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UFC 94: St. Pierre Vs. Penn Card Thread
#1
UFC 94: St. Pierre Vs. Penn
31. Januar 2009
MGM Garden Arena
Las Vegas, Nevada



-Welterweight Title Fight:
Georges St. Pierre (17-2-0) © vs. BJ Penn (13-4-1) (2nd defense)

-Light Heavyweight Fight:
Thiago Silva (13-0-0) vs. Lyoto Machida (13-0-0)

-Lightweight Fight:
Nathan Diaz (10-2-0) vs. Clay Guida (24-9-0)

-Welterweight Fight:
Karo Parisyan (18-5-0) vs. Dong Hyun-Kim (11-0-1)

-Light Heavyweight Fight:
Stephan Bonnar (11-4-0) vs. Jon Jones (6-0-0)

-Welterweight Fight:
Jon Fitch (17-3-0) vs. Akihiro Gono (29-13-7)

-Lightweight Fight:
Manvel Gamburyan (8-3-0) vs. Thiago Tavares (13-3-0)

-Welterweight Fight:
Chris Wilson (14-4-0) vs. John Howard (10-4-0)

-Light Heavyweight Fight:
Jake O'Brien (10-2-0) vs. Christian Wellisch (8-4-0)

-Welterweight Fight:
Matt Arroyo (3-2-0) vs. Dan Cramer (0-0-0)
#2
Die UFC hat den zweiten Pay-Per-View für das Kalenderjahr 2009 offiziell angekündigt. Am 31. Januar kommt es in der MGM Garden Arena in Las Vegas, Nevada zum lang erwarteten Rückkampf zwischen Welterweight-Champion Georges St. Pierre und Lightweight-Champion BJ Penn um den Gürtel im Weltergewicht. Beide traten vor Jahren bei UFC 58: USA Vs. Canada in einem Welterweight Eliminator aufeinander, um den nächsten Gegner des damaligen Titelträgers, Matt Hughes, zu bestimmen. In einem hart umkämpften Kampf sicherte sich Georges St. Pierre am Ende den Sieg durch eine Split Decision, nur um verletzungsbedingt doch BJ Penn den Vortritt zu lassen. Seitdem ging Penn zurück in die Lightweight Division und räumte dort alles weg, was sich ihm in den Weg stellte, während Georges St. Pierre gleichzeitig einer der besten Pound-4-Pound-Fighter weltweit wurde und zweimal den Welterweight Titel erringen konnte.

-Welterweight Title Fight:
Georges St. Pierre (17-2-0) © vs. BJ Penn (13-4-1) (2nd defense)


Aber das ist noch nicht alles, denn weiterhin wurde auch ein Light Heavyweight Eliminator angekündigt. So wird es bei diesem PPV zum brasilianischen Duell zwischen den ungeschlagenen Lyoto Machida und Thiago Silva kommen. Zuletzt konnte Lyoto Machida so klangvolle Namen wie Rameau Thierry Sokoudjou oder Tito Ortiz schlagen, während Thiago Silva sich eher mit kleineren Namen herumschlagen musste, diese aber meist in der ersten Runde ausschalten konnte. Der Gewinner dieses Kampfes könnte einem Fight für den Gürtel ganz nahe sein.

-Light Heavyweight Fight:
Thiago Silva (13-0-0) vs. Lyoto Machida (13-0-0)


Ein weiterer, fest eingeplanter Fight ist ein Light Heavyweight Fight zwischen Stephan Bonnar und Jon Jones. Bonnar kehrt somit von seiner langwierigen Verletzung ins Octagon zurück. Seinen letzten Kampf konnte Bonnar im Oktober 2007 erfolgreich gegen Eric Schafer absolvieren. Hier trifft er auf den jungen Wrestler Jon Jones, der im August dieses Jahres ein erfolgreiches UFC Debut gegen Andre Gusmao feiern konnte.

