Beiträge: 12.973
Themen: 452
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Jan 2002
Bewertung:
0
0000
Hach, das waren noch schöne Zeiten und ich muss eingestehen, dass die Hölle nicht zugefroren ist.
Wobei ich mir immer noch relativ sicher bin, dass sie letztes Jahr zugefroren wäre, dafür war Ullrich zu gut in Form und Basso hatte schon einen Formhöhepunkt.
Ich hab zwar auch 2004 und 2005 Ullrich eine gute Form attestiert, aber in diesen Jahren konnte man schon an der abschließenden Vorbereitung absehen, dass sie nicht so gut war.
Die Tour de Suisse fuhr Ullrich immer wieder zum Test, aber nie konnte er in den Bergen das Feld locker kontrollieren, außer halt 2006.
Leute, die bei der Tour vorne mitfuhren, wie z.B. Cadel Evans, distanzierte er bei der Tour de Suisse deutlich ( 5 - 6 Minuten )
Naja, jedenfalls wäre es ein spektakuläres Duell zwischen Basso und Ullrich geworden.
Aber hätte, wenn und aber.
Träumen ist noch erlaubt, aber das entspricht nicht der Realität. Die sieht nun mal anders aus und zwar, dass der Tour-Sieger 2007 bei einer Ausladung von Basso aus dem Astana-Team kommt.
Wenn Basso startet wird er definitiv in der Favoritenrolle sein. Früher mochte ich seine defensive Fahrweise nicht, aber irgendwie find ich die Art ihn auf dem Rad zu sehen beeindruckend.
Das hat so eine gewisse Leichtigkeit, dazu immer ein lächeln auf den Lippen.
Valverde hielt ich lange für den stärksten Bergfahrer, aber die Vuelta hat gezeigt, dass auch er mit der Konstanz zu kämpfen hat.
Rogers fährt bei T-Mobile und eigentlich müsste ich ihm deshalb ja die Daumen drücken, aber das Team ist mir ziemlich unsympathisch. Schon die Art, wie man einen Ullrich bemutterte missfiel mir. Ich find zwar die Vorgehensweise gegen Doping toll, aber ich verstehe nicht, wie man bei so einem riesigen Budget das Team so aus freiem Willen auseinandernehmen kann.
Ein Matze Kessler und ein Andreas Klöden sind in Deutschland große Aushängeschilder des Radsports und man lässt sie einfach so zu Astana ziehen.
Popovych mag ich nicht, aber der wird auch nichts fertigkriegen.
Zu Evans kann ich nichts sagen, der fährt häufig zu unfauffällig.
Durch stupide Fahrweise ist letztes Jahr öfter mal Menchov aufgefallen.
In den Schlussanstiegen hat er sich zu oft übernommen, wollt am Anfang vorne dabei bleiben und brach dann zum Ende hin stark ein und wurde öfter mal durchgereicht.
Imponieren tut mir Carlos Sastre.
Der ist letztes Jahr alle 3 großen Rundfahrten stark gefahren.
Beim Giro als Basso-Helfer und Tour und Vuelta als Kapitän. Wenn er sich nur auf die Tour konzentriert kann er auch eine sehr große Rolle spielen.
Beiträge: 52.431
Themen: 11.667
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Apr 2002
Bewertung:
0
0000
Die Landis Saga geht weiter laut Sportsnet. Landis zweifelt immernoch die Echtheit der tests an. Es ist unglaublich das das jetzt schon 9 Monate so geht, glaubt ihr die bekommen das noch in diesem Jahrzehnt hin, oder wird Landis erst der Tour Sieg aberkannt wenn er sie das zweitemal gewinnt? ;)
http://www.sportsnet.ca/more/article.jsp...01605_2448
Beiträge: 12.973
Themen: 452
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Jan 2002
Bewertung:
0
0000
Nachdem Ende März ja schon die Schuld Jan Ullrich's bewiesen wurde gibt es nun die nächsten deutlichen Aussagen.
So gab Ivan Basso seine Verstrickung in die Affäre und somit logischerweise auch Blutdoping zu. Basso gab ein Geständnis ab, da ihm Strafmilderung versprochen wurde.
Das ist mal wieder die typische italienische Heldenverehrung. Ich hoffe, dass UCI dem einen Riegel vorschiebt und keine andere Sperre als die normalen 2 Jahre zulässt bzw. 4 Jahre für ProTour Rennen.
Was ich Basso positiv anrechne ist, dass er es nun selber zugab und nicht wie Ullrich stupide auf seiner Linie beharrt. Das Geständnis macht natürlich auch Ullrichs Aussagen noch unglaubwürdiger und Basso könnte als Kronzeuge jetzt sogar noch einigermaßen glimpflich aus der Sache hervorgehen.
