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US Presidential Election 2008
#11
Hab heute auf der Uni mit nem Kumpel aus den USA über die Vorwahlen gequatscht und wir sind beide der Meinung, dass gerade die Kandidaten der Republikaner zum großen Teil ein absoulter Witz sind.
Ein John McCain hat in seinen paar Jahren Kriegsgefangenschaft wohl richtig einen abbekommen, anders kann ich mir nicht erklären, dass er einen Beach Boys Song verunstaltet um auf die Iran-Frage einzugehen: "Bomb, bomb, bomb, bomb ,bomb Iran."
Da frag ich mich doch echt was der für Gedanken hat um das komisch zu finden.
Huckabee ist christilicher als der Papst und ist wohl irgendwo zwischen Galileo Galilei und Darwin in der Entwicklung stecken geblieben.
Er zweifelt ja quasi die Evolutionstheorie an, ist gegen die Schwulenehe, gegen Abtreibung etc.
Und wer sich dann im Wahlkampf noch mit Chuck Norris auf die Bühne stellt hat wohl zu viele der CN-Witze gelesen.^^
Giuliani ist für mich immer noch auf dem "Bürgermeister von New York zum 9/11 Zeitpunkt-Mitleidstrip".
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der immer noch von der damaligen Popularität bzw. Mitleid in Verbindung mit dem US-Patriotismus profitieren will.

Bliebe dort nur Romney über den ich aber ehrlich gesagt zu wenig weiß.

Ich glaube sowieso, dass einer der Demokraten im Endeffekt das Rennen macht, ob nun Obama, Edwards oder Clinton.

Wobei ich Edwards nur Chancen einräume, wenn er noch schnell schwarz wird oder zur Frau. Hört sich vielleicht komisch an, aber ich denke, dass die meisten US-Bürger etwas komplett neues wollen und vielen dann auch egal ist, wie Edwards seinen Wahlkampf ausfechtet.

Zu Clinton: Wie schon gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass die US-Bürger zum überwiegenden Teil daran interessiert sind über 20 Jahre hinaus nur Bush's und Clinton's an der Macht zu haben.
... nur gut, dass Jeb Bush nicht kandidiert hat. ;)
Außerdem denken vielleicht auch viele, dass Bill Clinton ihr durchaus in diverse Dinge reinreden könnte bzw. sie erinnern sich an die Rolle zurück, die Hillary von Bill bekam während seiner Amtszeit - Gesundheitsreformen etc.

Außerdem widerspricht sie sich mit diversen Meinungsänderungen auch selbst.

Also ich bin pro Obama. Der Typ kommt einfach sympathisch rüber, hat Charisma und ist ein guter Redner - er kann die Leute in seinen Bann ziehen.
Und bezüglich einer Drogenvergangenheit in der Jugend. Oh mein Gott, jeder Mensch macht Fehler.
Das macht ihn nur menschlicher und somit irgendwie auch noch sympathischer. Erst Recht, da er es selber zugab und es nicht erst durch einen dreckigen Wahlkampf seiner Gegner zu Tage kam. Und Ehrlichkeit ist etwas, was im Weißen Haus mehr als wichtig ist.
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#12
Naja wir kennen es ja schon das Ric Flair (oder auch andere Wrestler) die Republikaner unterstuetzen. Hier koennt ihr euch das ansehen:

-Beitrag


Denkt noch jemand das Mike Huckabee nichtmal Ric Flair kennt? Ich meine Huckabee ist ein Baptist, und er hat RIC FLAIR und Chuck Norris als Celebrity Wahlhelfer? Ric Flair hat einen Ruf als Womanizer, eines Party Koenigs, ist starker Trinker, und hat eine lange Drogen Vergangenheit, und dann unterstuetzt Ric Flair seit Jahren George W Bush und nun Mike Huckabee? Zeigt allerdings wiedermal wie idiotisch sinnlos die meisten Celebrities im Wahlkampf sind.
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#13
Gestern gab es die Vorwahlen in Nevada und South Carolina . In South Carolina waehlten nur die Republikaner, und dort gewann John McCain mit 33% vor Mike Huckabee mit 30%. In Nevada gewann bei den Republikanern dann Mitt Romney mit 51%. Bei den Demokraten gewann Hillary Clinton mit 51% vor Barack Obama mit 45%.

