01.03.2006, 21:19
Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Am kommenden Samstag findet im Mandalay Bay Event Center in Las Vegas, Nevada der naechste UFC PPV statt. Der Event wurde mit einem USA vs Canada Theme beworben, und so finden alle Fights zwischen Amerikanern und Canadier statt. Im Mittelpunkt stehen die beiden Main Events zwischen Rich Franklin und David Loiseau und dem Rueckkehrer BJ Penn und Georges St-Pierre. Dann werden erstmals seit UFC 49 im Sommer 2004 wieder Lightweights in der UFC zusehen sein, unter anderem der ungekroente UFC Lightweight Champion Yves Edwards. Und The Ultimate Fighter “Star“ Mike Swick word ebenfalls dabei sein, genauso wie die UFC Middleweight Hoffnung fuer die Zukunft Nathan Marquardt. Urspruenglich sollten auch Diego Sanchez und John Alessio aufeinander treffen, der Fight musste jedoch am Dienstag gecancelt werden weil Sanchez krank wurde und die Aerzte ihm keine Freigabe erteilten. Kommen wir nun mal zu den Fights.
-Heavyweight Fight:
Kristof Midoux (5-5-0) vs Tom Murphy (1-0-0)
Hier haben wir zwei UFC Debutanten wo ich denke das sie beide nicht auf UFC Level sind. Kristof Midoux ist ein K-1 Veteran der vorallem bekannt sein duerfte weil er Georges St-Pierre frueher trainierte. Tom Murphy war ein The Ultimate Fighter 2 Teilnehmer, und da eine von vielen Entaeuschungen. Murphy schied in der ersten Runde bei TUF2 aus als er gegen Rashad Evans verlor, das war der Fight denn Dana White als “the absolute sh*tiest fight I have ever seen“ bezeichnete (das war allerdings vor dem Gonzaga vs Jordan Non-Fight bei UFC 56). Murphy war zwar verletzt, dennoch zeigte er garnichts gegen Evans, sodass Dana White regelrecht ausflippte. Mich ueberrascht es daher das die UFC nochmal Tom Murphy eine Chance gibt. Weiss die UFC etwas was wir nicht wissen? Sieht die UFC etwa in Tom Murphy Potential oder will man Kristof Midoux als Debut Fight eine loesbare Aufgabe geben? Ich tippe auf letzteres. Murphy ist sehr unerfahren mit gerademal einen Fight, und im Standup ist er sehr langsam. Midoux dagegen ist ein guter submission Fighter der auch im Standup jemanden ausknocken kann. Ich denke das Midoux ueber Decision gewinnen wird.
-Light Heavyweight Fight:
Rob MacDonald (3-0-0) vs Jason Lambert (19-5-0)
Hier haben wir erneut zwei UFC Debutanten, zum einen TUF2 Teilnehmer Rob MacDonald, und dann King of the Cage Veteran und der ehemalige WEC World Light Heavyweight Champion Jason Lambert. MacDonald war wie Murphy einer von vielen Entaeuschungen bei TUF2, er schied in der ersten Runde gegen Brad Imes aus (verletzt wie auch sonst?). Wie bei Tom Murphy wundert es mich das wir Rob MacDonald nochmal in der UFC sehen werden, hier bin ich mir jedoch sicher das er nur der Aufbaugegner von Jason Lambert sein wird. MacDonald ist zwar ein solider Wrestler, jedoch wurde er von Brad Imes in einem nennen wir es mal “Triangle Choke“ zur Aufgabe gebracht. Das heisst einiges wenn man von Brad Imes in einem Submission Hold genommen wird. Jason Lambert ist das genaue Gegenteil von MacDonald, er ist ein starker Wrestler, ein guter Striker, er ist ungemein aggresiv als Fighter, und er hat ein gutes Kinn. Seit 2003 und der Niederlage gegen Chael Sonnen verlor Lambert nichtmehr, er besiegte seither unter anderem Team Quest Wrestler Matt Horwich und Travis Wiuff. Zwei beeindruckende Siege in der 205 Pounds klasse, aber nun tritt Lambert wieder als Heavyweight an. MacDonald hat hier zwei Vorteile indem Fight, erstens traut ihm niemand etwas zu, und zweitens wird er groessen und Gewichtsvorteile haben. Das wird ihm aber denke ich gegen Jason Lambert wenig nuetzen. MacDonald muss versuchen Lambert auf den Boden zubringen und dort mit einem Submissionversuch zu ueberraschen. Lambert dagegen kann den Fight im Standup halten, oder seinerseits den Takedown versuchen. Ich denke das Lambert entweder durch KO im Standup oder durch TKO via Ground&Pound in der ersten Runde gewinnen, und ein beeindruckendes UFC Debut feiern wird.
