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Die Ursprünge des Catchens
#1
Die Ursprünge des Catchens

Seit mehreren Jahrzehnten nun kennen viele Wrestlingfans auch die Bezeichnung "Catchen". Eigentlich müsste man fragen: Was war Catchen? - da die Epoche dieser Freistilart endgültig beendet ist. Auch vereinzelte EWP-Shows in Hannover ändern daran nichts mehr. Die letzte Catch-Bastion war Bremen. Entstanden ist das Catchen als Folge vom Untergang des klassischen Ringkampfes nach gr.-röm. Stilart. Franzosen und Engländer kreierten im 19.Jh. zwei Kampfrichtungen, die einen Professionalismus vorantrieben: griechisch-römisch und catch-as-catch-can. Der gr.-röm. Stil aus Südfrankreich war eine neue Verbindung zw. Stand- und Bodenringkampf. Anliegend an antike Traditionen sahen sich franz. Profis zu Nachfolgern bestimmt. Daher der Name griechisch-römisch.

1872 kamen namhafte Franzosen nach Berlin und überführten ihren Stil auf Mitteleuropa. Das vorherrschende Standringen in Deutschland wurde durch den Bodenringkampf erweitert. 1886 schließlich entwickelte Jean Doublier die erste prof. Wälztechnik. Doublier war der erste am Boden ringende Profi. Diese neue Stilart setzte sich durch und wurde zum klassischen Ringkampf erhoben. Daran sollte sich bis Mitte des 20.Jh. nichts ändern. Jedoch gab es im Gegensatz zum englischen catch-as-catch-can Wrestling strengere Regeln. Die Devise lautete: "Vom Scheitel bis zur Hüfte." Das Gegenstück zum klassischen Stil war die Freistilabart catch-as-catch-can. Hier lautete der Grundsatz: "Vom Scheitel bis zur Sohle". Entstanden ist diese Kampfrichtung aus dem Lancashire-Wrestling. Einer von fünf vorherrschenden Stilen Englands (Lancashire, Devonshire, Cumberland, Westmoreland, Cornwall). Lancashire-Wrestling wurde besonders durch seine Härte bekannt. Es kam oft zu Verletzungen oder gar tödlichen Ausgängen. England, als Mutterland vieler Sportarten, setzte ebenfalls die ersten richtigen Regeln im Wrestling durch. Die Queensberry-Regeln von 1866/67 revolutionierten den Boxsport. Fortan waren gepolsterte Boxhandschuhe vorgeschrieben. Vorher galt der wörtlich zu verstehende Faustkampf. Eine Professionalisierung brauchte demnach auch das Lancashire-Wrestling.

Aus den Kohleminen von Lancashire kam dann 1877 ein wichtiger Mann ins Wrestling, Tom Cannon. Er arbeitete als Jugendlicher im Kohlebergwerk und wurde mit 24 Jahren Polizist in London. Englische Wrestler entstammten damals verschiedensten Sportbereichen. Häufig waren sie zugleich Boxer und Gewichtheber. Nach 1875 sammelten sich mehrere englische Profis (Tom Cannon, Joe Acton, Tom Connors, Edwin Bibby), und überführten das alte Lancashire-Wrestling zum catch-as-catch-can Wrestling. Zwar konkurrierten noch andere englische Stile, ihnen gelang aber nicht der Durchbruch in Nordamerika. Am 12.12.1881 hatte die neue Freistilrichtung auch ihren ersten Titel: Cannon verlor in London einen Kampf gegen seinen Erzrivalen Joe Acton. Acton wurde erster "World" catch-as-catch-can Champion. Im Zuge der Einwanderungswelle nach Ende des amerik. Bürgerkrieges 1865, erschienen englische und franz. Profis in Nordamerika. Sie begründeten den Aufbau einer Profiszene, da viele Amerikaner ihre Kampfweisen übernahmen. 1872 kamen zwei franz. Profis: Jean Dupois und Charles Arpin. Erste amerik. Profis wie William Muldoon erlernten das gr.-röm. Ringen nach dem Vorbild aus Frankreich. Man nannte es hier "greco-roman" Wrestling. So verwundert es auch kaum, dass Muldoon den klassischen Stil in Pariser Gymnasien erlernte. Er startete 1876 seine Profikarriere und wurde 1880 erster "American Greco-Roman Champion".

