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Für den Lokführer ist es ohne Zweifel wirklich ne harte Sache, ob er nun etwas dafür kann oder nicht. Dass es nicht seine Schuld war, weiß er sicherlich, doch dennoch hat er den Zug gesteuert und gesehen wie er die Person erfasst hat....das darf man bei der ganzen Trauer nicht vergessen und ich persönlich finde, dass dieser Fakt einen Schatten auf die ganze Sache wirft. Ich vermag nicht über die Wahl des Freitods Enkes urteilen, aber dadurch das er sich entschlossen hat, sich vor einen Zug zu werfen, hat er gewollt oder ungewollt, dafür gesorgt, dass ein anderer Mensch große Schuldgefühle mit sich tragen wird.
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Es ist einfach nur hart. Auch zwei Tage später fehlen einem die Worte. Die weltweite Anteilnahme und auch die Stärke von Frau Enke berühren mich sehr, muss ich schon zugeben.
Zum Zugführer: Ich glaube auch da kann sich niemand ein Urteil bilden. Keiner kann sich in so eine Situation reinversetzen, weil sie wohl keiner von uns erlebt hat. Zwar trifft ihn keine Schuld, aber trotzdem ist das eine Schocksituation. Kommt auch da auf die Psyche des jeweiligen Zugfahrers an, wie er die Situation verkraftet. Und einfach so sagen, ich als Zugfahrer würd mich nicht schuldiig fühlen, geht nicht. Denn man weiß nie, wie man in solch einer Situation dann reagiert, das ist nicht vorhersehbar.
Gab irgendwann mal bei Stern TV oder so einen Bericht über Zugführer, die mit Suizidfällen zu kämpfen hatten. Einen hat das stark mitgenommen, war in psychatrischer Behandlung und als er sich wieder aufgerappelt hatte hat sich erneut einer vor seinen Zug geworfen. Diese Situation hat ihn so sehr belastet/gequält, dass er im Endeffekt auch Selbstmord begangen hat.
Gibt auch Zugführer, die durch solche Sachen anderweitig aus dem Leben gerissen werden. Können ihren Beruf nicht mehr ausüben, werden komplett aus dem normalen Leben gerissen.
Auch der Mann hat also einiges zu verarbeiten, ist sicherlich auch für ihn nicht leicht. Ärgerlich nur, dass durch die Medienlandschaft die Anonymität von solchen Leuten selten gewahrt wird.
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Heute hat sich ja der Präsident von Pro Bahn zu dem Vorfall gemeldet. Ungeheuerlich, fast verachtend redet er von der Tat von Enke.
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Gibts das irgendwo im Netz??
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Der ehemalige Club von Enke, der FC Barcelona, hat die Schweigeminute ja bereits durchgeführt vor dem Pokalspiel.
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Das mit den Fußballverbänden war etwas blöd ausgedrückt. Es geht hier nicht um die Verbände der Welt, da weiß ich es ehrlich gesagt nicht, sondern es geht um die Fußballverbände innerhalb Deutschlands, also SFV, BFV usw... :winke:
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Da ich die BuLi nicht verfolge frage ich mich gerade, ob die Spieltage auch verschoben wurden?