10.01.2008, 14:39
Hab heute auf der Uni mit nem Kumpel aus den USA über die Vorwahlen gequatscht und wir sind beide der Meinung, dass gerade die Kandidaten der Republikaner zum großen Teil ein absoulter Witz sind.
Ein John McCain hat in seinen paar Jahren Kriegsgefangenschaft wohl richtig einen abbekommen, anders kann ich mir nicht erklären, dass er einen Beach Boys Song verunstaltet um auf die Iran-Frage einzugehen: "Bomb, bomb, bomb, bomb ,bomb Iran."
Da frag ich mich doch echt was der für Gedanken hat um das komisch zu finden.
Huckabee ist christilicher als der Papst und ist wohl irgendwo zwischen Galileo Galilei und Darwin in der Entwicklung stecken geblieben.
Er zweifelt ja quasi die Evolutionstheorie an, ist gegen die Schwulenehe, gegen Abtreibung etc.
Und wer sich dann im Wahlkampf noch mit Chuck Norris auf die Bühne stellt hat wohl zu viele der CN-Witze gelesen.^^
Giuliani ist für mich immer noch auf dem "Bürgermeister von New York zum 9/11 Zeitpunkt-Mitleidstrip".
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der immer noch von der damaligen Popularität bzw. Mitleid in Verbindung mit dem US-Patriotismus profitieren will.
Bliebe dort nur Romney über den ich aber ehrlich gesagt zu wenig weiß.
Ich glaube sowieso, dass einer der Demokraten im Endeffekt das Rennen macht, ob nun Obama, Edwards oder Clinton.
Wobei ich Edwards nur Chancen einräume, wenn er noch schnell schwarz wird oder zur Frau. Hört sich vielleicht komisch an, aber ich denke, dass die meisten US-Bürger etwas komplett neues wollen und vielen dann auch egal ist, wie Edwards seinen Wahlkampf ausfechtet.
Zu Clinton: Wie schon gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass die US-Bürger zum überwiegenden Teil daran interessiert sind über 20 Jahre hinaus nur Bush's und Clinton's an der Macht zu haben.
... nur gut, dass Jeb Bush nicht kandidiert hat. ;)
Außerdem denken vielleicht auch viele, dass Bill Clinton ihr durchaus in diverse Dinge reinreden könnte bzw. sie erinnern sich an die Rolle zurück, die Hillary von Bill bekam während seiner Amtszeit - Gesundheitsreformen etc.
Außerdem widerspricht sie sich mit diversen Meinungsänderungen auch selbst.
Also ich bin pro Obama. Der Typ kommt einfach sympathisch rüber, hat Charisma und ist ein guter Redner - er kann die Leute in seinen Bann ziehen.
Und bezüglich einer Drogenvergangenheit in der Jugend. Oh mein Gott, jeder Mensch macht Fehler.
Das macht ihn nur menschlicher und somit irgendwie auch noch sympathischer. Erst Recht, da er es selber zugab und es nicht erst durch einen dreckigen Wahlkampf seiner Gegner zu Tage kam. Und Ehrlichkeit ist etwas, was im Weißen Haus mehr als wichtig ist.
Ein John McCain hat in seinen paar Jahren Kriegsgefangenschaft wohl richtig einen abbekommen, anders kann ich mir nicht erklären, dass er einen Beach Boys Song verunstaltet um auf die Iran-Frage einzugehen: "Bomb, bomb, bomb, bomb ,bomb Iran."
Da frag ich mich doch echt was der für Gedanken hat um das komisch zu finden.
Huckabee ist christilicher als der Papst und ist wohl irgendwo zwischen Galileo Galilei und Darwin in der Entwicklung stecken geblieben.
Er zweifelt ja quasi die Evolutionstheorie an, ist gegen die Schwulenehe, gegen Abtreibung etc.
Und wer sich dann im Wahlkampf noch mit Chuck Norris auf die Bühne stellt hat wohl zu viele der CN-Witze gelesen.^^
Giuliani ist für mich immer noch auf dem "Bürgermeister von New York zum 9/11 Zeitpunkt-Mitleidstrip".
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der immer noch von der damaligen Popularität bzw. Mitleid in Verbindung mit dem US-Patriotismus profitieren will.
Bliebe dort nur Romney über den ich aber ehrlich gesagt zu wenig weiß.
Ich glaube sowieso, dass einer der Demokraten im Endeffekt das Rennen macht, ob nun Obama, Edwards oder Clinton.
Wobei ich Edwards nur Chancen einräume, wenn er noch schnell schwarz wird oder zur Frau. Hört sich vielleicht komisch an, aber ich denke, dass die meisten US-Bürger etwas komplett neues wollen und vielen dann auch egal ist, wie Edwards seinen Wahlkampf ausfechtet.
Zu Clinton: Wie schon gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass die US-Bürger zum überwiegenden Teil daran interessiert sind über 20 Jahre hinaus nur Bush's und Clinton's an der Macht zu haben.
... nur gut, dass Jeb Bush nicht kandidiert hat. ;)
Außerdem denken vielleicht auch viele, dass Bill Clinton ihr durchaus in diverse Dinge reinreden könnte bzw. sie erinnern sich an die Rolle zurück, die Hillary von Bill bekam während seiner Amtszeit - Gesundheitsreformen etc.
Außerdem widerspricht sie sich mit diversen Meinungsänderungen auch selbst.
Also ich bin pro Obama. Der Typ kommt einfach sympathisch rüber, hat Charisma und ist ein guter Redner - er kann die Leute in seinen Bann ziehen.
Und bezüglich einer Drogenvergangenheit in der Jugend. Oh mein Gott, jeder Mensch macht Fehler.
Das macht ihn nur menschlicher und somit irgendwie auch noch sympathischer. Erst Recht, da er es selber zugab und es nicht erst durch einen dreckigen Wahlkampf seiner Gegner zu Tage kam. Und Ehrlichkeit ist etwas, was im Weißen Haus mehr als wichtig ist.

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