-Middleweight Fight:
Mike Swick (7-1-0) vs Steve Vigneault (11-5-0)
Mike Swick ist zurueck, aber passt auf das ihr das Comeback mitbekommt, denn Mike Swick droht seinem Nickname “Quick” wieder alle Ehre zumachen. Swick bestritt bisher 2 UFC Fights stand jedoch gerademal 44 Sekunden im Octagon fuer beide Fights. Sein Gegner ist Steve Vigneault der fruehere UCC (TKO) Welterweight Champion, doch Vigneault hat seine beste Zeit Jahre hinter sich. Er bestritt 2 Fights in den letzten zwei Jahren und verlor zweimal durch Blitz KO`s in den letzten drei Fights. Es sieht so aus das die UFC hier den perfekten Gegner fuer Mike Swick gefunden hat, einen den er ebenfalls schnell finishen kann. Beide Fighter hier moegen es zu sluggen, also koennen wir hier einen Standup War erwarten. Fuer Mike Swick ist das ein klarer Aufbaufight indem er schnell durch KO gewinnen soll. Vigneault ist zwar solide im Standup, aber er wird Probleme haben mit der aggresivitaet und Schnelligkeit von Mike Swick. Es wuerde mich wundern wenn der Fight ueber die erste Runde hinaus geht, ich denke das Mike Swick durch KO/TKO frueh in der ersten Runde das Missmatch gewinnen wird.
-Lightweight Fight:
Sam Stout (8-1-1) vs Kenny Florian (3-2-0)
Hier haben wir den typischen Grappler vs Striker Fight, wie auch schon im letzten Fight von Kenny Florian. “Kenflo“ ist ein BJJ Black Belt der seine letzten zwei UFC Fights souveraen gewann, unter anderem gegen den Muay Thai Fighter Kit Cope bei der TUF2 Finale Show. Beeindruckend bei Florian ist vorallem das er sich von Fight zu Fight unglaublich verbessert, und aus seinen Fehlern lernt. Zum erstenmal wird nun Kenny Florian in seiner wirklichen Gewichtsklasse antretten was ihm zudem helfen duerfte. Sam Stout dagegen ist der amtierende TKO Lightweight Champion, er ist ein ehemaliger Muay Thai Fighter und gilt als einer der spektakulaersten Canadischen Fighter die es gibt. Er gewann 8 Fights in Folge, und 6 davon durch KO! Florian ist zwar der beste Grappler denn bisher Sam Stout gegenueber steht, aber Stout ist auch der beste Striker gegen den Kenny Florian antretten musste. Im Sport sagt man das gute Defense immer gute Offense schlagen wird, und im MMA bedeutet dies das gutes Grappling gutes Striking schlaegt. Auch deswegen gilt Kenny Florian hier als Favorit, doch ich gebe Stout die Vorteile. Florian muss versuchen Stout zu Boden zubringen, doch Stout hat einen guten Muay Thai Clinch und da sehe ich durchaus Vorteile fuer ihn. Florian hat zwar Gewichtsvorteile indem Fight, ich denke aber das Sam Stout durch KO den Upset schaffen wird in einem sehr interessanten Fight.
