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US-Imperialismus
#1
Hab mal ne Frage!

Ich such schon die ganze Zeit bei Google nach den Idealen des US-Imperialismus in der Zeit des 1.Weltkriegs.
Leider find ich immer nur was zum heutigen US-Imperialismus.
Könnt ihr mir eventuell paar Ideale des Imperialismus der USA im 1.Weltkrieg nennen?
Wär echt nett.
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#2
was willst du denn damit?
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#3
Hast du schon mal was von Schule gehört?

Die hab ich nämlich ab nächster Woche wieder und ich hab ein vortrag zum thema der Rolle der USA im 1.Weltkrieg - gehe auf besonderheiten des amerikanischen Imperialismus ein.

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#4
ja is doch ok nich direkt so aufregen...
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#5
Zitat:Original von schinkan
ja is doch ok nich direkt so aufregen...

Dann frag das nächste mal nicht so blöd nach ;)


Hast du nicht schon einmal so nen Thread gehabt, wo dir einige helfen konnten?
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#6
Ich kann dir die ideologischen Richtlinien von ca. 1898 geben, die durchaus auch noch auf die Zeit des ersten Weltkrieges zutreffen dürften nennen, aber weniger für Europa, sondern eher für Mittel und Südamerika.

1.
Die USA war vollends erschlossen und es gab daher keine Frontier mehr. Dies wurde von radikaler Seite als Stillstand empfunden udn Stillstand bedeutet gleichzeitig Rückschritt. Ergo mußten neue Ziele gesucht werden. 1898 war eben eines dieser Ziele Kuba, auch wenn durch das Teller Amandment keine Annektion Kubas durchgebracht werden konnte. De facto hatten die USA aber lange Zeit im 10. Jhd. noch Gewalt über Kuba, v.a. durch wirtschaftliche Methoden.
Hinzu kam noch, dass die Menschen in Mittel- und Südamerika nicht in den strengen Rassencode der Aerikaner passten und als Menschen zweiter Klasse gesehen wurden, denen man eben helfen musste (salopp formuliert).
Gegner dieser Imperialistischen Ausrichtung sahen im aufkeimenden Imperialismus allerdings die Chance auf erhöhte Wirtschaftsgewinne, so dass man sich nicht sehr stark gegen die Expansion wehrte.


2.
Umschreibung der Monroe Doctrin.
Die Monroe Doctrin von 1823 sagte im Grunde aus, dass Amerika sich von Europa grundlegend unterschiedet, begonnen im politischen System, als auch, dass der nordamerikanische Kontinent kein Kolonisationsgebiet für europäische Mächte darstellte. Unter Präsident Polk wurde die Monroe Doctrin umdefiniert und zwar diente sie ab da der Rechtfertigung amerikanischer Expansion und vor allem eigenen Kolonien. Europäische Kolonien in amerikanischen Interessengebiet stellten demnach ein Angriff auf das amerikansiche System dar.

3.
Open Door Policy
Die Politik der Offenen Tür sagte aus, dass alle Nationen gleiche Handelsrechte genießen sollten.



Wie gesagt, dies waren die ideologsichen Denkweisen 1898 vor dem (Kubanisch-) Spanisch-Amerikanischem Krieg.
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#7
Zitat:Original von RDLA
Ich kann dir die ideologischen Richtlinien von ca. 1898 geben, die durchaus auch noch auf die Zeit des ersten Weltkrieges zutreffen dürften nennen, aber weniger für Europa, sondern eher für Mittel und Südamerika.

1.
Die USA war vollends erschlossen und es gab daher keine Frontier mehr. Dies wurde von radikaler Seite als Stillstand empfunden udn Stillstand bedeutet gleichzeitig Rückschritt. Ergo mußten neue Ziele gesucht werden. 1898 war eben eines dieser Ziele Kuba, auch wenn durch das Teller Amandment keine Annektion Kubas durchgebracht werden konnte. De facto hatten die USA aber lange Zeit im 10. Jhd. noch Gewalt über Kuba, v.a. durch wirtschaftliche Methoden.
Hinzu kam noch, dass die Menschen in Mittel- und Südamerika nicht in den strengen Rassencode der Aerikaner passten und als Menschen zweiter Klasse gesehen wurden, denen man eben helfen musste (salopp formuliert).
Gegner dieser Imperialistischen Ausrichtung sahen im aufkeimenden Imperialismus allerdings die Chance auf erhöhte Wirtschaftsgewinne, so dass man sich nicht sehr stark gegen die Expansion wehrte.


