10.02.2007, 16:26
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Wiedermal steht ein Tape Review an, und da ich schon die FMW, WWF, und ECW durch habe, kommt nun mein erstes WCW Review. Ich schaute also durch meine Tape Sammlung, und fand Slamboree 1994 ein Event der mir recht gut in Erinnerung blieb. Der zweite Slamboree PPV fand im Sommer 1994 statt, also zu einem Zeitpunkt als World Championship Wrestling im Wandel war. WCW President Eric Bischoff der noch nicht lange im Amt war zudem Zeitpunkt machte etliche grosse Aenderungen in der Promotion, ua verliess man endgueltig die NWA. Ausserdem wurde vor dem Slamboree PPV bekannt das Hulk Hogan zur WCW kam, und so wurde natuerlich spekuliert das Hogan bei dem Event debutieren wird. Die Spekulationen wurden angeheizt durch die Tatsache das der WCW World Heavyweight Champion Ric Flair auf einen Mystery Opponent treffen sollte. Der Mystery Opponent von Col Robert Parker wurde als ehemaliger World Heavyweight Champion mit 300 Pounds und einer groesse von 6`7 beschrieben. Natuerlich dachte bei dieser Beschreibung jeder sofort an Hulk Hogan, sollte der Hulkster also wirklich bei diesem Event sein WCW Debut geben?
-Legends Introduction:
Ole Anderson, The Assassin, Penny Banner, Red Bastien, Tully Blanchard, The Crusher, Don Curtis, Verne Gagne, Hard Boiled Haggerty, Larry Hennig, Killer Kowalski, Ernie Ladd, Wahoo McDaniel, Angelo Mosca, Harley Race, Ray Stevens, Lou Thesz, Johnny Weaver, Mr Wrestling II & Tommy Young
Die Show begann direkt mit Mean Gene Okerlund der die Legenden in der oben stehenden Reihenfolge vorstellte. Eine schoene Idee, vorallem das man Leute wie Stevens, Thesz und The Crusher in einem ihrer letzten grossen TV Auftritte sieht. Doch wie es damals in der WCW ueblich war, war die Produktion mieserabel und fuckte man das dementsprechend das ganze ab. Namen wurden falsch eingeblendet wie von Larry Hennig der als “Larry Henning“ eingeblendet wurde, oder Verne Gagne der als “Vern Gagne“ bezeichnet wurde. Terry Funk erschien erst garnicht obwohl er eigentlich raus kommen sollte, wie die Grafik deutlich machte. Dann hatten einige der Legenden Probleme sich in die richtige Reihenfolge zustellen, andere wiederrum wie Ernie Ladd, Angelo Mosca oder Wahoo McDaniel zeigten das sie ueberhaupt kein Interesse an dieser Sache hatten. Die Zuschauerreaktion gingen gleich gegen null, ausser Harley Race der ausgebuht wurde, weil er damals der Manager von Vader war. Insgesamt das beste Beispiel fuer gute Ideen, die bei der schlechten Umsetzung sich als Katastrophal herausstellen.
Als naechstes kam der WCW Commissioner Nick Bockwinkel mit dem WCW International World Heavyweight Title gefolgt von Sting heraus zu den Kommentatoren Tony Schiavone und Bobby Heenan. Bockwinkel gab bekannt das man denn WCW International World Heavyweight Title von Rick Rude vakantiert habe, weil Rude in Japan den Title gegen Sting gewann indem er den Stinger mit dem Title Belt niederschlug. In echt hatte damals Rick Rude eine schwere Verletzung erlitten und musste seine Karriere beenden. Bockwinkel erklaerte Sting zum Champion, doch dieser lehnte ab, und meinte er wolle den Title in einem Match gewinnen, und zwar gegen Vader spaeter am Abend. Nun kamen wir aber endlich zum ersten Match des Abends, oder doch nicht? In der ersten Reihe wurde erstmal Sherri Martel gezeigt die erst einige Wochen zuvor in die WCW kam. Sie war bei Slamboree als “Talent Scout“ um neue Schuetzlinge zufinden die sie managen kann, wie wir heute wissen hat sie dann kurze Zeit spaeter Ric Flair als Managerin uebernommen. Vor Slamboree war sie bei einem World Wide Shows bereits als Manager von Kevin Sullivan aktiv, aber das wurde im besten WCW Style vergessen.