Er hat angekündigt, dass er alles, was er weiß aufdecken wird und ich hoffe, dass das nicht wenig ist, denn anders kann der Sport nicht bereinigt werden.
Historischer Moment im Antidopingkampf
Basso durchbricht die Mauer des Schweigens
07.05.2007 - Rom (dpa) - Dopingsünder Ivan Basso durchbricht die Mauer des Schweigens und packt aus. Der Giro d`Italia-Sieger von 2006 hat seine Verwicklung in den spanischen Dopingskandal um Eufemiano Fuentes gestanden.
Anders als Jan Ullrich hat sich der italienische Radstar den Justizbehörden offenbar als Kronzeuge angeboten, um Strafmilderung zu erhalten. «Ivan Basso hat seine Verantwortung in der Operation Puerto in vollem Umfang zugegeben und uns seine volle Kooperationsbereitschaft zugesichert», teilte das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) dazu mit. Bassos Haltung könnte zum historischen Moment im Kampf gegen Doping werden, da erstmals ein großer Star über die Dopingpraktiken im internationalen Spitzenradsport aussagen will.
Für T-Mobile-Teamchef Rolf Aldag sollte das Basso-Geständnis «Schule machen und vielleicht Vorbild für andere Verdächtige sein», sagte der Ex-Profi mit einem Seitenblick auf seinen ehemaligen Mannschafts-Kapitän Ullrich. Der inzwischen zurückgetretene Tour-Sieger von 1997 und Olympiasieger von 2000 leugnet weiter Doping und eine illegale Zusammenarbeit mit Fuentes, obwohl die bei dem Madrider Mediziner gelagerten Blutbeutel mit Ullrichs Blut übereinstimmen.
«Der öffentliche Druck hat sicher auch dazu beigetragen, dass Basso kooperiert», meinte Aldag weiter. Ullrich droht eine lebenslange Sperre durch den Schweizer Verband auch für etwaige Tätigkeiten als Sportlicher Leiter und zwei Strafgerichts-Prozesse. Neben den beiden Topstars der Szene stehen mindestens 50 weitere Radprofis im Verdacht, zu Fuentes-Kunden gehört zu haben.
«Ivan hat getan, was alle von Marco Pantani erwartet haben», begrüßte der Präsident des italienischen Radsportverbandes, Renato Di Rocco, Bassos Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Dopingfahndern. «Lasst ihn jetzt nicht allein», sagte di Rocco. Der 29-jährige Radprofi Basso hatte den Chef der CONI-Antidoping-Kommission, Ettore Torri, von sich aus um ein zweites Treffen gebeten. Sein Anwalt Massimo Martelli hatte mit der Anti-Doping-Kommission in Rom die Bedingungen für ein weit reichendes Geständnis ausgehandelt, dann fand das Gespräch in einer Anwaltskanzlei im römischen Nobelviertel Parioli statt. Ohne Kommentar verließ Basso danach die Kanzlei und fuhr mit seinem Anwalt zum Flughafen.
Am 2. Mai hatte Basso nach der Wiederaufnahme des im Vorjahr zunächst eingestellten Verfahrens erstmals in Rom aussagen müssen. Dort war er offenbar mit einer erdrückenden Beweislage konfrontiert worden: Blutproben aus sieben bei Fuentes gefundenen Blutbeuteln ordnet die Guardia Civil Basso zu. Auch ohne den von Basso noch nicht genehmigten DNA-Abgleich sind die Beweise laut Torri eindeutig. Kalender-Einträge und SMS-Nachrichten überführten Basso offenbar als Dopingkunden von Fuentes.
Daraufhin hatte die Staatsanwältin Maria Cristina Rota Basso Strafmilderung in Aussicht gestellt, wenn er mit den Behörden kollaborieren würde. Von der Sportjustiz droht Basso eine Doping-Sperre von zwei Jahren, in einem anstehenden Zivilrechtsverfahren sogar eine mehrjährige Haftstrafe. Der Anti-Doping-Pool der römischen Staatsanwaltschaft hat bereits ein Verfahren gegen Basso eröffnet.
Angesichts der drohenden Gefängnisstrafen und eines eventuell geringer ausfallenden Fahrverbots brach Basso ein: Beobachter in Rom gehen davon aus, dass der Italiener nun mit einer nur einjährigen Doping-Sperre rechnen muss und im kommenden Jahr wieder fahren kann. Wenig Hoffnung diesbezüglich machte allerdings der Weltverbands-Präsident Pat McQuaid Basso: «Zwei Jahre sind zwei Jahre. Das sind die Regeln der WADA für ein Erstvergehen.» Es gebe keinen Spielraum, meinte der Ire. Die Staatsanwaltschaft würde einen «Pentito» (Reuigen) glimpflich davon kommen lassen, wenn ihr dafür ein großer Schlag gegen die Dopingszene gelingen würde.
