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Österreichischer Rechtspopulist Jörg Haider ist tot
#21
Zitat:Original von Can Shamrock
Zitat:Original von Pauleta

Wäre sicher lustig, dann würde hier mal wieder was passieren...!
Da bleibt dann die frage bestehen ob man sich am unteren Ende des Niveau-Spektrums orientieren will.

Das war auf die kuba disskussion bezogen.
Habs aber zugegebenermaßen nicht deutlich gemacht.
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#22
Nun kam heraus, dass Jörg Haider zum Zeitpunkt seines Todes 1,8 Promille im Blut hatte.

Spätestens da hört bei mir Mitleid mit dem Verstorbenen auf, denn damit gefährdet er sich auf der Straße ja nicht nur selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

Immerhin ist diesmal "der Richtige" ( Nicht im Bezug auf Haider als Person ) gestorben. Meistens kommt es bei solchen Überholaktionen ja dazu, dass noch Unschuldige mit reingezogen und meistens dann genau die sterben, während die Sünder überleben. Gott sei Dank war es diesmal nicht so. Zwar hat Haider keinen Unfall mit anderen Verkehrsteilnehmern verursacht, aber er hat sie wissentlich gefährdet und das ist einfach abartig.
Alkohol am Steuer, für sowas hab ich echt kein Verständnis und da ist Haider ganz einfach selbst schuld. Von Mitleid bei mir keine Spur, nicht die geringste.
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#23
Was ich nicht verstehe ist, dass in Österreich nun so große Trauer herrscht, dass dort so ein Personenkult um einen Rechten herrscht. Man muss sich mal vorstellen: Das ist ein Mann, der die Verbrechen der Nazis verharmlost. Wie kann um so eine Person nur ein Kult entstehen? Mich ekelt das ja ein wenig an, muss ich ehrlich zugeben.
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#24
Zitat:Original von Pauleta
So hart das jetzt klingen mag, aber meine Trauer hält sich da dann doch in Grenzen. Die Welt ist ein Stückchen besser geworden.

mal ganz ehrlich - merkst du etwas?
Da stirbt ein Mensch und was hast du beizutragen? Das die Welt ein stückchen besser geworden ist? weil dir seine Politik nicht gefällt, oder wie? Junge mal ganz ehrlich, schau in den Spiegel und hinterfrage dich mal...!
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#25
Zitat:Original von Pauleta
Weil ein schlechter Mensch weniger auf der Welt ist, ist sie ein bisschen besser geworden.

Das ist jetzt nicht Dein Ernst?
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#26
Zitat: mal ganz ehrlich - merkst du etwas? Da stirbt ein Mensch und was hast du beizutragen? Das die Welt ein stückchen besser geworden ist? weil dir seine Politik nicht gefällt, oder wie? Junge mal ganz ehrlich, schau in den Spiegel und hinterfrage dich mal...!


Grundsätzlich lehne ich jede Trauer ab, wnen ein Menschenverachtender betrunkener Raswer gegen die Mauer fährt, dann ist er selber Schuld.
Und ja, seine politische Meinung, die er ja fleißigst Kund getan hat, wenn er sich mit Waffen SSlern solidarisch erklärt hat und das Dritte Reich gelobt hat, ist in meinen AUgen, gerade in einem Land wie Österreich ,das Nichts gelernt zu haben scheint, eine Gefahr für viele bis sehr viele Menschen. UNd da lassen wir mal noch seine Freunde wie Gaddafi und Berlusconi raus, weil die sind nichtmehr nur eine GEfahr.
UNd wenn solche MEnschen sterben, dann bedeutet das gemeinhin eine VErbesserung. Wäre die Gschichte eine andere, eine bessere, wenn der letzte Österreicher mit solchen Anbitionen auch betrunken irgendwo dagegen gefahren wäre? Ich denke ja.(und ejtzt steinigt mich für meinen Hitler vergleich, aber hier ist einer der wenigen Fälle wo er passt)
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#27
Zitat:Original von Pauleta

Wäre die Gschichte eine andere, eine bessere, wenn der letzte Österreicher mit solchen Anbitionen auch betrunken irgendwo dagegen gefahren wäre? Ich denke ja.(und ejtzt steinigt mich für meinen Hitler vergleich, aber hier ist einer der wenigen Fälle wo er passt)
Pfff, Beweis mir erstmal, dass Haider je von einer Herrenrasse gesprochen hat und Gebiete für Österreich zurückfordert oder das Land wieder aufrüstet und einen Personenkult um sich startet. Und dann zeig mir bitte, wo Haider, als er an der Spitze des Staates stand, ein totalitäres System erzwingen wollte. Wenn die Parallelen so deutlich sind, müsste das ja ein leichtes sein.