-Light Heavyweight Fight:
Stephan Bonnar (11-4-0) vs. Jon Jones (6-0-0)


Der letzte Fight steht zwar noch nicht hundertprozentig fest, es mehren sich allerdings die Gerüchte, dass Jon Fitch nach seinem verlorenen Titelkampf zurück in den Käfig steigt, um dort auf Akihiro Gono zu treffen. Fitch, der im Vorfeld des Titelkampfes eine Siegesserie von 15 Siegen aufweisen konnte, wurde von Georges St. Pierre über fünf Runden lang dominiert und verlor den Fight über eine Unanimous Decision. Dieser Kampf soll sein erster Schritt in Richtung Rückkampf werden. In Akihiro Gono trifft er auf einen Pancrase- und PRIDE-Veteranen, der sich nach erfolgreichem UFC-Debut zuletzt Dan Hardy geschlagen geben musste. Dieser Kampf hätte schon bei UFC 82 stattfinden sollen, allerdings verletzte sich Gono im Vorfeld, weshalb Chris Wilson auf Jon Fitch traf.

-Welterweight Fight:
Jon Fitch (17-3-0) vs. Akihiro Gono (29-13-7)
#3
Zitat:Der letzte Fight steht zwar noch nicht hundertprozentig fest, es mehren sich allerdings die Gerüchte, dass Jon Fitch nach seinem verlorenen Titelkampf zurück in den Käfig steigt, um dort auf Akihiro Gono zu treffen. Fitch, der im Vorfeld des Titelkampfes eine Siegesserie von 15 Siegen aufweisen konnte, wurde von Georges St. Pierre über fünf Runden lang dominiert und verlor den Fight über eine Unanimous Decision. Dieser Kampf soll sein erster Schritt in Richtung Rückkampf werden. In Akihiro Gono trifft er auf einen Pancrase- und PRIDE-Veteranen, der sich nach erfolgreichem UFC-Debut zuletzt Dan Hardy geschlagen geben musste. Dieser Kampf hätte schon bei UFC 82 stattfinden sollen, allerdings verletzte sich Gono im Vorfeld, weshalb Chris Wilson auf Jon Fitch traf.

-Welterweight Fight:
Jon Fitch (17-3-0) vs. Akihiro Gono (29-13-7)


Das hat sich wohl leider erledigt.

Jon Fitch, Christian Wellisch and possibly others cut by UFC

Former number one UFC welterweight contender Jon Fitch was today handed his walking papers for refusing to sign an agreement that would give the promotion exclusive lifetime video game rights to his name and likeness, MMAmania.com can exclusively confirm.

Quelle: MMAmania.com
#4
Mittlerweile steht die Card für den UFC 94-Event Ende Januar in Las Vegas fest.

Neben den bisherigen Fights soll es auch zur Rückkehr von Karo Parisyan ins Octagon kommen. Der armenische Judoka, der zuletzt im April in den Käfig stieg, bekommt es hier in seinem elften UFC-Fight mit dem Koreaner Dong Hyun Kim zu tun. Der ungeschlagene Kim trat bisher zweimal in der UFC an und besiegte erst vorzeitig Jason Tan und anschließend Matt Brown über Split Decision.

-Welterweight Fight:
Karo Parisyan (18-5-0) vs. Dong Hyun-Kim (11-0-1)

Des Weiteren kommt es bei der Veranstaltung Ende Januar zu einem Lightweight-Fight zwischen Nathan Diaz und Clay Guida. Diaz, der über TUF 5 in die UFC kam, musste sich noch nicht innerhalb der UFC geschlagen geben und konnte zuletzt Josh Neer im Main Event der Ultimate Fight Night 15 feiern. Sein Gegner Clay Guida kann leider nicht auf eine so erfolgreiche Bilanz zurückblicken, nichtsdestotrotz gehört Guida zu den Lieblingen der Fans, da der 17jährige einfach drei Runden Vollgas gibt. Zuletzt mussten das Samy Schiavo und Mac Danzig am eigenen Leib erfahren.

-Lightweight Fight:
Nathan Diaz (10-2-0) vs. Clay Guida (24-9-0)

Zum einzigen Heavyweight Fight des Abends kommt es auf der Undercard zwischen Jake O'Brien und Christian Wellisch. Beide traf das Schicksal, von der UFC gegen einen neue Hype-Maschine geopfert zu werden, denn Jake O'Brien wurde zuletzt von Cain Velasquez ausgeknockt, während man Christian Wellisch Shane Carwin vorsetzte, der für den Hungarian Nightmare keine Minute brauchte.

