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Hab mir gedacht, auch zur NBA eine kleine Mischung aus History- und Statistikthread zu machen. Werde hier die letzten Draftjahrgänge posten und die Entwicklung analysieren. Anfangen werden ich 1995, denn dieses Jahr war das revolutionäre Jahr der NBA Drafts. Ein NBA Team pickte zum ersten Mal in der 49. Auflage der Draft einen Spieler aus einer High School in der Nähe von Chicago. Dies brachte nahezu einen Boom mit sich der die Draft bis letztes Jahr dominierte, als man ein Mindestalter von 19 Jahren (i.d.Regel ein Jahr College) vorschrieb. Grund für diese neue Regel war die reihenweise Verschwendung hoher Picks an talentierte, jedoch enorm unreife Spieler - Höhepunkt mit Sicherheit Kwame Brown 2001. Es folgt die Story in Namen und Zahlen von erkannten Talenten, zum Fenster hinausgeschmissenen Picks, Enttäuschungen und Sleepern. Ich werde jeweils die TOP 20 Posten und weitere interessante Picks anfügen. Los geht's mit der 1995er Draft:
NBA Draft 1995
1. Golden State - Joe Smith (Maryland)
2. LA Clippers - Antonio McDyess (Alabama) => weitergetaded nach Denver
3. Philadelphia - Jerry Stackhouse (North Carolina)
4. Washington - Rasheed Wallace (North Carolina)
5. Minnesota - Kevin Garnett (Farragut Academy HS)
6. Vancouver - Bryant Reeves (Oklahoma State)
7. Toronto - Damon Stoudamire (Arizona)
8. Portland (von Detroit) - Shawn Respert (Michigan State) => weitergetraded nach Milwaukee
9. New Jersey - Ed O'Bannon (UCLA)
10. Miami - Kurt Thomas (Texas Christian)
11. Milwaukee - Gary Trent (Ohio University) => weitergetraded nach Portland
12. Dallas - Cherokee Parks (Duke)
13. Sacramento - Corliss Williamson (Arkansas)
14. Boston - Eric Williams (Providence)
15. Denver - Brent Barry (Oregon State) => weitergetraded zu den LA Clippers
16. Atlanta - Alan Henderson (Indiana)
17. Cleveland - Bob Sura (Florida State)
18. Detroit (von Portland) - Theo Ratliff (Wyoming)
19. Detroit (von Houston) - Randolph Childress (Wake Forest)
20. Chicago - Jason Caffey (Alabama)
Erwähnenswert:
21. Phoenix (von LA Lakers) - Michael Finley (Wisconsin)
28. Utah - Greg Ostertag (Kansas)
43. Milwaukee - Eric Snow (Michigan State)
52. Indiana - Fred Hoiberg (Iowa State)
Houston, New York und die LA Lakers hatten in diesem Jahr ihre Erstrundenpicks abgegeben.
Aus heutiger Sicht die Top-Stars der Draft: Kevin Garnett, Rasheed Wallace, Michael Finley
Analyse:
Aus heutiger Sicht war 1995 ein nicht so tiefes Draftjahr obwohl die Verpflichtung von KG - man mag es als Lücke im Reglement von damals sehen, oder als große Chance - für helle Aufregung sorgte. Ein Spieler mit 18 Jahren wird NBA spielen - womöglich über 20 Jahre lang. Ein Michael Jordan war gerade wiedergekommen, obwohl er nach 10 NBA-Jahren schon in Frührente ging. Man gab ihm vielleicht noch drei bis vier Jahre in der NBA, bevor er ganz aufhörte - doch dieser junge Garnett spielte mit einer Reife wie ein gestandener Profi und krempelte das Dümpel-Team aus Minny komplett um. Bis heute die beste (und wohl auch einzige gute) Aktion von GM Kevin McHale.