Cannon und Acton sah man nach 1881 öfters in den Staaten. Auch ihre Landsmänner Tom Connors und Edwin Bibby. Dadurch verbreitete sich das catch-as-catch-can Wrestling von England auf Amerika. Acton verlor seinen American catch-as-catch-can Title 1887 an Evan Lewis. Der Titel entstand ursprünglich 1881 aus Actons englischer Version. Cannon trainierte einen amerik. Profi namens Martin Burns. Dieser eröffnete später ein bekanntes Trainingslager in Omaha (Nebraska), und wurde somit zum renommierten Wrestlingtrainer. Evan Lewis und Martin Burns lernten viel von ihren englischen Gegnern. Sie gaben ihr Wissen an nachfolgende Generationen weiter. Dem klassischen greco-roman Wrestling blieb jedoch eine lange Überlebensphase neben Freistilkämpfen verwehrt. 1893 wurde die Vermischung zw. greco-roman und catch-as-catch-can deutlich. Aus den beiden Titeln dieser Stilarten entstand der "American Heavyweight Title" (Freestyle Title, Mixed Style Title oder US-Title). Bis Ende des 19.Jh. überwog das catch-as-catch-can Wrestling. Die englischen Ursprünge erfuhren ständige Veränderungen. Wesentliche Schritte für eine Verbindung zw. Show und Sport, setzten Promoter wie Joseph Mondt oder Paul Bowser in den 20er Jahren. Wrestling wurde zum Geldgeschäft.

Mitte des 20.Jh. veränderte sich auch Mitteleuropas Kampfweise. Einige Veranstalter schoben einzelne Freistilkämpfe in Turniere nach gr.-röm. Stilart. Das Ende des klassischen Stils war gekommen. Hauptsächlich wegen stark sinkender Zuschauerzahlen. Erste Schritte dazu wurden während der 30er Jahre unternommen. Eine Ausbreitung des Catchens verhinderte zunächst die NS-Diktatur und der 2. Weltkrieg. Schillernde Figur für den Wechsel zum Freistil, war ein Veranstalter aus Vorkriegstagen namens Rudolf Zurth (1900-1977). 1931 veranstaltete Zurth sein erstes Freistilturnier in Augsburg. Das bedeutete weitgehende Regelfreiheit zw. Scheitel und Sohle. Ein Gegenstück zum vorherrschenden klassischen Ringkampf. Zurths Turnier wurde allerdings eine finanzielle Pleite. Kaum jemand interessierte sich dafür. Er machte sich daran, die klassischen Traditionen aufzubrechen. Dies gelang ihm 1935 mit dem Rückkampf Charly Langer vs. Ernst Krüger. Zurth konzentrierte seine Austragungen nach der Augsburger Pleite wieder auf klassische Turniere. Der Deutsch-Amerikaner Charly Langer verlor zunächst einen Kampf gegen den Berliner Ernst Krüger nach gr.-röm. Regeln. Langer forderte Krüger zum Rückkampf im amerik. Freistil catch-as-catch-can heraus. Auf Druck des Publikums und der Presse gab Zurth grünes Licht. Er war jedoch äußerst skeptisch, was die Erfolgsaussichten betraf. Krüger hatte gegen Langer keine Chance und wurde ausgezählt. Das Publikum war begeistert davon. Zurth und diverse Sportjournalisten prägten daraufhin den Begriff "Catch". Auf Verbandsebene sah man das gar nicht gerne. Reichssportführer von Tschammer und Osten, der Leiter des sog. Reichsfachamts für Schwerathletik Kurt Frey und der gleichgeschaltete "Deutsche-Ringkämpfer-Verband", sanktionierten den Berufsringkampf ab 1935 stärker. Alle größeren Sportverbände sind dem Reichssportbund für Leibesübungen unterstellt worden. So verschob sich das große Geldgeschäft mit Freistilturnieren bis ins Jahr 1950. Zurth geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach Kriegsende verursachten Vorkriegsringer wie Gustl Kaiser und Paul Westergaard-Schmidt eine Wiederbelebung.

