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:klatscher: Yay, die Eagles sind gestoppt. Trotzdem Arizona wäre die letzte Mannschaft der 12 Playoff-Teams gewesen, die ich mir im Superbowl hätte vorstellen können. Kurt Warner wirklich mit einem Spiel für die Ewigkeit... Jetzt bin ich gespannt, wer in der AFC weiterkommt. Denk mal nicht, dass die Terrible Towels die Ravens noch unterschätzen werden, mal sehen, welche Defense am Ende das Rennen macht.
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Here they come...
Der Superbowl XLIII steht. Und es wird keine reine Defensivschlacht werden.  Dank einer überragenden Warner-Fitzgerald-Performance powerten sich die Cardinals in einem enorm spannenden Halbfinale nach Tampa. Im Anschluss zementierten die Pittsburgh Steelers auf dem heimischen Heinz Field ihre Favoritenstellung unter den verbleibenden Teams und zogen souverän, wenn auch vorerst auf Kosten von Superbowl XL MVP Hines Ward, ins Endspiel ein, das in zwei Wochen dann steigen wird.
NFC Championship Game
Philadelphia Eagles @ Arizona Cardinals 25-32
AFC Championship Game
Baltimore Ravens @ Pittsburgh Steelers 14-23
Damit ist die Reise von Rookie-QB Joe Flacco mit drei Interceptions zu Ende und Ben Roethlisberger stellt persönlich klar, dass seine hervorragende Rookie-Saison vor ein paar Jahren nicht durch einen Superbowl-Einzug eines Nachfolgers übertroffen wird.
Der Superbowl wird dann zeigen, ob Kurt Warner im stolzen Alter von 37 Jahren noch einmal den Superbowl gewinnen und nach den Eagles auch die Steelers-Defense gefährden kann.
SUPERBOWL XLIII in Tampa, FL
Sonntag, 01.02.2009, 6pm ET
Pittsburgh Steelers vs Arizona Cardinals
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So, morgen geb ich kurz meinen Senf zum Super Bowl ab, bis dahin wird die Zeit damit überbrückt, dass die Hall Of Fame die Neuaufnahmen des Jahres 2009 benannt hat. Ganz besonders freue ich mich als Steelers-Fan natürlich über Defensive Back Rod Woodson, der in 17 NFL Jahren immerhin dreimal im Super Bowl stand, ihn einmal gewann (mit den Ravens gegen die Giants) und sonst ziemlich viele Team Rekorde der Steelers hält sowie die drittmeisten Interceptions für sich verbuchen konnte mit 71. Woodson wurde im ersten Anlauf in die Hall Of Fame gewählt.
Hall Of Fame Class Of 2009:
Bob Hayes: Wide Receiver für die Cowboys von 1965-1974 und für die 49ers im Jahre 1975
371 Receptions für 7414 Yards und 71 Touchdowns, 3x Pro Bowl, 2X All-Pro, Sieger im Super Bowl VI, zweifacher Goldmedaillengewinner
Randall McDaniel: Offensive Guard für die Vikings von 1988-1999 und für die Buccaneers von 2000-2001
202 Spiele am Stück, 12x Pro Bowl (in Folge), 9x All-Pro (in Folge), All-Decade-Team der 90er
Bruce Smith: Defensive End für die Bills von 1985-1999 und die Redskins von 2000-2003
Hält den Rekord für die meisten Sacks mit 200, Defensive Player Of The Year 1990 und 1996, 11x Pro Bowl, 9x All-Pro, stand vier mal im Super Bowl, All-Decade-Team der 80er und 90er
Derrick Thomas: Outside Linebacker für die Chiefs von 1989-1999
Hält den Rekord für die meisten Sacks in einem Spiel (7) und den Rekord für die meisten Sacks in den 90er Jahren, insgesamt 126.5 Sacks, Defensive Rookie Of The Year 1989, 9x Pro Bowl, 3x All-Pro, All-Decade-Team der 90er
Ralph Wilson Jr.: Gründer und damit seit 1959 Besitzer der Buffalo Bills
Gewann mit seinen Bills 1964 und 1965 die AFL-Meisterschaft und seine Bills standen in den 90ern vier Jahre in Folge (erfolglos) im Super Bowl, einer der beiden Gründer der AFL und später Verhandlungsführer bei der Eingliederung in die NFL (aus der Zeit resultieren übrigens die heutigen Bezeichnungen für die einzelnen Conferences AFC und NFC)
Rod Woodson: Cornerback/Safety und Kick Returner für die Steelers von 1987-1996, die 49ers im Jahre 1997, die Ravens von 1998-2001 und die Raiders von 2002-2003
