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Ralf Rangnick, Trainer der TSG Hoffenheim 1899 hat angekündigt die Mannschaft im kommenden Jahr mit 6-7 neuen Spielern zu verstärken.
Also mich kotzt Deppenheim nur noch an. Als sie erster waren,haben alle gesagt nicht absteigen und sich immer in die Außenseiterposition gespielt, jetzt wo es nicht mehr läuft und "nur" auf Platz 8 stehen wollen sie in den UEFA Cup. Das man mehr wollte gibt Rangnick hier ja zu, wenn er sagt man brauche neue Spieler, weil die Mannschaft noch nicht gut genug ist. Zumal Rangnick auch noch meinte, dass Mannschaften wie Dortmund eher in den UEFA Cup gehören, alleine vom Budget her?!? Rangnick ist so ein elender Heuchler, wenn eine Mannschaft neben den Bayern oder Schalke ein Budget für sowas hat dann ja wohl Hoffenheim. Hoeneß sagt ja nicht umsonst, man spielt gegen einen Milliardären, denn ich glaube kaum, dass sich Cottbus 6-7 gute Neuzugänge leisten könnte. Alsomich nervt dieses Hoffenheim nur noch, vor allem mit Trainer Rangnick. Der hat immer für irgendwas ne Ausrede, nie ist er Schuld, sondern immer die anderen, die Medien oder die Vereine mit dem vielen Geld... hmm man sollte mal eher darüber nachdenken ob das System bei Hoffenheim überhaupt Rechtens ist, oder ob es nicht einfach ne Aushöhlung der 50+1 Regel ist.
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Huch, was ist denn da los? Wo bleibt denn das tolle Knzept? Hoffenheim macht doch so gute Jugendarbeit, dass da im Sommer mindestens 200 Jungnationalspieler nachrücken müssten, schließlich gibt man im Gegensatz zu anderen Vereinen ja kein Geld für fertige Spieler aus. ?-(
Na ja, warum wundert mich sowas nicht, der Rangnick ist einfach ein Depp und deswegen wird er es auch nie zu einem Titel schaffen. Wo ist denn seine tolle Taktik momentan? Scheint ja doch eher am gekauften Talent zu liegen als an seinem Input.
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Das Hoffenheim nicht Meister wird war mir ja gleich klar... Wäre einfach zu schön gewesen das Märchen vom Aufsteiger der noch nie BuLi Luft geschnuppert hat und der sofort in der ersten Saison Meister wird. Alles Unsinn... Jede Mannschaft hat im laufe der Saison halt mal ne schlechte Phase, bei Hoffenheim ist sie jetzt schon seit längerem eingetreten. Wichtige Leute fehlen ihnen und das rächt sich einfach sofort...
Irgendwo stimmt es schon, sie brauchen mehr gute Spieler um weiterzukommen, aber die werden dann mit Sicherheit schon nicht mehr aus den eigenen Reihen nachrücken.
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War doch zu erwarten. Als vor einem Jahr Hopp sich hingestellt hat und was von neuen Dimensionen der Jugendarbeit geschwafelt hat, war das reine Taktik um die Kritiker mundtot zu kriegen, die Hoffenheim als das erkannt haben, was es wirklich ist: Ein weiterer seelenloser Verein ohne irgendeiner Tradition bei dem keinerlei Fans ins Stadion gehen sondern nur Kunden!
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Hoffenheims Jugendarbeit IST gut. Und ja Hoffenheim hat noch so einige Talente die bald in den Profikader stossen könnten.
6-7 Neuzugänge halte ich auch für etwas viel, wenn sie denn alle für die erste Elf gedacht wären. Was stimmt ist, dass Hoffenheim in der Breite noch zu dünn besetzt ist und das kann man nicht nur mit Jungspielern unterhalb der 20 auffangen. Ich denke, falls sie den UEFA-Cup erreichen sollten, sind einige neue Spieler angebracht, allein um den angezogenen Spielplan mit einem großen Kader bestreiten zu können.
Dass der Verein derzeit eine schlechte Phase durchmacht ist klar und wer dachte, sie halten die Leistungen der Hinrunde durch, war einfach zu euphorisch. Es ist eine junge Mannschaft mit einem sehr großen Potential. Wenn sie sich noch 1-2 Jahre einspielen und Erstliga-/internationale Erfahrung sammeln, könnte sich der Verein durchaus oben festsetzen. Bis dahin - abwarten und Zeit geben.