So langsam gehts mir auf den Sack, wie teilweise sofort die braune Keule geschwungen wird. Kaum hat einer hier im Land eine kontroverse konservative Ansicht, wird sofort der drittes Reich-Vergleich gezückt und derjenige damit mundtot gemacht. Bestes Beispiel Eva Herrman oder dieser Kardinal aus Köln. Auch wenn ich deren Meinung nicht unbedingt teile, so ist das mittlerweile doch erschreckend, dass man nicht neutral über diese 12 Jahre diskutieren darf, sondern alles per se schlecht machen MUSS, weil es in jener Zeit stattgefunden hat. Manchmal frage ich mich, ob die meisten Leute wissen, dass der Antisemitismus schon lange vor Hitler salonfähig war.
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#28
Zitat:Original von Can Shamrock

Pfff, Beweis mir erstmal, dass Haider je von einer Herrenrasse gesprochen hat und Gebiete für Österreich zurückfordert oder das Land wieder aufrüstet und einen Personenkult um sich startet. Und dann zeig mir bitte, wo Haider, als er an der Spitze des Staates stand, ein totalitäres System erzwingen wollte. Wenn die Parallelen so deutlich sind, müsste das ja ein leichtes sein.

So langsam gehts mir auf den Sack, wie teilweise sofort die braune Keule geschwungen wird. Kaum hat einer hier im Land eine kontroverse konservative Ansicht, wird sofort der drittes Reich-Vergleich gezückt und derjenige damit mundtot gemacht. Bestes Beispiel Eva Herrman oder dieser Kardinal aus Köln. Auch wenn ich deren Meinung nicht unbedingt teile, so ist das mittlerweile doch erschreckend, dass man nicht neutral über diese 12 Jahre diskutieren darf, sondern alles per se schlecht machen MUSS, weil es in jener Zeit stattgefunden hat. Manchmal frage ich mich, ob die meisten Leute wissen, dass der Antisemitismus schon lange vor Hitler salonfähig war.


Also der Reihe nach:

-AUch wennd er Begriff der Herrenrasse nie von Haider viel, so sprach er doch eindeutig von der Republik als "Der Missgeburt", weil Staats- und Volkszugehörigkeit "missachtet wurden.
DAs ist eindeutig völkisches Denken und werten, und damit eindeutig in Tradition des dritten Reiches.

AUfrüstung hat nicht stattgefunden, da ja Jörg Haider auch nie ind er Position war, soetwas zu starten; und zurückfordern käme nur lächerlich.
Der Personenkult um ihn dagegen ist selbst von den größten Sympatisanten nicht zu leugnen, hat doch laut ORF jeder zweite BZÖ gewählt, wegen der Person Jörg Haider.
Wann stand Jörg Haider an der Spitze des Staates? Hab ich da was verpasst?


Es ist bezeichnend, dass du Jörg haider als Konservativ bezeichnest, jemanden, der nicht nur extrem Antisemitischw ar, sondern mal so ganz nebenbei die WaffenSS des öfteren verherrlicht hat.(Kansnt dir ja nochmal besagtes bekanntes Zitat anschauen)