All-Time Leader in Interception-Return-Yards, drittmeiste Interceptions (71), Defensive Player Of The Year 1993, 11x Pro Bowl, 6x All-Pro, All-Decade Team der 90er, wurde als einer von fünf aktiven Spielern ins Jubiläumsteam zur Ehren des 75jährigen Bestehens der NFL gewählt (die anderen vier waren Jerry Rice, Joe Montana, Reggie White und Ronnie Lott), stand 1995 mit den Steelers, 2000 mit den Ravens und 2002 mit den Raiders im Super Bowl, gewann ihn allerdings nur 2000 mit den Ravens
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Heute Nacht ist es also soweit. Zum 43. mal wird der Gewinner des Super Bowls und damit der Meister der NFL ermittelt. Im Finale stehen sich dieses mal die Pittsburgh Steelers als Champion der American Football Conference und die Arizona Cardinals als Champion der National Football Conference gegenüber und der Weg beider Teams könnte nicht unterschiedlicher sein.
Auf der einen Seite haben wir die Franchise um den zweimaligen MVP Kurt Warner aus Arizona, die zu den drei Franchises mit der längsten Zeitspanne zwischen zwei Titeln gehört. Auf der anderen Seite mit den Pittsburgh Steelers die Mannschaft, die mit einem Triumph heute Nacht zur erfolgreichsten Mannschaft der Super Bowl-Ära werden könnte und als einzige Mannschaft einen sechsten Super Bowl-Sieg ihr eigen nennen könnte. Momentan teilt man sich noch den obersten Podestplatz mit den San Francisco 49ers und den Dallas Cowboys.
Aber nun zur aktuellen Saison und auch da gibt es zwischen beiden Teams doch einige Unterschiede. Während Pittsburgh traditionell auf eine starke Defense setzt und die Offensive regelmäßig einen Tag frei nimmt, ging es in Arizona in der Regular Season zumindest fast ausschließlich um die Offense, die nahezu komplett über QB Kurt Warner und die beiden Top-Receiver Larry Fitzgerald und Anquain Boldin lief, während das eigene Laufspiel fast komplett vernachlässigt wurde. Trotz allem schafften die Cardinals nur deshalb die Playoffs, weil die anderen Teams der Division so schwach waren und Arizona somit mit gerade einmal 9 Siegen und 7 Niederlagen den Heimvorteil in der ersten Playoffrunde gegen die Atlanta Falcons bekam. In den Playoffs passierte allerdings etwas unvorhergesehens, die Cardinals konnten plötzlich verteidigen und entdeckten das Laufspiel für sich. In allen drei Playoff-Begegnungen bisher konnte man mehr Yards erlaufen als der Gegner und die Defense konnte erst Matt Ryan und die Falcons und anschließend Jake Delhomme mitsamt seinen Panthers in die Knie zwingen und sich ein Conference Championship Game gegen die Eagles erspielen, in welchem dann Wide Receiver Fitzgerald einen Sahnetag erlebte und mit drei Touchdowns den Grundstein für die Teilnahme am Super Bowl legen konnte.
Für Pittsburgh lief die Saison besser als erwartet. Schon früh konnte man seine Favoritenstellung in der AFC North festigen und vor allem der Passrush durch die beiden Outside Linebacker James Harrison und Lamar Woodley sowie Safety Troy Polamalu konnten sich als Anker des neuen Steel Curtain in den Fokus der Medien spielen. Da fiel es dann irgendwann auch nicht mehr auf, dass die Offensive Line der Steelers immer noch zu den wackligsten der Liga gehört. Niederlagen musste man sich nur gegen die wiedererstarkten Colts, die harten Eagles und gegen das damalige Top Team, die Giants abholen, wobei in diesem Spiel verletzungsbedingt vieles schief lief und sich sogar der Longsnapper, der im Normalfall bei den Special Teams den Ball an den Punter/Kicker spielt, verletzte, sodass ein missglückter Snap statt in den Händen des Punters in der der eigenen Endzone landete, was zu automatischem Punktgewinn für den Gegner inklusive Ballgewinn für die Giants führte, aber gut.