Auf dem Flughafen Fiumicino kündigte Basso, der sich am 8. Mai der Presse stellen will, eine persönliche Stellungnahme an.
Quelle Radsport-aktiv.de
Hier nochmal die chronologische Abfolge im Fall Basso
Februar 2006: Die spanischen Behörden beginnen mit den Ermittlungen gegen ein mutmaßliches Doping-Netzwerk um den Mediziner Eufemiano Fuentes.
23. Mai 2006: Die „Operación Puerto“ läuft an. Gut fünf Wochen vor dem Start der Tour de France nimmt die Guardia Civil in einem Madrider Hotel unter anderem den Chef des Rennstalls Liberty Seguros, Manolo Saiz, und den ehemaligen Teamarzt Eufemiano Fuentes fest. In Fuentes` Labor in Madrid finden die Ermittler rund 200 Blutbeutel, die mutmaßlich zum Eigenblut-Doping bestimmt waren.
25. Mai 2006: Der spanische Radiosender Cadena Ser berichtet, dass auch der T-Mobile-Profi Jan Ullrich als «Kunde» von Fuentes in den Fall verwickelt sei.
28. Mai 2006: Ivan Basso gewinnt den Giro d`Italia. Allerdings fällt auch sein Name im Zusammenhang mit der Doping-Affäre.
30. Juni 2006: Einen Tag vor dem Tour-Start suspendiert das CSC-Team Mitfavorit Basso. Kurz davor war bereits Jan Ullrich bei T-Mobile suspendiert worden.
29. August 2006: Basso streitet vor dem Disziplinar-Ausschuss des Italienischen Olympischen Komitees (CONI) alle Dopingvorwürfe ab. «Es ist klar, dass ich niemals etwas mit Doping zu tun hatte», sagt er.
12. Oktober 2006: Das Olympische Komitee Italiens verzichtet im Dopingverfahren gegen Basso auf eine Anklage.
18. Oktober 2006: Basso verlässt das Team CSC ohne Angabe von Gründen. Team und Fahrer teilen mit, man habe sich «im gegenseitigen Einvernehmen» getrennt.
27. Oktober 2006: Der italienische Radsportverband stellt die Ermittlungen gegen Basso wegen Mangels an Beweisen ein.
8. November 2006: Basso unterschreibt einen Vertrag beim US-Team Discovery Channel.
10. März 2007: Knapp zehn Monate nach Beginn der «Operación Puerto» kündigt die spanische Justiz die Einstellung der Ermittlungen gegen Fuentes & Co. an, weil Doping im Mai 2006 noch nicht strafbar war.
24. April 2007: Basso wird von seinem Team Discovery Channel suspendiert. Medien-Berichten zufolge sind in Madrid Blutbeutel von Basso aufgetaucht. Das Nationale Olympische Komitee lädt den Italiener erneut vor.
2. Mai 2007: Basso verweigert den von Ermittlern geforderten DNA-Test.
6. Mai 2007: Die italienische Justiz stellt Basso Strafmilderung in Aussicht, wenn er zur Aufklärung der Doping-Affäre beiträgt.
7. Mai 2007: Basso gesteht und erklärt sich zur Kooperation mit der Justiz bereit.
Das war aber noch nicht alles an Meldungen, denn die Gazetta dello Sport hat aufgedeckt, dass auch Alejandro Valverde tatsächlich in die Operacion Puerto verwickelt ist.
Ich hab auch nicht anderes erwartet. Verrückt, wie die spanischen Medien ihn schützen konnten trotz der Zuweisungen Valv.Piti ... Piti ist der Name seines Hundes, was im Falle von Basso ( er wurde auch mit dem Namen seines Hundes gedeckt - Birillo ) schon vor der Tour ausreichte um ihn aus dem Rennen zu nehmen. Verrückt, wie die Spanier ihren Fahrer zum Sieg mogeln wollten. Aber da muss es denn schon ein höheres Gericht geben, wenn man Valverdes Sturzausscheiden bedenkt.
Naja, in Sachen Heldenverehrung nehmen sich Spanier und Italiener nicht viel, wenn man bedenkt, dass einem Jan Ullrich in der Schweiz und in Deutschland sogar Gefängnisstrafen drohen.
Newsmeldung zu Valverde
Gazetta dello Sport berichtet
Valverdes Blutbeutel lagerten bei Fuentes
07.05.2007 - (Ra) - Valverde also auch! Wie die La Gazzetta dello Sport berichtet, soll der Spanier Alejandro Valverde (Caisse d’Epargne) ebenfalls in den spanischen Dopingskandal verwickelt sein. Die italienische Sporttageszeitung schreibt, dass der Name des 27-Jährigen auf neuen Blutbeutel-Listen steht, die in den drei Labors des Madrider Arztes Eufemiano Fuentes gefunden wurden.