-Heavyweight Fight:
Jake O'Brien (10-2-0) vs. Christian Wellisch (8-4-0)

Zurück ins Lightweight geht es, wenn der TUF 5 Finalist Manvel Gamburyan auf Thiago Tavares trifft. Manvel Gamburyan, der das Finale um den TUF 5-Titel aufgrund einer Verletzung an Nate Diaz verlor, konnte anschließend zwei schnelle Erfolge in der UFC feiern, bevor er von seinem ehemaligen TUF-Mitbewohner Rob Emerson bei UFC 87 ausgeknockt wurde. Auch sein Gegenüber erlitt schon ein solches Schicksal, nach drei Siegen aus vier UFC-Fights wurde Tavares von Matt Wiman schwer ausgeknockt. Seine Rückkehr ins Octagon verlief leider wenig erfolgreich, denn bei UFC 88 musste sich Tavares Kurt Pellegrino über Decision geschlagen geben.

-Lightweight Fight:
Manvel Gamburyan (8-3-0) vs. Thiago Tavares (13-3-0)

So wie der Abend aufhört, so beginnt er auch, denn die ersten beiden Kämpfe des PPVs werden im Welterweight absolviert. Zum einen wird Chris Wilson auf John Howard treffen. Wilson kam mit vier Siegen am Stück in die UFC und durfte dort gleich gegen den Welterweight Contender Jon Fitch in den Ring steigen. Wilson machte sich nicht schlecht, aber er verlor den Kampf über Unanimous Decision. In seinem zweiten UFC-Kampf konnte er allerdings seine Bilanz wieder ausgleichen, als er Steve Bruno ebenfalls über Punktentscheid bezwingen konnte. Sein Gegner, John Howard, gibt an diesem Tag sein UFC Debut. Howard konnte seine letzten drei Fights außerhalb der UFC gewinnen und verlor zuletzt im November 2007 gegen Dan Miller bei Ring Of Combat.

-Welterweight Fight:
Chris Wilson (14-4-0) vs. John Howard (10-4-0)

Zum Abschluss kommt es wie erwähnt zu einem weiteren Welterweight Fight zwischen dem TUF 6-Teilnehmer Matt Arroyo und Tuf 7-Teilnehmer Dan Cramer. Matt Arroyo befand sich bei TUF auf einem guten Weg, musste aber verletzungsbedingt im Viertelfinale absagen. Im Anschluss an die Sendung konnte er beim Finale der Staffel John Kolosci schlagen, bevor er sich in einem Refight von 2006 erneut Matt Brown geschlagen geben musste. Dan Cramer begann seine UFC-Karriere recht ordentlich, als er sich seinen Weg ins Haus der 7. TUF-Staffel erkämpfen konnte und dort auch seinen Erstrundenkampf erfolgreich absolvierte. Im Viertelfinale war allerdings gegen Tim Credeur Schluss, sodass es hier nun zum ersten Profikampf in der Karriere von Dan Cramer kommt.

-Welterweight Fight:
Matt Arroyo (3-2-0) vs. Dan Cramer (0-0-0)
#5
Wir schreiben das erste Februarwochenende des Jahres 2009. Die ganze Sportwelt schaut nach Tampa, Florida in Richtung des Super Bowls. Die ganze Welt? Nein, ein von unbeugsamen MMA-Fans bevölkertes Dorf namens Las Vegas in der Wüste Nevadas leistet erbitterten Widerstand gegen die Konkurrenz rund um das Lederei.
Herzlich willkommen zu UFC 94: St. Pierre vs. Penn II und damit wohl zu einem der wichtigsten Events dieses noch jungen Jahres, denn beispielsweise sehen wir hier im Kampf zwischen Lyoto Machida und Thiago Silva höchstwahrscheinlich den nächsten Herausforderer auf den Light Heavyweight Titel und in den Fights im Lightweight und Welterweight könnte die UFC-interne Rangliste auch um einiges durcheinandergewirbelt werden. Natürlich wird alles an diesem Event überstrahlt vom Main Event zwischen George St. Pierre und BJ Penn. Dem Kampf zwischen dem aktuellen Welterweight- und dem aktuellen Lightweight-Champion um den Welterweight-Gürtel. Dem Rückmatch eines sehr sehr knappen Kampfes aus dem März des Jahres 2006 und schlussendlich wohl zur Entscheidung über den Pound-for-pound besten Fighter der Welt.

Wie üblich beginne ich allerdings mit der Undercard des Events.

