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Peep´s Perspective 3#: My Wrestlingdiary
#1
Peeps Perspective 3# : My Wrestlingdairy

Gleich vorweg: Diese Kolumne nimmt keinerlei Bezug auf das aktuelle Wrestlinggeschehen.
Wer also eine Zukunftsprognose für Bryan Danielson oder den NXT-Gewinner Wade Barett lesen will, oder einen Kommentar zu den Ereignissen bei TNA oder ROH erwartet sollte am besten auf den Zurück-Button des Browsers seines Vertrauen klicken(das hat wahrscheinlich gerade jeder gemacht). Was diese Kolumne thematisiert ist mein persönlicher Werdegang als Wrestlingfan. Von meiner Markzeit, über den Verlust meiner „Unschuld“(Also der Moment in dem ich erkannte das Wrestling fake und nicht echt ist) bis hin zu meinem Dasein als Internetfan werden hier alle wichtigen Stationen meiner Entwickelung abgehandelt, und euch mit einigen Anekdoten (zum Beispiel wer meine Favoriten waren, wer mächtig heat zog,und was ich von dieser oder jenen Entwickelung hielt/halte) präsentiert. Der Grund für das ganze ist der, das ich mich momentan in einer äußerst nostalgischen Stimmung befinde, und ich mich schon fast schon verpflichtet fühle meine Erlebnisse mit der -heute sehr schnelllebigen – Welt des Wrestlings einmal nieder zu schreiben.
Natürlich gehe ich dabei aber nur auch auf Geschehnisse ein die ich so Live miterlebt habe(also nicht die Attitude Ära der WWF, oder was vor den 90ern war), da alles andere mehr als pseudonostalgisch wäre. Doch genug der langen Erklärungen und Einführungsworte.
Lasst die kleine „Zeitreise“ beginnen:

Mark-Ärä:

Es dürfte so irgendwann zwischen 1993 bis 1995 gewesen sein(fragt mich bitte nicht nach dem exakten Datum, denn ich erinnere mich nicht mehr so recht daran erinnere),
da trat ich das erste mal mit dem Wrestling in Kontakt. Damals war ich noch dazu verdammt ein Gelegenheitszuschauer zu sein. Das hatte mehrere Gründe. Da wäre zum einem mein Vater der das ganze als Schwachsinn abtat, und nicht wirklich wollte das ich so was gucke(und das Wort der Eltern ist ja Gesetzt), und zum anderem die Tatsache das Wrestling damals sehr sehr spät lief(aus damaligen Sicht betrachtet), und ich als kleiner Junge der ich damals war selten so lange wach bleiben konnte. Diese beiden Gründe klingen jetzt erst einmal sehr widersprüchlich- ich weiß- doch sie lassen sie dennoch sehr leicht vereinen.
Denn es war damals so, das Wrestling zumeist Samstags lief, und meine Familie und ich am Wochenende immer auf einen Campingsplatz fuhren. Mein Vater setzte sich dann meistens genau am richtigen Tag mit seinen Freunden zusammen um zu feiern, und der Rest der Familie war dann für gewöhnlich auch aus dem Haus, was mir natürlich Tür und Tor zum heimlichen Wrestlinggucken öffnete(wenn ich mich denn wach halten konnte ;) ).
Meine erste Anlaufstelle dabei war eher durch Zufall als durch bewusste Entscheidung World Championship Wrestling(es lief halt, und mir war egal welche Promotion ich guckte, solange ich Wrestling zu sehen bekam). Ich sah damals Wrestler wie Sting, Ric Flair, Die Steiner Brothers und später noch Cruiserweights wie etwa Rey Mysterio oder Eddie Guerrero.
Zu meiner Anfangszeit war Sting der einzige Wrestler der bei mir so richtig hängen geblieben war(Grund dafür war seine damals noch sehr bunte Gesichtsbemalung), und ich freute mich immer ganz besonders ihn zu sehen, und sah ihn sogar zeitweilig als meinen Lieblingswrestler an. Als ich dann aber auf die Cruiserweights aufmerksam wurde, ändert sich das jedoch schnell, und Stings Art zu wrestlen gefiel mir nicht mal mehr im Ansatz so gut wie die Highfyling Action die Mysterio und co zeigen. Ich mochte im Grunde genommen nahezu alle Cruiserweightler, aber wie es nun mal so ist, musste es natürlich auch einen Buhmann geben. Diese Rolle hatte damals(Achtung Ironie des Schicksals) Chris Jericho inne.
Schlicht und ergreifend einfach weil er Heel war.
Wie leicht ein Heel einen Mark aufregen kann dürftet ihr ja noch aus eurer Markzeit wissen, und ich brauch auch wohl nicht zu sagen wie sehr ein hervorragender Heel wie Chris Jericho einen unwissenden aufregen kann, oder?
Irgendwann war dann aber auch Schluss mit dem Gelegenheitsgucken. Nicht etwa weil ich dazu übergangen war nun regelmäßig einzuschalten, sondern viel mehr weil ja sowohl WCW als auch WWF/E munter die Sender und Sendezeiten wechselten, und ich irgendwie nie den richtigen Sender erwischte (was auch damit zusammen hing das ich damals absolut nie eine Fernsehzeitung aufschlug). Da ich deshalb kein Wrestling mehr gucken konnte,
war das Thema erst einmal für mich gestorben,
und es sollte Jahre dauern bis sich das ändern würde....