-WCW US Heavyweight Title Match:
“Stunning” Steve Austin © vs Johnny B Badd
Jetzt aber kam es nach 15 Minuten zum ersten Match des PPV`s, zwischen dem WCW US Heavyweight Champion Steve Austin und Johnny B Badd. Badd schleimte sich erstmal schoen bei den Philly Fans ein, mit seiner Robe die die Aufschrift “Philly Rules“ trug, hinzu kamen natuerlich seine Konfetti Kanonnen mit denen er immer die Fans belaestigte. Als Fan verarsche war in den Kanonnen auch immer Spielgeld, sodass einige Fans wie verrueckt nachdem Geld griffen, nur um zusehen das es sich dabei um Spielgeld handelte. Steve Austin war damals einer der aufstrebendsten Wrestler der einen massiven Push bekam, er sollte Rick Rude als zweiten Heel ersetzen (hinter Vader). Im Match selbst kontrollierte Austin das Match, waehrend der Face immer wieder seine Aktionen hatte, so zeigte Johnny B Badd einen Stunner, ein Move der spaeter der Finisher von Austin in der WWF werden sollte. Das Finish wurde dann auch gleich noch upgefuckt als Johnny B Badd einen Roll Up zeigte, der Referee zaehlte bis zwei, doch die Ringglocke laeutete trotzdem. Das Match ging trotzdem weiter, Austin konterte einen Back Suplex aus, und schaffte den erfolgreichen Pinfall nach etwa 26 Minuten. Ein solider Opener, mit einem mieserablen Finish, doch mit vielleicht einem Steve Austin der auf seinem Leistungshoehepunkt war was seine Matches anbelangt. Auch bekam Austin damals gute Reaktionen von den Fans, was man von Johnny B Badd nicht behaupten konnte (der auch wrestlerisch nicht besonders beeindruckte). Austin sollte im Sommer 1994 gegen Ric Flair in den Main Event gepusht werden, und beim Bash at the Beach den WCW World Heavyweight Title gewinnen, doch mit Hogan`s Verpflichtung wurde das gecancelt. Ein Glueck fuer die WWF, denn damit wechselte ein Jahr spaeter Austin zur WWF und der Rest ist Geschichte. Apropo WWF, Steve Austin und Johnny B Badd (Marc Merro) hatten in der WWF zwei Jahre spaeter eine Fehde, ua bestritten die beiden beim King of the Ring 1996 PPV ein Match, doch leistungsmaessig kamen die beiden, nichtmehr an ihre WCW Zeit heran.
-Legends Match:
Terry Funk vs Tully Blanchard
Nun folgte das Legends Match zwischen Terry Funk und Tully Blanchard, bei dem Gordon Solie zum Kommentatorenteam stiess. Blanchard bekam erschreckenderweisse mehr Reaktionen von den Fans, wie einige damalige aktuelle WCWler. Auch Terry Funk wurde bejubelt, bei ihm ist es jedoch kein Wunder, da er damals schon in der ECW auftrat, und der Event ja in Philadelphia stattfand. Das Match begann dann auch gleich draussen und entwickelte sich wirklich mehr zu einem damaligen ECW Match mit etlichen Gegenstaenden. Da stellt man sich die Frage warum Gordon Solie fuer das Match zum kommentieren musste, denn er wusste nichts was er dazu beitragen sollte. Blanchard hatte fast keine Offensivaktionen indem Match, was etwas schade war. Aber dafuer zeigte Funk einen Piledriver und Moonsault vom Seil. Am ende versuchte Funk seinen Gegner vom Top Rope auf einen Stuhl den Piledriver zu verpassen, was Gordon Solie zu der Aussage hinreissen lies das das Match nun eine wahnsinnige Neigung bekommt, sehr witzig wenn man Gordon noch aus alten Tagen kennt. Der Referee Nick Patrick jedenfalls disqualifizierte beide, wobei mir selbst beim fuenfmaligen Anschauen nicht ganz klar ist warum er nun beide Disqualifizierte. Funk feierte dann noch mit den ECW Fans in der ersten Reihe, darunter auch der durchaus beruehmte Fan mit seinem Strohhut. Funk schnappte sich denn Hut, und zeigte einen Elbowdrop auf ihn. Nunja das Match war zum vergessen, das Finish ebenfalls, schade das man Tully Blanchard nicht gegen Larry Zbyszko stellte, daraus haette sich ein klasse Match entwickeln koennen.