Die Gazzetta bezieht sich in ihrer Berichterstattung auf 20 zusätzliche Seiten, die das bisherige 38-seitige Dossier der Operacion Puerto ergänzen. Darin sind weitere Details über die Lagerung von Blutbeuteln in den Labors von Fuentes enthalten. Darunter sollen sich auch Blutbeutel von Valverde befinden, die Spuren von EPO enthalten.
In den neuen Dokumenten ist, so die Gazzetta, auch eine Tabelle zu finden, in der die acht Blutbeutel aufgelistet werden, in denen die Ermittler EPO nachgewiesen haben. Neben den Codenamen Klaus, Falla, Mari und Gemma werden auch zwei Nummern aufgelistet, die fünf und die 18. Letztere wird von der Gazzetta dello Sport in Verbindung mit den Dokumenten vom 27. Juni 2006 Valverde zugeordnet. Dort ist ein Vermerk mit „18 – VALV (PITI)“ zu finden.
Die Abkürzung VALV deutet auf Valverde hin. PITI ist, wie spanische Medien bestätigten, der Name seines Hundes. Valverde war schon vor der Tour mit der Operation Puerto in Verbindung gebracht worden. Nach schnellen Dementis aus Spanien wurde der Pro-Tour-Sieger von 2006 dann aber nicht mehr genannt. Jetzt hat ihn der Skandal wohl eingeholt.
Quelle: Radsport-aktiv.de
Diesen 07.05.07 kann man durchaus als historischen Tag in der Radsportgeschichte ansehen. Ivan Basso hat gestanden und angekündigt all sein Wissen preis zu geben. Ich denke er wird dabei auch jedes einzelne ihm bekannte Detail nennen, da er selber nicht mehr viel zu verlieren hat. Ich bin mehr als gespannt, was da noch alles ans Tageslicht kommt, denn die Liste der Kunden hat sich ja laut Gazetta dello sport von 58 auf 107 erhöht, womit auch noch viele Namen im Raum stehen. Ich hoffe, dass Basso da auch einiges weiß bzw. die Gazetta diese Namen so bald wie möglich bekannt geben kann.
Da steigt die Spannung welche Favoriten es auf dem Weg zur Tour de France noch trifft. Mit Basso und wohl auch Valverde hat es sich ja schon sehr gelichtet und mir fallen derzeit als Top-Siegkandidaten auch nur Vinokourov und Klöden ein, da sie die einzigen kompletten Fahrer im Feld sind, die auch schon einen Formbeweis erliefert haben. Tour de France als Astana-Show, nachdem das Team letztes Jahr noch böse abserviert wurde bzw. nicht antreten durfte, da zu viele Starter des Teams mit Dopingvorwürfen belastet wurden.
Beiträge: 12.973
Themen: 452
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Jan 2002
Bewertung:
0
0000
Noch ein kleiner Nachsatz: All diese Meldungen beweisen mal wieder, dass kein einziger dieser vermeintlich großen Radprofis Lance Armstrong das Wasser reichen kann, in jeglicher Hinsicht.
Beiträge: 1.417
Themen: 6
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Apr 2005
Bewertung:
0
0000
Zitat:Original von DiViNo
Noch ein kleiner Nachsatz: All diese Meldungen beweisen mal wieder, dass kein einziger dieser vermeintlich großen Radprofis Lance Armstrong das Wasser reichen kann, in jeglicher Hinsicht.
Das hängt davon ab, ob Lance selber Doping betrieben, hat, wo ich mir nahezu sicher bin! Wobei er dann trotdem den Titel als bester Doper únd damit als Sieger der Tour de France verdient hat! ;)
ganz ehrlich, wer glaubt, dass Lance nie Doping betrieben hat, der muss sich nur mal seine Akte anschauen! Lance Armstrong ist genauso wie 100% der Tour de France Fahrer Asthmatiker!(Lungenerweiternde Sprays werden dann für den besagten Fahrer zugelassen!)
Beiträge: 52.431
Themen: 11.667
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Apr 2002
Bewertung:
0
0000
Zitat:Original von Pauleta
Lance Armstrong ist genauso wie 100% der Tour de France Fahrer Asthmatiker!(Lungenerweiternde Sprays werden dann für den besagten Fahrer zugelassen!)
Das kenne ich aber auch aus dem Wrestling.
