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Radsport 2006 Thread - Aus für Basso, Ullrich und Mancebo!
Kann da the-Rock nur zustimmen (ausser mit Ullrich`s Fuehrunsqualitaeten ;) ), mit Armstrong im Feld waere sowas undenkbar gewessen. Irgendwie muss man sich als Fan auch umstellen, weil man die letzten 7 Jahre immer auf eine Konstante bei der Tour bauen konnte, mit dem Namen Lance Armstrong. Jetzt ist alles so ungewohnt, was die da unten zusammen fahren, das kannte man zuletzt vielleicht 1997-1998 als es nicht den grossen Favoriten im Feld gab.

Es ist natuerlich fuer die Fans super, weil es spannend ist, und man wundert sich was da denn passiert (und kann es kaum glauben). Allerdings zeigt das eben das das Niveau gerade was die Taktik anbelangt nicht gerade sehr hoch ist dieses Jahr. Ich meine von dem Deutschen Team mit Jan Ullrich waren wir es ja schon gewohnt das sie taktisch beschissen fahren, aber von CSC ist man dann doch entaeuscht. ;)

Wie kann man nur einen der Favoriten der 8 Minuten zurueckliegt, 9 Minuten Vorsprung geben vor dem letzten Berg? Dann fahren sie alle wie verrueckt in den letzten Berg rein, und nach 500 Meter fehlen ihnen die Helfer, oder sie sind selber zu schwach um Boden auf Landis gut zumachen der 500km zuvor schon alleine fuhr. ;)


@PsYcHo: Eine Tour ohne Armstrong und Ullrich macht kein Spass. ;) Armstrong weil er eben die Persoenlichkeit war, und Ullrich weil es so einfach war ihn zu bashen. Breites Grinsen
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Das ist wirklich der Punkt.
Kein Team fühlt sich für irgendwas wirklich verantwortlich.
Discovery bzw. US Postal war mit Lance Armstrong diese Führungsrolle gewohnt und konnte sich perfekt darauf einstellen.
Ich denke, dass hier das Fehlen von Basso und Ullrich deutlich wird, denn mit diesen beiden Fahrern hätte eines der beiden Teams versucht nach den ersten wichtigen Resultaten in diese Rolle reinzuschlüpfen, aber das geht jetzt nicht, da T-Mobile nur mit 7 Leuten an den Start gegangen ist und CSC mit 8.
CSC hat dann auch früh Verluste gehabt mit u.a. Bobby Julich.

... ja, ja ... T-Mobile und Taktik.
Das hat sich immer gebissen.
Siehe auch L'Alpe d'Huez - jedes Favoritenteam hat in der Fluchtgruppe Helfer, die sich zurückfallen lassen.
Phonak hat Merckx, CSC hat Voigt, Caisse d`Espagne hat Arroyo, T-Mobile hat Mazzoleni.
Alle holen ihre helfer zurück, um für den Kapitän Tempo zu machen, nur T-Mobile nicht, obwohl man gesehen hat, dass Mazzoleni auf Dauer keine Chance hat in der Führungsgruppe.
Mazzoleni lässt sich dann 3 km vor dem Ziel, nachdem er in der Spitzengruppe viel zu viel Kraft gelassen hat, zurückfallen und führt höchstens 1 km Wut

Dass es ohne Armstrong kein Spaß macht hab ich irgendwo schon angeführt
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Starke leistung von Klöden, Landis und Perreiro.
Nur von Klöden und Landis hat man das erwartet.
Perreiro hat im positiven überrascht wie Cunego!
Schade für Fothen aber Cunego war heute zu gut!
3. Platz ist auch ein Erfolg!
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Die UCI gab heute bekannt das die A Probe des Tour Siegers von diesem Jahr nach der 17 Etappe positiv war! Nun wird die B Probe untersucht werden, sollte diese ebenfalls positiv sein, waere Landis des Dopings ueberfuehrt und wuerde den Tour Sieg 2006 aberkannt bekommen. Als Sieger wuerde dann Oscar Sio Perreiro feststehen, und Tour zweiter waere dann Andreas Kloden vor Carlos Sastre als dritter.

http://sportsillustrated.cnn.com/2006/mo...ml?cnn=yes
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Ich fass es nicht.
Wenn das wahr ist, dann ist Landis der größte Idiot auf Erden oder er hat sich stark verkalkuliert.
Man muss doch wissen, dass man als Etappensieger geprüft wird.
Vielleicht hat er nicht damit gerechnet die Etappe zu gewinnen, vielleicht war er einfach nur darauf aus die Tour zum "platzen" zu bringen, wie Pantani 2000.

Der Tour-Sieg von Landis war ja schon verrückt, geprägt durch Einbuch und Auferstehung innerhalb von 24 Stunden, aber jetzt gewinnt wohl einer die Tour, der nach den Pyrenäen 28 Minuten Rückstand auf den 1. hatte ... Klödi du tust mir Leid
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Ich glaubs nicht, Klöden wird sich jetzt bestimmt in Arsch beißen, dass er Sio hat weg fahren lassen.
Lustig, dass 4 von 5 Leuten (sind natürlich mehr) die erwischt wurden in den letzten Jahren von Phonak waren.
Hamilton, Landis etc.
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Es ist lächerlich und totale Dummheit. Ich weiß nicht, vielleicht habe ich auch keine Ahnung, aber irgendwie glaube ich dass sich der Radsport selbst zerstört. Wieso werden fahrer wieder zugelassen die einmal gesperrt waren wegen Doping? Warum wird nicht härter durchgegriffen? Ich kann das nicht verstehen. Es ist einfach nur lächerlich.
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Der Radsport zerstört sich selber, weil er das am besten verstrickte Netz bei Dopingkontrollen hat.
Es ist nicht so, als wenn der Radsport in Sachen Doping alles in den Schatten stellt, es wird nur am besten und am meisten kontrolliert.
Bei den anderen Sportarten läuft es immernoch nach dem "Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß"-Prinzip.