-Larry Zbyszko vs Lord Steven Regal
Nun folgte aber Larry Zbyszko der gegen Lord Steven Regal (mit Sir William) antrat. Zbyszko war damals immernoch in einer sehr guten Form, und Regal war damals in seiner WCW TV Title Phase, wo er die Matches verlangsamte wo es nur ging um die Fans anzupissen. Zbyszko zeigte wirklich eine beeindruckende Leistung, in einem sehr guten “Oldschool“ Match (man wie ich das Wort hasse). Der einzig negative Aspekt war als Zbyszko einen Abdominal Stretch an Regal ansetzte und die Ringseile benutzte. Der total blinde Referee fragt Regal 5cm vor seinem Gesicht ob er aufgeben will. Kann mir jemand verraten wieso viele Referee`s so dicht wie moeglich an das Gesicht desjenigen rangehen wenn sie ihn fragen ob sie aufgeben wollen? Oh well, lassen wir das lieber. Das Finish kam als dann Larry Zbyszko einen Butterfly Suplex auskonterte. Gutes Match, vorallem wenn man bedenkt das es das erste Match bisher war, indem das Finish nicht upgefuckt war.
-Bullrope Match:
Dustin Rhodes vs Bunkhouse Buck
Habe ich schonmal erwaehnt das ich Bullrope Matches hasse? Hinzu kommt noch das zum einen hier Dustin Rhodes antritt, der Sohn von Dusty war auch gleichzeitig ein uncharismatischer Ripoff des American Dream zur damaligen Zeit. Und Bunkhouse Buck ist zwar eine Kultfigur, allerdings gehoerte er auch eher zu den World Wide Shows, als zu den PPV`s. Das Match verlief wie jedes Bullrope Match, es entwickelte sich ein sinnloser Brawl, indem die Fans ECW Chants anstimmten. Am ende schlug Rhodes mit einer Kuhglocke zu, und konnte Buck pinnen. Terry Funk rannte zum Ring, und schlug mit seinem Brandeissen Rhodes nieder. Bunkhouse Buck wollte dann einen Piledriver an Rhodes ansetzen, aber ihr ahnt es schon der wurde natuerlich upgefuckt. Buck schaffte es nicht Rhodes oben zuhalten, und beide fielen einfach um. Das schlechteste Match der Show, mit dem schlechtesten ende das man sich ueberhaupt vorstellen kann, zwischen zwei Midcardern damals die niemand wirklich interessierte.
-WCW Hall of Fame Inductions:
The Assassin, Ole Anderson, Harley Race, Ernie Ladd, The Crusher, Dick the Bruiser
Nun war es an der Zeit fuer die neuen sechs WCW Hall of Fame aufnahmen. Gordon Solie war der Moderator des Segments, und Lou Thesz raepresentierte die Auszeichnungen. Zu jedem Wrestler wurde ein langes Video gezeigt, und es gab eine Ansprache von Solie zu jedem Wrestler. Fuer Dick the Bruiser nahm seine Tochter die Auszeichnung entgegen, und Solie erzaehlte eine witzige Geschichte ueber Bruiser. Das ganze Segment war kein Vergleich zu den Hall of Shame Shows der WWE heutzutage (Das hier war eine wirkliche Ehrung!), die Fans scheinte dies aber nicht wirklich zu interessieren, was wirklich eine Schande ist.
-WCW World Heavyweight Title Match:
Ric Flair © vs Barry Windham
Nun war es also an der Zeit um herauszufinden wer der Mystery Opponent von Col Robert Parker war, und es war natuerlich nicht Hulk Hogan wie jeder Fan mit einem funktionierenden Gehirn sich vorher schon denken haette koennen. Witzigerweisse blendete die WCW jedoch einige Hogan Signs von den Fans ein, unglaublich. Es kam aber dann Barry Windham heraus, fuer jeden normalen WCW Fan war das damals eine Riesen Entaeuschung, weil viele Hulk Hogan erwarteten (weshalb auch immer, denn es war eigentlich klar das es nicht Hogan sein wird). Doch ich muss sagen, das mich Windham als Gegner freute, denn Ric Flair und Barry Windham lieferten ende der 80er Jahre ein paar klasse Matches ab, und da kamen die alten Erinnerungen wieder hoch. Natuerlich konnte man kein Klasse Match mehr erwarten wie 6-7 Jahre zuvor zwischen den beiden, denn Flair war nichtmehr der 60 Minute Man, sondern nur noch der 30 Minute Man, und Barry Windham sah aus, als ob er gerade aus dem McDonald Urlaub kam. Aber Flair war damals immernoch Spitze und zog Windham durch das Match. Windham zeigte jedoch einen super Superplex (spaeter auch Flair), man ich liebe den Move einfach, vorallem mit Beteiligung von Ric Flair. Der Champion setzte jedoch seinerseits seinen Figure Four Leg Lock an, doch Windham kam an die Ringseile. Flair stieg aufs Seil, und schaffte tatsaechlich mit einem Flying Bodypress den Sieg. Wooooooooo ein Top Rope Move von Flair der mal funktioniert, und dann beendet er auch noch gleich das Match damit. Fazit: Kein gutes Match, was vorallem an Windham lag, aber dennoch ein sehr solides Match das an bessere Tage erinnerte.