Zum Ende der Regular Season hin konnte sich auch die Offense immer besser entfalten und auch Running Back Willie Parker zeigte gegen Ende immer öfter sein Können. Nachdem man aufgrund der guten 13-3 Bilanz ein Freilos für die erste Runde erhielt, konnte man anschließend die Chargers über weite Strecken des Spiels kontrollieren, bevor man vor zwei Wochen den Baltimore Ravens nicht den Hauch einer Chance ließ und ungefährdet in den Super Bowl einzog.
-Matchups:
->Cardinals Offense Vs. Steelers Defense:
Wie so viele andere Mannschaften werden auch die Cardinals nicht gegen die Steelers zum Laufen kommen, das ist aber auch nicht so schlimm, schließlich hat man den besten Pass-Angriff der Liga und mit Fitzgerald und boldin zwei starke Receiver. Höchstwahrscheinlich wird Fitzgerald ständige Doppeldeckung genommen werden, sodass heute die Stunde des Anquain Boldin schlagen könnte. Zudem wird man Polamalu wohl weniger oft blitzen lassen um eine stärkere Absicherung gegen Big Plays zu gewährleisten. Währenddessen muss die O-Line der Cards natürlich versuchen, Warner genügend Zeit zu erkaufen gegen die immer wiederkehrenden Blitz-Systeme von Steelers-Defensive Coordinator Dick LeBeau. Warner sollte als einer der erfahrensten Spieler eigentlich die Ruhe weg haben hinter seine Offensive Line, aber wie ist es da um seine jungen Kollegen bestellt? Können die den Druck aushalten? Auf der anderen Seite hingegen haben wir eine Defense, die bis auf vier Positionen genau gleich ist mit der Defense, die vor drei Jahren gegen Seattle im Super Bowl stand.
->Steelers Offense Vs. Cardinals Defense:
Die Steelers haben sich im Laufe der letzten Jahre auch etwas vom Laufspiel abgewandt und ihren Fokus auf den Passangriff durch Quarterback Ben Roethlisberger gerichtet. Allerdings sollte man das Laufspiel um Willie Parker, Mewelde Moore und Goal Line Back Gary Russell nicht unterschätzen, kommt man einmal ins Laufen, kann es schnell vorbei sein für den Gegner. Die Offensive hängt momentan neben Roethlisberger und seiner O-Line wohl am meisten vom angeschlagenen Receiver Hines Ward ab. Der Super Bowl-MVP von 2006 ist nicht nur ein guter Passfänger, er ist auch einer der besten Blocker unter den receiver und geht auch gerne dahin, wo es (vor allem für den Gegner) weh tut. Sollte Ward heute Nacht fehlen oder nur eingschränkt spielen, könnte sich das vor allem negativ für Receiver #2, Santonio Holmes bemerkbar machen, der es dann hauptsächlich mit dem jungen Cornerback Dominique Rodgers-Cromartie zu tun bekommt, der schon einige Receiver ausschalten konnte. Die Steelers-O-Line sollte eigentlich nur darauf bedacht sein, die Blitze aufnehmen zu können, mit dem normalen Pass-Rush dürfte man fertig werden, aber wenn bspw. Adrian Wilson oder Karlos Dansby aus dem Backfield blitzen, könnte es ganz schön gefährlich für Roethlisberger werden, auch wenn er in den letzten Monaten seine Fähigkeit, aus einem sogenannten "broken play" noch Raumgewinn zu erzielen, auf ein sehr hohes Niveau gehoben hat und außerhalb der Pocket immer wieder für ein First Down gut ist, sei es zu Fuß oder mit dem Arm. Zudem hat er noch etwas gut zu machen, da er beim letzten Auftritt im Super Bowl seine Mannschaft fast den Titel kostete und immer wieder auf seine früheren schlechten Playoff-Leistungen angesprochen wird. Heute könnte er sich reinwaschen.