2005: Comeback & Abstreifung des Mark-Status

Als mein Schwager wieder ein mal zu Besuch war, plauderten wir wie üblich ein bisschen über dies und das, und irgendwie kamen wir dann auch auf das Thema Wrestling zu sprechen.
Anfangs stieß er dabei bei mir noch auf Desinteresse aber mit der Zeit wurde ich dann langsam wieder neugierig auf den Schausport. Als er dann noch meine Schwester zum Wrestling geführt hatte, und sie mir von einer Smack Down Ausgabe in der Eddie Guerrero und Rey Mysterio eine größere Rolle spielten erzählte dachte ich mir “Hey, die kennst du doch noch von früher. Da schaltest du mal ein.“ Und so kam es das ich im Januar 2005 pünktlich zur Road to Wrestlemania Fridaynight Smack Down einschaltete, und das erste mal seid mindestens 5 oder 6 Jahren wieder mit Wrestling konfrontiert wurde. Da ich aber trotz mehrjähriger Wrestlingerfahrung immer noch Mark war sympathisierte ich Anfangs natürlich noch ausschließlich mit den Faces wie etwa Undertaker oder Big Show, und konnte mich- wie ihr euch denken könnt- mit Heels wie JBL oder Kurt Angle so gar nicht anfreunden. Glücklicherweise sah ich Smack Down meistens mit meinem Schwager und meiner Schwester zusammen, und er klärte über dies und das auf was das Wrestling betraf. Durch ihn lernte ich beispielsweise was Face und Heel heißt,und konnte auch die gute Arbeit die die Heels leisteten zu schätzen wissen.
Als to Road to Wrestlemania durch war, und es zum alljährlichem Draft kam sollte ich auch meinen ersten Lieblingswrestler erhalten. Anders als heutzutage wurden die Drafts jedoch nicht in einer Draftshow bei Raw und einem Zusatzsdraft auf wwe.com bekannt gegeben, sondern es wurde Woche für Woche jeweils ein Wrestler neu in die jeweilige Show eingeführt. Und so kam es dann das während eines Matches zwischen dem Undertaker und JBL ein Mann den Ring stürmte, den Deadman angriff, und JBL zum Sieg verhalf.
Dieser Mann stellt sich auf das Smack Down Set(damals gab es ja auch noch diese schicke Faust), und sprach “Undertaker, du wurdest gerade RKOt. Gewöhn dich besser dran, den der Legendkiller wurde zu Smack Down gedraftet.“
Dieses eine Segment war alles was es brauchte um mich zum Randy Orton Mark zu machen. Er begeisterte mich mit absolut allem was er machte.
Ob es nun im Ring war, oder wenn er sich in arroganter Manie in Szene setzte.
Einen besonders bleibenden Eindruck bei mir hat er bei seiner Fehde mit dem Undertaker hinterlassen. Was waren da coole Aktionen dabei. Eine Trauerfeier für die Karriere des Undertakers(mit Lebensechter Undertaker-Nachbildung im Sarg), oder als er den Sarg in Brand gesetzt hat in dem sich der Undertaker befand. Orton war einfach cool.
Ebenfalls besonders hoch im Kurs bei mir war Chris Benoit, der mich Woche für Woche mit technischen Meisterleistungen ins Staunen versetzte, und sich so zum Hauptverantwortlichen für meine heutige Vorliebe für technisches Wrestling machte.
Ich genoss jeden Suplex, jeden Chop, und jeden Haltegriff den er durchzog/ ausführte.
Meine damalige Top 5 wurde des weiteren von Eddie Guerrero, Rey Mysterio und Batista(ja, den fand ich mal gut) vervollständigt. Leider verstarb erst genannter jedoch zu früh, und hinterließ so eine gewaltige Lücke bei Smack Down, die lange nicht geschlossen wurde....