Außer Garnett gab es auch noch mehrere andere gute Spieler von denen man sich viel erwartete, allen vorran die ehemaligen NC Tar Heels Jerry Stackhouse und Rasheed Wallace, dazu noch Riesentalente mit Joe Smith und Antonio McDyess...beide wurden jedoch durch Verletzungen und im Falle Smith auch einen Trade-Skandal in ihrer Karriere immer wieder zurückgeworfen. Auch Stackhouse schlug erst ein paar Jahre später in Washington richtig ein (er kam von Detroit im Tausch für Rip Hamilton). Jetzt spielt er eine wichtige Rolle an der Seite Nowitzkis in Dallas.
Rasheed Wallace ward schon bald zu den Blazers nach Portland getraded und stieg dort zum Enfant terrible, allerdings auch zum All Star auf. In Detroit schaffte er dann endlich den NBA Championship 2004.
Konstante NBA-Größen bis heute wurden auch Damon Stoudemire (heute Memphis), Kurt Thomas (heute Phoenix) und Corliss Williamson (inzwischen wieder Sacramento). Brent Barry gewann letztes Jahr mit den Spurs die Meisterschaft. Michael Finley will dasselbe nach enttäuschenden Dallas-Jahren heuer mit dem selben Team schaffen. Theo Ratliff war ein Rebound- und Blockmonster sondersgleichen, wären auch bei ihm da nicht die Verletzungen. Vergessen will ich auch zumindest nicht den Kult-Faktor von "Big Country" Bryant Reeves.
Der Sleeper war mit Sicherheit Eric Snow, der die Philadelphia 76ers als Starter zusammen mit Iverson 2001 in die Finals geführt hat. Nun startet er für die Cleveland Cavaliers an der Seite des Kings LeBron James und hat wiederum großes vor.
Ärgern werden sich Milwaukee, New Jersey und auch Dallas, denn nach Respert, O'Bannon und Cherokee Parks krähte schon bald kein Hahn mehr.
Insgesamt sind nur drei All-Stars aus einer Draft nicht gerade das gelbe vom Ei...aber es gab auch schon schlechtere Jahrgänge.
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Erstmal Super Idee Slash
Nun zum Draft Jahr 1995. Was da sich einige Teams geleistet haben ist ein absolutes Raetsel. Es gab Kevin Garnett als einzigen Superstar und den sicheren #1 Pick. Es gab mit Wallace und McDyess zwei hervoragende Power Forwards, und Staudamire wurde zwar etwas ueberraschend Rookie of the Year, aber dennoch war er ein sicherer Pick. Und dann hollen sich die Warriors an #1 Joe Smith? Die haetten sofort die Scouts entlassen sollen, denn man muss kein Genie sein um da zusehen was nicht stimmt. Ich habe mal in einem Bericht gelesen das Joe Smith einer der drei schlechtesten #1 Picks der NBA Geschichte war.
Der groesste Witz war natuerlich wieder Bryant Reeves, bis 1995 habe ich es fuer unmoeglich gehalten das solche Spieler in den Top 30 gezogen werden. Okay Finlay und Stackhouse waren damals No Names mit denen niemand rechnete, aber Staudamire war damals schon ein grosses Talent!
Ich rege mich nur wieder auf, wenn ich das sehe, argghhh :rolli:
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Absolut coole Idee.
Aber ist es nicht ganz normal, dass es eion paar Fehleinkäufe und ein paar Überraschungen gibt??
Zu Garnett vielen Teams war damals ein High School Spieler zu riskant, wie auch die darauf folgenden Jahre( Bryant gedraftet und dann für Divac getradet).
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Natuerlich gibt es immer Ueberraschungen in den Spieler entwicklungen die man vorher nie sagen kann, positiv wie auch negativ. Finlay hatte ja niemand 95 auf der Rechnung, aber er entwickelte sich gut. Und natuerlich koennen sich Spieler verletzen wie etwa McDyess. Aber zum Beispiel Joe Smith als #1 zu hollen im Draft, das war schon damals eine “negative“ Ueberraschung, genauso wie Reeves an #6. Natuerlich haette aus Smith ein “grosser“ Spieler werden koennen, aber was haette da nicht alles zusammen kommen muessen? Smith war einfach ueberschaetzt worden von den Scouts (wie die Geschichte ja zeigte), und die Erwartungen hat er nie erfuellen koennen. Auch weil er eben als #1 gezogen wurde, da erwartet man mehr wie wenn einer als #5 oder #10 gezogen wird.
