bill Miller, Mr. Wrestling, Mark Lewin, Bob Backlund, Jimmy Snuka, Sgt Slaughter, Chavo Guerrero, Abdullah the Butcher, Ox Baker, Stan Hansen, Larry Zbyszko, Iron Sheik, Jerry Brisco, Ted DiBiase, Jerry Blackwell, Horst Hoffman, Ray Stevens, Bobo Brazil und Dos Caras. Ausserdem gab es zwei Matches fuer The Destroyer um den NWA World Heavyweight Title gegen Jack Brisco. Das erste Match am 28 Januar 1974 endete in einem 1 Hour Draw das zweite (2/3 Falls) Match am 12 Maerz 1975 gewann Jack Brisco. Drei Jahrelang teamte zudem The Destroyer mit Giant Baba, und sie besiegten einige der legendaersten Teams wie die Brisco Brothers oder die Funk Brothers. Ab 1972 trat The Destroyer bei AJPW auch um den PWF US Heavyweight Title an, denn er viermal gewinnen konnte. Unter anderem gab es Match Serien gegen Mil Mascaras und Abdullah the Butcher. Die Matchserie zwischen Mil Mascaras und The Destroyer gewann Dick Beyer (Beyer gewann 3 Matches, 2 gewann der Mexicaner und 4 Matches endete in einem 1 Hour draw). The Destroyer wurde auch ein Mainstream Star in Japan, genauso wie es zuvor Rikidozan und Giant Baba wurden. Er trat woechentlich in der japanischen Version von “Laugh-In“ auf.

Im June 1979 besiegte The Destroyer dann Giant Baba in ihrem letzten Match gegeneinander. Das Match “erlaubte“ Dick Beyer AJPW zuverlassen und er kehrte nach sehr erfolgreichen 6 Jahren in Japan zurueck nach Akron, New York in den USA. Dick Beyer kehrte jedoch jedes Jahr nach Japan fuer eine Tour (meistens im July) zurueck, bis 1993! Beyer erinnerte sich spaeter noch an das Gespraech mit Giant Baba als er AJPW 1979 verliess. Beyer fragte Baba ob er wieder kommen koenne fuer eine Tour, woraufhin Baba sagte: “Destroyer, you can come back anytime. You pick up the phone, you say you want to be booked for three weeks, if you're on” Ab 1980 unterichtete Dick Beyer als Lehrer in Akron, New York, er coachte das Hight School Football und Swimming Team. Als Wrestler stieg er ab 1980 bis 1993 nur noch waehrend der Sommerferien in den Ring, was man als Semi Retirement bezeichnen kann. Seinen letzten grossen Title hielt er in Canada als er Billy Robinson 1982 besiegte und Canadian International Champion wurde. The Destroyer Dick Beyer trat am 28 July 1993 im alter von 63 Jahren vom Professional Wrestling zurueck. In der Tokyo Budokan Hall teamte er mit Giant Baba und seinem Sohn Kurt Beyer in seinem letzten Wrestling Match. Als The Destroyer wurde er ueber 30 Jahre nicht demaskiert oder ohne Maske gesehen. Nach seinem letzten Match bei der Pressekonferenz, nahm The Destroyer seine Maske ab und gab sie seinem Sohn Kurt. Die Japaner mochten das jedoch garnicht, und kein einziges Photo von der Pressekonferenz wurde veroeffentlicht im TV oder in Zeitungen. Die Japaner moegen halt ihre Erinnerungen. Im June 1995 trat Dick Beyer als Football Coach zurueck, jedoch trainiert er bis heute im Jahre 2005 das Swimming Team von Akron, New York. Das Team war das erfolgreichste High School Swimming Team mit 45 Siegen in Folge. Ausserdem ist Dick Beyer noch involviert in die Ilio DiPaulo Foundation die jedes Jahr im New York State denn besten High School Wrestler auszeichnet. Noch heute nach einer 39 jaehrigen aktiven Karriere als Professional Wrestler ist Dick Beyer immernoch in einer Top Verfassung und sieht fast so aus wie 1962. Es wird darueber sogar spekuliert das Dick Beyer vielleicht mit ueber 75 Jahren nochmal in den Ring steigen wird. Ob das wirklich passieren wird, bleibt abzuwarten und ist wohl ausgeschlossen meiner Meinung nach.

The Destroyer war in den 60er und 70er Jahren ein Weltweiter Star. Viele sehen in Dick Beyer denn groessten Masked Wrestler aller zeiten. Wenn man sich die Geschichte anschaut, bleiben einem wenig argumente dem zu wiedersprechen. Dick Beyer war ein Weltklasse Wrestler mit einer unglaublichen Ring Psychology. Als The Destroyer machte er aus Nick Bockwinkle, Pedro Morales, Giant Baba und einigen anderen Stars. So beruehmt Dick Beyer in Nord Amerika war, zur Legende wurde er in Japan wo er Cult Status erreichte und wo er heute noch als The Destroyer bekannt ist. Dick Beyer wrestlete in 39 Jahren in ueber 7 500 Matches, gleichzeitig war er als The Destroyer und Dr X bekannt und erfolgreich. Er wrestlete nicht nur gegen die groessten Stars in allen verschiedenen Laendern, sondern er bestritt mit Rikidozan auch das meistgesehendste Live Wrestling Match aller Zeiten. Der Wrestling Sport hat Dick Beyer fiel zu verdanken und wir sind Stolz Dick Beyer in unsere WWF4ever Hall of Fame aufzunehmen.

“I had a great career and if I had a chance, I would do it all over again. Along the way, I’ve had some great tag team partners – Don Manoukian in L.A., Art “Boom-Boom” Michalik in Oregon, Double X in Minneapolis and my boss, Giant Baba, in Japan. If I could, I would ultimately like to thank Ed Don George, for giving me a chance."
Dick Beyer nach seinem Karriereende


[Bild: http://www.wwf4ever.de/team/nefercheperu...or%20X.JPG]
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Hall of Fame: The Destroyer - von Nefercheperur - 29.07.2005, 11:05
Part 2 - von Nefercheperur - 29.07.2005, 11:05
Part 3 - von Nefercheperur - 29.07.2005, 11:06
Neue Abstimmung - von Nefercheperur - 29.07.2005, 11:07

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