2006: Mein Erster Live-Event, Smack Down wird zu Schnarch Down, Christian Cage is god.
Das erste Quartal 2006 war eines der längsten meines Lebens. Der Grund war der, das ich von meiner Schwester und meinem Schwager eine Karte zur Wrestlemania Revenge Tour in Stuttgart zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen hatte, und sie zusammen mit mir dahin gehen gehen würden.
Bis es soweit war, hieß es erst einmal die Zeit mit Smack Down tot zu schlagen.Bis zu Wrestlemania ging es da sogar noch hoch her, denn Kurt Angle war zurück gekehrt, wurde World Heavyweight Champion,
und führte mit dem Undertaker eine Fehde um diesen Titel, die er für sich entscheiden konnte. Später nahm er sich dann Rey Mysterio und Randy Orton an.
Diese Fehde nahm eine Ende über das ich noch heute den Kopf schüttele, den bekanntlich wurde Rey Mysterio World Champion, und sollte auf ganzer Linie floppen....
Am 24. April war es dann soweit, und ich besuchte meinen ersten WWE-Liveevent.
Obwohl es Smack Down auf Sparflamme war(der Großteil der Topstars hatte entweder mit Verletzungen zu kämpfen, oder war nicht anwesend), war die Stimmung unglaublich, und die Matches größtenteils richtig gut, auch wenn es Nulpen wie Mark Henry, einen außer formgeratenen Road Warrior Animal und Orlando Jordan zu ertragen galt.
Da Randy Orton nicht dabei war, war mein persönliches Highlight der Einzug von Chris Benoit, bei dem ich den totalen Mark Out hatte. Sein Gegner war im übrigen William Regal, mit dem zusammen er allen die Show stall. Technisches Wrestling der Extra Klasse.
Nach diesem Event ging es dann aber steil bergab mit Smack Down. Randy Orton und Kurt Angle verließen die Show Richtung Raw und ECW, Batista offenbarte sich mir als Nichtskönner(hat lange gedauert bis ich das eingesehen habe oder?),
Rey Mysterio floppte als Jobber Champion auf ganzer Linie, Chris Benoit fiel verletzungsbedingt aus, und es galt jede Woche Mark Henry und den Great Kahli zu ertragen. Guter Rat war also teuer. Doch zum Glück war Smack Down ja nicht die einzige Wrestlingshow im deutschen Fernsehen, denn auf Eurosport lief ja noch in unregelmäßigen Abständen TNA, und ich entschied mich dazu es mal mit der Promotion aus Orlando zu versuchen. Glücklicherweise strahlte Eurosport damals die Pay Per Views und nicht Impact aus, denn so bekam ich viele lange schöne Matches zu sehen, und hatte immer etwas auf das ich mich freuen konnte(die PPV´s wurden in mehrere Sendungen aufgeteilt).
Das ganze fühlte sich fast wie WCW gucken an, denn mit der X-Divison(die damals noch wirklich wichtig war) gab es Highflying und technisches Wrestling vom feinsten mit Leuten wie Chris Sabin, Alex Shelley, Senshi und Austin Star(aka Austin Aries).
Zudem gab es noch AJ Styles im Tag Team mit Christopher Daniels, die damals gegen Americas Most wanted fehdeten(Good old times...)
Mein absoluter Favorit war jedoch ein anderer, der von der WWE zur TNA gewechselt war,
und den ich damals noch nicht wirklich auf der Rechnung hatte.Die Rede ist von Christian Cage. In der WWE hegte ich zwar damals schon leichte Sympathien für ihn, doch wirklich überzeugen konnte er mich da noch nicht(was hauptsächlich an seinem beschissenem Smack Down Run lag). Dies änderte sich jedoch schlagartig. Cage sprudelte nur so von Charisma, war sarkastisch bis zum geht nicht mehr(ich liebe Sarkasmus) , und lieferte sich wahre Schlachten mit Jeff Jarrett, Abyss, und AJ Styles(später duellierte er sich auch noch mit Kurt Angle). Mir wurde schnell klar so und nicht anders hat ein richtiger Wrestler auszusehen..
Später schloss sich dann auch noch Kurt Angle der TNA an, der sich eine grandiose Matchserie mit Samoa Joe lieferte, bei der er sogar die undefeated Streak der Samoan Submisson Maschine beenden durfte. Erinnert ihr euch noch an den brutalen Headbutt von Angle gegen Joe? Der sah hart aus, das man meinen konnte das er echt war(so was stiffes würde es bei der WWE nie geben...). All das machten TNA damals für mich zur klaren Nummer eins, und die WWE wurde nur noch in Form der Berichte aus der Power Wrestling verfolgt(wobei ich Smack Down hin und wieder auch einmal anschaltete um Chris Benoit und Mr Kennedy zu sehen).

