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Fristlose Kündigung
#14
Ich hab mich erkundigt, sind 2 Monate die ich warten muss/müsste...

Punkt 1 wird nicht zutreffen.

Am ehesten würde mir Punkt 2 zusagen, da 2.1 nicht zutrifft da ich in eine andere Branche wechseln werde...

Ich könnte also einfach sagen, okay das wars für mich ich wünsch euch was und müsste mit keinen größeren Schwierigkeiten rechnen?
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#15
Zitat:Original von Adios
Ich könnte also einfach sagen, okay das wars für mich ich wünsch euch was und müsste mit keinen größeren Schwierigkeiten rechnen?

Nicht gänzlich unwahrscheinlich. Wäre ich an deiner Stelle, würde ich mir hierfür jedoch einen fundierten Rechtsbeistand zur Seite holen. Wir können hier maximal nur Mutmaßungen anstellen.
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#16
Zitat:Original von TheRaven666
Zitat:Original von Adios
Ich könnte also einfach sagen, okay das wars für mich ich wünsch euch was und müsste mit keinen größeren Schwierigkeiten rechnen?

Nicht gänzlich unwahrscheinlich. Wäre ich an deiner Stelle, würde ich mir hierfür jedoch einen fundierten Rechtsbeistand zur Seite holen. Wir können hier maximal nur Mutmaßungen anstellen.


Jup, das werde ich machen... Hab keine Lust das ich dann mit irgendwelchen Konsequenzen rechnen muss
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#17
Zitat:Original von Light
Du bist über 5 Jahre, das heißt du hast schon einmal 2 Monate Kündigungsfrist per Gesetz.

Im vorliegenden Fall - 3/4 befristet - wird das wohl kaum zur Rechnung kommen. Gibt ja einen Unterschied ob am Stück beschäftigt, oder (was befristet bedeutet) immer nur kurzzeitig. Zwar versprechen Anwälte immer das blaue vom Himmel, aber die Rechtssprechung ist zu 80% gegenteilig. Man kann Glück haben, aber ich wäre da vorsichtig. Gegeben ist es auf jeden Fall nicht.

Und nebenbei...zu 2.1 - Adios ist doch kein Millionenverdiener. Sein Abgang wird das Unternehmen locker verkraften, gibt genug die nachrücken. Wahrscheinlich billiger, wenn ich die befristeten Verträge bedenke. ;)

Aber mal ernsthaft - wie blauäugig gehst du an den Arbeitswechsel? Das muss geplant sein, ähnlich dem Wohnungswechsel. Da gehst auch nicht spontan von Wohnung zu Wohnung.

Aber aus knapp 18 Jahren Arbeitserfahrung lass dir gesagt sein - wenn du exzessiv deine Rechte als Arbeitnehmer wahrnimmst, dann bist du schneller aus dem Unternehmen als du glaubst. Und gerade das pochen auf Gespräche nervt ungemein. ;)
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#18
Die hatte die 3/4 jetzt also Dreivierteljahr interpretiert und nicht als 3/4 von "fast 5 Jahren" ... Dann war das natürlich mein Fehler, wenn ich das falsch verstanden hab ^^
Mit dem Rest deines Satzes kann ich leider nicht so viel anfangen. Was versprechen Anwälte? Eine lange Frist? Oder das man locker rauskommt?
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#19
Zitat:Original von Adios
Zitat:Original von TheRaven666
Zitat:Original von Adios
Ich könnte also einfach sagen, okay das wars für mich ich wünsch euch was und müsste mit keinen größeren Schwierigkeiten rechnen?

Nicht gänzlich unwahrscheinlich. Wäre ich an deiner Stelle, würde ich mir hierfür jedoch einen fundierten Rechtsbeistand zur Seite holen. Wir können hier maximal nur Mutmaßungen anstellen.


Jup, das werde ich machen... Hab keine Lust das ich dann mit irgendwelchen Konsequenzen rechnen muss

- Arbeitsvertrag genau durchlesen und checken was da drinnen steht (das wichtigste).

- normalerweise hast du dein Servus unter einen Vertrag gesetzt in dem drinnen steht, dass du 2 Monate Kündigungsfrist hast. Neue Arbeitsstelle ist kein Grund für eine fristlose Kündigung.

Was ist zu tun:

Offen das Gespräch bei deinem Vorgesetzten suchen, Resturlaub beantragen, um vorzeitige Entlassung bitten, wenn das nicht geht unbezahlten Urlaub beantragen. Hat deine Firma Betriebsrat? Dann mit denen auch vorher auch noch reden. Welches Interesse hat ein Unternehmen daran jemanden noch 2-3 Monate zwangsmäßig zu beschäftigen, wenn dieser schnellstmöglichst weg will und unbezahlten Urlaub will? Wenn diese ganzen o.g. Dinge nicht fruchten, nach oben eskalieren etc. allein wenn du penetrant genug bist bei irgendwelchen Chefs, wird das ganz schnell gehen. Wenn das wirklich so Arschlöcher sind und auf ihrem Recht bestehen wirste die 2 Monate noch arbeiten müssen, aber da kannste dann schwer Dienst nach Vorschrift machen.