@ Souljacker
Auch bei der Eintracht sind Kunden im Stadion und das nicht zu knapp, durfte ich erst gegen Gladbach wieder bewundern. Die sogenannten "Kunden" hat jeder Verein und leider braucht die auch jeder Verein in der heutigen Zeit, die bringen einen nicht unbeachtlichen Teil der Einnahmen durch Zuschauer.
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@ Doomtrain: War gegen Gladbach auch vor Ort, und muss dir in der Hinsicht zustimmen. Es war wirklich nicht mehr feierlich, wie sich manche Fans aufgeführt haben.
Nur bei Hoppenheim beträgt dieser Anteil über 90%, weswegen ein Vergleich mit einem Traditionsverein (sei es Nürnberg, Köln oder Frankfurt) schon im Ansatz scheitert. (Stichwort - Wirtschaftsstandort etc, gesellt sich da schließlich auch noch hinzu).
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Es ist nunmal so, daran können wir auch nichts ändern. ;)
Alles was in der heutigen Zeit ausserhalb des Fussballplatzes geschieht (und das in allen guten Ligen dieser Welt) ist einfach nur noch "pervers", von den Gehältern angefangen, über die Vorstandriegen, die Erfolgsfans, bis hin zu den Ligaverantwortlichen. Alles nur noch auf Höher-Schneller-Rentabler ausgelegt... davor können sich auch die sogenannten Traditionsvereine nicht schützen. Auch wir spielen in der Commerzbank-Arena und nicht mehr im Waldstadion. Von daher "stören" mich so Vereine wie Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen nur am Rande, das Übel liegt ganz woanders. Solange diese Vereine durch guten Fussball die Liga bereichern, habe ich nichts daran auszusetzen, wenn sie durch ihre Sponsoren oder Gönner profitieren, müssen wir einfach einsehen, dass das der Fussball-Alltag von heute ist. Leider.
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Zitat:Original von Doomtrain
Es ist nunmal so, daran können wir auch nichts ändern. ;)
Alles was in der heutigen Zeit ausserhalb des Fussballplatzes geschieht (und das in allen guten Ligen dieser Welt) ist einfach nur noch "pervers", von den Gehältern angefangen, über die Vorstandriegen, die Erfolgsfans, bis hin zu den Ligaverantwortlichen. Alles nur noch auf Höher-Schneller-Rentabler ausgelegt... davor können sich auch die sogenannten Traditionsvereine nicht schützen. Auch wir spielen in der Commerzbank-Arena und nicht mehr im Waldstadion. Von daher "stören" mich so Vereine wie Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen nur am Rande, das Übel liegt ganz woanders. Solange diese Vereine durch guten Fussball die Liga bereichern, habe ich nichts daran auszusetzen, wenn sie durch ihre Sponsoren oder Gönner profitieren, müssen wir einfach einsehen, dass das der Fussball-Alltag von heute ist. Leider.
Ich dachte auch einmal so...
... dann war ich mal live bei einem Premier Leage Spiel bei Chelsea. Ich kann dir sagen, es war das (mit riesigem Anstand) upgefuckteste Stadionerlebnis meines Lebens. (Und ich war schon in Rotterdam ;))
Null Stimmung, kaum Fangesänge. Das Publikum um mich herum wirkte so, als wären sie auf einem Picknick und schauen das Spiel nur um sich beim Fressen berieseln zu lassen. Nur Sitzplätze und vor allem Preise, da fällst du vom Glauben ab. Ein Zuschauer, der etwas aufs Feld lautstark rief, wurde sogar von einem Ordner ermahnt... Ne, danke... sowas will ich nicht in der Bundesliga. Klar, jemand der nur am TV glotzt , den juckt das wenig. Jedoch sollte man auch ein bisschen weiter denken.
Anschließend ging mein Kumpel und ich noch in ein Pub und kamen dort mit einem Fanbeauftragten eines Fanclubs ins Gespräch. Er und seine drei Buddys waren alle nicht im Stadion, weil sie es sich schlichtweg nicht mehr leisten können. Ganze Fangruppierungen betrifft dieses Problem. Und daran kann man auch erkennen, was dieses "Höher-Schneller-Rentabler", wie du es nennst für Auswirkungen hat.
