03.07.2006, 15:44
NEUER WIRBEL BEI T-MOBILE
Die drei T-Mobile-Profis Patrik Sinkewitz (Fulda), Michael Rogers (Australien) und Eddy Mazzoleni (Italien) arbeiten mit dem umstrittenen italienischen Sportmediziner Michele Ferrari zusammen. Das bestätigte Kommunikationsleiter Christian Frommert am Start der 2. Etappe in Obernai.
"Sinkewitz und Rogers lassen sich ihr Trainingspläne von Ferrari ausarbeiten, bei Mazzoleni soll das auch der Fall sein. Wir wollen das unterbinden und werden die Angelegenheit nach der Tour gemeinsam regeln. Die Fahrer haben sich einverstanden erklärt, zu unterschreiben, dass sie in Zukunft nicht mehr mit Ferrari zusammen arbeiten", sagte Frommert.
Bei allen Tour-Startern im Bonner Team, das vor dem Start der Frankreich-Rundfahrt die des Dopings verdächtigten Jan Ullrich und Oscar Sevilla suspendierte, soll das Betreuerumfeld überprüft werden. Frommert legte Wert auf die Feststellung, dass alle medizinischen Maßnahmen in der Uniklinik Freiburg vorgenommen würden.
Zweifelhafter Ruf
Ferrari konnte wegen Verjährung der Vorwürfe gegen ihn in einem Dopingprozess nicht verurteilt werden. Der Sportmediziner und Trainings-Analytiker aus Ferrara arbeitete bis zum Vorjahr auch mit dem siebenfachen Tour-Rekordsieger Lance Armstrong zusammen.
Aus dem Umkreis Ferraris stammt auch Luigi Cecchini, der mit Ullrich kooperiert. Cecchini soll auch Verbindungen zu seinem spanischen Kollegen Eufemiano Fuentes gehabt haben, der als eine der Schlüsselfiguren im neuesten Dopingskandal gilt. Ferraris oft kolportierter Leitsatz: "Alles was nicht nachzuweisen ist, ist kein Doping."
Die drei T-Mobile-Profis Patrik Sinkewitz (Fulda), Michael Rogers (Australien) und Eddy Mazzoleni (Italien) arbeiten mit dem umstrittenen italienischen Sportmediziner Michele Ferrari zusammen. Das bestätigte Kommunikationsleiter Christian Frommert am Start der 2. Etappe in Obernai.
"Sinkewitz und Rogers lassen sich ihr Trainingspläne von Ferrari ausarbeiten, bei Mazzoleni soll das auch der Fall sein. Wir wollen das unterbinden und werden die Angelegenheit nach der Tour gemeinsam regeln. Die Fahrer haben sich einverstanden erklärt, zu unterschreiben, dass sie in Zukunft nicht mehr mit Ferrari zusammen arbeiten", sagte Frommert.
Bei allen Tour-Startern im Bonner Team, das vor dem Start der Frankreich-Rundfahrt die des Dopings verdächtigten Jan Ullrich und Oscar Sevilla suspendierte, soll das Betreuerumfeld überprüft werden. Frommert legte Wert auf die Feststellung, dass alle medizinischen Maßnahmen in der Uniklinik Freiburg vorgenommen würden.
Zweifelhafter Ruf
Ferrari konnte wegen Verjährung der Vorwürfe gegen ihn in einem Dopingprozess nicht verurteilt werden. Der Sportmediziner und Trainings-Analytiker aus Ferrara arbeitete bis zum Vorjahr auch mit dem siebenfachen Tour-Rekordsieger Lance Armstrong zusammen.
Aus dem Umkreis Ferraris stammt auch Luigi Cecchini, der mit Ullrich kooperiert. Cecchini soll auch Verbindungen zu seinem spanischen Kollegen Eufemiano Fuentes gehabt haben, der als eine der Schlüsselfiguren im neuesten Dopingskandal gilt. Ferraris oft kolportierter Leitsatz: "Alles was nicht nachzuweisen ist, ist kein Doping."