Dagegen waren ja Wallace, McDyess oder auch Staudamire die sicheren Picks, wie es 2006 LaMarcus, Gay und Morrison sein werden. Das Team das im June den #1 Pick hat also Chicago (durch die Knicks), Portland oder Charlotte und nicht einen der drei hollt, die werden das gleiche Problem haben. 2006 wird jedenfalls ein gutes Draft Jahr werden denke ich.
Auf ESPN gibt es zum NBA Draft 2006 ein nettes Spielchen, probiert es mal aus (klickt auf den Lottery Link auf der Seite).
http://sports.espn.go.com/nba/draft2006/index#
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Weiter geht's mit der Draft 1996, der mit Abstand stärksten Klasse der 90er. Aber seht selbst...
NBA Draft 1996
1. Philadelphia - Allen Iverson (Georgetown)
2. Toronto - Marcus Camby (Massachusetts)
3. Vancouver - Shareef Abdur-Rahim (California)
4. Milwaukee - Stephon Marbury (Georgia Tech) => weitergetraded nach Minnesota
5. Minnesota - Ray Allen (Connecticut) => weitergetraded nach Milwaukee
6. Boston (von Dallas) - Antoine Walker (Kentucky)
7. LA Clippers - Lorenzen Wright (Memphis)
8. New Jersey - Kerry Kittles (Villanova)
9. Dallas (von Boston) - Samaki Walker (Louisvile)
10. Indiana (von Denver) - Erick Dampier (Mississippi State)
11. Golden State - Todd Fuller (North Carolina State)
12. Cleveland (von Washington) - Vitaly Potapenko (Wright State)
13. Charlotte - Kobe Bryant (Lower Merion HS)
14. Sacramento - Predrag Stojakovic (Griechenland)
15. Phoenix - Steve Nash (Santa Clara)
16. Charlotte (von Miami) - Tony Delk (Kentucky)
17. Portland - Jermaine O'Neal (Eau Claire HS)
18. New York (von Detroit) - John Wallace (Syracuse)
19. New York (von Atlanta) - Walter McCarty (Kentucky)
20. Cleveland - Zydrunas Ilgauskas (Litauen)
Erwähnenswert:
24. LA Lakers - Derek Fisher (Arkansas-Little Rock)
26. Detroit (von San Antonio) - Jerome Williams (Georgetown)
30. Houston - Othella Harrington (Georgetown)
37. Denver - Jeff McInnis (North Carolina)
Seattle, San Antonio, Houston, Atlanta, Miami und Washington hatten in diesem Jahr ihre Erstrundenpicks abgegeben.
Aus heutiger Sicht die Top-Stars der Draft:
Kobe Bryant, Allen Iverson, Steve Nash, Stephon Marbury, Ray Allen, Jermaine O'Neal, Peja Stojakovic, Antoine Walker
Analyse:
Was die Stats dieser Rookies angeht, kann man wohl von einem der erfolgreichsten Jahrgänge aller Zeiten sprechen. Unter anderem stellt diese Klasse mit Allen Iverson (2001) und Steve Nash (2005) zwei MVPs. Mit Kobe könnte heuer der dritte hinzukommen.
Bei genauerem Hinsehen bemerkt man noch immer eine gewisse Aversion gegenüber den Highschool-Picks. Nur zwei echte Top-Talente wurden gepickt, und das nur an den Stellen 13 und 19: Kobe Bryant und Jermaine O'Neal. Wie Pauleta schon richtig bemerkte, war es Charlotte jedoch lieber, den Youngter Bryant für Vlade Divac kurz nach der Draft nach LA zu schicken...für die Lakers eine klare Geschichte, waren die doch an Shaquille O'Neal aus Orlando dran, der die Schnauze voll hatte, immer zweite Geige hinter Jordan und den Bulls im Osten zu spielen.