-Legends Introduction:
Ole Anderson, The Assassin, Penny Banner, Red Bastien, Tully Blanchard, The Crusher, Don Curtis, Verne Gagne, Hard Boiled Haggerty, Larry Hennig, Killer Kowalski, Ernie Ladd, Wahoo McDaniel, Angelo Mosca, Harley Race, Ray Stevens, Lou Thesz, Johnny Weaver, Mr Wrestling II & Tommy Young
Die Show begann direkt mit Mean Gene Okerlund der die Legenden in der oben stehenden Reihenfolge vorstellte. Eine schoene Idee, vorallem das man Leute wie Stevens, Thesz und The Crusher in einem ihrer letzten grossen TV Auftritte sieht. Doch wie es damals in der WCW ueblich war, war die Produktion mieserabel und fuckte man das dementsprechend das ganze ab. Namen wurden falsch eingeblendet wie von Larry Hennig der als “Larry Henning“ eingeblendet wurde, oder Verne Gagne der als “Vern Gagne“ bezeichnet wurde. Terry Funk erschien erst garnicht obwohl er eigentlich raus kommen sollte, wie die Grafik deutlich machte. Dann hatten einige der Legenden Probleme sich in die richtige Reihenfolge zustellen, andere wiederrum wie Ernie Ladd, Angelo Mosca oder Wahoo McDaniel zeigten das sie ueberhaupt kein Interesse an dieser Sache hatten. Die Zuschauerreaktion gingen gleich gegen null, ausser Harley Race der ausgebuht wurde, weil er damals der Manager von Vader war. Insgesamt das beste Beispiel fuer gute Ideen, die bei der schlechten Umsetzung sich als Katastrophal herausstellen.
Als naechstes kam der WCW Commissioner Nick Bockwinkel mit dem WCW International World Heavyweight Title gefolgt von Sting heraus zu den Kommentatoren Tony Schiavone und Bobby Heenan. Bockwinkel gab bekannt das man denn WCW International World Heavyweight Title von Rick Rude vakantiert habe, weil Rude in Japan den Title gegen Sting gewann indem er den Stinger mit dem Title Belt niederschlug. In echt hatte damals Rick Rude eine schwere Verletzung erlitten und musste seine Karriere beenden. Bockwinkel erklaerte Sting zum Champion, doch dieser lehnte ab, und meinte er wolle den Title in einem Match gewinnen, und zwar gegen Vader spaeter am Abend. Nun kamen wir aber endlich zum ersten Match des Abends, oder doch nicht? In der ersten Reihe wurde erstmal Sherri Martel gezeigt die erst einige Wochen zuvor in die WCW kam. Sie war bei Slamboree als “Talent Scout“ um neue Schuetzlinge zufinden die sie managen kann, wie wir heute wissen hat sie dann kurze Zeit spaeter Ric Flair als Managerin uebernommen. Vor Slamboree war sie bei einem World Wide Shows bereits als Manager von Kevin Sullivan aktiv, aber das wurde im besten WCW Style vergessen.
