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Classic-FAQ-Thread
#51
Kannst du das große Bild mal verkleinern? Breites Grinsen

Edit: Sexton war 1950 noch AWA World Champion. Dann muss das ein anderer Titel auf dem Foto sein. (?)
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#52
Hab grad nochmal Steve Yohes Sexton-Bio durchforstet. Dort schreibt er:

"Sexton would return to Europe in 1951, being billed there as World Champion. His last known loss was to Felix Miquet on Jan. 22, 1951 in Paris. During 1952 through 1954, he did most of his wrestling in France, South Africa and Germany, foreshadowing the international touring that Lou Thesz would do later in the decade after dropping the NWA World Title to Dick Hutton. "

Vielleicht hat er sich auch 1954 in Deutschland noch als World Champion ausgegeben.
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#53
Zurth war 1950 noch verstärkt mit Erich Kowalski als Veranstalter in West-Berlin aktiv. Es kam damals auch noch zu dieser Scheingründung vom Internationalen-Ringer-Verband in Berlin, den Kowalski immer noch als existent ansah. Die wirkliche Nachfolge vom 1911 formierten IRV übernahm jedoch der 1947 in Hamburg gegründete IBV. Ab 1951 war Zurth dann wieder stärker im Zirkus Krone in München. Zu diesem Zeitpunkt holte er auch immer mehr ausländische Wrestler, wie Sexton, nach Deutschland.

Zurth listet ferner selbst auf:

World Champions
1951 - Lou Thesz, Frank Sexton
1953 - Lou Thesz, Frank Sexton
1954 - Lou Thesz
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#54
Kleine Linkliste
Fecht- und Ringbücher im Mittelalter - Frühe Neuzeit

Überblick:
http://hammaborg.de/en/fechtbuecher/start.php

http://www.aemma.org/index2.php?pg=s0
dort auf knowledgebase/online.library gehen


Wurm:
http://www.thehaca.com/essays/WurmTandC.html

dazu Crushers Beitrag hier im Forum
http://www.wwf4ever.de/forum/thread.php?...22935&sid=

Petter
http://jfgilles.perso.sfr.fr/escrime/bib...index.html

Thalhoffer
http://mdz10.bib-bvb.de/~db/0002/bsb0002...pdfseitex=

Mair
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/...pdfseitex=

Dürer
http://archive.lib.msu.edu/DMC/fencing/albrecht.pdf

Auerswald
http://jfgilles.perso.sfr.fr/escrime/bib...index.html
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#55
@zbyszko
Wegen der Evan Lewis Bio von mir: Ich mache noch was am Schluss bezüglich Absatz und Rechtschreibung. Groß jetzt noch was ändern, wegen dem American Heavyweight Title, werde ich wohl dann nicht mehr. Breites Grinsen
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#56
Deine Lewis-Bio gibt halt den Stand der damaligen allgemein bekannten Erkenntnisse über den American Title wieder. Und letztlich kommt es ja auch nur für Title-History-Marks drauf an, wann ein Titel entstand und wann nicht. Das Roeber vs. Lewis-Match versinnbildlicht einfach so sehr den Wechsel von der Greco-Roman-Tradition zum Freistil, dass er ein wahrer Meilenstein bleibt, ob nun der American Title dabei entstand oder nicht.

Ich hab noch ne Frage zu den Türken in den USA: Dass Yusuf außer ner DQ-Niederlage gegen Roeber dort nur Erfolge feierte ist mir ja bekannt, von Nurullah fällt mir jetzt auch nur eine DQ gegen Ernest Roeber im Jahr 1901 ein. Wie haben ansonsten die großen Türken wie Nurullah, Adali Halil und Kurtdereli in Amerika abgeschnitten? Gab es klare Niederlagen? Auch Kurtderelis Kämpfe in Mexiko würden mich diesbezüglich interessieren. Bei den Turnieren in Europa musste ihnen ja klar gewesen sein, dass außer dem Sieger des jeweiligen Turniers alle anderen zumindest eine Niederlage einstecken mussten. Aber in den USA gab es ja kaum Turniere, da hatten die Türken also eine viel stärkere Verhandlungsposition was abgesprochene Niederlagen angeht.
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#57
Den Artikel von zbyszko stelle ich mal heute in den Wrestling Almanac Bereich. Wenn du ihn dort nicht mehr haben willst, dann bitte Bescheid sagen. Als Überschrift nehme ich mal "Die Epochen des Wrestlings". :winke:

Zitat:1. Epoche: Die Pionier-Ära (ca. 1865 bis 1893)

1. Revolution: Technische Errungenschaften führen dazu, dass Wrestling auf großer Ebene organisierbar wird.

Vor dieser Zeit waren weder Nordamerika noch Europa in der Lage, Wrestling wirklich auf nationaler bzw. internationaler Ebene zu organisieren. Das hatte mit den langen Reisewegen, der Abhängigkeit vom Tageslicht und der langwierigen Informationsübertragung zu tun. Wrestling fand daher nur ganz regional auf Jahrmärkten und in Soldatencamps statt.

Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 zogen viele ehemalige Soldaten durchs Land und präsentierten kleine Wrestling-Veranstaltungen. Das Wrestlinghandwerk hatten sie in den Soldatencamps erlernt. Das wachsende Eisenbahnnetz, die immer fortschrittlichere Technologie zur Informationsübertragung und die Erfindung von Gaslicht und Glühlampe ermöglichten es findigen Geschäftemachen, die Shows immer besser zu organisieren und aufeinander abzustimmen. Mit dem Bürgerkriegsoffizier James McLaughlin wurde bald der erste nationale Wrestling-Champion für den Wrestling-Stil "Collar & Elbow" gekrönt.

In Europa gab es ähnliche Entwicklungen. Dort setzte sich allmählich das Griechisch-Römische Wrestling durch, dass auch bald an der Ostküste der Vereinigten Staaten populär wurde. In den USA konkurrierten damals noch viele sehr verschiedene Wrestling-Stile miteinander, die strengen Regeln unterlagen. Beim Griechisch-Römischen Stil waren beispielsweise nur Aktionen oberhalb der Gürtellinie erlaubt. Höhepunkt dieser Ära war die Regentschaft des großen Greco-Roman World Champions William Muldoon.

2. Epoche: Die Freistil-Ära (ca. 1893 bis 1921)

2. Revolution: Das Freistil-Wrestling verdrängt in Nordamerika alle anderen Stile.

Zu den konkurrierenden Stilen zählte auch die Freistil-Variante Catch as Catch can. Sie kam ursprünglich aus Nordengland und erfreute sich bei den Minenarbeitern Nordamerikas großer Beliebtheit. Bei diesem Stil waren alle Griffe erlaubt, die Matches waren schneller und aufregender als beim Griechisch-Römischen Stil.

Der Freistil gewann immer mehr Publikum, sodass sich die Anhänger der anderen Stile dazu gezwungen sahen, mit den Catch-Wrestlern zu kooperieren. In einer Übergangsphase wurden Mixed-Style-Matches ausgetragen, bei denen in jeder Runde ein anderer Stil angewandt werden musste. Der Siegeszug des Catch as Catch can war aber nicht aufzuhalten.

1893 trafen in einem Match die Champions des Freistils und des Griechisch-Römischen Stils aufeinander. Der Freistil-Champion Evan Lewis gewann den Kampf und durfte sich seitdem als unumstrittener "American Heavyweight Champion" bezeichnen. Ab ungefähr diesem Zeitpunkt war Griechisch-Römisches Wrestling nur noch in Europa vorherrschend.

Jetzt begann der Kampf um die Vormachtstellung im Wrestling zwischen Europa und den USA: Freistil gegen Greco-Roman. Zuerst sah es gut für die Europäer aus. Der Europäische Griechisch-Römische Champion Georg Hackenschmidt besiegte 1905 den Amerikanischen Freistil-Champion Tom Jenkins und wurde so der erste weltweit anerkannte World Champion im Pro Wrestling. Doch nur 3 Jahre später konnte ihm der Amerikaner Frank Gotch den Titel abnehmen. Seit dieser Zeit gilt die USA als das Zentrum des Wrestling, während die europäische Tradition durch die Weltkriege immer weiter einbrach. Frank Gotch blieb bis zu seinem Tod unbesiegt, sein Nachfolger als Champion wurde der große Joe Stecher.