Nach Joe Smith 1995 war Iverson ein absolut gerechtfertigter No.1-Pick, der die Sixers sofort zu altem Glanz zurückverhalf und diese ja bekanntlich 2001 auch in die Finals führte. Marcus Camby an der zwei hatte in seiner Karriere jedoch nicht soviel Glück. Über New York ging es nach Denver und Verletzung prägten, wie bei so vielen Big Men, seine Karriere. Dass er es kann, hat er jedoch bereits in dieser Saison wieder aufblitzen lassen. Ohne ihn stände Denver nicht an Rang eins der NW-Division. Vancouver schnappte sich Shareef, der schnell zu einem Star aufstieg und solide Zahlen lieferte....allerdings erreicht Shareef in seiner nun schon zehnjährigen Karriere bislang nie die Playoffs - und die Frage ist berechtigt: Liegts an ihm?
Die Picks vier und fünf wurden getauscht - Marbury ging nach Minnesota zu Kevin Garnett, während Ray Allen zusammen mit dem No.1-Pick von 1994 (Glenn Robinson) die Milwaukee Bucks zurück ins Playoff-Rennen ballerte. Inzwischen spielt Ray bei seinem zweiten, Starbury bei seinem vierten NBA-Team - beide sind jedoch mehrfache All-Stars. Weitere All-Stars der Draft sind oben gelistet. Dazu kommen auch Zydrunas Ilgauskas von den Cavs und Erick Dampier zu Golden State Zeiten.
Ansonsten ist es in diesem Jahr einfacher, diejenigen aufzuzählen, die sich bis heute nicht durchgesetzt haben...
Samaki Walker, Vitaly Potapenko, Tony Delk und Walter McCarthy ziehen noch ihre Kreise in der Liga. Todd Fuller und John Wallace haben die Liga bereits verlassen.
Anbei noch ein paar Bilder....
No.3 is No.1! (Scharfe Mütze, btw...)
[Bild: http://www.sixers.e-nba.pl/galeria/allen...raft/2.jpg]
Der Steal der Draft 1996: "Mami, Mami, ich hab einen Job!" (noch schärfere Mütze)
[Bild: http://www.nba.com/media/suns/nash_draft_dreams.jpg]
Nachwuchs bei den Lakers:
[Bild: http://www.kobenet.de/bilder/non_action/nona1.jpg]
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Kobe Bryant zu traden gegen Vlade Divac stellte sich im nach hinein ja auch als Fehler fuer die Hornets heraus. Und die Bucks traden Marbury fuer Ray Allen nach Minnesota, obwohl Milwaukee ihn als #4 zog und Allen als #5 gezogen wurde von den Wolves? Muss ich das verstehen? Wieso haben die Bucks nicht gleich Allen auf #4 gehollt? 8) ;)
Uebrigens moechte ich noch den 2nd Round Pick der Utah Jazz hervorheben der hier noch nicht genannt wurde. An #54 hollten die sich Shandon Anderson, und fuer das war Anderson ja ein super Pick. Und wenn ich mich richtig erinnere, da haben die Utah Jazz oft ein gutes Haendchen mit spaeteren Picks gehabt im Entry Draft. Ostertag war ja ein Jahr zuvor 1995 auch #28.