-WCW US Heavyweight Title Match:
“Stunning” Steve Austin © vs Johnny B Badd
Jetzt aber kam es nach 15 Minuten zum ersten Match des PPV`s, zwischen dem WCW US Heavyweight Champion Steve Austin und Johnny B Badd. Badd schleimte sich erstmal schoen bei den Philly Fans ein, mit seiner Robe die die Aufschrift “Philly Rules“ trug, hinzu kamen natuerlich seine Konfetti Kanonnen mit denen er immer die Fans belaestigte. Als Fan verarsche war in den Kanonnen auch immer Spielgeld, sodass einige Fans wie verrueckt nachdem Geld griffen, nur um zusehen das es sich dabei um Spielgeld handelte. Steve Austin war damals einer der aufstrebendsten Wrestler der einen massiven Push bekam, er sollte Rick Rude als zweiten Heel ersetzen (hinter Vader). Im Match selbst kontrollierte Austin das Match, waehrend der Face immer wieder seine Aktionen hatte, so zeigte Johnny B Badd einen Stunner, ein Move der spaeter der Finisher von Austin in der WWF werden sollte. Das Finish wurde dann auch gleich noch upgefuckt als Johnny B Badd einen Roll Up zeigte, der Referee zaehlte bis zwei, doch die Ringglocke laeutete trotzdem. Das Match ging trotzdem weiter, Austin konterte einen Back Suplex aus, und schaffte den erfolgreichen Pinfall nach etwa 26 Minuten. Ein solider Opener, mit einem mieserablen Finish, doch mit vielleicht einem Steve Austin der auf seinem Leistungshoehepunkt war was seine Matches anbelangt. Auch bekam Austin damals gute Reaktionen von den Fans, was man von Johnny B Badd nicht behaupten konnte (der auch wrestlerisch nicht besonders beeindruckte). Austin sollte im Sommer 1994 gegen Ric Flair in den Main Event gepusht werden, und beim Bash at the Beach den WCW World Heavyweight Title gewinnen, doch mit Hogan`s Verpflichtung wurde das gecancelt. Ein Glueck fuer die WWF, denn damit wechselte ein Jahr spaeter Austin zur WWF und der Rest ist Geschichte. Apropo WWF, Steve Austin und Johnny B Badd (Marc Merro) hatten in der WWF zwei Jahre spaeter eine Fehde, ua bestritten die beiden beim King of the Ring 1996 PPV ein Match, doch leistungsmaessig kamen die beiden, nichtmehr an ihre WCW Zeit heran.
-Legends Match:
Terry Funk vs Tully Blanchard
Nun folgte das Legends Match zwischen Terry Funk und Tully Blanchard, bei dem Gordon Solie zum Kommentatorenteam stiess. Blanchard bekam erschreckenderweisse mehr Reaktionen von den Fans, wie einige damalige aktuelle WCWler. Auch Terry Funk wurde bejubelt, bei ihm ist es jedoch kein Wunder, da er damals schon in der ECW auftrat, und der Event ja in Philadelphia stattfand. Das Match begann dann auch gleich draussen und entwickelte sich wirklich mehr zu einem damaligen ECW Match mit etlichen Gegenstaenden. Da stellt man sich die Frage warum Gordon Solie fuer das Match zum kommentieren musste, denn er wusste nichts was er dazu beitragen sollte. Blanchard hatte fast keine Offensivaktionen indem Match, was etwas schade war. Aber dafuer zeigte Funk einen Piledriver und Moonsault vom Seil. Am ende versuchte Funk seinen Gegner vom Top Rope auf einen Stuhl den Piledriver zu verpassen, was Gordon Solie zu der Aussage hinreissen lies das das Match nun eine wahnsinnige Neigung bekommt, sehr witzig wenn man Gordon noch aus alten Tagen kennt. Der Referee Nick Patrick jedenfalls disqualifizierte beide, wobei mir selbst beim fuenfmaligen Anschauen nicht ganz klar ist warum er nun beide Disqualifizierte. Funk feierte dann noch mit den ECW Fans in der ersten Reihe, darunter auch der durchaus beruehmte Fan mit seinem Strohhut. Funk schnappte sich denn Hut, und zeigte einen Elbowdrop auf ihn. Nunja das Match war zum vergessen, das Finish ebenfalls, schade das man Tully Blanchard nicht gegen Larry Zbyszko stellte, daraus haette sich ein klasse Match entwickeln koennen.
-Larry Zbyszko vs Lord Steven Regal
Nun folgte aber Larry Zbyszko der gegen Lord Steven Regal (mit Sir William) antrat. Zbyszko war damals immernoch in einer sehr guten Form, und Regal war damals in seiner WCW TV Title Phase, wo er die Matches verlangsamte wo es nur ging um die Fans anzupissen. Zbyszko zeigte wirklich eine beeindruckende Leistung, in einem sehr guten “Oldschool“ Match (man wie ich das Wort hasse). Der einzig negative Aspekt war als Zbyszko einen Abdominal Stretch an Regal ansetzte und die Ringseile benutzte. Der total blinde Referee fragt Regal 5cm vor seinem Gesicht ob er aufgeben will. Kann mir jemand verraten wieso viele Referee`s so dicht wie moeglich an das Gesicht desjenigen rangehen wenn sie ihn fragen ob sie aufgeben wollen? Oh well, lassen wir das lieber. Das Finish kam als dann Larry Zbyszko einen Butterfly Suplex auskonterte. Gutes Match, vorallem wenn man bedenkt das es das erste Match bisher war, indem das Finish nicht upgefuckt war.