-Lightweight Fight:
Mark Hominick (9-4-0) vs Yves Edwards (28-9-1)
Auf die Rueckkehr der Lightweights in die UFC warten die meisten Fans schon seit UFC 49 als Yves Edwards und Josh Thomson einen super Fight bestritten. Jener Yves Edwards lieferte sich zuletzt bei Bushido Vol.9 gegen Joachim Hansen einen wahnsinnigen Fight bei dem Edwards knapp und ungluecklich durch Split Decision verlor. Edwards ist nicht nur einer der besten Lightweights der Welt, er ist auch einer der unterhaltsamsten Fighter die es ueberhaupt gibt. Mark Hominick ist der amtierende TKO Super Lightweight Champion, aehnlich wie Edwards ist Hominick ein guter Kickboxer und ein guter Striker. Doch Hominick hat einige Nachteile die ihm hier den Fight kosten werden, zum einen ist er kleiner wie Edwards, und er hat schwaechen am Boden vorallem was Submission anbelangt, und genau das ist eine Staerke von Yves Edwards. Ausserdem hat Hominick wenig Erfahrung gegen wirkliche Top Fighter, Edwards dagegen fightete schon gegen die besten Lightweights der Welt wie Hansen, Mishima, Thomson, Franca, Kawajiri oder Uno. Hominick dagegen fightete bisher nur dreimal ausserhalb von Canada und kaempfte nichtmal annaehrend gegen diese Top Leute wie Edwards. Zudem bestritt Edwards 8 UFC Fights (bei 6 Siegen), Hominick wird hier sein Debut in einem Kaefig geben. Hominick gehoert mit 23 Jahren die Zukunft, doch der 29 jaehrige Edwards ist die Gegenwart. Hominick hat die beruehmte “Punchers Chance“ aber Edwards wurde in 38 MMA Fights gegen einige der besten Lightweight Fighter der Welt nicht ausgeknockt, und so denke ich das es Hominick auch nicht schaffen wird. In einem spektakulaeren Fight wird denke ich Yves Edwards klar durch TKO oder KO gewinnen. Edwards wird damit hoffentlich einen Titlefight im Sommer bekommen, und Hominick wird hoffentlich aus dem Fight lernen und sich weiter verbessern fuer die Zukunft. Auf jedenfall ist dieser Fight hier ein heisser Kandidat fuer den Fight of the Night.
-Middleweight Fight:
Joe Doerksen (32-8-0) vs Nathan Marquardt (20-6-2)
Nathan Marquardt galt letztes Jahr als eine der groessten Hoffnungen der UFC, doch sein Fight mit Ivan Salaverry und der Positiven Probe nachdem Fight liesen seinen Stellenwert dramatisch sinken. Nun muss Nathan Marquardt in seinem zweiten UFC Fight beweissen was er kann, und man erwartet nicht nur einen Sieg von ihm, sondern auch das er sein Potential zeigt und den Fight klar bestimmt. Joe Doerksen ist einer der besten Canadischen Middleweights die es gibt, das Problem ist nur er ist zu inkonstant. Bei UFC 54 zeigte Doerksen gegen Matt Lindland eine gute Leistung, jedoch verlor Doerksen seinen letzten Fight gegen einen relativ unbekannten Fighter namens Jason MacDonald. Hier treffen zwei Fighter aufeinander die etwas beweissen muessen, keiner von beiden kann sich mehr in der UFC einen schlechten Auftritt erlauben. Denn beide Fighter wissen, eine schlechte Leistung bzw eine Niederlage und man wird einen wohl nichtmehr im Octagon wieder sehen fuer einige Zeit. Beide Fighter sind etwa gleich von ihrem Style, sie haben solides Striking, sind gute Wrestler und hervorragender Submission Experten. Doerksen ist jedoch kein guter Defense Fighter, gerade was Submissions anbelangt, 5 mal verlor er schon durch Submission. Nicht nur deswegen sehe ich Nathan Marquardt hier im Vorteil, jedoch denke ich das der Fight ausgeglichen sein wird. Beider Fighter haben etwa die gleichen Staerken und Schwaechen. Im Marquardt vs Salaverry Fight sah man zu was es fuehren kann, wenn zwei Fighter zu aehnlich sind, und auch hier gehe ich davon aus das der Fight taktisch gepraegt sein wird und ueber Decision gehen wird. Ich weiss nicht ob jemand Matt Guokas kennt, der war mal Team Coach bei den Orlando Magic, als die Magic 64 Spiele in einer Season verloren. Guokas sagte damals:“Wir koennen zuhause nicht gewinnen, und wir koennen Auswaerts nicht gewinnen. Das Problem ist, mir faellt kein Ort ein an dem wir sonst spielen koennen.“ Und das trifft fuer diesen Fight hier exzellent zu, denn ich kann mir nicht vorstellen wie Doerksen im Standup gewinnen soll, und ich kann mir nicht vorstellen wie Doerksen auf der Matte gewinnen soll. Das Problem ist nur, ich weiss nicht wo sonst der Fight entschieden werden sollte? Am ende glaube ich wird Nathan Marquardt derjenige sein der ueber Decision gewinnen wird.
