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Österreichischer Rechtspopulist Jörg Haider ist tot
#14
Zitat:So, und ich bitte hier mal um Zitate oder ähnliche Belege, denn du scheinst ja den Menschen Haider sehr genau zu kennen, wenn du solch hanebüchene Behauptungen aufstellst. Vom Populisten und Nationalisten zum Massenmörder ist es nämlich ein sehr weiter Weg. Und wenns geht mal mehr als die Standard-Zitate, die keine Aussage über seine Massenmörder-Fantasien hergeben.


„Dass es in dieser regen Zeit, wo es noch anständige Menschen gibt, die einen Charakter haben und die auch bei größtem Gegenwind zu ihrer Überzeugung stehen und ihrer Überzeugung bis heute treu geblieben sind. Und das ist eine Basis, meine lieben Freunde, die auch an uns Junge weitergegeben wird. Und ein Volk, das seine Vorfahren nicht in Ehren hält, ist sowieso zum Untergang verurteilt. Nachdem wir aber eine Zukunft haben wollen, werden wir jenen Menschen, den politisch korrekten, beibringen, dass wir nicht umzubringen sind und dass sich Anständigkeit in unserer Welt allemal noch lohnt, auch wenn wir momentan nicht mehrheitsfähig sind, aber wir sind den anderen geistig überlegen. (…) Wir geben Geld für Terroristen, für gewalttätige Zeitungen, für arbeitsscheues Gesindel, und wir haben kein Geld für anständige Menschen.“

– Jörg Haider, 1995, in einer Ansprache gegenüber Veteranen der Waffen-SS.

Damit lobt er einen Massenmord und macht klar, dass er ihn gerne wiederholen würde, aber leider sind sie "nicht mehrheitsfähig"!
Die WaffenSSler, die zu "ihrer Überzeugung standen"(was nicht allzu schwer zu deuten sein wird) werden gelobt und als "anständige menschen" bezeichnet! Da fehlt wirklich nurnoch das Heil hitler.
ICh habe HAider nie als Massenmörder bezeichnet, sondern nur egsagt, er scheint mit diesem gedankengut mindestens zu sympatisieren, und ich denke, genau das untermauert besagtes Zitat eindrucksvoll. Weil da sollte jedem denkenden Menschen bei jedem einzelnen Satz das kotzen kommen.


Zitat: Also bei so einem Absatz muss ich mich echt zusammenreißen. "Übers Ziel hinausgeschossen"? Fidel Castro war genauso Diktator, der seine Bürger unterjocht hat und einen Personenkult aufgebaut hat. Politische Gegner gabs nicht, da sie sowieso unterdrückt/inhaftiert/getötet wurden. Insofern glaube ich kaum, dass es dem Volk als ganzem deutlich besser ging als unter Batista. Ich kenne mich zwar in der Geschichte Kubas nicht so aus, aber ich denke, dass jede erfolgreiche Revolution, egal ob von rechts oder von links, irgendjemandem nutzt, und zwar in aller Linie denjenigen, die die Revolution vorangetrieben haben. Wenn du heute eine Revolution in Deutschland oder sonstwo durchziehen würdest und alles nach deinen Wünschen gestalten könntest, dann gäbe es sicherlich auch einige hier, die davon profitieren würden auf Kosten der anderen.


Es war eine Gewaltsame Revolution, und eine neue DIktatur wurde eingeführt.
ABER, in Kuba beträgt die Lebenserwartung 76/80(m/w) Jahre!
http://www.who.int/countries/cub/en/
Zum Vergleich: Deutschland 77/82
USA 75/80
Russland 60/73
http://www.who.int/countries/en/#U
Dieser Wert ist überragend für ein Dritte Welt Land, das unter Wirtschaftsboykott steht. Das erreichen sonst NUr Industrienationen erster Güte!
machen wir weiter:
Probability of dying under five (per 1 000 live births):7
http://www.who.int/countries/cub/en/
Im Vergleich:
USa:8
Russland:13
Deutschland:5
(http://www.who.int/countries/en/#U )
Das ist die Kindssterblichkeitsrate, und auch da ist Kuba dann doch sehr stark.

