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US Presidential Election 2008
#14
Barack Obama gewann die Vorwahlen in South Carolina eindeutig mit 55 % der Stimmen, Clinton und Edwards kamen abgeschlagen auf 27% bzw. 18% der Stimmen. Damit hat sich Obama wohl eindrucksvoll zurückgemeldet.
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#15
Sollte man aber nicht überbewerten, da der Anteil der dunkelhäutigen Bevölkerung in South Carolina recht hoch ist.
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#16
jepp... er konnte nur verlieren bei diesen Vorwahlen in South Carolina ... in diesem Bundesstaat war er klarer Favorit... bei einer Niederlage wäre das wohl schon eine eindeutige Vorentscheidung gewesen...
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#17
Für die Demokraten war gestern in 22 Bundesstaaten Vorwahl, aber wirklich viel schlauer ist man danach noch nicht. So konnte Clinton zwar in weniger Staaten Siegen als Obama, aber Sie hat die wichtigesten Staaten gewonnen, wie Kalifornien, New Jersey, Massachusetts, New York, Arizona, Arkansas, Oklahoma und Tennessee.

Obama dagegen konnte in 13 Staaten als Sieger hervorgehen. Er gewann in Colorado, Alabama, Alaska, Connecticut, Delaware, Georgia, Idaho, Illinois, Kansas, Minnesota, Missouri, North Dakota und Utah.

Interessant wird sein, wieviel Delegierte am Ende jeder bekommt. Fakt ist, dass das Rennen der beiden offen bleibt und es keine Vorentscheidung gibt. So hat Hillary zwar gestern einen kleinen Sieg verbucht, aber womöglich bei den Delegierten etwas eingebüsst. Beide sollen knapp unter 900 sein. Damit könnte sich der kampf der beiden noch Wochen, wenn nicht gar Monate hinziehen.

Am Samstag geht es auch sofort bei den Demokraten weiter. In Nebraska, Washington sowie in Louisiana wird entschieden. Gerade letzterer dürfte sicher an Obama gehen.

[Bild: http://img206.imageshack.us/img206/1667/...en1ve0.jpg]

[Bild: http://img98.imageshack.us/img98/2963/us...en2lh5.jpg]

[Bild: http://img98.imageshack.us/img98/4342/us...en3ub9.jpg]
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#18
Interessant zu sehen wobei ich natürlich weiter auf Obama hoffe.

Die Karte ist schon interessant, nur schade, dass dort jetzt die Ergebnisse der vorherigen Vorwahlen fehlen und nur der Super Tuesday gezeigt wird.
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#19
Also ich finde diese ganzen Vorwahlen mal total fürn A....
Man sollte sich einfach einigen. Es dauert einfach viel zu lange und kostet viel zu viel Geld. Wenn dann die "normale" Wahl ist, geht eh wieder alles schief..... Nee nee :/:
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#20
Ich persönlich finds auch übertrieben, aber an sich finde ich es gut dass man dort über den Kandidaten vorher abstimmt...
Man stelle sich vor, das Volk dürfe über den CDU Spitzenkandidaten abstimmen, über den der SPD und so weiter...
Also ich hätte nichts dagegen und so manchen Zweitklassigen Kandidaten aller Scharping würde es wohl auch nicht geben...

Aber natürlich ist das Geld dahinter unsinnig... wenn ich lesen muss das ein Obama allein im Januar Wahlkampfgelder von 31 Millionen Dollar locker gemacht hat, dann muss man sich schon fragen... und wir reden von der Vorwahl! Was kostet erst die US Präsidentschaftswahl? Und maschiert Armerika in gerade in eine Rezession?

An sich muss ich aber sagen, dass ich Clinton die Daumen drücke... weil ich glaube das Sie gegen McCain bessere Chancen hat... Obama kommt bei den Hisspanics überhaupt nicht an! Hat noch nicht mal alle Schwarzen hinter sich und ein Großteil der Weißen will Ihn noch nicht... so könnten viele Ihre Stimme eher McCain geben...

und ich persönlich möchte einen Demokraten im weißen Haus... was nicht nur besser für die Wirtschaft in Amerika wäre, für die Wirtschaft in der Welt, für die Umweltpolitik, für den Frieden - sondern generell für Amerika im Ausland...
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#21
Wie du schon sagst, Kandidaten auswählen, ok, aber ich denke, dass wirds bei uns nie geben. Viel zu viel Aufwand wie ich finde!

31 Mio $?? Hab ich noch gar nicht gehört. Das nur im Januar? Die spinnen die Amis! Doof
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#22
Wieso zu viel Aufwand? Man würde an einem Tag einen Wahltag organisieren und auf den Zettel seine Kreuze machen...

Einzig und allein müsste man evtl. über den Wählerkreis sprechen... dürfen alle wählen oder nur Parteimitglieder... halt in diese Richtung...

Der Aufwand wäre überschaubar... wir tingeln ja nicht von Bundeslandvorwahl zu Bundeslandvorwahl... weiß auch nicht warum die Amis nicht alles an einem Tag durchziehen... vor allem hat man das gefühl das Bish garnicht mehr im Amt ist... Breites Grinsen

Nein das ist natürlich masslos übertrieben da, ist aber halt auch Sitte... Obama hat in einem Stadion über 70.000 Menschen bekommen... wer schafft das in Deutschland...

