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NBA 2008/2009
#51
AIs fetter Vertrag läuft nach dieser Saison aus. Das dürfte der einzige Grund sein, ihn zu holen, denn ein AI ist schon lange über seinen Zenit hinaus und braucht viel zu oft den Ball, um wirklich effektiv zu sein. In Detroit stehen die Zeichen auf Rebuild.
Mich ärgerts, dass gerade die Nuggets von diesem Trade profitieren, denn ich kann Hohlbirne Melo nicht ausstehen. Aber mit Billups ist die Mannschaft zumindest leicht sympathisch geworden. Zum Titel reicht es allerdings auch so nicht, glaube ich. Dafür ist der Frontcourt zu dünn besetzt.
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#52
Guter Schachzug von Detroit, wie ich finde, die im Sommer somit $20 Mio. von der Rechnung kriegen. Somit kann man denk ich ohne im Osten viel an Boden zu verlieren einen Umbruch vollziehen. Leid tun mir jedoch Rip Hamilton und Rodney Stuckey, deren Stats wohl durch Ballhog Iverson deutlich zurückgehen werden...

Für Denver ist der Deal insofern gut, dass sie nicht nur einen weiteren Big Man hinzubekommen (auch wenn zu Zeit Gerüchte gehen, dass McDyess aus seinem Vertrag rausgekauft wird), sondern mit Billups einen renomierten Point Guard und Hometown-Boy. Auch wenn Chauncey nicht mehr auf dem konstanten Niveau von 2004 spielt, kann er immer den Unterschied im Kampf um die Playoffs machen...

Ansonsten geht's mir ähnlich wie Can Shamrock, Billups ist einer meiner Lieblingsspieler, Denver konnte ich als ganzes Team noch nie leiden. Schon wieder ein erstarkter Division-Rivale für die T-Wolves... *grml*
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#53
Die New York Knicks sind weiterhin dabei, den Kader den Isiah Thomas im Sommer hinterlassen hat zu säubern. So hat man sich jetzt von Zach Randolph und Jamal Crawford getrennt.

Ersterer spielt ab sofort für die LA Clippers im Tausch für Cuttino Mobley und Tim Thomas, der ja schon 2004/2005 für die Knicks knapp 100 Partien absolvierte. Randolph soll dabei das von Elton Brand hinterlassene Loch auf der Power Forward Position stopfen.

Jamal Crawford hingegen wird in Zukunft sein Geld in der Bay Area bei den Golden State Warriors verdienen, die im Gegenzug den schon länger abwanderungswillien Al Harrington in den Big Apple verschickten. Harrington sollte gut zum Run-and-Gun-Basketball von Mike D'Antoni passen, der den Knicks einen 6-3-Saisonstart beschert hatte, zuletzt jedoch mit drei Niederlagen am Stück etwas gebremst wurde.

Verhandlungen um einen Buyout von Stephon Marbury sind außerdem in vollem Gange, jedoch scheinen sich die beiden Seiten nicht wirklich auf eine Summe einig zu werden. Marbury verweigerte letzte Nacht auch, für die durch den Trade kurzfristig dezimierten Knicks aufzulaufen.

---

News auch aus Oklahoma City: Nach dem 1-12-Saisonstart hat man sich von Coach P.J. Carlesimo getrennt und will dem jungen Team um Kevin Durant einen neuen Lehrmeister zur Seite stellen. In Minnesota hingegen, die einen ähnlich schwachen Saisonstart hinlegten, stärkte Owner Glen Taylor hingegen den Rücken seinen Kumpels Randy Wittman, der nach dem Auftakt-Sieg acht Spiele in Folge in den Sand setzte. In meinen Augen mehr unverständlich denn je, verlor Wittman doch mindestens drei dieser acht Spiele durch grauenvolle Rotationen und wirken die jungen Spieler nur noch verunsichert (viermal in Folge warf man nach einer Führung vor dem letzten Viertel noch einen Sieg weg).
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#54
Hab die ganze Geschichte um die Knicks die letzten Tage auch verfolgt. Und sie scheinen ja wirklich voll auf 2010 LeBron Kurs zu sein, evtl. könnte man sogar noch nen zweiten Top FA abstauben denke da an Chris Bosh. Dazu mal ein Top Zitat aus nem anderen Forum.

Zitat:Und weil ich es so lustig finde: Jalen Rose hat gerade erzählt, dass nach Angaben seiner Quellen LeBron und James ab 2010 den MSG rocken werden.

