Zitat:Original von DarkSavier
Was für eine Reife? Heiraten hatte und wird auch die nächsten Jahree nix mit Reife zu tun haben. Heiraten ist ein Akt den jeder ab 18 Jahren (in Deutschland) ohne bedenken tätigen kann, egal was das bedeutet. Dementsprechend wird auch verfahren.
Selten so einen Unsinn gelesen.
Und ob heiraten etwas mit Reife zu tun hat. Nur weil man vom Gesetz her mit 18 jahren ohne Zustimmung der Eltern heiraten kann, heißt das noch lange nicht, dass man reif für eine Ehe ist.
Ab 18 Jahren gilt man zwar als voll geschäftsfähig im Sinne des BGBs, aber es zeigt sich ja schon daran, wie leichtsinnig einige sind, sobald sie 18 Jahre alt sind. Z. B. können 18 Jährige Verträge rechtswirksam abschließen. Aber viele tappen damit auch in die Schuldenfalle, da sie sich die Konsequenzen ihrer gültigen Unterschrift nicht bewusst sind.
Wenn man die Ehe nun als Vertrag sieht, ist es doch schon sehr leichtsinnig, ohne nachzudenken zu heiraten. Man sollte sich das vorher schon sehr überlegen, ob derjenige/diejenige der/die Richtige ist, mit dem man sein ganzes Leben teilen will.
Für die Eheschließung bringen imo beide Partner Opfer: Sie müssen von nun an für beide handeln, müssen kooperieren können, müssen Kompromisse eingehen können und teamfähig sein. Erst dann läuft die Ehe gut.
Natürlich gibt es auch Menschen, die immer nur an sich denken, auch wenn sie verheiratet sind. Aber ich bin der Meinung, dass man dann auch nicht heiraten sollte, wenn man die obengenannten Opfer nicht eingehen will.
Um dazu bereit zu sein, sein Leben auf den anderen einzustellen und seine Freiheit für den anderen aufzugeben, muss man imo eine gewisse Reife haben - gerade, wenn dann auch noch das Thema "Kinder" dazukommt.