Kuba hat eine ANalphabtenrate von 0,2% und liegt Meilenweit vor den USA oder jedem eurropäischen Land:
http://hdrstats.undp.org/countries/count...s_CUB.html

Kuba belegt laut dem HDI den 2. Platz in Latein und Südamerika, was den lebensstandard angeht, allgemein, vor Russland, China und einigen Neu-EU Ländern.
http://hdr.undp.org/en/media/hdr_2007200...tables.pdf

Wenn man gleichzeitig in Betracht zieht, wie General Batista seinerzeit in Kuba gewütet hat, dann dürfte es schwer sein, etwas adneres als eine Verbesserung zu sehen.(wobei natürlich trotzdem einiges im argen liegt...) Das sind alles ahrte Fakten von eindeutig objektiver Seite.
Das ist der Unterschied in Kuba:
Vor der Revolution herrschte ein Irrer USA treuer Liberaler General, die Menschen verhungerten und Systemfeinde verschwinden, nachd er Revolution herrscht ein nicht ganz so irrer, USA feindlicher Diktator, die Menschen hungern nichtmehr und Systemfeinde verlassen entweder das Land oder sind ruhig oder im gefängniss.(Problematisch ja, aber im Vergleich...)
Und das alles in ANbetracht der wirklich absolut problematischen lage ist beeindruckend.
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#15
Zitat:Original von Pauleta

Damit lobt er einen Massenmord und macht klar, dass er ihn gerne wiederholen würde, aber leider sind sie "nicht mehrheitsfähig"!
Die WaffenSSler, die zu "ihrer Überzeugung standen"(was nicht allzu schwer zu deuten sein wird) werden gelobt und als "anständige menschen" bezeichnet! Da fehlt wirklich nurnoch das Heil hitler.
ICh habe HAider nie als Massenmörder bezeichnet, sondern nur egsagt, er scheint mit diesem gedankengut mindestens zu sympatisieren, und ich denke, genau das untermauert besagtes Zitat eindrucksvoll. Weil da sollte jedem denkenden Menschen bei jedem einzelnen Satz das kotzen kommen.
Hmm, ich denke nicht, dass man diese Sätze so eindeutig auslegen kann, wie du es jetzt darstellst, abgesehen davon, dass ich genau diese Passage als "Standard-Zitat" ansehe. Zum einen lobt er weder den Massenmord noch erwähnt er ihn auch nur mit einem Wort. Das er eine nationale Politik befürwortet war ja klar und das er vor einem solchen Publikum sein Image weiter "pflegt" ist ja auch vorhersehbar und aus seinem politischen Standpunkt ausgehend auch natürlich. Ich würde ja auch nicht mein Publikum mit Schimpftiraden beleidigen. Er hätte diesen Satz problemlos auch auf einer Veranstaltung mit, ich sag mal "normalen" Veteranen oder bspw. politisch verfolgten Zuhörern aussprechen können.

Ich allerdings lese in diesem Satz wirklich nichts von Gewaltanwendung, von einem Genozid ganz zu schweigen, vor allem, dass er ja als Negativbeispiel eine gewalttätige Zeitschrift anbringt, sollte dahingehend aufleuchten.
In meinen Augen liest sich das so, dass man entgegen jeglicher staatlicher und medialer Repressalien zu seiner Überzeugung stehen sollte, egal, ob sie jetzt dem aktuellen Zeitgeist entspricht oder nicht oder die eigene Meinung für die Masse unbequem ist. Dieser Absatz soll wohl dazu aufrufen, seine eigene Meinung rigoros zu verteidigen und sich nicht von irgendwelchen Medien vorschreiben zu lassen, was man denken oder sagen darf.

Ich denke, dass eher die Tatsache, dass er überhaupt vor den SS-Veteranen eine Rede gehalten hat, Aufsehen erregt hat und weniger dieser Absatz.