Nach den beiden Moves hat man ja eigentlich nur noch Curry an der Backe. Für die Knicks Fans ändert sich eigentlich nicht so viel Mobley und Harrington sind jetzt nicht so viel schlechter als Jamal und Randolph. Alles in allem ein Guter Zug der Knicks, bei denen man seit Jahren wenigstens mal wieder nen Licktblick für eine bessere Zukunft sieht. Daumen hoch
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#55
Ich seh die ganzen LeBron James Sweepstakes für 2010 eher skeptisch, da die Chancen einfach viel zu gering sind, dass er wirklich Cleveland verlassen sollte. Die Knicks und die Nets werden sich nun wohl ein großes Wettrennen liefern, wer am Ende mehr dem King bieten kann um in den MSG bzw. nach Brooklyn zu kommen, doch wer weiß, vielleich verlängert der James ja sogar bereits vorzeitig in Cleveland, wenn es dieses Jahr gut läuft für die Cavs.

Einen interessanten Punkt sprichst du aber an, und zwar denke ich, dass wenn es einem Team wirklich gelingen sollte, einen zweiten Star zu angeln (ich denke da eher an Wade, da Bosh IMO ziemlich sicher in Toronto bleiben wird, eine Möglichkeit wäre auch Amare Stoudemire), könnte es wirklich nochmal spannend werden. Ich denke da an Kevin Garnett letztes Jahr, der auch erst nach Boston ging, als Ray Allen mit hinzu verpflichtet wurde, ein besseres Angebot Bostons wurde vor der Draft 2007 von ihm ausgeschlagen.
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#56
Nun gut das stimmt natürlich auch wieder, allerdings hab ich mitbekommen das die Nets-Brooklyn Geschichte immoment auf sehr wackligen beinen steht somit wären die Knicks, falls der Umzug nicht klappen sollte, erste anlaufstellte für James. Denn was für Marketing technische möglichkeiten das für Nike hätte steht wohl ausser frage wenn der "King" im Big Apple spielen würde, für ihn würde das natürlich aus Finanzieller sicht auch einige Vorteile mit sich bringen. Ich glaube nicht wirklich daran das James in Cleveland bleibt aber lass mich da überraschen. Im Prinzip isses mir auch egal ob er nach New York kommt oder nicht aber die Knicks haben nach den Trades zumindest wieder die Möglichkeit ein Team aufzubauen was dann vielleicht mal irgendwann wieder um den Titel mitspielen kann. Und nicht wie die letzten Jahre ein Mittelmässiges "Team" was gespickt mit irgendwelchen Borderline Allstars und Ego Zockern ist.

Zum Thema Garnett muss man aber auch sagen das er auch schon 30 war und er langsam den Titel wollte somit kam das mit Ray Allen natürlich genau richtig, Kohle hätte er auch in Minnesota machen können. James hingegen ist nocht relativ Jung und will einfach Kohle machen (I want to be a billionaire) da passt New York einfach besser oder halt Brooklyn wenns klappt da war ja auch was mit Jay Z oder so.^^ Trotzdem würde ein zweiter Star natürlich einiges bewirken aber ob Wade den Co Star gibt glaub ich irgendwie nicht.
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#57
[Bild: http://images.sportsline.com/u/photos/ba...192942.jpg]

Spreading some holiday cheer...

Allerhöchste Zeit für ein NBA Update, nachdem ein Drittel der Saison gespielt wurde und vor allem die Weihnachtsfeiertage wieder für viel Furore sorgten.