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Zitat:Original von Nefercheperur
Und die Bucks traden Marbury fuer Ray Allen nach Minnesota, obwohl Milwaukee ihn als #4 zog und Allen als #5 gezogen wurde von den Wolves? Muss ich das verstehen? Wieso haben die Bucks nicht gleich Allen auf #4 gehollt? 8) ;)
Das ist einfach, denn der Trade ging von den Wolves aus, die mächtig angefressen waren, dass ihnen Marbury vor der Nase weggeschnappt wurde. McHale wollte unbedingt KG und Stephon in einem Team haben, da sich die beiden schon lange kannten und bereits befreundet waren. Zu allem Überfluss schickte daher McHale gleich noch einen Erstrundenpick mit nach Milwaukee, den er dann durch Center Andrew Lang wieder zurückholte. Reiner Desperation Move der Wolves also, obwohl mir Ray Allen auch ganz recht gewesen wäre. :=:
Danke dass du Anderson noch erwähnst, den hatte ich ganz übersehen - kam ja mit den Jazz gleich zwei Jahre in Folge in die Finals und ist auch heute noch bei den Miami Heat aktiv.
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Zitat:Original von Nefercheperur
Kobe Bryant zu traden gegen Vlade Divac stellte sich im nach hinein ja auch als Fehler fuer die Hornets heraus. Und die Bucks traden Marbury fuer Ray Allen nach Minnesota, obwohl Milwaukee ihn als #4 zog und Allen als #5 gezogen wurde von den Wolves? Muss ich das verstehen? Wieso haben die Bucks nicht gleich Allen auf #4 gehollt? 8) ;)
Jeder gedraftete Rookie erhält einen genau dotierten Vertrag, der von der Pick Position abhängig ist und festgeschrieben ist.Und zwischen 4 und 5 liegt auf 3 Jahre gemessen ein guter unterschied von c.a. 100.000.
Und bei verlängerung nach 3 Jahren darf jeder Vertrag pro Jahr nir um 15% erhöht werden.=> weitere 100000 auf 3 jahre.
Hab ich zumindest irgendwo mal gelesen, dass das der Sinn solcher Spielchen ist!
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Ich glaube kaum das es den NBA Clubs um $100 000 geht wenn es um Draft Talente geht, das wird denen egal sein weil es Peanuts sind. So wie ich Slash verstanden habe war noch ein Draft Pick im Spiel und die Bucks bekamen einen 1st Round Pick, dann ergibt das natuerlich schon Sinn fuer die Bucks den Trade gemacht zuhaben. Weil ansonsten haette ich die Bucks nicht verstanden wenn sie ihren #4 Pick den sie haben wollten, gegen den #5 Pick einfach nur getauscht haetten ohne noch was dazu zubekommen.
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Wenn der Rookie nochmal um weitere 7 Jahre z.b verlängert, spart sich der Club bei maximalem gehalt 497.000 Dollar.
Sicher sind das peanuts,aber 500000 Euro sind 500000 Euro!
Aber es kann mit dem Trade auch anders gewesen sein.
Hab das mit dem geld mal in einem anderen Zusammenhang gelesen(glaub war Webber damals)
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Weiter geht's wie oft nach einem starken Jahr mit einem etwas schwächeres Jahr, das jedoch auch einige gute Leute mit sich brachte...
NBA Draft 1997
1. San Antonio - Tim Duncan (Wake Forest)
2. Philadelphia - Keith Van Horn (Utah) => weitergetraded nach New Jersey
3. Boston - Chauncey Billups (Colorado)
4. Vancouver - Antonio Daniels (Bowling Green) [*Wir brauchen einen  - Smilie! ;) * ]
5. Denver - Tony Battie (Texas Tech)
6. Boston (von Dallas) - Ron Mercer (Kentucky)
7. New Jersey - Tim Thomas (Villanova) => weitergetraded nach Philadelphia
8. Golden State - Adonal Foyle (Colgate)
9. Toronto - Tracy McGrady (Mount Zion Academy HS)
10. Milwaukee - Danny Fortson (Cincinnati) => weitergetraded nach Denver
11. Sacramento - Olivier Saint-Jean (San Jose State)
12. Indiana - Austin Croshere (Providence)
13. Cleveland - Derek Anderson (Kentucky)
14. LA Clippers - Maurice Taylor (Michigan)
15. Dallas (von Minnesota) - Kelvin Cato (Iowa State) => weitergetraded nach Portland
16. Cleveland (von Phoenix) - Brevin Knight (Stanford)
17. Orlando - Johnny Taylor (Tennessee-Chattanooga)
18. Portland - Chris Anstey (Australien) => weitergetraded nach Dallas
19. Detroit - Scott Pollard (Kansas)
20. Minnesota (von Charlotte) - Paul Grant (Wisconsin)
Die LA Lakers, Charlotte und Phoenix hatten in diesem Jahr ihre Erstrundenpicks abgegeben.