-Heavyweight Fight:
Kristof Midoux (5-5-0) vs Tom Murphy (1-0-0)
Hier haben wir zwei UFC Debutanten wo ich denke das sie beide nicht auf UFC Level sind. Kristof Midoux ist ein K-1 Veteran der vorallem bekannt sein duerfte weil er Georges St-Pierre frueher trainierte. Tom Murphy war ein The Ultimate Fighter 2 Teilnehmer, und da eine von vielen Entaeuschungen. Murphy schied in der ersten Runde bei TUF2 aus als er gegen Rashad Evans verlor, das war der Fight denn Dana White als “the absolute sh*tiest fight I have ever seen“ bezeichnete (das war allerdings vor dem Gonzaga vs Jordan Non-Fight bei UFC 56). Murphy war zwar verletzt, dennoch zeigte er garnichts gegen Evans, sodass Dana White regelrecht ausflippte. Mich ueberrascht es daher das die UFC nochmal Tom Murphy eine Chance gibt. Weiss die UFC etwas was wir nicht wissen? Sieht die UFC etwa in Tom Murphy Potential oder will man Kristof Midoux als Debut Fight eine loesbare Aufgabe geben? Ich tippe auf letzteres. Murphy ist sehr unerfahren mit gerademal einen Fight, und im Standup ist er sehr langsam. Midoux dagegen ist ein guter submission Fighter der auch im Standup jemanden ausknocken kann. Ich denke das Midoux ueber Decision gewinnen wird.
-Light Heavyweight Fight:
Rob MacDonald (3-0-0) vs Jason Lambert (19-5-0)
Hier haben wir erneut zwei UFC Debutanten, zum einen TUF2 Teilnehmer Rob MacDonald, und dann King of the Cage Veteran und der ehemalige WEC World Light Heavyweight Champion Jason Lambert. MacDonald war wie Murphy einer von vielen Entaeuschungen bei TUF2, er schied in der ersten Runde gegen Brad Imes aus (verletzt wie auch sonst?). Wie bei Tom Murphy wundert es mich das wir Rob MacDonald nochmal in der UFC sehen werden, hier bin ich mir jedoch sicher das er nur der Aufbaugegner von Jason Lambert sein wird. MacDonald ist zwar ein solider Wrestler, jedoch wurde er von Brad Imes in einem nennen wir es mal “Triangle Choke“ zur Aufgabe gebracht. Das heisst einiges wenn man von Brad Imes in einem Submission Hold genommen wird. Jason Lambert ist das genaue Gegenteil von MacDonald, er ist ein starker Wrestler, ein guter Striker, er ist ungemein aggresiv als Fighter, und er hat ein gutes Kinn. Seit 2003 und der Niederlage gegen Chael Sonnen verlor Lambert nichtmehr, er besiegte seither unter anderem Team Quest Wrestler Matt Horwich und Travis Wiuff. Zwei beeindruckende Siege in der 205 Pounds klasse, aber nun tritt Lambert wieder als Heavyweight an. MacDonald hat hier zwei Vorteile indem Fight, erstens traut ihm niemand etwas zu, und zweitens wird er groessen und Gewichtsvorteile haben. Das wird ihm aber denke ich gegen Jason Lambert wenig nuetzen. MacDonald muss versuchen Lambert auf den Boden zubringen und dort mit einem Submissionversuch zu ueberraschen. Lambert dagegen kann den Fight im Standup halten, oder seinerseits den Takedown versuchen. Ich denke das Lambert entweder durch KO im Standup oder durch TKO via Ground&Pound in der ersten Runde gewinnen, und ein beeindruckendes UFC Debut feiern wird.