-Bullrope Match:
Dustin Rhodes vs Bunkhouse Buck
Habe ich schonmal erwaehnt das ich Bullrope Matches hasse? Hinzu kommt noch das zum einen hier Dustin Rhodes antritt, der Sohn von Dusty war auch gleichzeitig ein uncharismatischer Ripoff des American Dream zur damaligen Zeit. Und Bunkhouse Buck ist zwar eine Kultfigur, allerdings gehoerte er auch eher zu den World Wide Shows, als zu den PPV`s. Das Match verlief wie jedes Bullrope Match, es entwickelte sich ein sinnloser Brawl, indem die Fans ECW Chants anstimmten. Am ende schlug Rhodes mit einer Kuhglocke zu, und konnte Buck pinnen. Terry Funk rannte zum Ring, und schlug mit seinem Brandeissen Rhodes nieder. Bunkhouse Buck wollte dann einen Piledriver an Rhodes ansetzen, aber ihr ahnt es schon der wurde natuerlich upgefuckt. Buck schaffte es nicht Rhodes oben zuhalten, und beide fielen einfach um. Das schlechteste Match der Show, mit dem schlechtesten ende das man sich ueberhaupt vorstellen kann, zwischen zwei Midcardern damals die niemand wirklich interessierte.
-WCW Hall of Fame Inductions:
The Assassin, Ole Anderson, Harley Race, Ernie Ladd, The Crusher, Dick the Bruiser
Nun war es an der Zeit fuer die neuen sechs WCW Hall of Fame aufnahmen. Gordon Solie war der Moderator des Segments, und Lou Thesz raepresentierte die Auszeichnungen. Zu jedem Wrestler wurde ein langes Video gezeigt, und es gab eine Ansprache von Solie zu jedem Wrestler. Fuer Dick the Bruiser nahm seine Tochter die Auszeichnung entgegen, und Solie erzaehlte eine witzige Geschichte ueber Bruiser. Das ganze Segment war kein Vergleich zu den Hall of Shame Shows der WWE heutzutage (Das hier war eine wirkliche Ehrung!), die Fans scheinte dies aber nicht wirklich zu interessieren, was wirklich eine Schande ist.
-WCW World Heavyweight Title Match:
Ric Flair © vs Barry Windham
Nun war es also an der Zeit um herauszufinden wer der Mystery Opponent von Col Robert Parker war, und es war natuerlich nicht Hulk Hogan wie jeder Fan mit einem funktionierenden Gehirn sich vorher schon denken haette koennen. Witzigerweisse blendete die WCW jedoch einige Hogan Signs von den Fans ein, unglaublich. Es kam aber dann Barry Windham heraus, fuer jeden normalen WCW Fan war das damals eine Riesen Entaeuschung, weil viele Hulk Hogan erwarteten (weshalb auch immer, denn es war eigentlich klar das es nicht Hogan sein wird). Doch ich muss sagen, das mich Windham als Gegner freute, denn Ric Flair und Barry Windham lieferten ende der 80er Jahre ein paar klasse Matches ab, und da kamen die alten Erinnerungen wieder hoch. Natuerlich konnte man kein Klasse Match mehr erwarten wie 6-7 Jahre zuvor zwischen den beiden, denn Flair war nichtmehr der 60 Minute Man, sondern nur noch der 30 Minute Man, und Barry Windham sah aus, als ob er gerade aus dem McDonald Urlaub kam. Aber Flair war damals immernoch Spitze und zog Windham durch das Match. Windham zeigte jedoch einen super Superplex (spaeter auch Flair), man ich liebe den Move einfach, vorallem mit Beteiligung von Ric Flair. Der Champion setzte jedoch seinerseits seinen Figure Four Leg Lock an, doch Windham kam an die Ringseile. Flair stieg aufs Seil, und schaffte tatsaechlich mit einem Flying Bodypress den Sieg. Wooooooooo ein Top Rope Move von Flair der mal funktioniert, und dann beendet er auch noch gleich das Match damit. Fazit: Kein gutes Match, was vorallem an Windham lag, aber dennoch ein sehr solides Match das an bessere Tage erinnerte.