3. Epoche: Die Slam Bang-Ära (ca. 1921 bis 1948)

3. Revolution: Wrestling wird mit Gimmicks und schnelleren Comedy-Moves "aufgemotzt".

Zu Beginn der Zwanziger Jahre hielt Ed "The Strangler" Lewis den World Heavyweight Title. Gemeinsam mit seinem Manager Billy Sandow und seinem Trainingspartner Toots Mondt begann er nach und nach die Kontrolle hinter den Kulissen an sich zu reißen, indem das Trio viele Wrestler unter Exklusivverträge nahm. Diese Machtstellung ermöglichte es den dreien das Wrestling vollkommen umzukrempeln.

Vorher war Wrestling zwar auch schon abgesprochen, doch es sah immer noch nach einem echten Sport aus. Auch waren die Akteure immer ausgebildete Ringer, die sich in einem echten Kampf tatsächlich hätten behaupten können. Das Publikum wurde aber allmählich die oft über Stunden dauernden Kämpfe leid, sodass die Zuschauerzahlen zurückgingen.

Um das Publikum bei Laune zu halten, verpasste das später als "Gold Dust-Trio" bezeichnete Gespann aus Ed Lewis, Sandow und Mondt ihren Wrestlern Gimmicks und Trademark Moves, die spektakulär aussahen aber nicht wirklich in einem echten Ringkampf Sinn machten. Diesen neuen Wrestling-Stil nannten die drei Slam Bang-Western Style-Wrestling. Die Matches wurden beschleunigt und aus anderen Sportarten wurden neue Wrestler rekrutiert. Ed Lewis verlor seinen World Title schließlich an den ehemaligen Football-Star Wayne Munn, den ersten Wrestling Champion, der eigentlich gar nicht ringen konnte.

Der größte Champion dieser Ära war wohl der Grieche Jim Londos, der die Promoterkriege der 30er Jahre dominierte und wahrscheinlich der größte Publikumsmagnet war, den das Wrestling je hatte. Trotz der Weltwirtschaftskrise ab 1929 zogen immer mehr Promoter kleine Ligen im ganzen Land auf und krönten eigene World Champions. Vor dem zweiten Weltkrieg war die Szene völlig zersplittert, schon spätestens seit den Dreißiger Jahren ist die USA in voneinander weitgehend unabhängige Territorien aufgeteilt.

4. Epoche: Die TV-Ära (ca. 1948 bis 1983)

4. Revolution: Das Medium Fernsehen krempelt die Wrestling-Welt um.

Der Chicagoer Promoter Fred Kohler war im Jahr 1946 der erste, der Wrestling in das noch junge amerikanische Fernsehen brachte und landete damit gleich einen Kassenschlager. 1948 und 1949 zogen seine Konkurrenten Don Owen in Oregon und Morris Sigel in Texas nach. Diese Wrestlingshows waren meist nur regional empfangbar. Das Medium Fernsehen führte zu einschneidenden Veränderungen: Das was im TV zu sehen war, erschien den Zuschauern als wichtiger, als das, was sie in den Zeitungen über die Wrestlingszene lesen konnten. Auch war es durch das Fernsehen möglich, das Publikum durch verschiedene (noch einfache) Storylines zu führen.

Der erste TV-Star dieser Ära war George Wagner alias Gorgeous George. Er kreierte für sich das Gimmick einer blondierten Diva, er benutzte Pomp & Circumstances als Einzugsmusik (das spätere Entrance Theme des Macho Man) und ließ den Ring von seinem Ringbegleiter mit Parfum besprühen. Damals war Gorgeous George eine Sensation, er wurde in viele TV-Shows eingeladen. Es wird behauptet, dass die meisten Amerikaner sich nur einen Fernseher kauften, um George sehen zu können.

Andere frühe TV-Helden waren Buddy Rogers, Antonino Rocca und Primo Carnera. Der erfolgreichste Wrestler dieser Ära war allerdings Lou Thesz. Thesz war schon ein Star, bevor Wrestling ins Fernsehen kam. 1949 wurde ihm der World Heavyweight Titel der National Wrestling Alliance (NWA) zugesprochen, die ein Jahr zuvor gegründet worden war. Schon bald waren alle namhaften Ligen auf der Welt Mitglieder dieses Verbandes und Thesz der alleinige Champion.