Ansonsten habe ich da meine zweifel ob sich da wirklich was aendern wird. Letztes Jahr wurde auch ganz gross angekuendigt, das sich alles aendern wird, das alles besser wird, yada yada yada yada. Am ende aenderte sich wenig bzw nichts. Wie man an Landis sieht, der Fall geht jetzt schon ueber 8 Monate, was ja ein Skandal im Skandal ist. ;)
Ansonsten zu den ganzen Decknamen der Radfahrer die benutzt wurden, wie dumm kann man eigentlich sein? Den Namen des eigenen Hundes? Oder wie bei Ullrich den Namen seines Managers? Haben die denn ueberhaupt keine Intelligenz um sich einen Phantasienamen auszudenken? Die meisten muessten nochmal zwei Jahre zusaetzlich wegen Dummheit gesperrt werden. ;)
Beiträge: 12.973
Themen: 452
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Jan 2002
Bewertung:
0
0000
Wie bereits gesagt: Sie stehen alle im Schatten eines Lance Armstrong. Sie sind nämlich alle dümmer als er.
Inwiefern sich was ändern wird weiß ich auch nicht, ich hoffe nur, dass sich was ändert. Deshalb mal meine persönliche Auffassung. Ich hoffe man kann hier im Forum mal wieder ein wenig Leben in den Radsport Thread bringen. Wie gesagt Nefi: Meine Leute mit Vino und Klödi sind noch im Rennen. Wie schauts bei dir aus?
Zum kurzen Verständnis im Text. Checchini ist ein Arzt aus Italien, der auch als Dopingarzt gilt und dem nun eine Verbindung zu Fuentes nachgesagt wird. Sein Gegenspieler in Italien ist Dr.Ferrari, der u.a. Armstrong und Rominger als Kunden hatte. Checchini hatte wohl u.a. Ullrich bei sich.
Fuentes, Ferrari und Checchini sind die bekanntesten Ärzte, die mit Doping im Kontakt stehen, aber sicherlich nicht die einzigen.
Mich hat es heut förmlich umgehauen, als ich von Basso's Schuldgeständnis erfahren hat. Gestern kommt eine Meldung von eventueller Strafmilderung und heute gesteht ein Ivan Basso. Nur gut, dass diese eventuelle Strafmilderung nicht von offizieller Seite, denn was nützt diese Milderung Basso, wenn sich die UCI dagegenstellt? Ich hoffe mal nicht viel.
Auch wenn ich sein Geständnis gut heiße und er damit einige Sympathiepunkte zurückgewonnen hat warne ich davor einen geständigen Doper aufgrund von Reue früher wieder ins Feld zurückzunehmen. Die übliche Strafe sollte bestehen bleiben: 2 Jahre und 4 Jahre für alle ProTour Rennen. ( falls diese noch so lange besteht )
Denn ob Basso dann noch den Mut besitzt seine Karriere fortzusetzen erscheint mir mehr als fraglich.
Aber ich will mir über diese Folgen jetzt noch nicht den Kopf zerbrechen. Erstmal interessiert mich die weitere Aufklärung. Nicht nur in der Operacion Puerto, sondern in der allgemeinen Dopingbekämpfung. Wie hier bereits erwähnt ist Fuentes sicher nicht der einzige Arzt, der hier seine Finger im Spiel hat.
Zur weiteren Aufklärung brauch es meiner Meinung nach allerdings mehr als geständige Fahrer. Während Fuentes sein Geschäft mit dem Blutdoping betrieb war er bzw. waren sicherlich auch die Fahrer daran interessiert, dass diese Machenschaften so geheim wie möglich blieben. Fuentes erwähnte keine weiteren Kunden und Radprofis trafen sich dort sicherlich auch nicht. So ein lockeres und entspanntes Netzwerk wäre mMn schon früher aufgeflogen. Daraus lässt sich schließen, dass weder ein Basso, noch ein Ullrich oder Valverde viel über weitere Kunden sagen können. Um das ganze aufzudecken muss man sich die hohen Tiere packen. Einen Fuentes oder auch einen Checchini. Leider scheint die spanische Justiz ja nicht an der Aufklärung interessiert. Ob das bei den Italienern viel anders ist bleibt abzuwarten. Aber den Spaniern können sie nur insofern Arbeit abnehmen, dass sie Checchini eine Zusammenarbeit mit Fuentes nachweisen und so kann man auch an Informationen kommen. Im Bezug dazu frag ich mich auch, woher die Gazetta dello Sport ihre Informationen bezieht. Im Endeffekt bleibt zu sagen, dass die letzten Monate gezeigt haben, dass die Spanier (Valverde) und Italiener (Basso) die Augen teilweise vor der Realität verschließen wollen. Ich emfpinde das als eine Art Heldenverehrung, wenn man versucht die großen Sportidole des Landes aus der Schusslinie zu nehmen, obwohl genügend Beweise da sind. Immerhin haben die Italiener bei Basso den ersten Schritt getan, wobei die Strafmilderung schon wieder genau zeigt, was ich mit Heldenverehrung meine. Ehrlich gesagt denke ich, dass gerade in Deutschland schon viel mehr im bezug auf die Operacion Puerto aufgeklärt worden wäre, wenn man die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Der Druck, der auf Jan Ullrich ausgeübt wurde zeigt das. Zwar war er nicht geständig, aber er wurde in die Ecke getrieben, quasi zum Karriereende gezwungen und im Endeffekt hat sich diese Arbeit gelohnt.