Grotesk wirds allerdings dann:
Man kann und muss über diese Zeit anchenken und sprechen und diskutieren, aber man darf, was viele immer gerne tun, nicht vergessen, dass jede "positive" Errungenschaft und Leistung, wie z.b. der Klassiker AUtobahn(Der sich immerhin doch noch bezahlt gemacht hat... Breites Grinsen ) einzig und alleine dem Ziel des Weltkrieges, und der VErnichtung der "Untermenschen" zugeordnet war, und man daher Auschwitz niemals von der sinkenden Arbeitslosigkeit, oder Den Weltkrieg von den Autobahnen, die "Familiebpolitik"(der Frau Herman) von der Rasse und dem Weltkrieg etc. trennen darf, da dies alles Mittel zum Zweck war.
Und dann wird es doch sehr schwer, noch positives zu finden.
Und da kannst du noch so einen auf Martin Walser machen, Faschismus ist ein Verbrechen und keine Meinung, und wer dieses Verbrechen, sowohl ind er Vergangenheit als auch in der Gegenwart, unterstützt und toleriert, verteidigt und verehrt, der sollte sich tunlichst überlegen, ob und wnen ja wieso er mal so absolut null peil von geschichte hat.
Aber zurück zum schlechten des Dritten REiches.
Es ist dir natürlich überlassen, toll zu findenw as immer dir passt, und das sit auch Gott sei Dank vollkommen legitim und wird sicher zu nichts führen, aber öffentlich, positive Seiten des Dritten Reiches herauszuholen, und diese von ihrem inenren zweck(Krieg, Industrielelr Massenmord...) zu trennen, ist nunmal Problematisch und teilweise auch eifnach revisionistisch.
Wenn man diese positiven Seiten aufzählt, dann darf man niemals den übergeordneten zweck weglassen, da man sonst revisionierende Verherrlichung betreibt.
Und gerade ein Jörg haider, der von der positiven Beschäftigungspolitik egredet hat, von der "Ruhmreichen" Waffen SS, die als Teil der Wehrmacht alle "Ehre und Annerkennung" verdient, und sich auch nciht egrade Ausländerfreundlich geäussert hat, hat die Auschwitzkeule verdient wie kein zweiter momentan.
Und ja, Antisemitismus war ein weit verbreitetes Problem schons eit dem mittelalter, aber das macht doch wohl bitteschön die Morde des Dritten Reiches nichtmal auch nur Ansatzweise besser.

Und ganz ehrlich, wie man die politischen Positionen eines Jörg haiders verteidigen kann, ist mir nur auf genau eine Art erklärbar.
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#29
Zitat:Original von Pauleta
Grundsätzlich lehne ich jede Trauer ab, wnen ein Menschenverachtender betrunkener Raswer gegen die Mauer fährt, dann ist er selber Schuld.

Von Trauer redet niemand. Ich trauere ja auch nicht. Nur ein bisschen Respekt vor einem Menschenleben wäre schon angebracht. Die kommentare von dir kamen ja schon bevor das mit der Alkoholfahrt (unverantwortlich) bekannt wurde...

-------------------

Zitat:Original von Pauleta
" Errungenschaft und Leistung, wie z.b. der Klassiker AUtobahn(Der sich immerhin doch noch bezahlt gemacht hat... Breites Grinsen ) einzig und alleine dem Ziel des Weltkrieges, und der VErnichtung der "Untermenschen" zugeordnet war

fahr mal mit 1000 Panzern über die A3... mal schauen wie lange die so hält. Nix mit Blitzkrieg ;)
Die autobahnen haben nix mit Weltkrieg zu tun, das waren reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.


Zitat:Original von Pauleta
Und dann wird es doch sehr schwer, noch positives zu finden.
Und da kannst du noch so einen auf Martin Walser machen, Faschismus ist ein Verbrechen und keine Meinung, und wer dieses Verbrechen, sowohl ind er Vergangenheit als auch in der Gegenwart, unterstützt und toleriert, verteidigt und verehrt, der sollte sich tunlichst überlegen, ob und wnen ja wieso er mal so absolut null peil von geschichte hat.

Drehen wir das ganze mal um.
Kommunismus ist keine Meinung, es ist ein Verbrechen. 100+Millionen Tote, alle für die Gute Sache. Wer das unterstützt und weiterhin Marx propagiert, der "der sollte sich tunlichst überlegen, ob und wnen ja wieso er mal so absolut null peil von geschichte hat."

Demokratie mag eine schlechte Staatsform sein, aber es ist die beste die wir haben. (Winston Churchill)
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#30
Zitat:Original von Seth

Von Trauer redet niemand. Ich trauere ja auch nicht. Nur ein bisschen Respekt vor einem Menschenleben wäre schon angebracht. Die kommentare von dir kamen ja schon bevor das mit der Alkoholfahrt (unverantwortlich) bekannt wurde...

Ich habe mich nie gefreut über den Tod, aber ehrlich gesagt aht es eben meienr Meinung nach nicht den falschen getroffen.


Zitat:fahr mal mit 1000 Panzern über die A3... mal schauen wie lange die so hält. Nix mit Blitzkrieg ;)
Die autobahnen haben nix mit Weltkrieg zu tun, das waren reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.

jetzt wirds aber grotesk; Natürlich erleichtert eine Autobahn den Aufmarsch, und die A3 ist doch deutlich besser um Panzerfahren als irgendwelche Landstraßen und Kieswege.