-Ergebniss
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#14
Barack Obama gewann die Vorwahlen in South Carolina eindeutig mit 55 % der Stimmen, Clinton und Edwards kamen abgeschlagen auf 27% bzw. 18% der Stimmen. Damit hat sich Obama wohl eindrucksvoll zurückgemeldet.
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#15
Sollte man aber nicht überbewerten, da der Anteil der dunkelhäutigen Bevölkerung in South Carolina recht hoch ist.
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#16
jepp... er konnte nur verlieren bei diesen Vorwahlen in South Carolina ... in diesem Bundesstaat war er klarer Favorit... bei einer Niederlage wäre das wohl schon eine eindeutige Vorentscheidung gewesen...
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#17
Für die Demokraten war gestern in 22 Bundesstaaten Vorwahl, aber wirklich viel schlauer ist man danach noch nicht. So konnte Clinton zwar in weniger Staaten Siegen als Obama, aber Sie hat die wichtigesten Staaten gewonnen, wie Kalifornien, New Jersey, Massachusetts, New York, Arizona, Arkansas, Oklahoma und Tennessee.

Obama dagegen konnte in 13 Staaten als Sieger hervorgehen. Er gewann in Colorado, Alabama, Alaska, Connecticut, Delaware, Georgia, Idaho, Illinois, Kansas, Minnesota, Missouri, North Dakota und Utah.

Interessant wird sein, wieviel Delegierte am Ende jeder bekommt. Fakt ist, dass das Rennen der beiden offen bleibt und es keine Vorentscheidung gibt. So hat Hillary zwar gestern einen kleinen Sieg verbucht, aber womöglich bei den Delegierten etwas eingebüsst. Beide sollen knapp unter 900 sein. Damit könnte sich der kampf der beiden noch Wochen, wenn nicht gar Monate hinziehen.

Am Samstag geht es auch sofort bei den Demokraten weiter. In Nebraska, Washington sowie in Louisiana wird entschieden. Gerade letzterer dürfte sicher an Obama gehen.

[Bild: http://img206.imageshack.us/img206/1667/...en1ve0.jpg]

[Bild: http://img98.imageshack.us/img98/2963/us...en2lh5.jpg]

[Bild: http://img98.imageshack.us/img98/4342/us...en3ub9.jpg]
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#18
Interessant zu sehen wobei ich natürlich weiter auf Obama hoffe.

Die Karte ist schon interessant, nur schade, dass dort jetzt die Ergebnisse der vorherigen Vorwahlen fehlen und nur der Super Tuesday gezeigt wird.
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#19
Also ich finde diese ganzen Vorwahlen mal total fürn A....
Man sollte sich einfach einigen. Es dauert einfach viel zu lange und kostet viel zu viel Geld. Wenn dann die "normale" Wahl ist, geht eh wieder alles schief..... Nee nee :/:
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#20
Ich persönlich finds auch übertrieben, aber an sich finde ich es gut dass man dort über den Kandidaten vorher abstimmt...
Man stelle sich vor, das Volk dürfe über den CDU Spitzenkandidaten abstimmen, über den der SPD und so weiter...
Also ich hätte nichts dagegen und so manchen Zweitklassigen Kandidaten aller Scharping würde es wohl auch nicht geben...

Aber natürlich ist das Geld dahinter unsinnig... wenn ich lesen muss das ein Obama allein im Januar Wahlkampfgelder von 31 Millionen Dollar locker gemacht hat, dann muss man sich schon fragen... und wir reden von der Vorwahl! Was kostet erst die US Präsidentschaftswahl? Und maschiert Armerika in gerade in eine Rezession?

An sich muss ich aber sagen, dass ich Clinton die Daumen drücke... weil ich glaube das Sie gegen McCain bessere Chancen hat... Obama kommt bei den Hisspanics überhaupt nicht an! Hat noch nicht mal alle Schwarzen hinter sich und ein Großteil der Weißen will Ihn noch nicht... so könnten viele Ihre Stimme eher McCain geben...

und ich persönlich möchte einen Demokraten im weißen Haus... was nicht nur besser für die Wirtschaft in Amerika wäre, für die Wirtschaft in der Welt, für die Umweltpolitik, für den Frieden - sondern generell für Amerika im Ausland...
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