Zitat:Original von Pauleta
...
Die Zahlen sind ja ganz gut und bemerkenswert für Kuba, aber solange es keine Vergleichswerte mit der Zeit vor der Machtergreifung Castros gibt, sind die Zahlen leicht angreifbar.
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#16
Zitat:Hmm, ich denke nicht, dass man diese Sätze so eindeutig auslegen kann, wie du es jetzt darstellst, abgesehen davon, dass ich genau diese Passage als "Standard-Zitat" ansehe. Zum einen lobt er weder den Massenmord noch erwähnt er ihn auch nur mit einem Wort. Das er eine nationale Politik befürwortet war ja klar und das er vor einem solchen Publikum sein Image weiter "pflegt" ist ja auch vorhersehbar und aus seinem politischen Standpunkt ausgehend auch natürlich. Ich würde ja auch nicht mein Publikum mit Schimpftiraden beleidigen. Er hätte diesen Satz problemlos auch auf einer Veranstaltung mit, ich sag mal "normalen" Veteranen oder bspw. politisch verfolgten Zuhörern aussprechen können. Ich allerdings lese in diesem Satz wirklich nichts von Gewaltanwendung, von einem Genozid ganz zu schweigen, vor allem, dass er ja als Negativbeispiel eine gewalttätige Zeitschrift anbringt, sollte dahingehend aufleuchten. In meinen Augen liest sich das so, dass man entgegen jeglicher staatlicher und medialer Repressalien zu seiner Überzeugung stehen sollte, egal, ob sie jetzt dem aktuellen Zeitgeist entspricht oder nicht oder die eigene Meinung für die Masse unbequem ist. Dieser Absatz soll wohl dazu aufrufen, seine eigene Meinung rigoros zu verteidigen und sich nicht von irgendwelchen Medien vorschreiben zu lassen, was man denken oder sagen darf. Ich denke, dass eher die Tatsache, dass er überhaupt vor den SS-Veteranen eine Rede gehalten hat, Aufsehen erregt hat und weniger dieser Absatz.


Natürlich ist es ein Standardzitat, und es mag auch am meisten Aufsehen erregt haben, dass er vor WaffenSSlern spricht, aber mir gibt die Rede selbst am meisten zu denken.
Er redet von anständigen Menschen, davon dass sie immer zu ihrer(perveresen Überzeugung standen), davon dass sie leider nicht mehrheitsfähig sind. Das ist schon sehr bedenklich.

Zitat: Die Zahlen sind ja ganz gut und bemerkenswert für Kuba, aber solange es keine Vergleichswerte mit der Zeit vor der Machtergreifung Castros gibt, sind die Zahlen leicht angreifbar.


Es sollte nicht so schwer sein, da welche zu finden.(inwieweit die zuverlässig sind, weiss ich allerdings nicht.)
Trotzdem, und das steht eigentlich ausser Frage, ist man realistisch, sind die Zahlen wohl eine VErbesserung.
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#17
Kaum zu fassen... da ist ein MENSCH gestorben!
Mit seiner Politik muss man ja nicht einverstanden sein, aber dennoch, was hier teilweise von sich gegeben wird...


----------------------------------------------------------
zu der Kuba-Sache äußere ich mich lieber nicht, sonst artet das wieder in seitenlange Zitateklötze zwischen mir und Pauleta aus ;)
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#18
Zitat:Original von Seth
Kaum zu fassen... da ist ein MENSCH gestorben!
Mit seiner Politik muss man ja nicht einverstanden sein, aber dennoch, was hier teilweise von sich gegeben wird...
...dem ist nichts hinzuzufügen...
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#19
Zitat:Original von Seth
Kaum zu fassen... da ist ein MENSCH gestorben!
Mit seiner Politik muss man ja nicht einverstanden sein, aber dennoch, was hier teilweise von sich gegeben wird...


----------------------------------------------------------
zu der Kuba-Sache äußere ich mich lieber nicht, sonst artet das wieder in seitenlange Zitateklötze zwischen mir und Pauleta aus ;)


Jetzt ehrlich, wo ist das Problem?
Ich beobachte in mehreren Foren die Haider ist tot Disskussionen und hier ist es deutlich am harmlosesten. Hier hat sich bisher keiner gefreut sondern ich hab nur gesagt, dass sich meine Trauer in grenzen hält.


