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US Presidential Election 2008
#21
Wie du schon sagst, Kandidaten auswählen, ok, aber ich denke, dass wirds bei uns nie geben. Viel zu viel Aufwand wie ich finde!

31 Mio $?? Hab ich noch gar nicht gehört. Das nur im Januar? Die spinnen die Amis! Doof
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#22
Wieso zu viel Aufwand? Man würde an einem Tag einen Wahltag organisieren und auf den Zettel seine Kreuze machen...

Einzig und allein müsste man evtl. über den Wählerkreis sprechen... dürfen alle wählen oder nur Parteimitglieder... halt in diese Richtung...

Der Aufwand wäre überschaubar... wir tingeln ja nicht von Bundeslandvorwahl zu Bundeslandvorwahl... weiß auch nicht warum die Amis nicht alles an einem Tag durchziehen... vor allem hat man das gefühl das Bish garnicht mehr im Amt ist... Breites Grinsen

Nein das ist natürlich masslos übertrieben da, ist aber halt auch Sitte... Obama hat in einem Stadion über 70.000 Menschen bekommen... wer schafft das in Deutschland...

Aber man muss auch das Positive daraus erkennen... es ist ja nicht alles schlecht was die Amis da machen... an einigen Dingen können wir uns ein Beispiel nehmen...

Durch die ganzen Hype der da gemacht wird, werden Jungendliche für die Politik gewonnen... Ihr Interesse wird geweckt und es kommt damit zu einer wirklich flächendenkenden Wahl...

Wenn können unsere Einschläferdenen Politiker denn begeistern? Glaubt auch wirklich nur ein mensch das Frau Merkel oder der teddybär die Schalke Arena vollbekommen? Und davon noch meist Jugendliche, die sich wirklich mit der Wahl beschäftigen? Unsere Politiker sind froh wenn 500 Mann auf den Marktplatz kommen und davon 80 % Rentner, der Rest Arbeitslose... am waren Volk geht das vorbei...

Eine Fernsehdebatte haben wir wann richtig eingeführt? Und das auch mal zu einer Uhrzeit wo die arbeitstätige Bevökerung was mitbekommt...

Sicher ist nicht alles an dem Amerikanischen Wahlkampf gut... es wird soviel Geld verprasst, es wird sich an Kleinigkeieten aufgehongen und man gräbt und gräbt in der Vergangenheit des anderen und versucht daran einen wahlsieg fest zu machen...

Aber andere Dinge sind gut und evtl. auch was für deutschland...

Einmal auf umfragen unter jugendlichen geschaut, einmal TV Total gesehen (wo Raab natürlich nur die dümmsten nimmt) und man weiß wie Politik in unserem gesehen wird...

Kein Wunder, das Rechte Parteien die Möglichkeiten bekommen in den landtag zu ziehen, weil Sie an den Bürger gehen, weil keine Alternativen sichtbar sind und weil die Wahlbeteiligung an der normalen Bevölkerung bei 50 % liegt und bei den Rechten bei 100 %... da zählt dann jede Stimme doppelt...

Wir sollten wie gesagt auch das Positive dort erkennen...
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#23
Wenn man es natürlich wieder so sieht, hast du Recht.

Ich habe wieder nicht bedacht, dass wir doch recht klein sind, aber wenn man das so machen will, sollte man erst bei den Bezirken, dann bei den Ländern und am Schluss insgesamt abstimmen. Man sollte das ganze dann doch evtl auf 3 mal machen, da man dann wieder eher meint, dass man etwas zu sagen hat in unserer Demokratie...
Weil wenn es wieder nur eine Wahl ist, gibts bestimmt einige, die das dann wieder nicht annehmen würden, weil sie meinen, ja ich kann eh nix bewirken.

Eine Überlegung wäre das vielleicht wert..... :=:
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#24
Ich wollt vorhin eigentlich auch schon was zu den Vorwahlen schreiben.
Ich finde solche Vorwahlen auch gut, denn darin wird der Demokratiegedanke doch nochmal gestärkt, schließlich können die Leute sich aus mehreren Kandidaten ihre 2 oder auch 3 Spitzenkandidaten auswählen.
Und auch der Hype um die US-Vorwahlen zeigt ja wie wichtig solche Wahlen in Deutschland sein könnten.
Die Vorwahlen der USA wecken ja hier schon ein relativ großes Interesse und wenn man hier auch Vorwahlen veranstalten würde könnte man vielleicht auch mehr Wähler ziehen.