Erwähnenswert:
23. Seattle - Bobby Jackson (Minnesota) => weitergetraded nach Denver
27. Utah - Jacque Vaughn (Kansas)
38. Golden State - Marc Jackson (Temple)
43. Phoenix - Stephen Jackson (Butler CC, Kansas)
55. Seattle - Mark Blount (Pittsburgh)
Aus heutiger Sicht die Top-Stars der Draft:
Tim Duncan, Tracy McGrady, Chancey Billups
Analyse:
1997 war ein Jahr mit enorm vielen Trades unmittelbar nach der Draft. Anscheinend ging die Angst in der Liga, dass keiner mehr die Bulls stoppen könne und die nächsten fünf Meisterschaften auch an Jordan & Co. gehen werden. Trotzdem wurde der Top Star gehalten und Tim Duncan bildete zusammen mit David Robinson die neuen "Twin Towers", eine Gattung die man schon als ausgestorben glaubte. Duncan sollte DAS Paradebeispiel eines Franchise-Players in den letzten Jahren werden...erst der NBA-Titel 1999 incl. Finals MVP bereits in seinem zweiten Profi-Jahr. Dann MVP-Ehren 2002 und 2003 PLUS zwei weitere NBA-Titel in den Jahren 2003 und 2005 incl. Finals MVP. Soll heißen: der Mann hat in seiner achtjährigen Karriere drei Meisterschaften, zwei MVP's und drei Finals-MVP-Titel geholt. Davor muss man einfach den Hut ziehen! Natürlich ein mehr als gerechtfertigter No.1-Pick!
Tracy McGrady wurde schnell zum Aushängeschild in Toronto und man bemerkt jedoch, dass HS-Picks in den TOP 3-5 immer noch verpönt waren. Leider musste T-Mac sich schon zwei Trades unterziehen, da er in Toronto schon bald von "Air Canada" Vince Carter überschattet wurde und in Orlando kein anständiges Team an seiner Seite wusste. Nun slasht er seine Dunks in Houston, Texas - hat aber leider in dieser Saison arg mit Verletzungen zu kämpfen. Auch wenn ihm angekreided wird, kein Winner zu sein - T-Mac wird mir immer in Erinnerung bleiben als der Mann, der es schaffte, in den letzten 35sec 13 Punkte erziehlt, incl. Game-Winner von der Dreierlinie (beim 81-80-Sieg der Rockets über die Spurs im Dezember 2004!). Meine Hochachtung.
Chancey Billups' Können zeigte sich erst, nachdem er schon für die halbe Liga die Stiefen geschnürt hatte. Boston, Toronto, Denver, Minnesota...überall brachte er zwar solide Stats, aber nichts außergewöhnliches....bis er als FA 2002 zu den Pistons ging. Es folgten die Meisterschaft 2004 incl. Final-MVP und der erste All-Star-Auftritt 2006. Chancey hats geschafft!
Weitere gute Spieler der Draft, wenn auch etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind Keith Van Horn, Antonio Daniels, Adonal Foyle, Derek Anderson, Kelvin Cato, Maurice Taylor, Brevin Knight, Derek Anderson und Bobby Jackson.
Immer noch aktiv, jedoch größere Enttäuschungen sind Tony Battie, Tim Thomas, Austin Croshere und Danny Fortson - Scott Pollard hier nicht zu vergessen.