Ob man Basso's Geständnis und die neuen Informationen bezüglich Valverde nun als erfreuliche Sache oder als Tiefpunkt ansieht bleibt dahingestellt. Für den Radsport ist es sicherlich ein trauriger Tag, aber für die Dopingbekämpfung und damit die Hoffnung auf einen sauberen Sport, welche natürlich immer noch verschwindend gering ist, ist es ein guter Tag. Wichtig ist in welches Verhältnis man das stellt. Ich sehe das so: Sachen lassen sich nur sauber waschen, wenn sie vorher mit Dreck beschmutzt wurden.
Der Radsport wird durch diese neuerlichen Meldungen weiter mit Dreck beschmutzt, aber dadurch steigt auch die Hoffnung, dass man das ganze aufklären kann. Dabei ist es halt logisch, dass es schockierende Meldungen gibt.
Interessant auch im Bezug zu Basso einige Worte von Simoni aus dem letzten jahr nach der letzten Bergetappe beim Giro nach Aprica. Er warf Basso Doping vor und dass er nur auf das Geld aus sei und den Sport nicht liebe.
Wie wurde Simoni für seine Worte letztes Jahr zerissen. Verrückt, wie man jetzt darüber denken kann/muss. Wobei ich einfach mal so dreist bin und sag, dass Simoni sich diese Worte aufgrund seiner eigenen Vergangenheit garnicht hätte herausnehmen dürfen - ich erinnere nur an die Kokaintante aus Kolumbien ^^
Beiträge: 12.973
Themen: 452
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Jan 2002
Bewertung:
0
0000
Hier noch ein interessanter Artikel aus dem Spiegel. Letztes Jahr während der Deutschland-Tour fielen sie ja durch grobe Unseriösität auf, aber der Artikel hier ist wirklich klasse.
Geständnis in höchster Not
Von Christian Gödecke und Frieder Pfeiffer
Ivan Basso hat gedopt. Das gab der italienische Radprofi heute zu. So überraschend die Aussage ist, so wirkungslos kann sie bleiben. Denn zum Kronzeugen lässt sich Basso nicht machen - er will nur möglichst schnell wieder im Sattel sitzen.
Am Ende war die Beweislast wohl zu erdrückend. Als Ivan Basso am vergangenen Mittwoch den Sitz des Nationalen Olympischen Komitees in Rom verließ, muss er gewusst haben, dass es nur eine Möglichkeit gibt, schnellstmöglich wieder Rennen fahren zu können. Der 29-Jährige rief Ettore Torri an, den Chef der Coni-Antidoping- Kommission und bat um einen Termin. Heute empfing ihn der Staatsanwalt - und Basso gestand.
Ja, er sei Kunde des spanischen Doping-Arztes Eufemiano Fuentes gewesen und ja, er habe in dessen Labor eigenes Blut zum Zwecke des Blutdopings lagern lassen. Bassos Geständnis verspricht auf den ersten Blick, die Arbeit der Anti-Doping-Kämpfer rund um die Welt in Epo-Manier zu beschleunigen. Es wirkt jedoch nur wie eine Vitamintablette.
Denn Basso, der nie die Tour de France gewinnen konnte, ist nun zwar in den Reihen der rund hundert Verdächtigen der Affäre Fuentes der erste, der ausspricht, was das 6000 Seiten umfassende Dokument der spanischen Ermittler vermuten ließ. Die Leistung des Italieners ist, dass es für Manipulation im Radsport, für Epo-Missbrauch und Blutdoping nun einen Kronzeugen gibt. Ivan Basso fehlt jedoch eine wichtige Eigenschaft: die Läuterung.
So verblüffend dieses Geständnis anmutet, so wenig wird es eine reinigende Welle im Radsport auslösen. Denn Basso denkt in erster Linie an sich - das hat er mit Jan Ullrich gemein.
Doch während sich Radsport-Rentner Ullrich beim Versuch, seinen Ruf zu wahren, immer tiefer im Netz weiterer Verdächtigungen verstrickt, sieht Basso das Geständnis als Chance, schnell wieder im Sattel zu sitzen.