-Welterweight Fight:
Matt Arroyo (3-2-0) vs. Dan Cramer (0-0-0)


Der Event beginnt wie so oft in letzter Zeit mit zwei TUF-Alumni. Matt Arroyo kam über TUF 6 in die UFC, in dessen Verlauf er seine ersten zwei Kämpfe gegen Dorian Price und Troy Mandaloniz gewinnen konnte, bevor er mit einer angebrochenen Rippe verletzungsbedingt ausschied. Seitdem konnte Arroyo bei der Final-Show seinen Teamkameraden John Kolosci mit einer Armbar schlagen, bevor er zuletzt Matt Brown zum zweiten mal in seiner Karriere unterlag. Sein Gegenüber Dan Cramer kam über TUF 7 in die UFC. Nach einem Sieg in der ersten Runde über Luke Zachrich musste Cramer in der zweiten Runde gegen Tim Credeur die Segel streichen.
Cramer ist ein Brawler. Was ich von ihm bei TUF gesehen habe, lässt mich an sich an einer großen Zukunft für den 23jährigen Zweifeln, aber TUF liegt jetzt auch schon einige Zeit zurück und Cramer hatte alle zeit der Welt, sich zu verbessern und vorzubereiten. Sollte er allerdings weiterhin so offen in der Deckung sein und sich zu sehr auf seine Schwinger und sein Groundandpound verlassen, kann der Ausflug in die UFC schneller vorbei sein, als ihm lieb ist, obwohl er im Stand aufgrund der Physis und der Reichweite eigentlich die Vorteile auf seiner Seite gegen den Grappler Arroyo haben sollte. Arroyo sollte daher schauen, dass er den Fight so schnell wie nur möglich auf die Matte verlagern kann, um dort Cramer zur Aufgabe zu bringen. Schon bei TUF wurden ihm zwei pure Striker gegenüber gestellt und Arroyo hatte wenige Probleme, beide zu submitten. Auch Cramer könnte das Schicksal ereilen, ist er doch noch etwas unerfahren, was sich vor allem im Ground Game bemerkbar macht. Gegen Matt Brown war Arroyo auch ganz gut unterwegs, bis Brown seine Reichweite fand und Arroyo daraufhin mit unzähligen Schlägen eindeckte, bis der Ringrichter einschreiten musste. Das könnte ihm gegen den aggressiven cramer ebenso blühen, allerdings glaube ich, dass Arroyo den leichten Erfahrungsvorteil nutzen wird, sodass er hier seinen zweiten UFC-Sieg feiern wird.

Tipp: Matt Arroyo via Submission in Runde 2


-Light Heavyweight Fight:
Jake O'Brien (10-2-0) vs. Christian Wellisch (8-4-0)


Kommen wir gleich zum ersten und einzigen Heavyweight-Fight des Abends zwischen Jake O'Brien und Christian Wellisch. Beide durften zuletzt als Opfer für einen aufstrebenden, jungen UFC-Heavyweight dienen, Wellisch durfte sich von Shane Carwin und O'Brien von Cain Velasquez ausknocken lassen. In wie weit sich beide hier noch einen weiteren Auftritt erkämpft haben sollen, wage ich mal zu bezweifeln und auch diese Ansetzung ergibt meiner Meinung nach wenig Sinn, hat doch keiner der beiden momentan das Potenzial, in höhere Regionen innerhalb der UFC-Heavyweight-Division vorzustoßen. Nichtsdestotrotz können die Fans hier einen Knockout erwarten, denn wie so oft, wenn zwei Wrestler aufeinander treffen, wird das ganze im Zweifel schön im Standup ausgetragen. Daher darf sich das Publikum auf einige wilde Schwinger freuen. Ich denke, dass hier Wellisch kleine vorteile auf seiner Seite hat. Sein Striking ist einen Ticken besser und mit Camp-Kollege Cain Velasquez konnte er sich gut auf diesen Fight vorbereiten, denn Velasquez konnte O'Brien in seinem Kampf ordentlich den Schneid abkaufen und O'Brien mit eigenem Wrestling dominieren.