Ron Mercer hattte ein paar gute Jahre, aber die Verletzugen...und Olivier Saint-Jean hätt ich ob des Names schon gar nicht gedraftet....sowas kann sich doch gar nicht unter dem Korb durchsetzen... ;) Mit Marc und Stephen Jackson, sowie Mark Blout hat die Draft aber auch drei Second Rounder, die immer noch solide in der NBA mitspielen....also die Tiefe wäre ja dagewesen.
[Bild: http://perso.wanadoo.fr/nba-history/imag...duncan.JPG]
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Boston hat ja nur wenige Monate nach dem Draft Chauncey Billups weg getraded, was ja damals schon eine Ueberraschung war. Erwaehnenswert 1997 auch 2nd Rounder Alvin Williams den Portland auch sehr weit hinten zog und fuer die Position auch ein Steal war.
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1998. Der Basketball in gewisser Weise auf seinem letzten Höhepunkt. Michael Jordan gewann zum sechsten und letzten Mal mit den Bulls den World Championship mit "The Shot 2" im Spiel sechs der Finals gegen Utah - es sollte der letzte vor Rücktritt No.2 sein. Das NCAA Tourney gewann überraschend Kentucky, jedoch war klar, dass sich im Draft alle auf die NC Tar Heels stürzen würden: Antawn Jamison, Vince Carter, Shammond Williams, Ademola Okulaja ( ;) ). Ok, unser Warrior aus der Nationalmannschaft schaffte bekanntlich nicht den Sprung zu den Großen (dafür ein gewisser Jungspund aus Unterfranken  ), die anderen drei dieser North Carolina Generation jedoch gingen mit großen Erwartungen in ihre Profikarriere.
Goldene Zeiten standen bevor. Doch dann kamen der Streik und der Zerfall der Bulls und der Basketball viel in das Popularitätsloch, aus dem er sich (zumindest hier in Deutschland) immer noch nicht erholt hat.
NBADraft 1998
1. LA Clippers - Michael Olowokandi (Pacific)
2. Vancouver - Mike Bibby (Arizona)
3. Denver - Raef LaFrentz (Kansas)
4. Toronto - Antawn Jamison (North Carolina) => weitergetraded nach Golden State
5. Golden State - Vince Carter (North Carolina) => weitergetraded nach Toronto
6. Dallas - Robert Traylor (Michigan) => weitergetraded nach Milwaukee
7. Sacramento - Jason Williams (Florida)
8. Philadelphia - Larry Hughes (Saint Louis)
9. Milwaukee - Dirk Nowitzki (DJK Würzburg, GER) => weitergetraded nach Dallas
10. Boston - Paul Pierce (Kansas)
11. Detroit - Bonzi Wells (Ball State)
12. Orlando - Michael Doleac (Utah)
13. Orlando (von Washington) - Keon Clark (UNLV)
14. Houston - Michael Dickerson (Arizona)
15. Orlando (von New Jersey) - Matt Harpring (Georgia Tech)
16. Houston (von New York) - Bryce Drew (Valparaiso)
17. Minnesota - Radoslav Nesterovic (Kinder Bologna, ITA)
18. Houston (von Portland) - Mirsad Turckan (Efes Pilsen, TUR)
19. Milwaukee (von Cleveland) - Pat Garrity (Notre Dame) => weitergetraded nach Phoenix über Dallas
20. Atlanta - Roshown McLeod (Duke)
Erwähnenswert:
21. Charlotte - Ricky Davis (Iowa)
22. LA Clippers (von Miami) - Brian Skinner (Baylor)
23. Denver (von Phoenix) - Tyronn Lue (Nebraska) => weitergetraded zu den L.A. Lakers
25. Indiana - Al Harrington (St. Patrick's HS)
29. Utah - Nazr Mohammed (Kentucky) => weitergetraded nach Philadelphia
31. LA Lakers - Ruben Patterson (Cincinnati)
32. Seattle - Rashard Lewis (Alief Elsik HS)
36. Sacramento - Jerome James (Florida A&M)
39. Milwaukee - Rafer Alston (Fresno State)
41. Houston - Cuttino Mobley (Rhode Island)
Washington, New York, New Jersey, Miami, Phoenix, Cleveland & Portland hatten in diesem Jahr ihre Erstrundenpicks abgegeben.
