14.02.2017, 17:35
ExXanoskar,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29365-wrestlemania-mit-oder-ohne-part-timer/&postID=472567#post472567' schrieb:Guter Punkt.Nefercheperur,'http://galaxyboard.de/pboard/index.php?thread/29365-wrestlemania-mit-oder-ohne-part-timer/&postID=472380#post472380' schrieb:Und natuerlich der Punkt, Part Timer wie Bill Goldberg oder Brock Lesnar wuerden ja kein Interesse haben andere over zu bekommen. Die beiden waren schon in ihrer Prime Primadonnen.Und genau hier muss man dann eventuell auch das Main Roster in die Pflicht nehmen. Wäre ein HHH oder ein HBK so über alle maßen erfolgreich geworden, wenn sie nicht das eine kleine Thema beherscht hätten wie seit der Cliq keiner mehr? Eventuell ja, aber es hat aufjedenfall nicht geschadet die Backstagepolitics nach ihren Wünschen zu formen.Anders gesagt. Backstage einfach mal ein wenig Intelligenter und stärker sein wie alle anderen. Das ist etwas was viele der "jungen" Backstage einfach nicht beherschen und deswegen sich auch so einsetzen lassen wie es nun einmal ist.
Natürlich ist ein Grund dafür die fehlende Konkurrenz, aber das kann doch nicht der alleinige Grund sein.
Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen dem was die Clique oder Hulk Hogan machte, und dem zum Beispiel was ein Bruiser Brody, Bret Hart oder ein Steve Austin machten.
Die Clique oder Hulk Hogan haben massiv den Promotions geschadet, obwohl es sie selbst nicht unbedingt geschadet haette mal einen job zu machen. Sie haben GEGEN die Promotions gearbeitet, zu deren Schaden, und nur weil sie manchmal ihr Ego befriedigen mussten.
Ja, jeder Wrestler sollte zuerst an SICH und SEINE Karriere denken. Es ist absolut in Ordnung wenn mal jemand sagt das er den job nicht macht, oder ein idiotisches Gimmick ablehnt wenn es kein Sinn macht, oder es seiner Karriere schadet. Das machten Brody, Hart oder Austin.
So, ersteres braucht niemand mehr, zweiteres ist jedoch auch verloren gegangen (bis auf wenige Ausnahmen). Das liegt natuerlich auch daran das es keine Konkurrenz mehr gibt, und das Machtverhaeltnis zwischen Wrestlern und WWE sich enorm zu ungunsten der Wrestler verschoben hat. Ein Wrestler hat nicht einfach die Moeglichkeit zu sagen “Dann wechselt er eben“, weil das wechseln beinhaltet einen enormen Einnahmerueckgang, also einen Nachteil. Sozusagen, sind auch viele Characktere verloren gegangen, und es gibt heute mehr Lemminge. Es gibt etliche Wrestler die waeren groessere Stars haetten sie sich nur mehr geschuetzt gegenueber einigen idiotischen WWE Ideen.
Das war aber genau das Ziel was Vince mal verkuendete bei einem Conference Call vor 16 Jahren, als er meinte:“Er will keine Ego`s wie Hulk Hogan, Steve Austin, Bret Hart oder Shawn Michaels mehr“. Tja, mission accomplished, und das durch das Booking. Heute ist jeder viel leichter zu ersetzen wie vor 20 Jahren, weil (fast) alle keinen Unterschied mehr ausmachen. Und Part Timer wie Goldberg oder Lesnar koennen sich es leisten Macht zu haben, weil sie eben in einer ausgeglichen Machtposition zu WWE sind.
Hier waere es dringend erforderlich das das Machtverhaeltnis wieder ausgeglichen wird fuer etliche Wrestler. Eine Konkurrenz ist auf viele Jahre, oder sogar Jahrzehnte aber nicht in Sicht. Wo man ansetzen kann, waere eine Gewerkschaft und die laecherlichen WWE Vertraege bzgl. freier Mitarbeiter. Das wuerde aber nur funktioniert wenn der Grossteil der Wrestler sich einig waeren, aber das sind sie nicht. Denn jeder fuerchtet um sein Job und seine Position. Somit ist keine Aenderung in Sicht.