Aber man muss auch das Positive daraus erkennen... es ist ja nicht alles schlecht was die Amis da machen... an einigen Dingen können wir uns ein Beispiel nehmen...

Durch die ganzen Hype der da gemacht wird, werden Jungendliche für die Politik gewonnen... Ihr Interesse wird geweckt und es kommt damit zu einer wirklich flächendenkenden Wahl...

Wenn können unsere Einschläferdenen Politiker denn begeistern? Glaubt auch wirklich nur ein mensch das Frau Merkel oder der teddybär die Schalke Arena vollbekommen? Und davon noch meist Jugendliche, die sich wirklich mit der Wahl beschäftigen? Unsere Politiker sind froh wenn 500 Mann auf den Marktplatz kommen und davon 80 % Rentner, der Rest Arbeitslose... am waren Volk geht das vorbei...

Eine Fernsehdebatte haben wir wann richtig eingeführt? Und das auch mal zu einer Uhrzeit wo die arbeitstätige Bevökerung was mitbekommt...

Sicher ist nicht alles an dem Amerikanischen Wahlkampf gut... es wird soviel Geld verprasst, es wird sich an Kleinigkeieten aufgehongen und man gräbt und gräbt in der Vergangenheit des anderen und versucht daran einen wahlsieg fest zu machen...

Aber andere Dinge sind gut und evtl. auch was für deutschland...

Einmal auf umfragen unter jugendlichen geschaut, einmal TV Total gesehen (wo Raab natürlich nur die dümmsten nimmt) und man weiß wie Politik in unserem gesehen wird...

Kein Wunder, das Rechte Parteien die Möglichkeiten bekommen in den landtag zu ziehen, weil Sie an den Bürger gehen, weil keine Alternativen sichtbar sind und weil die Wahlbeteiligung an der normalen Bevölkerung bei 50 % liegt und bei den Rechten bei 100 %... da zählt dann jede Stimme doppelt...

Wir sollten wie gesagt auch das Positive dort erkennen...
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#23
Wenn man es natürlich wieder so sieht, hast du Recht.

Ich habe wieder nicht bedacht, dass wir doch recht klein sind, aber wenn man das so machen will, sollte man erst bei den Bezirken, dann bei den Ländern und am Schluss insgesamt abstimmen. Man sollte das ganze dann doch evtl auf 3 mal machen, da man dann wieder eher meint, dass man etwas zu sagen hat in unserer Demokratie...
Weil wenn es wieder nur eine Wahl ist, gibts bestimmt einige, die das dann wieder nicht annehmen würden, weil sie meinen, ja ich kann eh nix bewirken.

Eine Überlegung wäre das vielleicht wert..... :=:
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#24
Ich wollt vorhin eigentlich auch schon was zu den Vorwahlen schreiben.
Ich finde solche Vorwahlen auch gut, denn darin wird der Demokratiegedanke doch nochmal gestärkt, schließlich können die Leute sich aus mehreren Kandidaten ihre 2 oder auch 3 Spitzenkandidaten auswählen.
Und auch der Hype um die US-Vorwahlen zeigt ja wie wichtig solche Wahlen in Deutschland sein könnten.
Die Vorwahlen der USA wecken ja hier schon ein relativ großes Interesse und wenn man hier auch Vorwahlen veranstalten würde könnte man vielleicht auch mehr Wähler ziehen.

Wie Achse sagt, man muss diese Veranstaltungen ja nicht in diesem Ausmaß durchziehen, da es da schon am Geld oder am Charisma der deutschen Politiker scheitert, aber Vorwahlen an sich sind demokratisch gesehen gut.
Ich hoffe ja mal, dass es in Deutschland endlich mal nen charismatischen Politiker, Mitte/Ende der 40er gibt, der auch mal mehr Leute ansprechen kann und vor allem Jugendliche.
Christian Wulff hat da denke ich schon Potenzial und ich glaube auch, dass er von CDU-Seite aus Merkel irgendwann im Amt beerben kann.
Man braucht halt Politiker, die polarisieren und auch massentauglich sind. Gerhard Schröder war dort schon ein guter, nur litt seine Amtszeit unter recht schlechter Politik und einer für Deutschland recht schlechten Wirtschaftslage, wobei die Fehler da nicht nur bei der SPD zu suchen sind.

Ich merk schon, ich komme vom Thema ab.
Aber wie gesagt, ich befürworte Vorwahlen.
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#25
Bei den Republikaner ist die Sache nun bereits eigentlich entschieden. Mitt Romney steigt ab sofort aus dem Rennen aus. Lediglich der weit abgeschlagene Mike Huckabee ist noch als Gegenkanidat dort. Damit fangen die Republikaner an, Ihre Kräfte zu bündeln und setzen die Demokraten so unter Druck.

Denn dort ist dann Rennen bekanntlich mehr als eng. Vor allem scheint das ganze auch eine ungeheurige Geldfrage zu sein. So musste Hillary Clinto 5 Millionen Dollar aus der eigenen Kasse nehmen, um Ihren Wahlkampf angemessen weiter zu führen. Sie hatte im Monat Januar "lediglich" 13 Millionen Dollar an Wahlkampf Spenden eingenommen... Gegenüber Obama dagegen 32 Millionen...
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#26
Also wenn Clinton sich als Kandidatin gegen Obama durchsetzen sollte sieht es nicht rosig aus für die Demokraten,da Clinton laut Umfragen im direkten vergleich zu McCain nicht all zu gut aussehen würde.
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