08.09.2006, 08:54
Guten Morgen, die Herrschaften!
Ich lese nun schon seit fast einem Jahr still und heimlich mit und finde, das es nun an der Zeit ist, mich auch mal ein wenig an den Diskussionsthemen zu beteiligen.
Ich gebe Ossyac da zum größten Teil recht, aber letztlich ist diese Einstellung, so richtig sie ist, doch genauso naiv wie der gemeine Fan der Eddie nachtrauert und Sekunden später ausflippt wenn Batista, Lashley oder Hogan zum Ring kommt.
Im Sport geht es doch seit Jahren schon nur noch ums große Geld. Gehälter, Sponsoren- und Werbeverträge, Ruhm & Ehre und diverse Vergünstigungen wie z. B. Steuererleichterungen durch besondere Verdienste unter der Landesflagge bei Olympia. Ob es nun "Sports Entertainment" a la WWE, die "große Schleife" im Radsport, sämtliche Olympiadisziplinen oder der "E-Sport" ist. Ich denke man kann es durchaus so verallgemeinern und wo gehobelt wird, da fallen Späne. Soll heissen: Wo es was zu holen gibt, wird auch mächtig beschissen.
Zudem treibt der "Fan" das ganze immer weiter in die Höhe, denn solange die Kohle stimmt, fallen solche Dinge in die Rubrik Kollateralschaden. Der Fall Kurt Angle oder der Fall Eddie Guerrero sind doch nichts anderes als an sich tragische Einzelschicksale die an der gesammten Misere nichts ändern, genauso wie der Fall Marco Pantini im Radsport.
Zur WWE und ihrer sogenannten "Wellness Policy" sag ich jetzt mal gar nix, die Aufmerksamkeit hätte sie auch gar nicht verdient. Es gibt sie nicht und es wird sie auch nie geben.
Die Zielgruppe der Vermarktung, also die Zuschauer, entscheiden darüber was passiert. Und wie es Ossyac sagte, solange die Fans brüllen, wenn solche aufgepumpten Gestalten ihren Job machen und sich die Sache gewinnbringend vermarkten lässt, ist und bleibt sowas wie Angle oder Eddie ein Kollateralschaden.
MfG,
Raven
Ich lese nun schon seit fast einem Jahr still und heimlich mit und finde, das es nun an der Zeit ist, mich auch mal ein wenig an den Diskussionsthemen zu beteiligen.
Ich gebe Ossyac da zum größten Teil recht, aber letztlich ist diese Einstellung, so richtig sie ist, doch genauso naiv wie der gemeine Fan der Eddie nachtrauert und Sekunden später ausflippt wenn Batista, Lashley oder Hogan zum Ring kommt.
Im Sport geht es doch seit Jahren schon nur noch ums große Geld. Gehälter, Sponsoren- und Werbeverträge, Ruhm & Ehre und diverse Vergünstigungen wie z. B. Steuererleichterungen durch besondere Verdienste unter der Landesflagge bei Olympia. Ob es nun "Sports Entertainment" a la WWE, die "große Schleife" im Radsport, sämtliche Olympiadisziplinen oder der "E-Sport" ist. Ich denke man kann es durchaus so verallgemeinern und wo gehobelt wird, da fallen Späne. Soll heissen: Wo es was zu holen gibt, wird auch mächtig beschissen.
Zudem treibt der "Fan" das ganze immer weiter in die Höhe, denn solange die Kohle stimmt, fallen solche Dinge in die Rubrik Kollateralschaden. Der Fall Kurt Angle oder der Fall Eddie Guerrero sind doch nichts anderes als an sich tragische Einzelschicksale die an der gesammten Misere nichts ändern, genauso wie der Fall Marco Pantini im Radsport.
Zur WWE und ihrer sogenannten "Wellness Policy" sag ich jetzt mal gar nix, die Aufmerksamkeit hätte sie auch gar nicht verdient. Es gibt sie nicht und es wird sie auch nie geben.
Die Zielgruppe der Vermarktung, also die Zuschauer, entscheiden darüber was passiert. Und wie es Ossyac sagte, solange die Fans brüllen, wenn solche aufgepumpten Gestalten ihren Job machen und sich die Sache gewinnbringend vermarkten lässt, ist und bleibt sowas wie Angle oder Eddie ein Kollateralschaden.
MfG,
Raven