-Middleweight Fight:
Mike Swick (7-1-0) vs Steve Vigneault (11-5-0)
Mike Swick ist zurueck, aber passt auf das ihr das Comeback mitbekommt, denn Mike Swick droht seinem Nickname “Quick” wieder alle Ehre zumachen. Swick bestritt bisher 2 UFC Fights stand jedoch gerademal 44 Sekunden im Octagon fuer beide Fights. Sein Gegner ist Steve Vigneault der fruehere UCC (TKO) Welterweight Champion, doch Vigneault hat seine beste Zeit Jahre hinter sich. Er bestritt 2 Fights in den letzten zwei Jahren und verlor zweimal durch Blitz KO`s in den letzten drei Fights. Es sieht so aus das die UFC hier den perfekten Gegner fuer Mike Swick gefunden hat, einen den er ebenfalls schnell finishen kann. Beide Fighter hier moegen es zu sluggen, also koennen wir hier einen Standup War erwarten. Fuer Mike Swick ist das ein klarer Aufbaufight indem er schnell durch KO gewinnen soll. Vigneault ist zwar solide im Standup, aber er wird Probleme haben mit der aggresivitaet und Schnelligkeit von Mike Swick. Es wuerde mich wundern wenn der Fight ueber die erste Runde hinaus geht, ich denke das Mike Swick durch KO/TKO frueh in der ersten Runde das Missmatch gewinnen wird.
-Lightweight Fight:
Sam Stout (8-1-1) vs Kenny Florian (3-2-0)
Hier haben wir den typischen Grappler vs Striker Fight, wie auch schon im letzten Fight von Kenny Florian. “Kenflo“ ist ein BJJ Black Belt der seine letzten zwei UFC Fights souveraen gewann, unter anderem gegen den Muay Thai Fighter Kit Cope bei der TUF2 Finale Show. Beeindruckend bei Florian ist vorallem das er sich von Fight zu Fight unglaublich verbessert, und aus seinen Fehlern lernt. Zum erstenmal wird nun Kenny Florian in seiner wirklichen Gewichtsklasse antretten was ihm zudem helfen duerfte. Sam Stout dagegen ist der amtierende TKO Lightweight Champion, er ist ein ehemaliger Muay Thai Fighter und gilt als einer der spektakulaersten Canadischen Fighter die es gibt. Er gewann 8 Fights in Folge, und 6 davon durch KO! Florian ist zwar der beste Grappler denn bisher Sam Stout gegenueber steht, aber Stout ist auch der beste Striker gegen den Kenny Florian antretten musste. Im Sport sagt man das gute Defense immer gute Offense schlagen wird, und im MMA bedeutet dies das gutes Grappling gutes Striking schlaegt. Auch deswegen gilt Kenny Florian hier als Favorit, doch ich gebe Stout die Vorteile. Florian muss versuchen Stout zu Boden zubringen, doch Stout hat einen guten Muay Thai Clinch und da sehe ich durchaus Vorteile fuer ihn. Florian hat zwar Gewichtsvorteile indem Fight, ich denke aber das Sam Stout durch KO den Upset schaffen wird in einem sehr interessanten Fight.
