27.05.2010, 21:42
Realistisch betrachtet ist der deutsche Markt schon seit Jahren unprovitabel, was den Indy-Bereich betrifft. Ligen wie die wXw kommen vielleicht auf ein kleines Plus nach Abzug der horrenden Fixkosten. Wenn ich mir in Deutschland noch was aufbauen würde, dann höchstens mit 2 oder 3 Shows pro Jahr. Die EWP etwa kann ja nur durch Sponsoren noch mehr als eine Show pro Jahr zeigen.
Eine Promotion nur durch die Finanzierung von Eintrittskarten zu betreiben, ist in Deutschland leider nur noch ein Traum. Und daran dürfte sich vermutlich auch nichts mehr ändern. Die Zeit der großen Turniere ist vorbei, auch wenn es hier und da noch Leute gibt, die sich die alten Zeiten zurückwünschen.
Auf eine bestimmte Halle würde ich mich nicht festlegen. Ich würde bundesweit veranstalten, wenn man denn genügend Sponsoren findet. Ein bundesweiter Indy-Veranstalter fehlt mir heute, wenn ihr mich fragt. Aber natürlich ist das bei dem Desinteresse, das bei uns nun mal vorherrscht, fast aussichtslos, wieder bundesweit Erfolge zu feiern. Das gabs sogar mal zu Gustl Kaisers Zeiten in den 60er und 70er Jahren.
Sich auf nur einen bestimmten Stil zu beschränken, wäre für mich kein Geschäftsmodell. Ich würde eine bunte Mischung aus Show und Sport präsentieren. Aber dann natürlich nicht auf Hardcore ausgerichtet. Eine reine Hardcore Show bringt in den USA vielleicht Einnahmen. Hier würde so ein Showformat nur floppen.
Weg vom traditionellen Catch Style der 70er und 80er Jahre würde ich auch gehen. Eine Wiederbelebung würde heute nichts mehr bringen, weil schlicht das Klientel dazu fehlt. Was auch wenig Sinn macht sind Shows in Städten wie Perleberg oder gar in Dörfern wie Visselhövede (Niedersachsen). Da bekommt man ein Gemeinschaftshaus mit 50 Leuten voll. Kein Witz - das gab es schon.
Was ich zum Beispiel beim VDB in Berlin nicht verstehe, ist, dass man eine Show in der brandenburgischen Provinz veranstaltet - also sprich in Perleberg. Das Modell bzw. Konzept des VDB basierte mal auf langen und großen Turnieren. Warum macht man nicht wieder mehr daraus? Schließlich würde ich mich als Veranstalter sogar noch mit dem VDB zusammenschließen. Aber es fehlt eben die Begeisterung und - wie schon gesagt - das Klientel.
Eine Promotion nur durch die Finanzierung von Eintrittskarten zu betreiben, ist in Deutschland leider nur noch ein Traum. Und daran dürfte sich vermutlich auch nichts mehr ändern. Die Zeit der großen Turniere ist vorbei, auch wenn es hier und da noch Leute gibt, die sich die alten Zeiten zurückwünschen.
Auf eine bestimmte Halle würde ich mich nicht festlegen. Ich würde bundesweit veranstalten, wenn man denn genügend Sponsoren findet. Ein bundesweiter Indy-Veranstalter fehlt mir heute, wenn ihr mich fragt. Aber natürlich ist das bei dem Desinteresse, das bei uns nun mal vorherrscht, fast aussichtslos, wieder bundesweit Erfolge zu feiern. Das gabs sogar mal zu Gustl Kaisers Zeiten in den 60er und 70er Jahren.
Sich auf nur einen bestimmten Stil zu beschränken, wäre für mich kein Geschäftsmodell. Ich würde eine bunte Mischung aus Show und Sport präsentieren. Aber dann natürlich nicht auf Hardcore ausgerichtet. Eine reine Hardcore Show bringt in den USA vielleicht Einnahmen. Hier würde so ein Showformat nur floppen.
Weg vom traditionellen Catch Style der 70er und 80er Jahre würde ich auch gehen. Eine Wiederbelebung würde heute nichts mehr bringen, weil schlicht das Klientel dazu fehlt. Was auch wenig Sinn macht sind Shows in Städten wie Perleberg oder gar in Dörfern wie Visselhövede (Niedersachsen). Da bekommt man ein Gemeinschaftshaus mit 50 Leuten voll. Kein Witz - das gab es schon.
Was ich zum Beispiel beim VDB in Berlin nicht verstehe, ist, dass man eine Show in der brandenburgischen Provinz veranstaltet - also sprich in Perleberg. Das Modell bzw. Konzept des VDB basierte mal auf langen und großen Turnieren. Warum macht man nicht wieder mehr daraus? Schließlich würde ich mich als Veranstalter sogar noch mit dem VDB zusammenschließen. Aber es fehlt eben die Begeisterung und - wie schon gesagt - das Klientel.
