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Zitat:Original von Crusher Kane
Würdest du Wrestling grundsätzlich als Kampfsportart bezeichnen, wenn man den Profibereich meint? Beim Amateurwrestling ist es ja ein Fakt.
Definitiv. Es ist ein Kampf zweier Menschen, es werden Schläge, Tritte, Würfe und Hebel benutzt. Bei den meisten japanischen Ligen treffen 95% der Strikes und das auch gerne mal volles Pfung.
Sport ist es auch, schließlich ist es aktive Körperbewegung, Körperbeherrschung und auch viel Ausdauer
Aber wer das Gegenteil behauptet, den akzeptier ich auch; schließlich muss ich mir ja auch immer anhören das Tanzen kein Sport wär ;)
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Zitat:Original von Zar
Für mich ist Profiwrestling kein Kampfsport. Es hat sportliche Aspekte, wie die Athletik. Da aber der Ausgang der Kämpfe abgesprochen ist, und allzu oft auch für den Laien erkennbar ist, dass daneben geschlagen wird. Damit ist denn Wettkampf als solches, der für mich Inhalt vom Sport ist, nicht gegeben.
Freier Wettkampf ist aber nur eine Charakteristik von Sport, keineswegs Vorraussetzung.
Du würdest ja auch keinem Fußballer, der gerade nur zum Spaß spielt auch nicht sagen, das er gerade kein Sport betreibt.
Oder nimm das Bodybuilding, wo auch kein Wettkampf zwischen Kontrahenten herrscht (und bitte jetzt nicht mit der Konkurrenz zwischen den Bodybuildern ankommen), sondern eben nur Sport betrieben wird - genauso beim Joggen, es ist Sport ohne Wettkampfelement.
Da die Wrestler für mich hoch sportliche Aktionen vollbringen, ist es in meiner Definition als Sport anzusehen.
Einige fliegen durch den Ring --> Akrobatik, andere heben 150 Kilo Menschen in die Luft und hauen sie auf die Matte --> Gewichtheber.
Außerdem finde ich den Punkt sehr wichtig, den Mankira genannt hat - ohne Blut ist es harmloser und regt eher zum Nachmachen an.
Da kann sich Cena so oft er will hinstellen "Never try a copy at home or at school".
Man merkt es ja schon, wenn man mal bei Youtube sucht.
Hunderte Backyard Wrestling Videos.
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Ok, das sind wahrscheinlich Ansichten einzelner Fans, dass Wrestling eine Kampfsportart sei. Faktisch ist Wrestling kein Kampfsport, solange die offizielle Anerkennung dafür fehlt. Wettkampfcharakter hatten die Turniere im deutschen Catchen auch. Und da überwog sogar noch der sportliche Teil, was die Fachwelt trotzdem nicht dazu veranlasste, diese Shows als Kampfsport oder allgemein als Sportart zu bezeichnen. Eine Mischung aus Kampfsportarten trifft hier eher zu, als rein Formal die These einer einzelnen Sportart.
Und was ist nun dabei, dass es ohen Blut harmloser wirkt??? Muss ich unbedingt eine Wrestlingshow nur auf der Grundlage von Brutalität und Blut aufbauen?? Wohl kaum! Und Backyard ist kein Wrestling, nur eine sinnlose Rauferei von irgendwelchen Leuten, die meinen, sie machen Wrestling.
Klassisches Wrestling gibts auch heute noch, dann eben halt auch mit Hardcore vermischt. Aber das ist für mich gar nicht negativ.
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Ich habe kein Problem damit, wenn es kein Blut gibt, zumindest selbst gewllot (bladen). Wenn allerdings im normalen Verlauf eines Matches mal jemand blutet, finde ich es echt albern, das zu unterbrechen, wie beim Match von Punk vs. Rey bei Over the limit.
Wenn es diese Regelung von Anfang an gegeben hätte, aber da es früher sogar first Blood Matches gab, wirkt das denn nur noch lächerlich, meiner Meinung nach.