Aber Landis ist nur einer unter vielen, es wäre naiv zu glauben, dass er der einzige war, der während der Tour gedopt hat, er hat sich nur am dümmsten angestellt.

Ein härteres Durchgreifen befürworte ich auch.
Ein Jan Ullrich forderte mal lebenslange Sperren für Dopingsünder, das trifft es genau.
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Dacht ich's mir doch, dass diser Ritt nicht ganz ohne Spritzchen oder Tablettchen von Statten gehen konnte. Tja, wenn ihr mich fragt, gedopt ist bei so einer Rundfahrt sowieso inzwischen fast jeder. Dumm ist nur, wer sich erwischen lässt. Damit bislang verdienter Sieger Perreiro. Daumen hoch
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Sicher hat Pereiro den Sieg irgendwie verdient, aber die Umstände machen ihn nicht zu einem großen Champion.

Er gewinnt die Tour weil man ihm auf einer Flachetappe 30 Minuten weglässt.

Irgendwie ist für mich einer, der nach der ersten Bergetappe 28 Minuten zurück ist kein großer, würdiger Sieger.
Da hätte es ein Klöden eher verdient und das sag ich nicht nur, weil ich Deutscher bin.
Klöden war halt konstanter als Pereiro.
Ähnlich konstant wie Klöden war nur Sastre, in den Bergen war er konstanter, dafür im EZF nicht.
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Ich weiss was du meinst PsYcHo. Aber Fakt ist das Pereiro VOR Kloden lag! Also wieso hat es dann Kloden mehr verdient als Pereiro? Weil er auf einer Flachetappe 30 Minuten weggelassen wurde? Das ist nicht das Problem von Pereiro, sondern von Kloden und Sastre. Denn wer hat denn “Schuld“ daran? Derjenige der 30 Minuten davon faehrt, oder diejenigen die in 30 Minuten weglassen?

Zu Landis, wie war das noch mit “man ist solange Unschuldig bis die Schuld bewiessen ist“? ;)
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Zitat:Original von Nefercheperur
Ich weiss was du meinst PsYcHo. Aber Fakt ist das Pereiro VOR Kloden lag! Also wieso hat es dann Kloden mehr verdient als Pereiro? Weil er auf einer Flachetappe 30 Minuten weggelassen wurde? Das ist nicht das Problem von Pereiro, sondern von Kloden und Sastre. Denn wer hat denn “Schuld“ daran? Derjenige der 30 Minuten davon faehrt, oder diejenigen die in 30 Minuten weglassen?
Zu Landis, wie war das noch mit “man ist solange Unschuldig bis die Schuld bewiessen ist“? ;)

phonak hat Schuld!!
Weil, wer das Gelbe Trikot hat muss das Feld und das Rennen soweit kontrollieren, dass der Ausreisser eben keine Chance hat!
Und wenn Phonak auch nur ein bisschen was gemacht hätte, wäre Perreiro 5!
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Zitat:Original von Pauleta
Und wenn Phonak auch nur ein bisschen was gemacht hätte, wäre Perreiro 5!

Jetzt musst du mir nur noch sagen wieso es Phonak interessiert ob Perreiro nun zweiter, fuenfter oder 130 wird? Solange Landis erster wurde, und Perreiro hinter ihm war, war es ihnen egal was hinter ihnen passierte. Klar haette die Taktik von Phonak auch schief gehen koennen, und am ende waere Perreiro erster vor Landis, aber das ist nunmal nicht passiert!


Und wer das Gelbe Trickot hat MUSS garnichts! Es ist kein GESETZ, es ist nicht verbindlich, es ist nur ein Ehrenkodex wenn man so will. Es ist das selbe wie das keiner angreifen “darf“ wenn der Traeger des Gelben Trickots sich am Strassenrand erleichtert. Das ist auch kein Gesetz, und das ist auch nur ein Kodex, denn man befolgen kann, aber nicht muss! Phonak/Landis waren auch nicht die ersten die freiwillig wieder das Gelbe Trickot fuer ein paar Tage hergegeben haben, sie haben es nur sehr offensichtlich getan.

Zweitens hat Phonak alles richtig gemacht, Landis gewann noch Gelb und wurde Tour Sieger (vorerst). Also kann man Phonak wohl kaum einen Vorwurf machen in dieser Sache oder sagen sie seien “schuld“! Ja an was sind sie den Schuld? Das sie die Tour gewonnen haben (vorerst) und Perreiro zweiter wurde?

Als Phonak auf der Etappe so langsam fuhr, und Perreiro seine 30 Minuten rausfuhr, da schliefen die anderen Teams! Der erfolg gibt Phonak recht, sie haben erstmal vorerst die Tour gewonnen gehabt. Und wer hat Plaetze verloren? Sastre, Menchov und Kloden! Das ist Fakt, sie landeten hinter Perreiro, und damit haben sie und ihre Teams sich verkalkuliert, und nicht Phonak die VOR Perreiro landeten!


Und das gleiche ist ja auf der 17 Etappe passiert, als Landis seine 9 Minuten herausfuhr. Da war es ja auch das Team von Perreiro (der in Gelb fuhr), das langsam fuhr. Und wieder machten damals CSC, Rabobank und das Deutsche Team keine Fuehrungsarbeit, bis kurz vor dem letzten Berg.
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