Tipp: Christian Wellisch via TKO in Runde 2


-Welterweight Fight:
Chris Wilson (14-4-0) vs. John Howard (10-4-0)


Zurück in die Welterweight Division mit dem Fight zwischen Chris Wilson und dem UFC-Debutanten John Howard. Für Wilson geht es nach der Niederlage gegen Fitch und dem Erfolg über Steve Bruno nun zum dritten mal in das UFC-Octagon. Howard konnte in den frühen Tagen seiner Karriere am häufigsten über Submission gewinnen, verließ sich in letzter Zeit aber eher auf sein Striking. Das sollte einem wie Wilson entgegen kommen, der sich sowieso im Stand am wohlsten fühlt. Gegen John Howard sollte sich Wilson auf seine größere Reichweite, der Größenunterschied der beiden beträgt 15 cm zu Gunsten Wilson, und seine Erfahrung verlassen, dann sollte einem Erfolg des Team Quest-Fighters über Howard nichts im Wege stehen. Sollte Howard versuchen, den Fight auf die Matte zu bringen, dürfte Wilsons Wrestling ordentlich Contra geben können, sodass wir uns hier auf einen Standup-War einstellen können.

Tipp: Chris Wilson via Unanimous Decision


-Lightweight Fight:
Manvel Gamburyan (8-3-0) vs. Thiago Tavares (13-3-0)


Wir gehen in die Lightweight-Division und zum Fight zwischen dem Brasilianer Thiago Tavares und dem Armenier Manvel Gamburyan. Beide mussten zuletzt schmerzhafte Niederlagen einstecken, Gamburyan wurde innerhalb von 12 Sekunden von Rob Emerson zweimal perfekt am Kinn getroffen und ausgeknockt während Tavares zuletzt Kurt Pellegrino über Decision unterlag und vorher von Matt Wiman KO geschlagen wurde. Tavares ist der bessere Striker der beiden und besitzt zudem noch die leicht größere Reichweite, während ich Gamburyan als den besseren Wrestler sehe, der aufgrund seiner Judo-Vorbildung auch den ein oder anderen Trick in petto hat, um den Takedown zu schaffen. Am Boden dürfte keiner der beiden so gravierende Nachteile besitzen, die der Gegenüber zu einer Submission ausnutzen wird. So wird der Kampf entweder im Standup ausgetragen oder einer der beiden wird über die Top Position am Boden auf den Scorecards die Punkte holen. Im ersteren Fall tendiere ich zu Tavares, da er wie erwähnt der bessere Striker der beiden ist und nach zwei Niederlagen in Folge sowieso etwas beweisen muss, während ich auf Dauer dann Gamburyan die Vorteile zuspreche, da er einen sehr guten Motor hat und Tavares drei Runden lang unter Druck setzen kann. Dies könnte ein sehr spannender Fight werden.

Tipp: Manvel Gamburyan via Unanimous Decision


-Welterweight Fight:
Jon Fitch (17-3-0) vs. Akihiro Gono (29-13-7)


Kommen wir nun zum letzten Fight der Undercard und damit zum Duell im Welterweight zwischen Jon Fitch und Akihiro Gono. Fitch kehrt damit nach der Niederlage im Titelkampf gegen George St. Pierre und dem späteren Disput mit der UFC zurück ins Octagon. vor dem Kampf gegen St. Pierre konnte fitch auf eine beeindruckende Bilanz von 15 Siegen in Folge, 8 davon in der UFC, zurückblicken. Gono ist erst seit etwas mehr als einem Jahr in der UFC und konnte dort mit einem Sieg über Tamdan McCrory sofort Fuß fassen, bevor er sich zuletzt Dan Hardy über Split Decision geschlagen geben musste. Fitch ist ein guter Striker und verfügt über ordentliches Wrestling sowie ein solides Ground Game. Aber auch Akihiro Gono ist kein unbeschriebenes Blatt, ist er doch der letzte Kämpfer gewesen, der DREAM Middleweight-Champion Gegard Mousasi in die Knie zwingen konnte. Die Vorzeichen hier sind relativ klar. Für Fitch ist Gono nichts anderes als ein weiterer Aufbaukampf nach der Niederlage gegen St. Pierre. Fitch ist der klar bessere Striker, hat die Reichweite auf seiner Seite und genügendes Wrestling, um den Fight im Stehen zu halten. Da wird Gono auch die Erfahrung aus 46 Fights nicht helfen, Fitch ist Samstag einfach eine Nummer zu groß für den Japaner.

Tipp: Jon Fitch via Unanimous Decision
#6
Als Einstimmung auf Samstag Nacht hier schon mal eine nettes Video für euch Nintendo Fans.

George St. Pierres Punch Out
#7
DIESES VIDEO IST EINFACH PURES GOLD!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!111111111 ROFLMAOOOO
#8
Wirklich ein lustiges Video, aber da sieht man mal, was GSP so drauf hat!!!