Die Berufsringer konstituierten sich erstmals Anfang 1946. 1947 gründeten Kaiser, Georg Thumser und mehrere Vorkriegsringer den "Internationalen-Berufsringkämpfer-Verband (IBV) Hamburg". 1951 folgte die Gründung des VDB ("Verband Deutscher Berufsringer" Berlin). Der IBV veranstaltete ausschließlich Freistilturniere nach eigenen Richtlinien. Mehr Sport als Show war hier die Devise. So kam es auch zur Herausbildung von Freistil-Berufsringkämpfern (IBV) und Catchern. Für einzelne Veranstalter wie Erich Kowalski aus Berlin, versprachen Turniere nach catch-as-catch-can Art lukrative Einnahmen. Kleinere Catch-Turniere startete Kowalski 1948/49. Durch das vermehrte Austragen von Freistilkämpfen, standen klassische Turniere vor dem Aus. 1951 wurde die letzte Europameisterschaft im gr.-röm. Stil durchgeführt. Der deutsch-deutsche Ringeraustausch zw. den Besatzungszonen ab Ende 1947 begünstigte eine Ausweitung der Turniere. Aufgrund zerstörter Hallenbauten fand man Catch-Turniere häufig in Zelten. Dies sollte auch in Zukunft so bleiben. Die Veranstalter wanderten mit ihrer Truppe umher. Auf dem Wiener Heumarkt sind erste Veranstaltungen Ende der 40er Jahre durchgeführt worden. Ab 1949 folgte auch der Schützenplatz in Hannover. Kowalski dominierte das Catchen und im Februar 1950 folgte sein "Internationales Catcher Turnier", ausgetragen aus der Berliner Funkturmhalle unter dem Langen Lulatsch. Das Erste dieser Art und mittlerweile vollkommen auf catch-as-catch-can umgestellt. Kowalskis Partner Rudolf Zurth kam im November 1949 zurück. Auf Anraten seines Freundes Kurt Hornfischer plante Zurth für Juli 1950 ein erstes Turnier im klassischen Stil in Berlin. Zurth startete seine Austragung aus der Funkturmhalle. Die klassische Stilart zog nicht und die Zuschauer forderten den "Catch". Er stellte somit vollkommen auf Freistilturniere um. Und so begann durch Zurth und Kowalski der erste Catch-Boom in Deutschland.

Sportjournalisten bezeichneten Freistilkämpfe seit den 30er Jahren als "Catch". Für catch-as-catch-can etablierte sich die Kurzform "Catchen". Ebenfalls von Sportjournalisten geprägt. Veranstalter Zurth kreierte seine eigene Variante: "Ketschen". Zeitungen erfanden noch weitere Schreibweisen (Cätschen, Kätschen). Nur die Variante "Catchen" konnte aber am Ende überleben. Unter dem Begriff "Catcher" fand man anfangs Vorkriegsringer, Boxer, ehemalige Amateurringer und Hockeyspieler. Die Sensationsgier des Publikums konnte Zurth nicht lange befriedigen. Schon 1955 verkündete er seinen Rücktritt. 1959 prophezeite er das baldige Ende des Catchens. Eine schlechte Vorhersage, da die 70er und 80er Jahre zur erfolgreichsten Epoche wurden.
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#2
Zitat:1893 wurde die Vermischung zw. greco-roman und catch-as-catch-can deutlich. Aus den beiden Titeln dieser Stilarten entstand der "American Heavyweight Title" (Freestyle Title, Mixed Style Title oder US-Title).


Was hältst du eigentlich von den jüngeren Entwicklungen bei wrestlingclassics.com (Link) zu diesem Thema?

Dort wird ziemlich sorgfältig beschrieben und belegt, dass der American Heavyweight Title und der Catch as Catch can Title von Anfang an identisch waren und es nie eine Titelvereinigung mit dem Greco-Roman-Title gab. Joe Acton und Edwin Bibby beanspruchten bei ihrer Ankunft in den USA beide den Titel des (Catch as Catch can) American Heavyweight Champions, nach einem Match der beiden tat dies nur noch Joe Acton. Damit wäre Joe Acton (und nicht Evan Lewis) als erster allgemein anerkannter American Heavyweight Champion zu betrachten (wenn man nicht davon ausgeht, dass nur Amerikaner diesen Titel tragen durften, dann wäre es Lewis).

Evan Lewis gewann dann den Titel von Acton und besiegte später den Greco-Roman-Champion Ernst Roeber in einem Mixed-Style-Match. Dadurch wurden die beiden Titel aber scheinbar nicht (wie bisher angenommen) vereinigt, sondern Lewis gewann einfach einen neuen Titel zu seinem American (Freestyle) Title dazu: Den Mixed-Style Title. Der American Heavyweight Title blieb jedoch ein Catch as Catch can-Title, während der Mixed-Style Title vergessen wurde.
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#3
Ich muss mir mal den Thread genauer durchlesen. Deine Aufschlüsselung klingt aber logisch. Der Artikel aus der New York Times und ein paar andere Berichte zum Kampf Lewis vs. Roeber am 02.03.1893 liegen mir vor. Die Amerikaner haben jedoch weit mehr Material, da die Aufzeichnungen dort schon vor gut 150 Jahren begonnen haben. Hier ist das fast unmöglich an solche Zeitungsartikel zu kommen, es sei denn über das Schäfer-Archiv, durch mittlerweile geöffnete Zeitungsarchive oder eben durch wrestlingclassics.com. Da die Informationen vor 1880 in Europa nicht gebündelt wurden, gibt es folglich auch keine Zeitung, wo man nachschauen könnte. Erst als der österreichische Verleger Viktor Silberer 1880 die "Allgemeine Sportzeitung Wien" gründete, war dies möglich. Allerdings findet man dort nur spärliche Informationen zum amerik. Wrestling. Informativer ist die 1892 von Josef Haupt gegründete "Internationale Illustrirte Athleten Zeitung". Hier finden sich auch Artikel aus dem Ausland. Aber speziell zu Lewis und Roeber habe ich dort noch nichts gefunden.