Wie Achse sagt, man muss diese Veranstaltungen ja nicht in diesem Ausmaß durchziehen, da es da schon am Geld oder am Charisma der deutschen Politiker scheitert, aber Vorwahlen an sich sind demokratisch gesehen gut.
Ich hoffe ja mal, dass es in Deutschland endlich mal nen charismatischen Politiker, Mitte/Ende der 40er gibt, der auch mal mehr Leute ansprechen kann und vor allem Jugendliche.
Christian Wulff hat da denke ich schon Potenzial und ich glaube auch, dass er von CDU-Seite aus Merkel irgendwann im Amt beerben kann.
Man braucht halt Politiker, die polarisieren und auch massentauglich sind. Gerhard Schröder war dort schon ein guter, nur litt seine Amtszeit unter recht schlechter Politik und einer für Deutschland recht schlechten Wirtschaftslage, wobei die Fehler da nicht nur bei der SPD zu suchen sind.

Ich merk schon, ich komme vom Thema ab.
Aber wie gesagt, ich befürworte Vorwahlen.
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#25
Bei den Republikaner ist die Sache nun bereits eigentlich entschieden. Mitt Romney steigt ab sofort aus dem Rennen aus. Lediglich der weit abgeschlagene Mike Huckabee ist noch als Gegenkanidat dort. Damit fangen die Republikaner an, Ihre Kräfte zu bündeln und setzen die Demokraten so unter Druck.

Denn dort ist dann Rennen bekanntlich mehr als eng. Vor allem scheint das ganze auch eine ungeheurige Geldfrage zu sein. So musste Hillary Clinto 5 Millionen Dollar aus der eigenen Kasse nehmen, um Ihren Wahlkampf angemessen weiter zu führen. Sie hatte im Monat Januar "lediglich" 13 Millionen Dollar an Wahlkampf Spenden eingenommen... Gegenüber Obama dagegen 32 Millionen...
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#26
Also wenn Clinton sich als Kandidatin gegen Obama durchsetzen sollte sieht es nicht rosig aus für die Demokraten,da Clinton laut Umfragen im direkten vergleich zu McCain nicht all zu gut aussehen würde.
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#27
Bereits heute gehen die Vorwahlen in die nächste Runde. n Louisiana, Washington, Nebraska und Maine gehts heute weiter.
Insgesamt kleine Staaten, bei denen es um 228 Delegierten Stimmen geht. Dennoch wichtig, da das Rennen unglaublich knapp ist.

In Louisiana gilt Obama als Favorit. Hier gehts um 67 Stimmen. In Washington (97 Stimmen) gibts eigentlich keinen richtigen Favoriten, aber letzte Umfragen sahen hier Obama vorn. Nebraska (31 Stimmen) ist relativ klein. Auch hier gilt Obama als Favorit. Hillary hat sich in diesem Staat nicht einmal persönlich im Wahlkampf blicken lassen...
Zu guter letzt: Maine (34 Stimmen). Hier sieht man Clinton leicht vorn, weil sie in den letzten Umfragen vor Obama war. Diese sind aber schon ein wenig her und 16 Prozent konnte der da noch im Wahlkampf befindene Edwards holen. An wenn diese gehen, ist fraglich...
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#28
Bei den Vorwahlen (Post oben) gewann Obama praktisch auf ganzer Linie und konnte somit den Abstand (Was die Delgierten Stimmen betrifft) auf Clinton verkürzen...
Damit hat er nun 18 von 28 Staaten gewonnen... aber es bleibt unglaublich eng und beide müssen nun hauptsächlich wieder Wahlkampfspenden an Land ziehen...
Auch kann sich das ganze bis August hinziehen...

Bei den Rep. gewann Huckabee relativ überraschend... oder es zeigt vielmehr, dass viele Wähler doch noch nicht mit dem zu "Liberalen" McCain anbendeln können... dennoch ist sein Sieg rechnerisch fast durch...
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#29
Inzwischen ist ein richtiges Wirrwarr ausgebrochen... Welcher Kandidat liegt nun eigentlich wirklich vorn? Also bei den entscheidenden Delegierten? Das sehen viele komplett widersprüchlich. So sieht CNN zum Beispiel Clinton knapp vorn. Der Sender NBC sieht das aber ganz anders und sieht Obama vorn. Und bei CBS herrscht bei beiden fast gleichstand. Man kann auch noch mehrere Quellen heranführen, wie zum Beispiel die New York Times, die doch noch einen erheblichen Vorsprung für Clinton hat.... Aber die Frage ist, wer sieht eigentlich da durch?

Fakt ist, dass Obama mehr Bundesstaaten gewonnen hat, dafür Clinton die größeren und wichtigeren...

Das der Trend aber zuletzt in Richtung Obama ging, erkennt auch das Clinton Lager. So ersetzte man dort die Wahlkampfmanagerin Patti Solis Doyle durch ihre langjährige Beraterin Maggie Williams.

Und heute geht’s weiter mit den Vorwahlen. So sind nun die Bundesstaaten Virginia und Maryland dran. Auch in der Hauptstadt Washington wird zur Vorwahl gebeten. Laut Umfragen liegt Obama in allen drei fast 20 Prozent vorn. Das könnte heute weiter in Richtung Obama gehen...
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#30
Alsom laut Zeitungsberichten hatte Clinton einige Delegiertenstimmen mehr
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