Lou Thesz sorgte gemeinsam mit Rikidozan dafür, dass Wrestling in Japan Fuß fassen konnte. Kein Ereignis erzielte im japanischen Fernsehen eine höhere Einschaltquote als das Aufeinandertreffen dieser beiden Legenden. Auch in Mexiko wurde das Fernsehen ein enormer Motor fürs Wrestling, El Santo wurde durch seine Auftritte in unzähligen Filmen zum Volkshelden. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde auch in Europa eine neue Wrestlingszene aufgebaut, das Freistil-Wrestling der Amerikaner wurde übernommen und bald als "Catchen" bekannt.

Schon in den späten Fünfziger Jahren gab es in der NWA Auflösungserscheinungen, einzelne Promoter wollten einen eigenen World Champion. In diese Zeit fällt unter anderem die Abspaltung der WWWF (heute: WWE) und der AWA. Die Zeit vor diesen Abspaltungen wird auch oft als "Goldenes Zeitalter des Wrestling" (Golden Age) bezeichnet, da Wrestling als etwas Großes präsentiert werden konnte, die etwas schwächere Zeit danach nennt man "Silbernes Zeitalter". Die großen Stars des Silver Age (ab ca. 1963) waren Bruno Sammartino, Verne Gagne, Jack Brisco, Dory Funk Jr., Harley Race, Dusty Rhodes und André the Giant.

5. Epoche: Die moderne Ära (ca. 1983 bis heute)

5. Revolution: Das Kabelfernsehen erobert Amerika und macht Wrestling massentauglich.

Die Ereignisse dieser letzten Epoche sind den meisten Lesern bekannt. Hulk Hogan gewinnt durch seine Mitwirkung am dritten Rocky-Film außerordentlich an Popularität und wird von der WWF zum Megastar aufgebaut. Die Zusammenarbeit mit Cyndi Lauper und anderen Mainstream-Stars verhilft der WWF nationale Aufmerksamkeit zu erlangen. Vincent K. McMahon nutzt die Reichweite des nationalen Kabelfernsehens, um fast alle Konkurrenten in den Konkurs zu treiben. Auch die Catch-Szene in Europa fiel letztlich der Expansion der WWF zum Opfer. Die NWA konnte mit ihrem Champion Ric Flair nur schwer diesem Angriff standhalten. Nie zuvor errang Wrestling eine so große mediale Aufmerksamkeit.

Auch in Japan und Mexiko gab es einige Veränderungen. Das japanische Wrestling entwickelte sich von der amerikanischen Familienunterhaltung weg und versuchte sich als ernstzunehmende Sportart darzustellen, Antonio Inoki und Giant Baba drückten ihren beiden großen Ligen ihren Stempel auf und schufen das körperbetonte, harte japanische Wrestling, das wir heute kennen. In Mexiko musste das Lucha Libre den Tod von El Santo verkraften, seither gingen die Zuschauerzahlen nach unten. Erst die Gründung der AAA brachte das mexikanische Wrestling wieder auf Erfolgskurs.

Mitte der Neunziger Jahre erhielt die WWF noch einmal kurzzeitig Konkurrenz durch die WCW, die ein ähnliches Produkt anbot. Vince McMahon reagierte schnell und änderte die familienfreundliche Ausrichtung seiner Liga. Dies war die Geburt der Attitude-Zeit von Steve Austin und Co. Erst als die WWF wieder das Monopol in ihren Händen hielt, wurden die teilweise fast obszönen Storylines zurückgefahren. Heute sieht sich WWE wieder als kinderfreundliche Familienunterhaltung. Die "Moderne Ära" zeichnet sich durch die möglichst effiziente Nutzung aller Vermarktungsmöglichkeiten aus.
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#58
Zitat:Original von Indikator
Kleiner Vorschlag:

4) in Network TV Ära ändern und 5) in Cable TV Ära

Die Network Sender haben durch ihre regionalen Ableger dafür gesorgt, dass die Territories wie wir sie kennen entstanden sind. Zuvor waren die lokalen Promoter viel unabhängiger. Durch Cable sind dann die Territories langsam aber sicher dem Untergang geweiht gewesen, nationale Ligen nahmen die Macht an sich.
Im Grunde wird die nächste Ära die Post-TV-Ära sein, wenn Nischenprodukte es viel einfacher haben weltweite Zuschauer zu bekommen, so dass das Live Gate teilweise nur noch geringe Bedeutung für Promotions haben wird

Du hast natürlich grundsätzlich absolut recht mit dem Vorschlag. Ich würde aber trotzdem lieber aus den folgenden Gründen bei den bisherigen Namensgebungen bleiben.