Das Verhalten Bassos ist nämlich nicht etwa der plötzlichen Erkenntnis zu verdanken, dass Doping etwas zutiefst Verabscheuungswürdigendes ist. Der Italiener hat den Schritt gewählt, weil die Indizien und Beweise der spanischen Ermittler so erdrückend waren, dass kein Ausweg blieb. Basso hat erkannt, dass die Strategie des Leugnens, die er seit Monaten betrieb ("Ich habe ein reines Gewissen") zum Scheitern verdammt war.
Und so kühl wie die Berechnung, mit der er früher am Berg jeden seiner Tritte in die Pedale wählte, war auch sein Geständnis bedacht: Nicht den Radsport will Basso retten, sondern seine Karriere. Auf ein Jahr würde wohl seine Sperre bei einem Geständnis reduziert, 24 Monate müsste er ansonsten pausieren. Ein Jahr ist eine lange Zeit für einen Pedaleur und für das Vergessen.
Wer darauf hofft, Basso nenne nun Namen, zeige mit dem Finger auf all die Fahrer, die ebenfalls schuldig sind, wird enttäuscht werden. Das Gesetz des Schweigens wird nicht von einem gebrochen, der erst die Lüge gesteht, wenn der Nachweis schon erbracht ist. Basso will in einem Jahr als geachteter Profi ins Peloton zurückkehren. Als Geächteter, der seine Kollegen verraten hat, wird er im Fahrerfeld keine Chance auf eine erfolgreiche Fortsetzung seiner Karriere mehr haben.
Die einzige Chance, die sich aus den Geschehnissen des heutigen Tages ergibt, ist die, dass aus dem Windschatten Bassos weitere Fuentes-Kunden im Fahrerfeld von sich aus einen Ausreißversuch wagen. Die Beweislast dafür, so die Hoffnung seit heute, dürfte erdrückend genug sein.
So könnte die Tour de France 2007 bis zu hundert geständige Fahrer mit Patientenakte im Labor Fuentes verlieren. Eine neue Chance für die Tour, die einzige Chance für den Sport.
Beiträge: 52.431
Themen: 11.667
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Apr 2002
Bewertung:
0
0000
Zitat:Original von Divino
Wie gesagt Nefi: Meine Leute mit Vino und Klödi sind noch im Rennen. Wie schauts bei dir aus?
Ganz schlecht.......Basso wurde erwischt, bleiben bei mir noch Evans und Popovych uebrig.
Ich bin mal gespannt wieviele Fahrer die Tour fahren dieses Jahr, am ende gewinnt noch ein Sprinter die Tour, weil alle All Rounder gesperrt wurden. ;)
Ansonsten zu Basso, wenn er 29 Jahre ist, und fuer vier Jahre gesperrt wird, dann ist seine Karriere sehr wahrscheinlich beendet. Mit 33 Jahren und nach vier Jahren Pause wird er keine Tour mehr gewinnen. Auch denke ich, das Basso jetzt nicht derjenige ist der es bereut und zur aufdeckung beitragen will. Sondern der wurde erwischt, und jetzt will er damit seine Strafe runter druecken, um seine Karriere noch halwegs zu retten.
Beiträge: 12.973
Themen: 452
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Jan 2002
Bewertung:
0
0000
Ivan Basso machte heute gegenüber gestrigen Meldungen einen Rückzieher.
In einer Pressekonferenz bestritt er den Missbrauch von Dopingmittel, gestand aber mit dem Gedanken gespielt zu haben sich für die Tour de France 2006 mit Eigenblut zu dopen. Deshalb habe er auch seine Blutbeutel bei Fuentes gelagert.
Gut, ob man dem nun Glauben schenken mag sei dahingestellt.
Damit hat er einerseits sein Geständnis abegegeben Kontakt mit Fuentes gehabt zu haben, andererseits sich aber aus der Schusslinie genommen, da er den Dopingmissbrauch bestritt und den kann man ihm ja auch weiterhin nicht nachweisen.
Man kann ihm lediglich nachweisen, dass er vor hatte zu dopen.
Das ist zwar ein einigermaßen kluger Schachzug, (im Gegensatz zu Ullrich) aber natürlich trotzdem ziemlich unglaubwürdig.
Beiträge: 52.431
Themen: 11.667
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Apr 2002
Bewertung:
0
0000
Eines muss man Basso lassen, seine Ausrede ist gut. Die ist zwar total unglaubhaft, aber wenn man ihm nichts nachweissen kann, wird er vielleicht damit sogar durch kommen. Das wuerde dann aber wiederrum dafuer sprechen, das sich eben nichts aendern wird, und diese Ausrede dann von jedem Fahrer benutzt wird.