Ich finde es auch unglaublich Leute wie Ballack, Robinho, Christiano Ronaldo, Torres, Messi oder wen auch immer am Ball zaubern zu sehen, aber wenn ich einen Blick auf die Fankultur in England werfe, kann ich ehrlich auf sowas in der Bundesliga verzichten. Denn die Mehrkosten, werden im Endeffekt immer auf die Zuschauer und Fans verteilt.
Der Fussball ist in England bereits zu einem verflucht teuren Hobby verkommen und sowas möchte ich in der Bundesliga nicht erleben.
Und ich stehe immer noch dazu, ich kann auf Leverkusen, Hoppenheim, Wolfsburg und Konsorten verzichten, wenn wir dafür endlich wieder Traditionsvereine wie Kaiserslautern, Nürnberg, Braunschweig, Düsseldorf oder ähnliches wieder in der Liga begrüssen dürften.
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Dann müssten zuerst UEFA und FIFA einiges in ihren Grundregeln ändern, um das realisieren zu können.
Übrigens sehe ich einen solchen Fan-Verfall bei unseren drei angesprochenen Clubs (noch) nicht.
Leverkusen hat eine relativ ansehnliche Fan-Szene, es sind nicht so viele wie es andere Traditionsvereine haben, aber immerhin. Die sind meist auch immer bei den Auswärtsspielen mit dabei und tragen gut mit ihren Sprechchören zur Stadionatmosphäre bei, zumindest sind das meine Stadioneindrücke die sie in Frankfurt ablieferten.
Wolfsburg... ja, leider in den vergangenen Jahren das Gegenteil, oft nur wenn´s hoch kam 100 Fans im Auswärtsblock wo ich das Gefühl hatte, es waren bezahlte Ordner in grünen Trikots. Vielleicht ändert die jetzige Saison etwas an den Fangepflogenheiten, wenn man dann die Erfolgsfans wieder abzieht, wenn´s mal nicht mehr so gut laufen sollte.
Bei Hoffenheim sage ich auch erstmal abwarten, das entwickelt sich gerade erst noch. Hopp hat schon recht, wenn er die Region rund um Sinsheim als Potentialgebiet bezeichnet. Sie haben noch keine ausgereifte Fankultur, woher auch.
Dazu sage ich generell: Abwarten wie diese Vereine sich entwickeln. Im Gegensatz dazu was in England mit manchen Klubs passiert, sind unsere drei angesprochenen vergleichsweise kleine und zurückhaltende Fische. Und auch Fan-Kulturen können (und müssen erst einmal) wachsen. Ich habe mir abgewöhnt über den Kamm hinweg solche Vereine generell abzulehnen. Ich bleibe bei meiner Eintracht und sympathisiere mit Vereinen, die mich jedes Wochenende mit gutem Fussball unterhalten.
Wenn wir wieder eine Traditionsverein-Bundesliga wollen, müsste der Kapitalismus aus diesem Sport verschwinden... und davon sind wir leider so weit entfernt wie die Bundesregierung mit einer Lösung gegen die Finanzkrise.
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Zitat:Original von Doomtrain
Dann müssten zuerst UEFA und FIFA einiges in ihren Grundregeln ändern, um das realisieren zu können.
Mir ist schon bewusst, das es Utopie ist... es ging ja nur um mein persönliches Empfinden.
Zitat:Original von Doomtrain
Bei Hoffenheim sage ich auch erstmal abwarten, das entwickelt sich gerade erst noch. Hopp hat schon recht, wenn er die Region rund um Sinsheim als Potentialgebiet bezeichnet. Sie haben noch keine ausgereifte Fankultur, woher auch.
Naja, ich lebe in der Region und kann das Potenzial nur bedingt sehen. Sinsheim ist von Karlsruhe auch nur einen Katzensprung entfernt. Das sind alles frustrierte Ex-KSC Fans und das sind wirklich die schlimmsten von allen. Ich lebe seit einigen Jahren in Karlsruhe und es ist immer witzig zu sehen, wie nach jedem KSC-Abstieg die Fanshops alle schließen müssen, da es den Karlsruhern nicht hipp genug ist ihren Verein auch in den unteren Klassen zu unterstützen. Diese fahren nun in Scharen nach Sinsheim... Schönwetterfans eben... sowas kann ich irgendwie nicht ab, da sind mir dann selbst die Mannheimer lieber.
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