Der Begriff "Moderne Ära" ist natürlich sehr unscharf, da man sich ja in jeder Epoche als Teil der modernsten Ära begriff. Das wichtigste Merkmal für unsere Zeit sind sicherlich Kabel- und Pay-TV. Solange sich aber keine wirklich grundlegend neue Ära herauskristallisiert (das seh ich bisher nur in Ansätzen), halte ich die Benennung "Moderne Ära" aus Fansicht am passendsten, da sie ja im Vergleich zu älteren Epochen "ihr" Wrestling in erster Linie nur als das moderne Wrestling wahrnehmen, nicht unbedingt als Kabel-TV-Wrestling.

Im Prinzip sind natürlich Ära 4 und Ära 5 beides TV-Ären. Aber genauso sind Ära 3 bis 5 Slam-Bang-Ären und gewissermaßen Ära 2 bis 5 Freestyle-Ären. Ich möchte sie lieber über die Neuerungen definieren, nicht darüber ob etwas abgelöst wurde. Daher halte ich die Spezifikation "Network-TV-Ära" nicht für notwendig, da die Leute den Unterschied zum Kabel TV damals nicht so kannten und das Fernsehen an sich die Revolution darstellte. (Ok, der Begriff Slam Bang war auch nicht in aller Munde, aber mir fiel für Ära 3 nichts besser beschreibendes ein.)

Sobald eine neue Epoche (sei es eine MMA-Ära oder eine internationalisierte Indy-Ära oder sonstwas) sich wirklich klar herauskristallisiert, bin ich dafür, den Begriff "Moderne Ära" für die neueste Epoche zu verwenden. Ära 4 würde ich weiterhin als TV-Ära bezeichnen während für Ära 5 wahrscheinlich die Kabel-TV-Ära am sinnvollsten wäre, auch wenn sie nicht so schmissig klingt.

Zitat:Original von Crusher Kane
Kannst du den Zeitraum mit Derelli oder anderer Türken in den USA genauer eingrenzen?

Hm.. also Yusuf, Nurullah, Halil Adali und Kurtderelli gehören wohl grundsätztlich in die Zeit zwischen 1885 bis 1910, schätz ich jetzt mal.
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#59
R. B. Benjamin hat irgendwie fast alles zum alten USA Wrestling so noch vor 1880. Durch ihn konnte ich ja auch klären, dass Jean Broyasse bereits 1855 in einem New Yorker Zirkus kämpfte.

1899
Chicago
Farmer def Halil Adali (Gannon macht aber ein Fragezeichen)

1899
Joplin, Missouri
Farmer Burns def Morad Ali

1896
MSG
Yusuf def Tom Jenkins

1900
Kalifornien
Terrible Turk def Joe Creezle

USA
07.05.1901
Jenkins def Nourlah

25.05.1901
NYC
Roeber def Nourlah

------------
02.1902
Türkei
Derelli def Adali
Adali def Little Yusuf
------------

1906
Boston
Nourlah def Ferguson
Nourlah def Hjalmar Lundin
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#60
Zitat:Original von Crusher Kane

USA
07.05.1901
Jenkins def Nourlah

25.05.1901
NYC
Roeber def Nourlah

Nach Recherchen von Don Luce gewann Nurullah gegen Jenkins:

Zitat:New York City: May 7, 1901 (Madison Square Garden) ... (catch as catch can) Nouroulah beat Tom Jenkins (2-0 falls for the world’s title) ... (referee-George Bothner) ... (Att.-4,000)


Jenkins bezeichnete sich damals als World Champion, weil er einige Zeit zuvor Farmer Burns besiegen konnte, der zu diesem Zeitpunkt aber seinen American Heavyweight Title schon an Dan McLeod verloren hatte. Später im Jahr konnte Jenkins sich dann den richtigen Titel von McLeod sichern.

Roeber gewann gegen Nurullah nur durch DQ, weil der Türke im Greco-Roman-Match nicht zugelassene Aktionen anwgewandt hat, sich anschließend auf das Gesicht des Deutschen setzte und sich weigerte, ihn freizulassen ^^
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