Noch besser ist natürlich der Preview!!!! Daumen hoch Daumen hoch
#9
Schönes Preview!

...und das Video ist der absolute Knüller! LMFAO LMFAO LMFAO
#10
Nachdem ihr <a href='http://www.wwf4ever.de/MMA-14366-news.php' target='_blank'>hier</a> schon die Preview zu den fünf Fights der Undercard lesen konntet, geht es nun weiter mit dem Teil, den der PPV-Zuschauer auf jeden Fall zu Gesicht bekommt, der Main Card.

-Light Heavyweight Fight:
Stephan Bonnar (11-4-0) vs. Jon Jones (6-0-0)


Los gehts zwischen dem Finalisten von TUF 1, Stephan Bonnar und dem jungen Jon Jones. Jones gab im August letzten Jahres sein UFC-Debut gegen Andre Guamso, welches ebenso erfolgreich verlief, wie seine ganzen Profikämpfe zuvor. Der 21jährige, der erst vor 9 Monaten seine Profikarriere begann geht in diesen Kampf erneut als Underdog. Ihm gegenüber steht mit Stephan Bonnar einer der besseren Light Heavyweights der UFC, der sich in seiner Karriere bisher nur Lyoto Machida, Forrest Griffin und Rashad Evans geschlagen geben musste. Nachdem Bonnar fast das komplette Jahr 2008 mit einer Knieverletzung ausfiel, können die Fans hier seine Rückkehr feiern.
Jones ist ein explosiver Athlet und Wrestler, der mit kraftvollen Takedowns und starker Physis aus der Top Position den Fight kontrollieren kann. Zudem verfügt er über Knockout-Power in seinen Fäusten. Auf der anderen Seite steht mi Bonnar einer der variableren Fighter. Sowohl im Standup als auch auf der Matte ist Bonnar ein nicht zu unterschätzender Gegner. Bonnars Schwäche ist allerdings, dass er sich meist auf ein Slugfest einlässt und dort mit seiner offenen Deckung darauf vertraut, im Zweifel mehr einstecken zu können als der Gegner. Ob das bei Jones funktioniert, der noch nicht dermaßen getestet wurde, bleibt abzuwarten, raten würde ich es Bonnar jedenfalls nicht.
Der Gameplan für Jones kann nur sein Takedowns, Takedowns und noch mehr Takedowns und dann versuchen, einer Submission zu entgehen um die Punkte zu holen oder mittels Groundandpound den Kampf vorzeitig zu beenden. Auch für Bonnar liegt der Schlüssel zum Erfolg auf der Matte. Sollte Bonnar selbst den Takedown schaffen, könnte er aus der Top Position einen Aufgabegriff ansetzen und so zum Erfolg kommen. Im Standup müsste sich Bonnar nur vor den Power Punches von Jones in Acht nehmen, auf den Scorecards dürfte er durch die höhere Trefferquote früh in Führung gehen.
Ich denke, dass die Hürde für Jones dieses mal ein wenig zu hoch ist, da Bonnar schon ganz andere Kaliber vor die Fäuste bekommen hat und der Fight gegen Rashad Evans ihm gezeigt haben sollte, wie er gegen athletische Wrestler bestehen dürfte. Trotz allem werde ich auch hier für den Underdog jubeln.

Tipp: Stephan Bonnar via Submission in Runde 2


-Welterweight Fight:
Karo Parisyan (18-5-0) vs. Dong Hyun-Kim (11-0-1)