Zitat:Drehen wir das ganze mal um.
Kommunismus ist keine Meinung, es ist ein Verbrechen. 100+Millionen Tote, alle für die Gute Sache. Wer das unterstützt und weiterhin Marx propagiert, der "der sollte sich tunlichst überlegen, ob und wnen ja wieso er mal so absolut null peil von geschichte hat."

Demokratie mag eine schlechte Staatsform sein, aber es ist die beste die wir haben. (Winston Churchill)

ALso, erstens ist Kommunismus ein bedeutend weitläufigeres Thema, das sich eben nicht nur im Stalinismus und Maoismus erschöpft. Und MArx hat grundsätzlich weder mit dem einen noch mit dem anderen allzuviel zu tun; Desweiteren ist der kommunismus als solcher eine utopie, die nichtmal Ansatzweise erreicht wurde, sodnern im Sozialismus, wahlweise Stalinismus, Maoismus..., stecken geblieben ist, und einige weitere extreme Verbrechen ohne wenn und aber zu verantworten hat.
Aber, das waren 2 interpretationen von Marx, die als solche auch mittlerweile in Europa, bis auf einige wenige verirrte, keine ANhänger mehr haben. Momentan dürfte der NeoMarxismus von Addorno und der klassische MArxismus noch am häufigsten zu treffen sein. Und das ist schonmal ein großer Unterschied, dass sichd er Kommunismus in seinen Tausenden von Strömungen enorm unterscheidet, während der Faschismus keine Strömungen, sodnern einzig und allein radikalitätsunterschiede kennt.
Desweiteren impliziert der Kommunismus als solcher, speziell der MArxismus, auf den du dich bezihst, keine GEwalt, keine verbrechen und keinen Rassismus. Der Marxismus als solcher hängt nciht mit Verbrechen zusammen(was nicht heisst, dass es nicht im zuge dessen zu Verbrechen gekommen ist und kommen kann/ wird), dem entgegen ist der Faschismus(der nationalsozialismus ganz besonders) unumstößlich mit Verbrechen verbunden, da ethnische Säuberungen, die Unterdrückung von minderheiten und Opposition(die im Kommunismus genauso vorkommen KANN; aber nicht muss) nur sehr schwer ohne Verbrechen nach unserem moralischen Wertekatalog zu volziehen sind.
Desweiteren steht der MArxismus nicht konträr zur Demokratie, da gerade im Kommunismus der egalitäre Gedanke bis ins Extremste(und damit leider auch unpraktikabelste) fortgesetzt wird.
Im MArxismus sind alle Menschen gleich, alles wird basisdemokratisch entschieden, und es gibt absolut gar keine hierarchischen Strukturen(was unpraktiabel sein mag, aber darum geht es nicht)
Der Faschismus hingegen KANN nicht demokratisch agieren, er braucht und symbolisiert das totalitäre Führersystem, die antidemokratische Unterwerfung und die elitäre Befehlsgewalt.

Und ich verurteile genauso jeden der positiv auf Stalinismus und Maoismus beruft, weil besagte Interpretationen des Kommunismus vollkommen inakzeptabel waren, und sich guten gewissens als gespiegelter Faschismus bezeichnen lassen können. Nur geht es hier nicht um Sarah Wagenknecht oder irgendwelche verirrten MLPDler, sodnern einzig und alleine um einen Österreicher, der WaffenSSler, die immernoch zu ihrer Meinung stehen, als Ehrenwert bezeichnet, als anständiger als der Rest, um einen österreicehr, der die Politik des Dritten Reiches(wenn auch nur in einer Facette) als besser denn der der Demokratie bezeichnet, einen österreicher, dr Rassenwahn schürt, wenn er Volks- und Staatszugehäörigkeit trennt, einen politiker, der auch sehr fleißig Antisemitische Klischees prägt und benutzt, wnen er vopm bösen Ostküstenkapitalismus spricht, einen betrunkenen raser, der der WafenSS allen Ruhm und Ehre zu Teil kommen alssen will, da sie ein normaler Teild er Wehrmahct war, einen Politiker, der Leute als Vaterlandsverräter bezeichnet.

Und, nur um dem Vorzubeugen, ich halte den kommunismus für komplett unpraktikabel(in allen Strömungen), und bin überzeugter Demokrat, woran ich eigentlich auch nie einen zweifel gelassen habe, auch wenn ich zugegebenermaßen gerade ind er Dritten Welt Sozialistische Diktatoren für das kleinste mögliche Übel halte, auch wenn sie Diktatoren und damit per se Verbrecher sind.
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