Fazit:
Die Steelers sind der Favorit in diesem Spiel, aber die Cardinals sind ein schlechtes Matchup für die Jungs aus der Stahlstadt. Normalerweise konnte man sich immer wieder auf ein Big Play der Defense einstellen, heute wird man sich das wohl abschminken müssen, dafür ist die Gefahr eines Cardinals-Touchdowns zu groß, um ein Risiko einzugehen. Und sollten die Cardinals erst einmal vorne liegen, muss die Steelers-Offense erst einmal nachziehen, was schwer genug werden dürfte.
Ein weiterer Faktor, der hier mitspielt: Cardinals Head Coach Ken Whisenhunt und Offensive Coordinator Russ Grimm kommen aus der Steelers-Organisation, Whisenhunt war beim letzten Titelgewinn Offensive Coordinator auf der anderen Seite, Russ Grimm war Offensive Line Coach. Beide wurden für den Head Coach-Posten in Erwägung gezogen nachdem Coach Bill Cowher zurücktrat, allerdings holte man sich stattdessen einen auswärtigen Coach in Mike Tomlin, während Whisenhunt und Grimm im Doppelpack nach Arizona gingen. Whisenhunt und Grimm dürften die Stärken und Schwächen der kompletten Offensive Line kennen, schließlich hat man jahrelang zusammengearbeitet, genauso wie mit Ben Roethlisberger und Willie Parker oder Hines Ward. Da dürfte der Cardinals-DC Clancy Pendergarst einen Vorteil haben, da er besser informiert ist als der Gegner.
Mein Tipp für den Super Bowl: Pittsburgh Steelers 27 - 24 Arizona Cardinals
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Erstklassige Preview! Vielen Dank dafür, wirklich alles dabei, was man zum Spiel heute wissen muss.
Ich hoffe auf ein knappes Spiel wie du es ja auch erwartest, allerdings auch auf viele schöne Offensiv-Aktionen, weshalb ich aus Fable für den Underdog die Cardinals rooten werde...  Tippe aber auch auf die Steelers, 34-21.
Hier in München wird heuer zum ersten Mal von Studenten für Studenten ein Superbowl-Party veranstaltet. Super-Sache, nur hoffe ich, dass sie wenn schon keinen US-Kommentar zumindest den von ORF1 irgendwie herbekommen, weil ARD war schon Buzz Killington letztes Jahr auf einer anderen Superbowl-Party. Wird auf jeden Fall ein Heidenspaß.
Wo werdet ihr heute den Superbowl verfolgen?
In diesem Sinne schon mal auf ein spannendes Spiel...
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Zitat:Original von Slash
Wo werdet ihr heute den Superbowl verfolgen?
In diesem Sinne schon mal auf ein spannendes Spiel... 
Ich bin leider noch nicht ganz gesund, werde daher zuhause bleiben und mit einem Kumpel leider die ARD-Version über mich ergehen lassen. Ansonsten wäre ich wohl ins Cinemaxx in Würzburg gegangen, dort gibts ne Super Bowl Party, ausgerichtet vom örtlichen Football-Club, den Würzburg Panthers.
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Ich gehöre zu den Leuten die nur einmal im Jahr Football gucken. Frage: Sollte man den Original Kommentar hören oder ist der deutsche akzeptabel?
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Super Preview Can
Freue mich auch auf den Superbowl heute. Leider findet bei mir in der näheren Umgebung keine Superbowl-Party etc. statt.
Naja, muss halt ARD vorm heimischen TV herhalten.
Denke auch, dass die Steelers es heute packen werden. Wobei die Cardinals bisher schon sehr überrascht haben.
Ich tippe auf ein 27 - 17 der Steelers!
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Zitat:Original von Can Shamrock
Mein Tipp für den Super Bowl: Pittsburgh Steelers 27 - 24 Arizona Cardinals
Na ja, ich kann mich auch mal irren, aber die Tendenz war ja richtig und ich bin jetzt 10 € reicher.
Achja: SUPER BOWL BABY! YEEAAHH!
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