Ein schönes Welterweight-Duell erwartet uns hier zwischen Karo Parisyan und Dong Hyun Kim. Für Parisyan, der 2008 nur einen einzigen Kampf bestreiten konnte und dort von Thiago Alves mit einem harten Kniestoß ausgeknockt wurde kann das Jahr 2009 nur besser werden. Auf der anderen Seite steht mit Kim vielleicht eines der Zugpferde für die anstehende Südostasien-Expansion der UFC in den Startlöchern, der nach Siegen über Jason Tan und Matt Brown nun sein Debut auf einer Main Card der UFC gibt.
Der armenische Judoka Parisyan kommt mit einem prall gefüllten Arsenal an Würfen ins Octagon und kann aus diversen Positionen den Takedown schaffen, um anschließend mit Groundandpound oder einer Submission zum Erfolg kommen könnte. Zwar liegt der letzte vorzeitige Sieg von Parisyan mittlerweile auch schon fast drei Jahre zurück, ein gefährlicher Gegner bleibt er trotz allem, da er immer ein Garant für ein hohes Tempo war, auch wenn das manche Fans nach dem Fight gegen Chonan anders sahen.
Auch Kim kommt aus dem Judo und ebenso wie Parisyan ist auch er ein starker Groundandpounder bei welchem vor allem seine Ellenbogen häufig eingesetzt werden. Es könnte hochspannend werden, wenn sich beide mit ihren Judo-Würfen behaken und es am Boden von einem Reverse in den nächsten geht, sodass ich es für höchst unwahrscheinlich halte, dass einer der beiden Kontrahenten über einen längeren Zeitraum die Top Control für sich in Beschlag nehmen kann.
Parisyan ist hier natürlich der erfahrene Fighter der beiden. Wer schon einmal gegen Größen wie George St. Pierre, Diego Sanchez oder zuletzt Thiago Alves im Käfig stand, nimmt automatisch etwas mit an Erfahrung. Kims Record zeigt daher noch nicht die ganz großen Namen auf, sodass Parisyan zum stärksten Gegner seiner Karriere zählen könnte, wenn man alleine von den technischen Fähigkeiten ausgeht. Der Knackpunkt an dieser ganzen Geschichte dürfte nämlich in der Psyche Parisyans liegen. Nachdem Parisyan schon einmal einen Kampf Hals über Kopf absagen musste ist die Gefahr einer erneuten Panikattacke allgegenwärtig. Aus diesem Grund steht mit Rick Story auch schon ein Ersatzkämpfer parat, sollte Parisyan in den letzten 48 Stunden vor dem Kampf diesen absagen. Ich will jetzt nicht sagen, dass das zwangsläufig etwas mit der Leistung im Octagon zu tun haben wird, aber sollte Kim frühzeitig in die Top Control kommen, dürfte es alles andere als gut für die mentale Situation Parisyans sein.
Parisyan muss hier allen Fans etwas beweisen, nämlich, dass mit ihm noch zu rechnen ist. Sollte er auch gegen Kim den Kürzeren ziehen, weiß ich nicht, wohin seine Reise geht, denn als reiner Gatekeeper ist er schlichtweg überqualifiziert. Trotz allem glaube ich, dass Kim dem Armenier zeigen wird, wo der Judo-Hammer hängt und so nach drei Runden die Entscheidung einheimsen wird.

Tipp: Dong Hyun Kim via Unanimous Decision


-Lightweight Fight:
Nathan Diaz (10-2-0) vs. Clay Guida (24-9-0)


Kommen wir zum einzigen Lightweight Fight der Main Card zwischen Clay Guida und Nate Diaz. Für beide könnte dieser Kampf die Vorstufe zu einem Eliminator sein. Nate Diaz ist in der UFC nach fünf Kämpfen immer noch ungeschlagen und konnte zuletzt Kurt Pellegrino zur Aufgabe bringen und Josh Neer im Main Event der UFN 15 mittels Punktentscheid bezwingen. Clay Guidas Record spricht zwar nicht in dem Ausmaß für ihn, allerdings muss man auch genauer hinsehen. Gegen Tyson Griffin über Split Decision verloren, anschließend Aurelio besiegt und gegen Huerta schon den Sieg in der Tasche gehabt, bevor er sich noch submitten ließ. Zuletzt konnte Guida Samy Schiavo und Mac Danzig besiegen.
In diesem Fight kommt es zum traditionellen Style-Clash zwischen dem Wrestler Guida und dem BJJ-Experten Diaz. Guida konnte vor allem bei den Fans viele Punkte sammeln, da er ständig nach vorne geht und drei Runden lang das Tempo sehr hoch hält, was schon den ein oder anderen Gegner zur Verzweiflung brachte. Im Stand sollte Guida vorsichtig sein, Diaz hat den Größen- und Reichweitenvorteil auf seiner Seite und auch wenn Guida den Takedown schafft, was unausweichlich sein wird, muss er auf die starke Guard von Diaz aufpassen. Der Brown-Belt unter Cesar Gracie und nicht so ganz arrogante der Diaz-Brüder forderte schon mehr als einmal, endlich gegen hochklassige Gegner antreten zu dürfen. Mit Guida bekommt er jetzt jemanden, der einen ordentlichen Stand in der UFC hat, ihm aber auch sehr entgegen kommt. Im Stand sprechen die Vorteile wie genannt für Diaz und im Gegensatz zu sonst wäre es ausnahmsweise wohl nicht die schlechteste Idee, auf das Striking zu bauen, um Guida zu besiegen. Auf der Matte führt in diesem Fight sowieso kein Weg an Diaz vorbei. Sollte Guida mit dem Takedown nicht auch noch an der Guard vorbei in die Side Control kommen, befindet er sich eher in der Defensive, da Diaz eine Submission nach der anderen in Richtung Guidas abfeuern wird. Die Frage wird sein, ob Diaz mit dem aggressiven Stil Guidas zurecht kommt. Ich glaube in diesem Kampf wird die Taktik Guidas eher nach hinten los gehen, sodass er sich im Laufe des Kampfes in iner Submission wiederfinden wird, aus der es kein Entrinnen für ihn gibt. Schade eigentlich.