Beiträge: 12.973
Themen: 452
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Jan 2002
Bewertung:
0
0000
Mit einem in dieser Offenheit noch nicht vorgekommenen Geständnis haben die ehemaligen T-Mobile-Profis Rolf Aldag und Erik Zabel Dopingpraktiken während ihrer aktiven Karriere zugegeben. Der Sportliche Leiter bei T-Mobile berichtete ausführlich über jahrelanges Epo-Blutdoping. Erik Zabel gab unter Tränen zu, 1996 mit Epo gedopt zu haben. Mit dem Milram-Sprintstar gab erstmals ein noch aktiver Spitzenfahrer Dopingmissbrauch zu.
quelle: http://www.kicker.de & Snakebite
Außerdem haben noch Christian Henn, Bert Dietz und Udo Bölts Doping mit EPO gestanden.
Dann noch die Meinungen unserere Forumuser:
Snake
Joa wollt das nur ma so hier posten, weils ja doch n wichtiges Thema ist und hier auch ein paar radsport begeisterte sind.
Bin zwar nicht so n Radsportfan, aba bei so was horsche ich dann doch mal auf!
Finds auf jeden Fall ne Riesen Schweinerei. gerade von so jemandem wie Erik Zabel hab ich das nicht erwartet. Auch wenn ers angeblich nur 1x in 2 Wochen getan hat, Dpoing is Doping und das gehört bestraft. Weiß nich inwiefern man das noch ahnden kann weils scho so lange her is,aba naja...
Frag mich nur wie Rolf Aldag seinen Posten bei Team Mobile weiter führen kann...ich mein, ein ehemals aktiver der gedopt hat...Spitzen Vorbild für Nachwuchsfahrer ^^
Bleibt für mich die Frage, ob vielleicht Riis und Ulrich bei ihren Tour Siegen 96 und 97 gedopt waren...unwahrscheinlich is das ja nich. Aber ich lass die Experten diskutieren
fourrooms
im radsport betreiben mind. 90% blutdoping(epo). nur manche sind so schlau und lassen sich nicht erwischen wie zb. die lance...7 tour siegen en suite nach dem er den hoden krebs besiegt hat, vor allem wie er die anderen top fahrer als amateur ausgesehen lassen hat. die anderen sind auch keine nasenbohrer, er aber bei weitem nicht so gut wie er war, wenn er nicht gedopt hätte.
blinky
Nu kommt auch endlich ma aufn Tisch was eh scho alle wissen.
Noch kurz zusammengefasste Statements der Betroffenen
Aldag über...
den Zeitpunkt , wann er mit Doping angefangen hat: Ich habe 1994 aktiv nach Dopingprodukten nachgefragt. 1995 habe ich damit begonnen.
Vorwürfe, er hätte alle angelogen: Ja, das habe ich, dafür entschuldige ich mich. Ich entschuldige mich auch für das Doping.
Zabel über...
den Zeitpunkt , wann er mit Doping angefangen hat: 1996 habe ich mich vor der Tour de France dazu entschlossen, einmal Epo zu benutzen. Das war ein Test. Nach einer Woche habe ich den Test beendet, da ich mit den Nebenwirkungen nicht zurechtkam. Danach habe ich mich mit dem Betreuer Jef d'Hont dazu entschlossen, wir beenden das - und das für immer.
sein Gewissen: Ich möchte mich bei ihnen, den Reportern und den Fans, entschuldigen. Und ich möchte mich bei meinen Radfahrer-Kollegen entschuldigen.
Stapleton über...
die Doping-Problematik: Doping ist immer noch sehr weit verbreitet. Doping ist immer noch schwer nachzuweisen. Ich war naiv, als ich dachte, dass man diesen Sport schnell verändern könne.
Rolf Aldag: Unsere Fahrer haben mir gesagt, dass Rolf weiter im Team bleiben soll. Ich möchte mit ihm weiter zusammenarbeiten. Ich glaube an seine Fähigkeiten
Beiträge: 7.498
Themen: 130
Likes Received: 0 in 0 posts
Likes Given: 0
Registriert seit: Jul 2002
Bewertung:
0
0000
Morgen wird Bjarne Riis ne PK geben. Bin ma gespannt, wobei das Resultat irgendwie erahnbar ist ;)
Nur Ulle wird wieda ma nix zugeben. aber wie wahrscheinlich isses wenn da sgesamte Team Telekom gedopt hat, dass da Ulle nicht auch gedopt hat?^^
Achja un irgendso n Däne aus dem damaligem Team Telekom hat auch Doping gestanden^^
Inwiefern könnte Zabel jz noch dafür bestraft werden und könnte Riis der Tour sieg aberkannt werden, falls er gesteht?
|