2.
Umschreibung der Monroe Doctrin.
Die Monroe Doctrin von 1823 sagte im Grunde aus, dass Amerika sich von Europa grundlegend unterschiedet, begonnen im politischen System, als auch, dass der nordamerikanische Kontinent kein Kolonisationsgebiet für europäische Mächte darstellte. Unter Präsident Polk wurde die Monroe Doctrin umdefiniert und zwar diente sie ab da der Rechtfertigung amerikanischer Expansion und vor allem eigenen Kolonien. Europäische Kolonien in amerikanischen Interessengebiet stellten demnach ein Angriff auf das amerikansiche System dar.

3.
Open Door Policy
Die Politik der Offenen Tür sagte aus, dass alle Nationen gleiche Handelsrechte genießen sollten.



Wie gesagt, dies waren die ideologsichen Denkweisen 1898 vor dem (Kubanisch-) Spanisch-Amerikanischem Krieg.

Die Nachwirkungen dieser Ideologie haben sogar noch nach dem 2. Weltkrieg eine Rolle gespielt (siehe Kuba-Krise / Nicaragua). Wichtig insgesamt am amerikanischen Imperialismus ist, dass er eher auf wirtschaftliche und politische Abhängigkeit abzielte und weniger, im Gegensatz zu den Europäern und Japan, auf Eroberung (die einzige Ausnahme dabei war wie gesagt der Spanisch-Amerikanische Krieg, in dem die USA Kuba, die Philippinen, Puerto Rico und einige Inselns erobert haben, aber selbst hier gab es schnell eine formelle Unabhängigkeit Kubas und eine beschränkte Selbstverwaltung auf den Philippinen).

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#8
welchen thread meinste jez?aj styles?
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#9
erstmal vielen dank

ja brauchte mal hilfe bei ner gedichtsinterpretation.
Ich weiß einfach,dass man sich auf die board-kollegen hier verlassen kann Daumen hoch
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#10
ich meinte nich das das du hilfe brauchst ich meinte die sache die du gebraucht hast etwas komisch...
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#11
was ist denn daran komisch?
sag mir das mal?
falls du imperialismus für ne neue sauce bei mcdonalds hältst liegst du falsch ...

poste bitte demnächst zum thema,mensch
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#12
Zitat:Original von Trantor
Die Nachwirkungen dieser Ideologie haben sogar noch nach dem 2. Weltkrieg eine Rolle gespielt (siehe Kuba-Krise / Nicaragua). Wichtig insgesamt am amerikanischen Imperialismus ist, dass er eher auf wirtschaftliche und politische Abhängigkeit abzielte und weniger, im Gegensatz zu den Europäern und Japan, auf Eroberung (die einzige Ausnahme dabei war wie gesagt der Spanisch-Amerikanische Krieg, in dem die USA Kuba, die Philippinen, Puerto Rico und einige Inselns erobert haben, aber selbst hier gab es schnell eine formelle Unabhängigkeit Kubas und eine beschränkte Selbstverwaltung auf den Philippinen).

Formal war Kuba und auch die Philipinen unabhängig, aber Papier ist geduldig würde ich mal sagen. ;)

Ansonsten würde ich soweit gehen und sagen, dass Teil 1 dieser Ideologie auch heute noch die Politik der USA beeinflußt, zumindest die der Neocons. Man muss sich nur einmal die Thesen Huntigtons zu Gemüte führen, dann wird schnell klar, dass die Neocons und Verfechter Huntingtons Theorie nach wie vor diesen Rassengrundsätzen folgen.
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#13
Zitat:Original von RDLA
Formal war Kuba und auch die Philipinen unabhängig, aber Papier ist geduldig würde ich mal sagen. ;)
Kuba mehr als die Philipinen. Kuda war wirtschaftlich abhängig, die Philipinen waren auch formal außenpolitisch und militärisch untergeordnet, so unterstand das philipinische Militär 1941 einem amerikanischen General.

Zitat:Ansonsten würde ich soweit gehen und sagen, dass Teil 1 dieser Ideologie auch heute noch die Politik der USA beeinflußt, zumindest die der Neocons. Man muss sich nur einmal die Thesen Huntigtons zu Gemüte führen, dann wird schnell klar, dass die Neocons und Verfechter Huntingtons Theorie nach wie vor diesen Rassengrundsätzen folgen.
Mit Rassengrundsätzen hat das nichts zu tun, eher im Gegenteil, denn die alte Elite des Südens war und ist traditionell eher isolationistisch wärend der industrielle Norden eher auf Kontrolle der Amerikas unterstützt, um sich die dortigen Märkte zu sichern.
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