Tipp: Nate Diaz via Submission in Runde 3


-Light Heavyweight Fight:
Thiago Silva (13-0-0) vs. Lyoto Machida (13-0-0)


Kommen wir nun zum Co-Main Event der Show und damit zum Duell zwischen Lyoto Machida und Thiago Silva. Beide kommen aus Brasilien, sind in genau 13 Kämpfen ungeschlagen und traten zuletzt bei UFC 84 an. Damit sind die Gemeinsamkeiten allerdings schon aufgebraucht, denn wenn beide das Octagon erst einmal betreten haben, gibt es wohl keine Fighter, die verschiedener sind. Auf der einen Seite Silva, der in seiner Karriere erst einmal über den Punktentscheid gehen musste, auf der anderen Seite Machida, der 8 seiner Siege über die Punkte einfuhr.
Silva dürfte der deutlich populärere Kämpfer der beiden sein. Seine an den Tag gelegte Aggressivität im Octagon und seine vielen frühzeitigen Siege dürften ihm eindeutig den Fan-Bonus bescheren, da Gegenüber Machida ja gerne langweilige Fights nachgesagt werden. Sein Hauptaugenmerk liegt im Standup, aber wie so viele Brasilianer besitzt Silva auch einen BJJ Black Belt und sein Groundandpound ist ebenso wenig zu verachten.
Machida gehört zu den besten Taktikern im Octagon. Der Counterpuncher versteht es geschickt, stets um seinen Gegner herumzutänzeln und daimt den gegnerischen Schlägen auszuweichen sowie selbst aus allen möglichen Winkeln oder per Leg Kicks anzugreifen. Zwar wahnsinnig effektiv, aber nicht besonders unterhaltsam liefen die Machida-Fights bisher ab, auch wenn er gegen die Eintagsfliege Sokoudjou ausnahmsweise mal einen vorzeitigen Erfolg feiern konnte. Genau wie Silva besitzt auch Machida einen BJJ Black Belt, aber groß nutzen wird er ihn in diesem Kampf wohl wenig.
In diesem Kampf kommt es zum althergebrachten Schlagabtausch zwischen Technik und Kraft. Silva wird schnell versuchen, die Distanz zu Machida zu verkürzen und so mit seinen kraftvollen Schlägen Machida auszuknocken. Dass das alles andere als leicht sein wird, dürfte ihm klar sein. Auch sollte er sich nicht allzu viele Fehler leisten, denn auch wenn Machida nicht gerade dafür bekannt ist, Gegner vorzeitig zu schlagen, so kann im MMA heutzutage jeder kleinste Fehler einen Kampf entscheiden. Falls das nicht funktioniert muss Silva versuchen, Machidas black Belt auf die Probe zu stellen und den Kampf zu Boden bringen, um dort seine Physis ins Spiel zu bringen und den Kampf zu beenden. Für Machida lautet die Devise wie immer, Schaden zu vermeiden und den Kilometerzähler anzuschmeißen, denn wenn er seiner Taktik des Ausweichens und Konterns treu bleibt, wird das wieder ein ganz langer und frustrierender Fight für Thiago Silva und die Fans.
Ich befürchte, dass Machidas Taktik wieder zu einem Erfolg führt, aber ich tippe hier auf den leichten Underdog, der Machida mit seiner Aggressivität schon früh in Bedrängnis bringen wird.

Tipp: Thiago Silva via TKO in Runde 1


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