-Lightweight Fight:
Mark Hominick (9-4-0) vs Yves Edwards (28-9-1)
Auf die Rueckkehr der Lightweights in die UFC warten die meisten Fans schon seit UFC 49 als Yves Edwards und Josh Thomson einen super Fight bestritten. Jener Yves Edwards lieferte sich zuletzt bei Bushido Vol.9 gegen Joachim Hansen einen wahnsinnigen Fight bei dem Edwards knapp und ungluecklich durch Split Decision verlor. Edwards ist nicht nur einer der besten Lightweights der Welt, er ist auch einer der unterhaltsamsten Fighter die es ueberhaupt gibt. Mark Hominick ist der amtierende TKO Super Lightweight Champion, aehnlich wie Edwards ist Hominick ein guter Kickboxer und ein guter Striker. Doch Hominick hat einige Nachteile die ihm hier den Fight kosten werden, zum einen ist er kleiner wie Edwards, und er hat schwaechen am Boden vorallem was Submission anbelangt, und genau das ist eine Staerke von Yves Edwards. Ausserdem hat Hominick wenig Erfahrung gegen wirkliche Top Fighter, Edwards dagegen fightete schon gegen die besten Lightweights der Welt wie Hansen, Mishima, Thomson, Franca, Kawajiri oder Uno. Hominick dagegen fightete bisher nur dreimal ausserhalb von Canada und kaempfte nichtmal annaehrend gegen diese Top Leute wie Edwards. Zudem bestritt Edwards 8 UFC Fights (bei 6 Siegen), Hominick wird hier sein Debut in einem Kaefig geben. Hominick gehoert mit 23 Jahren die Zukunft, doch der 29 jaehrige Edwards ist die Gegenwart. Hominick hat die beruehmte “Punchers Chance“ aber Edwards wurde in 38 MMA Fights gegen einige der besten Lightweight Fighter der Welt nicht ausgeknockt, und so denke ich das es Hominick auch nicht schaffen wird. In einem spektakulaeren Fight wird denke ich Yves Edwards klar durch TKO oder KO gewinnen. Edwards wird damit hoffentlich einen Titlefight im Sommer bekommen, und Hominick wird hoffentlich aus dem Fight lernen und sich weiter verbessern fuer die Zukunft. Auf jedenfall ist dieser Fight hier ein heisser Kandidat fuer den Fight of the Night.
-Middleweight Fight:
Joe Doerksen (32-8-0) vs Nathan Marquardt (20-6-2)
Nathan Marquardt galt letztes Jahr als eine der groessten Hoffnungen der UFC, doch sein Fight mit Ivan Salaverry und der Positiven Probe nachdem Fight liesen seinen Stellenwert dramatisch sinken. Nun muss Nathan Marquardt in seinem zweiten UFC Fight beweissen was er kann, und man erwartet nicht nur einen Sieg von ihm, sondern auch das er sein Potential zeigt und den Fight klar bestimmt. Joe Doerksen ist einer der besten Canadischen Middleweights die es gibt, das Problem ist nur er ist zu inkonstant. Bei UFC 54 zeigte Doerksen gegen Matt Lindland eine gute Leistung, jedoch verlor Doerksen seinen letzten Fight gegen einen relativ unbekannten Fighter namens Jason MacDonald. Hier treffen zwei Fighter aufeinander die etwas beweissen muessen, keiner von beiden kann sich mehr in der UFC einen schlechten Auftritt erlauben. Denn beide Fighter wissen, eine schlechte Leistung bzw eine Niederlage und man wird einen wohl nichtmehr im Octagon wieder sehen fuer einige Zeit. Beide Fighter sind etwa gleich von ihrem Style, sie haben solides Striking, sind gute Wrestler und hervorragender Submission Experten. Doerksen ist jedoch kein guter Defense Fighter, gerade was Submissions anbelangt, 5 mal verlor er schon durch Submission. Nicht nur deswegen sehe ich Nathan Marquardt hier im Vorteil, jedoch denke ich das der Fight ausgeglichen sein wird. Beider Fighter haben etwa die gleichen Staerken und Schwaechen. Im Marquardt vs Salaverry Fight sah man zu was es fuehren kann, wenn zwei Fighter zu aehnlich sind, und auch hier gehe ich davon aus das der Fight taktisch gepraegt sein wird und ueber Decision gehen wird. Ich weiss nicht ob jemand Matt Guokas kennt, der war mal Team Coach bei den Orlando Magic, als die Magic 64 Spiele in einer Season verloren. Guokas sagte damals:“Wir koennen zuhause nicht gewinnen, und wir koennen Auswaerts nicht gewinnen. Das Problem ist, mir faellt kein Ort ein an dem wir sonst spielen koennen.“ Und das trifft fuer diesen Fight hier exzellent zu, denn ich kann mir nicht vorstellen wie Doerksen im Standup gewinnen soll, und ich kann mir nicht vorstellen wie Doerksen auf der Matte gewinnen soll. Das Problem ist nur, ich weiss nicht wo sonst der Fight entschieden werden sollte? Am ende glaube ich wird Nathan Marquardt derjenige sein der ueber Decision gewinnen wird.