Und @ Light - ja, für uns normalos sind Joggen und Bodybuilding Sport, aber wir reden hier vom Profitum, auch da ist Bodybuilding ein Wettkampf, es wird bei Wettkämpfen ein Sieger gekürt, der nach offiziellen Gesichtspunkten geführt wird, mit Punktrichter und allem. Und auch wenn man Fußball spielt, ist doch das Ziel, mehr Tore als der andere zu erzielen. Das macht für mich Sport auf Proifebene aus, grade das macht es ja auch spannend
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Zitat:Original von Zar
Und @ Light - ja, für uns normalos sind Joggen und Bodybuilding Sport, aber wir reden hier vom Profitum, auch da ist Bodybuilding ein Wettkampf, es wird bei Wettkämpfen ein Sieger gekürt, der nach offiziellen Gesichtspunkten geführt wird, mit Punktrichter und allem. Und auch wenn man Fußball spielt, ist doch das Ziel, mehr Tore als der andere zu erzielen. Das macht für mich Sport auf Proifebene aus, grade das macht es ja auch spannend 
Ein sehr guter und meiner Ansicht nach richtiger Punkt. Auffallend ist, wenn man die alte deutsche Literatur zum Berufsringkampf heranzieht, dass das frühe deutsche Wrestling auf der Grundlage des gr.-röm. Stils aufgebaut wurde. Die Turniere hatten durchweg einen Wettkampfcharakter - ein klassisches Ausscheidungsturnier, wo Kampfrichter über die Leistung des Berufsringers urteilten. Es war allerdings selbst dort nicht so, dass man hätte von Seiten der Fachwelt gesagt, dies sei nun ein Kampfsport. Das Lager der Kritiker am Profiringkampf war selbst vor 100 Jahren schon in Deutschland nicht gerade klein. Alleine die Bezeichnung "Beruf" oder "Profi" konnte zu hitzigen Diskussionen führen, wie etwa Zeitungsartikel aus der Internationalen Athletik Sportzeitung belegen.
Das Schwierige ist am Wrestling oft auch die zahlreichen Stile, wo man dann dazu neigt zu sagen, dies sei überall so oder war auch damals so. Eine pauschale Linie gabs im Wrestling nie. Die ursprüngliche Linie war in Mitteleuropa nicht der freie Ringkampf. Der hatte seinen Boom hier erst wesentlich später.
Blubb
Gast
Ich persönlich habe kein Problem Pro Wrestling als Sport oder Kampfsport zu bezeichnen. Es handelt sich um eine sportliche Betätigung und es dreht sich um den Kampf, ob abgesprochen oder nicht, das reicht mir aus. Mag sein, dass der Begriff Kampfsport meist einer strengeren Definition unterliegt, Pro Wrestling gehört in meinen Augen jedoch nicht davon ausgegrenzt, dazu ist die Ähnlichkeit zu anderen Kampfsportarten für mich zu groß.
Schaut man sich den deutschen Wikipedia-Artikel zum Thema Kampfsport an, gilt Pro Wrestling nach den dort aufgestellten Kriterien weder als Kampfsport noch als Kampfkunst. Der englische Wikipedia-Artikel "Combat Sport" zählt jedoch das Pro Wrestling als Kampfsport mit auf und enthält sogar ein Foto (das einzige) von Mitsuharu Misawa.
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Auch wenn es noch nirgends bestätigt wurde - ich hau hier mal ein Gerücht rein:
Batista soll angeblich am 03. Dezember für die japanische Wrestlingpromotion IGF in den Ring steigen. IGF wurde von der Wrestlinglegende Antonio Inoki gegründet. Scheint also so, dass Batista mit dem MMA abgeschlossen hat und wieder zurück zum Wrestling geht - außerdem hat Batista vor kurzem gesagt, dass man ihn bald wieder bei WWE sehen kann.
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Ich dagegen hab gehört, dass er mit einer MMA Promotion ein Deal für 3 Auftritte abgeschloßen habe wo er u.a auf Bobby Lashley treffen soll.
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Von dem hab ich wiederum nichts gelesen. Eben nur das, dass er sein Comeback Match im Dezember geben soll und vor ung. einem Monat hat er in einem Interview geäußert, dass man ihn bald wieder bei WWE sehen kann. Na ja, ich lass mich da ganz einfach überraschen. Als Heel wie gesagt gefällt er mir echt sehr gut, als Face sehr ausgelutscht und langweilig. Ich glaube aber, dass Batista im MMA keine Zukunft haben wird, und es ihn bald wieder zum Wrestling zurückschlägt.
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erstmal zum Kampfsport :
Wrestling ist mMn kein Kampfsport .
Trotzdem sieht man allein an jedem Körper der in den Ring steigt , an den Schulen und dem jahre langem Training das Wrestling ein Sport ist .
Außerdem werden die Superstars nicht umsonst als athleten bezeichnet .
Sie bringen hoohe leistung und betreiben Sport .
( aber keinen Kampf )
nun zu Batista :
mich freuts das er wieder da ist , man braucht ein paar erfahrene Stars , zu dennen gehört Batista auf jeden fall .
( mir egal ob Heel oder Face )
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