(Eidt: Zur Kuba Sache)
Wäre sicher lustig, dann würde hier mal wieder was passieren...!
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#20
Zitat:Original von Pauleta

Wäre sicher lustig, dann würde hier mal wieder was passieren...!
Da bleibt dann die frage bestehen ob man sich am unteren Ende des Niveau-Spektrums orientieren will.
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#21
Zitat:Original von Can Shamrock
Zitat:Original von Pauleta

Wäre sicher lustig, dann würde hier mal wieder was passieren...!
Da bleibt dann die frage bestehen ob man sich am unteren Ende des Niveau-Spektrums orientieren will.

Das war auf die kuba disskussion bezogen.
Habs aber zugegebenermaßen nicht deutlich gemacht.
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#22
Nun kam heraus, dass Jörg Haider zum Zeitpunkt seines Todes 1,8 Promille im Blut hatte.

Spätestens da hört bei mir Mitleid mit dem Verstorbenen auf, denn damit gefährdet er sich auf der Straße ja nicht nur selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

Immerhin ist diesmal "der Richtige" ( Nicht im Bezug auf Haider als Person ) gestorben. Meistens kommt es bei solchen Überholaktionen ja dazu, dass noch Unschuldige mit reingezogen und meistens dann genau die sterben, während die Sünder überleben. Gott sei Dank war es diesmal nicht so. Zwar hat Haider keinen Unfall mit anderen Verkehrsteilnehmern verursacht, aber er hat sie wissentlich gefährdet und das ist einfach abartig.
Alkohol am Steuer, für sowas hab ich echt kein Verständnis und da ist Haider ganz einfach selbst schuld. Von Mitleid bei mir keine Spur, nicht die geringste.
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#23
Was ich nicht verstehe ist, dass in Österreich nun so große Trauer herrscht, dass dort so ein Personenkult um einen Rechten herrscht. Man muss sich mal vorstellen: Das ist ein Mann, der die Verbrechen der Nazis verharmlost. Wie kann um so eine Person nur ein Kult entstehen? Mich ekelt das ja ein wenig an, muss ich ehrlich zugeben.
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#24
Zitat:Original von Pauleta
So hart das jetzt klingen mag, aber meine Trauer hält sich da dann doch in Grenzen. Die Welt ist ein Stückchen besser geworden.

mal ganz ehrlich - merkst du etwas?
Da stirbt ein Mensch und was hast du beizutragen? Das die Welt ein stückchen besser geworden ist? weil dir seine Politik nicht gefällt, oder wie? Junge mal ganz ehrlich, schau in den Spiegel und hinterfrage dich mal...!
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#25
Zitat:Original von Pauleta
Weil ein schlechter Mensch weniger auf der Welt ist, ist sie ein bisschen besser geworden.

Das ist jetzt nicht Dein Ernst?
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#26
Zitat: mal ganz ehrlich - merkst du etwas? Da stirbt ein Mensch und was hast du beizutragen? Das die Welt ein stückchen besser geworden ist? weil dir seine Politik nicht gefällt, oder wie? Junge mal ganz ehrlich, schau in den Spiegel und hinterfrage dich mal...!


Grundsätzlich lehne ich jede Trauer ab, wnen ein Menschenverachtender betrunkener Raswer gegen die Mauer fährt, dann ist er selber Schuld.
Und ja, seine politische Meinung, die er ja fleißigst Kund getan hat, wenn er sich mit Waffen SSlern solidarisch erklärt hat und das Dritte Reich gelobt hat, ist in meinen AUgen, gerade in einem Land wie Österreich ,das Nichts gelernt zu haben scheint, eine Gefahr für viele bis sehr viele Menschen. UNd da lassen wir mal noch seine Freunde wie Gaddafi und Berlusconi raus, weil die sind nichtmehr nur eine GEfahr.
UNd wenn solche MEnschen sterben, dann bedeutet das gemeinhin eine VErbesserung. Wäre die Gschichte eine andere, eine bessere, wenn der letzte Österreicher mit solchen Anbitionen auch betrunken irgendwo dagegen gefahren wäre? Ich denke ja.(und ejtzt steinigt mich für meinen Hitler vergleich, aber hier ist einer der wenigen Fälle wo er passt)
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