2007: Peoples Board, CM Punk, Save us Y2J
Das bedeutsamste, und prägenste Jahr für mich. Nach 3 Jahren Internetabstinenz hatte ich wieder die Möglichkeit mich ins Netz einzuloggen. Eine der ersten Sache die ich tat war natürlich gleich einmal mir ein anständiges Forum zu suchen(diese Reise dürfte ja bekannt sein), und landete schließlich hier. Da ich durch das lesen der Raw und Smack Down Results erfahren hatte das diese beiden Shows deutlich länger waren als das was es im TV zu sehen gab, machte ich schließlich den Schritt in Richtung Internetfan, und sah mir seitdem Wrestling im Netz an. Ich gucke so ziemlich jede mir bekannte Sendung, doch auf Impact und ECW verzichtete ich dabei jedoch(Impact war mir damals zu kurz, und ECW zu langweilig,) Jedoch gab es da bei ECW einen Mann den ich mir genauer ansehen musste, denn ich hatte in der Power Wrestling schon viel über ihn gelesen das meine Neugier geweckt hatte. Gemeint ist natürlich CM Punk, der einzige ECWler der nicht gähnend langweilig war, und mich durch sein Moveset und seine Leistungen im Ring sehr beeindruckt hatte(später hatte er indirekt noch größeren Einfluss auf mich. Stichwort: Straight Edge). Nach dem Draft kam dann noch jemand zur ECW der sich das Prädikat interessant verdiente. Johny Nitro den ich bis einschließlich Anfang 2007 für einen totalen Langweiler hielt wurde zu John Morrison, und bewies das er doch etwas konnte. Sein Run als ECW-Champion, und die damit verbundene Fehde gegen CM Punk gilt für mich bis heute als seine beste und unterhaltsamste Zeit seiner Karriere(Die Matches der beiden waren damals das einzigste was ich mir ECW-technisch ansah.)
Gegen Ende des Jahre sollte es dann zum Comeback von Chris Jericho kommen. Anfangs stand ich diesem Umstand noch recht kritisch gegenüber(Jericho war ja in meinem Kopf noch als Nervensäge abgespeichert), doch letztendlich erkannte er schließlich doch noch die Genialität von Y2J(oder KYJ wie Santino meinte..), und wurde zum Jerichoholic. Erinnert ihr euch noch an das Segment das er zusammen mit Santion Marella hatte?
Pures Gold, und ich lache auch heute noch nach mehrmaligem Ansehen darüber.
Ich sage nur“Santa Maria, Santa Barbara, San Diego…” oder aber auch “Meeeee...waaaaaaaant...title..match“ Einfach kultig XD
Anmerkung: Auf die Taten von Chris Benoit gehe ich hier bewusst nicht ein, weil das Thema meiner Meinung nach schon oft genug besprochen und breitgetreten wurde....

