Zitat:Original von peep-a-holic
Stimmt,Orton steht deutlich über Austin der gnadenlos überwertet ist.Austin ist nur so beliebt geworden wegen eines einzigen Spruches und weil Vince Mcmahon gegen ihn gefehdet hat und nicht weil er besonders talentiert war.
Das wage ich zu bezweifeln. Austin war selbst nach Knieoperationen und der Nackenoperation sehr solide im Ring. Und da war er bereits weit in seinen 30ern. Zu seiner WWF-Zeit gab es noch so einige Top-Matches und das lag nicht daran, dass z.B. ein Bret Hart ihn durchs Match zog, denn da bekommt man nicht solche Matches hin, wie bei den Series 96 oder Wrestlemania 13.
Zu seiner WCW-Zeit gab es massig Hightlights von Austin. Da war er in dem Alter, in dem Orton jetzt ist bzw etwas jünger. Ich behaupte mal, dass Austin deutlich mehr 4 Star Matches hat und immer haben wird als ein Orton. Nicht falsch verstehen, ich bin auch ein Fan von Orton, aber Austin hier deutlich unter Orton anzusiedeln ist meiner Meinung nach ein Witz.
Und warum Austin so beliebt wurde? Na immerhin hatte er den Spruch drauf. Und die Promo beim KotR 96 war mMn etwas improvisiert. Natürlich gehört zu sowas auch immer Glück dazu und man weiß nicht, ob sonst so ein Hype entstanden wäre, aber dieses Glück bzw das Gespür gehört immer dazu. Was wäre passiert, wenn Orton nicht in die Evolution gekommen wäre? Davor war er ein farbloser Face und dann ein Heel, der von der Ausheilung seiner Schulter-OP berichtete. Nach seinem Face-Turn 2004 war er wieder genauso farblos und langweilig wie vor seiner Evolution-Zeit. Es benötigte 4 Jahre als Heel, eher er 2009 wieder ziemlich populär wurde. Das spricht nicht gerade für Ortons Ausstrahlung/Charisma. Und davon hatte Austin mehr als genug. Austin hat nicht umsonst gemeinsam mit The Rock die Attitude Era geprägt. Wer Austin sein mehr als massig vorhandenes Charisma abspricht muss blind sein.
Ich weiß ja nicht seit wann du Wrestling schaust. Vielleicht liegt es auch daran, dass du 2002-2003/2004 nur noch die Spätzeit von Austin als Wrestler/Co-GM mitbekommen hast und danach seine gelegentlichen Auftritte. Denn die liefen sehr oft aufs Gleiche hinaus. Aber das auf seine gesamte Karriere zu reflektieren, vor allem seine WWF-Zeit 1996/97-2001/02 wäre definitiv nicht angebracht.
Da fällt mir so viel ein ... Die Matches gegen Bret Hart, The Rock, den Undertaker, Triple H ( No Way Out 2001 - Must See! ) ... Promos mit The Rock, Triple H, Jericho etc ... Da muss Orton noch einige Schippen zulegen.
Bringt mich ja schon etwas auf die Palme, wenn jemand Orton wrestlerisch und auch auf der Entertainment-Ebene über Austin ansiedelt. ;)
Auch als Fan sollte man da etwas Objektivität bewahren.
Ich glaube schon, dass Orton ähnlich gute oder sogar bessere Matches als Austin zeigen kann, aber das passt nicht zu seinem derzeitigen Stil/Gimmick. Diese behäbige/psychopathische Art limitiert ihn doch schon etwas in seiner Matchausführung.
EDIT: Nach seiner Nacken-OP war er bereits im Herbst seiner Karriere. Ich finde, dass nichtmal die Verletzung an sich ihn eingeschränkt hat, denn von August 97 bis November 1999 gab es noch einige richtig feine Matches. Erst nach der OP musste er sich dann etwas zurücknehmen und auch die Matchzahlen etwas drosseln. Das belief sich dann aber auch nur noch auf den Herbst seiner In Ring-Karriere. ( Ende 2000 bis März 2003 mit Pause von Juni 2002 bis Februar 2003 )
Und selbst da gab es noch tolle Matches.
No Way Out 2001 gegen Triple H
Wrestlemania 17 gegen The Rock. War zwar kein sehr gutes Match, aber es gab einfach einen riesigen Hype. Entertainment-Faktor und Intensität waren immens.
Summerslam und Unforgiven 2001 gegen Kurt Angle ... 2001 war noch ein Jahr mit massig tollen Matches von ihm.