Was nicht geht:


- Einfach krank machen (am besten ohne Attest)
- Einfach der Arbeitsstelle fernbleiben
- Nicht formgerecht kündigen, d.h. alles schön offiziell mit Brief per Einschreiben etc.

- Wegen dem Thema jetzt zu nem Anwalt zu gehen halt ich überflüssig. In einem normalen Unternehmen, kann man sich meistens so einigen das alles am Ende für beide Parteien passt. Wtf warum sollten, die dir Steine in den Weg legen, wenn du weg willst? Im Prinzip gibt es ja Kündigungsfristen, damit die Firma und du selbst eine Übergangsphase haben. Stell dir vor du hast nen Laden, und jemand betreut dort eine wichtige Abteilung und hat Wissen, das nur er hat. Und weil er plötzlich keinen Bock mehr hat ist er von heute auf morgen weg und nicht mehr erreichbar. Und bei dir bricht die Hölle los. Deswegen gibts sowas wie Kündigungsfristen, damit der Arbeitgeber die möglichkeit hat sowas zu regeln und den Abgang eines Mitarbeiters zu verwalten. Das gilt auch für deinen Fall, deswegen s. oben mit Vorgesetzten reden und das thema offen ansprechen.
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#20
Ich bin ja kein Vorgesetzter o.ä sondern ein stinknormaler Mitarbeiter... Wenn ich zum Doc gehe und sage ich kann aus gesundheitlichen Gründen keine Schichtarbeit mehr leisten, dann wäre das doch auch ein Grund um eine Vorzeitige Auflösung des Vertrages. Ich hab dann einen Termin beim Personalchef, und versuche die Frist auf 4 Wochen zu drücken, dass wäre meiner Meinung nach ein fairer Kompromiss, denn hätte ich vor 7 Monaten gekündigt, würde die Frist ohnehin nur 4 Wochen betragen
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#21
Bei gesetzlichen Regelungen wie der Kündigungsfrist gibt es nur ja oder nein - kein vielleicht. Ein Tag darüber genügt bereits, eine 7 monatige Überschreitung der Frist ist unbestreitbar. Mit Willkür die Grenzen neu auslegen ist bei Gesetzen schwierig. Eine Diskussion mit dem Vorgesetzten um die Länge dieser - Zeitverschwendung.

Gesundheitliche Gründe - stets der erste stumpfe Ausweg derer, denen nichts besseres einfällt.

Hier wurden genug gute Ratschläge und Möglichkeiten genannt, die nutzbar sind. Wieso genau die Variante gewählt wird, die nicht genommen werden sollte, entzieht sich meiner Kenntnis.
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#22
Ist doch eigentlich ganz einfach. Gehe zum Chef und sage du kannst dich nicht mehr mit diesem Beruf identifizieren. Das du keine Motivation mehr findest und eine neue herausforderung suchst.

Habe ich selber schon einmal gemacht und kommt sogar häufiger vor als man denkt. Kein Chef möchte ein Mitarbeiter der nicht mehr Motiviert ist.

Wenn du es dann auf der Arbeit noch ein bissl schleifen lässt kommt er sowieso nicht drum rum dich zu feuern, falls es in einem gespräch nicht klappen sollte.

So bekommst du kein Stress und Arbeitsvertrag hin oder her, die werden nur gemacht weil wir es in diesem Land einfach müssen.
Bei einer Wohnung hast du ja auch eine Kündigungsfrist und es gibt tausend Optionen so eine zu Umgehen.

Das Gespräch ist immer ne feine Sache und kam auch bisher bei den größten Kotzbrocken gut an Breites Grinsen
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#23
Also an deiner Stelle würde ich in jedem Fall das Gespräch suchen! Der Chef bzw. die Personalabteilung sind, denke ich, in aller erster Linie am Wohlergehen des Unternehmens interessiert. Wenn du dein Anliegen plausibel zum Ausdruck bringen kannst bezweifle ich, dass irgendjemand dir absichtlich Steine in den Weg legen wird. Aber natürlich kann es sein, dass du die Kündigungsfrist einhalten musst.

Auch in dem Unternehmen in dem ich arbeite scheidet in naher Zukunft ein Mitarbeiter aus. Auch an diesem Beispiel kann ich sagen, dass es das sinnvollste ist, das Gespräch frühzeitig zu suchen. In diesem Fall kommt ein Auflösungsvertrag zu Stande.
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#24
Hatte nun mein Gespräch mit der Personalabteilung.... Genaueres erfahre ich erst im laufe der Woche, da es erst abgeklärt werden muss

@TaKeRoCk: Auch wenn du es als stumpfen Ausweg ansiehst, selbst der Betriebsrat (mit dem ich zuvor gesprochen hat), hat mir geraten es auf diese Schiene zu versuchen, um so die Frist etwas zu drücken... Auch kann habe ich hier um Ratschläge gefragt und kann auf solch geschwollene Antworten verzichten, da sie mir nicht weiterhelfen und wohl auch keinem anderen der in eine ähnliche Lage ist
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#25
Um dieses Thema aus meiner Sich abzuschließen, konnte mich mit den Chefs einigen, dass ich ab August bei meinem neuen Arbeitgeber anfangen kann Bier
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#26
Na dann ist das doch alles ziemlich gut gelaufen, ich gratuliere! Smile Bier
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