Aus heutiger Sicht die Top-Stars der Draft: Dirk Nowitzki, Vince Carter, Paul Pierce, Antawn Jamison, Rashad Lewis
Analyse:
Eigentlich ein sehr guter Jahrgang nur die Draft-Reihenfolge kann man aus heutiger Sicht als sehr unglücklich bezeichnen. Obendrein wurden in diesem Jahr Picks und Prospects getraded wie nie zuvor. Ein Beispiel ist die Geburtsstunde des Finley, Nowitzki, Nash - Dreiecks bei Dallas, welches fast nur durch Trades von Picks und frisch gedrafteten Spielern entstand. Nun aber zu den Spielern:
Michael Olowokandi galt als Riesentalent und die Lösung aller Probleme für die LA Clippers, die gerade in der ersten Runde von Utah aus den Playoffs gefegt wurden. Jedoch war er wohl der Anfang der längsten Leidenszeit der Clippers seit langem. Dank ihm und seinen Nachfolgern wurde der Ausdruck "Clipperitis" geschaffen - der die Unmöglichkeit der Talententfaltung bei eben gerade diesem Verein beschreibt. Heute ist der Kandi-Man nach desaströsem Zwischenstopp in Minnesota und kaputten Knien in Boston auf dem Abstellgleis gelandet und darf sich um jede Einsatzminute freuen - wo er übrigens mit dem No.3-Pick Raef LaFrentz vereint ist, der eine ähnliche Verletzungsgeschichte erzählen kann, jedoch immerhin Starter ist. Mike Bibby ist jetzt der Herrscher in Sacramento (Vancouver tradete ihn 2001 für Jason Williams), nachdem er zusammen mit Chris Webber und Peja Stokakovic, die beide inzwschen im Osten unterwegs sind, schon tolle Playoff-Runs hinlegte und einer der besten fünf Point Guards der Liga - zum All Star hat's jedoch noch nie gereicht.
Geschichten über Jamison, den sich Golden State per Trade einiges kosten ließ und Vince Carter glaub ich kann ich mir an dieser Stelle sparen. Beide haben sie ihren Weg gemacht, beide werden auch dieses Jahr wieder Playoffs in Washington bzw. New Jersey spielen. Die Geschichte um Nowitzki ist eine ganz lustige, welcher zusammen Pat Garrity (der Dallas Nash per Trade brache) aus einem Trade mit den Bucks hervorging. Milwaukee wollte sich unbedingt den "Tractor" Trailor sichern - böser Fehler und Glück für Nowitzki, sonst dürfte er sich in Milwaukee inzwischen den Hintern abfrieren. Boston traf an Nummer 10 natürlich mit Paul Pierce den Jackpot, der zum Glück verletzungsfrei blieb und ein NBA-Profi ist, wie er im Buche steht, zumindest wenn er gerade Lust dazu hat. Jedes Jahr ein fest zu buchender All-Star. Weitere Solide Spieler der Draft sind natürlich Larry Hughes, Jason Williams, Rasho Nesterovic, Ricky Davis und die Highschooler Al Harrington und Rashad Lewis. Letzterer kann zusammen mit Streetball Legende Rafer Alston und Cuttino Mobley als DER Sleeper 1998 bezeichnet werden und gab 2005 sein All-Star-Debut. Verletzungspech hatte Michael Dickerson, der 2003 sein Retirement bekannt gab. Er wäre ein sehr guter Spieler heute in der NBA, da bin ich mir sicher.
Let's exchange hats... ;)
[Bild: http://www.nba.com/media/nets/carter_jamison053105.jpg]
EDIT: Noch ein Bild...Dirk als Pilzkopf und...warum hat Nash den Haarschnitt eigentlich nicht behalten?
[Bild: http://www.dallasnews.com/img/photo/03-0...elson7.jpg]
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