2008: Jericho vs Michaels ,Punk der Flopchampion, Aufsteiger & Eve Torres
Das Jahr 2008 blieb mir als das WWE-Jahr in Erinnerung,
in dem sich die meisten Leute nach kommen kämpften seid dem ich das Produkt verfolgte. Bevor es jedoch dazu kam, ging das Jahr erst einmal mit einem meiner persönlichen Highlight los. Meiner ersten Sichtung von Eve Torres. Hatte ich die Divas Search letztes Jahr noch geskippt, und dadurch völlig ignoriert,
wurde ich nun erstmals bei Smack Down auf dieGewinnerin dieses Wettbewerbs aufmerksam. Wie ich zu ihr stehe ist ja allgemein bekannt, und wird hier auch nicht weiter breit getreten, aber ich wollte diesen Punkt wenigstens mal erwähnt haben....
Aber um nun wieder auf das Wrestlingjahr selbst zurück zu kommen, es war wie gesagt das Jahr mit den meisten Aufsteigern seid ich dabei bin.
Leute wie Jack Swagger, Jeff Hardy, CM Punk, John Morrison, The Miz ,Vladimir Kozlov und viele weitere kämpften sich entweder nach oben,
oder verbesserten ihr ohnehin schon gutes Standing. CM Punk zum Beispiel. Der war zu Mr Money in the Bank geworden, und konnte sich tatsächlich die World Heavyweight Championship holen. Da er aber zu Raw gedraftet wurde, und kein 1,80 + Meter Riese ist, ist er aber als Champion gefloppt, und musste seinen Titel sogar kampflos aufgeben.. Natürlich nur weil Vince Mcmahon nicht die Eier hatte sich bei Raw auf ein Experiment einzulassen. Deutlich besser sah es da natürlich für The Miz und John Morrison aus, die absolut Omnipräsent waren. Es war schon erstaunlich wie sehr The Miz von dieser Partnerschaft profitiert hat, und sich dadurch entwickelt hat, denn vor seinem Team mit Morrison zählte er für mich zu den 10 langweiligsten Workern in der WWE(heute könnte man fast sogar das Gegenteil behaupten).
Zudem wurde mal wieder versucht den Fans mit Vladimir Ko(t)zlov einen „Star“ aufs Auge zu drücken, was wie schon bei Bobby Lashley so gar nicht funktioniert hat, denn Niemand will einen unbeweglichen Klotz ohne jedes Talent oder Ausstrahlung im Main Event sehen....
Was die Rivalitäten aus diesem Jahr anging ist mir nur eine einzige in Erinnerung geblieben.
Chris Jericho vs Shawn Michaels. 2 Übertechniker die es nach ihrer ersten Fehde 2003 noch mal wissen wollten. Beide brillierten hier mit einhundertprozentig glaubwürdigen Promos, perfektem Auftreten, und einer Matchführung die ihres gleichen suchte.
Allein das Laddermatch der beiden um die World Heavyweight Championship war legen..wait for it...dary, und der perfekte Abschluss für ein Jahr das mir kaum in Erinnerung geblieben ist...