Das Datum des 12.12.1881 habe ich jetzt von wrestlingclassics mal übernommen. Ganz bestätigen kann ich es jedoch noch immer nicht. Es gibt daneben die Datumsangaben 03. und 09.12.1881. Die eine Kopie bei mir (Joe Acton Record) ist etwas verschmiert. Aber mittlerweile nehme ich schon an, dass der 12.12.1881 richtig ist, obwohl die Wrestling Title Histories vom Februar 1993 den 09.12.1881 auflisten.

Eine Aufschlüsselung wäre z.B. über die Zeitung "Artist" (Düsseldorf) möglich, die als erste deutsche Zeitung das Metier Kraftakrobatik-Zirkus behandelte. Dafür müsste man das Landesarchiv NRW anschreiben. Vielleicht auch das Stadtarchiv Düsseldorf. Weitere Informationen finden sich ferner in den englischen Sportzeitungen wie der "Sporting Life".
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#4
Wieder mal eine sehr informative Kolumne. Danke dafür! Gibt es eigentlich Filmdokumente zu den Veranstaltungen aus den 30er und 40er Jahren?
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#5
Filmdokumente gibt es über die frühe Phase des Catchens nur wenig bis gar nicht. Es existieren Amateuraufnahmen von Zeltveranstaltungen in Hannover Ende der 40er Jahre. Filmdokumente hat auch der IBV unter Gustl Kaiser gedreht (50/60er Jahre). Hier filmte man aber nicht im Catcher-Lager. Bedingt durch die starke Kritik am Berufsringkampf, vor allem aus dem Amateurringerlager und der Presse, fand man keine Plattform, um diese Filme weiter zu verwenden. Ein anderer Grund war die Entwicklung des Fernsehens, das zwar schon vor dem Zweiten Weltkrieg serienreif war, allerdings durch zu wenige Geräte in Deutschland kaum Beachtung fand.
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#6
Zusatzinformationen zur "Allgemeinen Sport-Zeitung Wien" und zur "Sporting Life":

Die erste Ausgabe der "Allgemeinen Sport-Zeitung Wien" veröffentlichte Viktor Silberer am 01.07.1880. Im größeren Rahmen berichtete diese Wochenzeitung erstmals in Europa gebündelt über mehrere Sportarten, darunter: Jagd- und Pferdesport, Rudern, Schießen, Fechten, Radfahren und Leibesübungen. In einigen Jahrgängen findet man auch Artikel zum europäischen Berufsringkampf. Die Zeitung hatte starken Einfluss auf die österreichischen/mitteleuropäischen Kraftathleten, die sich teils - wie Georg Jagendorfer - auch im Ringkampf versuchten. Später wurde das Blatt zwei bis dreimal pro Woche veröffentlicht. Im Prinzip überlebte sie fast alle Sport/Athletik-Zeitungen ihrer Zeit. Ich glaube, dass sie auch am längsten existierte. Nach Silberers Tod 1924 wurde die Zeitung 1927 eingestellt.

In Sachen früher Berichterstattung waren die Engländer große Pioniere. Ab 1792 berichtete das "Sporting Magazine" über den Jagd- und Pferdesport. 1821 erschien erstmals die "Sporting Life". Aus dieser Zeitung stammen sehr viele Berichte zum englischen Boxen und Wrestling bis ins 20.Jh..
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#7
Zitat:Original von Mephisto
... Gibt es eigentlich Filmdokumente zu den Veranstaltungen aus den 30er und 40er Jahren?

Wochenschauen ! Zum Beispiel:

http://www.movietone.com

(Registrierung kostenlos, dahinter Suchfunktion)

http://www.britishpathe.com

http://www.archivioluce.com/archivio

(eingeben z. B.: lotta libera, catch, lottatori, primo carnera )

http://www.itnsource.com

(auf advanced search gehen und alle Häkchen bis auf new classics löschen)
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#8
Sehr interessante Clips!! Vielen Dank!! Daumen hoch

click

Bei 0:25 sind mir fast die Augen rausgefallen!!
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#9
Zitat:Original von Mephisto
Sehr interessante Clips!! Vielen Dank!! Daumen hoch

click

Bei 0:25 sind mir fast die Augen rausgefallen!!

Was soll daran bitte so besonders sein?
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#10
Das kam für mich völlig unerwartet. Solche Aktionen hätte ich in der Zeit nicht vermutet.
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