2009: Christian macht ECW zum Must see, Die Unendliche Geschichte(manche nennen sie John Cena vs Randy Orton) & Ring of Honor
Das letzte Jahr sollte eigentlich jedem noch in Erinnerung sein, doch der Vollständigkeit halber werde ich es hier noch ein mal aufdröseln.
Ende des 2008 wurde Jeff Hardy bekanntermaßen von einem Unbekannten attackiert,
und da man schon wusste das Christian(Cage) zur WWE zurückkehren würde,
ging man davon aus das er auch in das Titelmatch zwischen Hardy und Edge beim Royal Rumble zu Gunsten seines alten Tag Team Partners eingreifen würde. Christian zeigt sich natürlich nicht beim Rumble, dafür aber bei ECW. Und das war für mich auch ganz gut so. Denn davor war es wie gesagt so,
das ich mich nie wirklich für ECW erwärmen konnte.
Obwohl die Dienstagsshow mit Jack Swagger, Evan Bourne und John Morrison einige interessante Charaktere bot, fehlte mir immer der letzte Anstoß,
der mich dazu bewegte diese Show auch einzuschalten. Dies änderte sich mit dem Auftauchen von Christian schlagartig. ECW hatte schnell einen neuen Fan in mir gefunden, denn dort gab es kein Gedöns, kein Firlefanz sondern einfach eine Stunde gutes Wrestling mit gut durchdachten Storylines. Zudem war Christian der überzeugernste Champion des ganzen letzten Jahres, und gab dem Titel durch seine lange Regentschaft einen Wert den sowohl wie WWE- als auch die World Heavyweight Championship letztes Jahr völlig vermissen ließ, den beide Titel waren die totalen Wanderpokale. Gerade bei der WWE-Championship war es schlimm, da dieser Titel ja während der beinahe einjährigen Fehde zwischen John Cena und Randy Orton fast jeden Monat den Besitzer wechselte....
Neben Christian als ECW-Champion war mein zweites Highlight des Jahres meine zweite WWE-liveshow(von der ich hier schon ausführlich berichtete.) mit Christian, CM Punk, John Morrison, Der Hart Dynasty und co.
Im Vorfeld hatte sich Vinnie Mc jedoch dazu entschieden meiner Vorfreude einen kleinen Dämpfer zu verpassen, und draftete Eve Torres nur einen Monat vor der Show von Smack Down zu Raw.....
Fast zeitgleich wurde aus Monday Night Raw zu Raw ist Kindergarte(Na ja, eigentlich wurde es nicht umbenannt, sondern wurde nur PG, aber ihr wisst worauf ich hinaus will....).
Eine Show die sich Woche für Woche wie eine Wiederholung anfühlte,
und nur Blödsinn zeigte. Dadurch das auch Smack Down wieder leichte Abnutzungserscheinungen zeigte, entschloss ich mich dazu mal wieder über den Tellerrand zu blicken, und einen vorsichtigen Schritt in den Indypentdent Bereich zu machen.
Ich dachte mir: „Hey, über Ring of Honor hast du bisher nur gutes gehört und gelesen.
Guck dir das doch mal an.“ Gesagt getan.
Ich klickte mich also in den „ROH on HD-Net“-Thread hier im Board, und guckte meine erste Ausgabe Ring of Honor. Und ich sollte es nicht bereuen,
denn dort gab/gibt es das beste Wrestling zu sehen das ich je gesehen habe(meistens jedenfalls), und sogar eine richtige Tag Team Division!(als WWE-Gucker erscheint einem gerade zweiteres als unwirklicher Luxus) Falls irgendjemand von euch noch kein Ring of Honor geguckt hat, sollte er das dringend nach holen.
Ich garantiere euch ihr werdet es lieben, denn das In-Ringprodukt das ROH bietet ist einfach grandios, und die Storylines sind gut durch dachtet, gehen länger als 3 Monate, und machen sogar Sinn! Storylines die lang sind, und Sinn machen.
Gebt euch das mal liebe WWE-Zuschauer!

Und heute? Nun, bisher war es für mich ein Jahr nach Maß. Randy Orton bekommt einen Monsterpush, CM Punk beweißt Woche für Woche wieso er der beste Heel in der WWE ist, und Eve wurde Divas Championesse. Zudem sind bietet mir King of Honor mit Stehen vs Generico die beste Fehde des Jahres. Jetzt müsste Christian nur noch einen Main Event erhalten, und Davey Richards den höchsten Titel von Ring of Honor umgeschnallt bekommen, und ich wäre überglücklich...

Ihr seht also, in den letzten 15+ Jahren habe ich mit dem Wrestling einiges erlebt, und musste immer wieder feststellen das dieser Showsport wie eine Sucht ist von der man einfach nicht los kommen kann. Und das ist auch verdammt gut so, denn ich möchte keinen Moment von der Aktion missen müssen. In diesem Sinne auf die nächsten Jahre. Bier

Ein paar meiner Highlights in Bild und Ton:
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Peep-a- holic
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#2
Schöner Einblick in dein "Wrestlingleben". Interessant auch, dass du zum Wrestling gekommen bist, als ich noch in die Windel gemacht habe. Breites Grinsen
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