An Heilig Abend stand ein Team in der NBA über allem und jedem mit einem 27-2-Record, dem mit Abstand besten Saisonstart in der Franchise-Geschichte. Und das mag schon was heißen, immerhin sprechen wir hier über die Boston Celtics, den Rekordmeister. Außer dieser formidablen W-L-Quote stand jedoch auch ein 19-0-Run zu buche, die viertlängste Winning Streak die es je in der NBA gab und auch ein Boston Celtics Rekord. Warum ich hier in der Vergangenheit spreche? Nunja, dann kamen die Weihnachtsfeiertage im schönen warmen Kalifornien. Am 25.12. das vielgehypte Matchup im Staples Center, das erste Aufeinandertreffen mit den Lakers seit dem Blowout-Game 6 im Juni diesen Jahres. Man bekam ein heiß umkämpftes Spiel zu sehen, in dem sich die Celtics lange gegen stark aufspielende Lakers (ihrerseits No.1 des Westens) behaupten konnten, doch dann schlug die Stunde des Pau Gasol, der ungefähr vier Minuten vor dem Ende das Tier in sich entdeckte und laut gröhlend und schnaubend sieben Punkte (alle nach KB24-Assists) und einen spielentscheidenden Block auspackte, der den Celtics den Rest gab. Ich weiß nicht, wo sie Gasol nach dem Spiel eingesperrt haben, denn mit dem Blick, den er in diesen Minuten drauf hatte konnte man ihn sicher nicht ohne schwere Folgen raus auf die Straße in Downtown LA lassen...man hatte das Gefühl er würde die nächstbeste grüngekleidete Person als Nachtisch zur spanischen Weihnachtsgans verzehren. Die Revanche war also geglückt für die Lakers und die Streak der Celtics war vorbei und noch schlimmer, gestern am zweiten Feiertag stolperte die grüne Franchise erneut, diesmal bei den Golden State Warriors, die in den letzten 18 Spielen nur zweimal gewinnen konnten. Hier lief alles nach Plan für die Celtics bis zum vierten Viertel, dann jedoch gab Stephen Jackson, der eine oder andere Dallas-Fan mag sich an ihn erinnern, sein Comeback nach Verletzungspause und zerlegt mit 15 Punkten im letzten Viertel das beste Team der Liga im Alleingang. Ein böser Dämpfer für die Celtics, die in den letzten Tagen ihres Meisterjahres noch weiter die Westküste hinaufmüssen nach Sacramento (am Sonntag) und Portland (am Dienstag).

Nun aber zum allgemeinen Stand der Dinge in der NBA. Wenn diese Saison bisher ein Topthema hat, dann sind das die Trainerentlassungen. Sage und schreibe sechs Coaches wurden in den ersten sieben Wochen der Saison abgesägt, sowas gab es noch nie in der NBA-Geschichte. Während in Philadelphia und Toronto eher das Verfehlen hoch gesetzter Ziele Grund für die Entlassungen war, muss man in Sacramento, Washington, Minnesota und Oklahoma City schon von Reißleinen-Aktionen sprechen, im Sinne von letzter Alternative, die sportliche Talfahrt zu stoppen.

Insgesamt erleben wir in dieser Saison eine Zweiklassengesellschaft in der Liga mit wenigen Elite Teams gegenüber einigen Dead Horses, die jetzt bereits weit abgeschlagen um die besten Chancen in der Draft Lottery spielen. Besonders krass sieht man dieses Phänomen im Westen, wo sich neun Teams um die Playoffränge streiten und sechs Teams ferner liefen agieren, davon die Warriors, die Kings, meine Timberwolves und die Thunder im freien Fall. Was man im Westen aber herausstellen muss, ist die Bewegung auf einem Level im Kampf um Rang zwei hinter den Lakers mit den bereits vor der Saison erwarteten Teams. Momentan ist ein Dreipunktewurf von Roger Mason dran Schuld, dass San Antonio auf dem zweiten und Phoenix auf dem neuten Platz rangiert. In einem weiteren Christmas-Day-Battle konnten die Suns ihren persönlichen Nemesis aus dem Süden Texas erneut nicht in die Knie zwingen, nicht mal mit zwei Punkten Vorsprung in den letzten Sekunden des Spiels, denn Roger Mason hatte ja noch einen offenen Dreier parat, während die Uhr auf Null herunterlief, welcher den 91-90-Erfolg klarmachte. Hier die momentanen Standing in der Western Conference:

Western Conference Standings (Stand: 27.12.2008)

1. LA Lakers 24-5 [PAC]
2. San Antonio 19-10 [SW]
3. New Orleans 17-9
4. Denver 19-11 [NW]
5. Houston 19-11
6. Portland 18-12
7. Dallas 17-12
8. Utah 18-13
---
9. Phoenix 16-12
10. Memphis 10-19
11. LA Clippers 8-20
12. Golden State 9-22
13. Sacramento 7-23
14. Minnesota 5-23
15. Oklahoma City 3-27


Was die Lakers im Westen sind, waren im Osten bislang die Celtics, die sich jetzt ihre Lorbeeren an der Conference-Spitze jedoch mit den zu Hause immer noch ungeschlagenen Cleveland LeBrons teilen müssen. Die Cavs spielen eine bärenstarke Saison bisher, was natürlich dazu beiträgt, dass sich langsam sich die Gerüchte um eine Vertragsverlängerung von James im kommenden Sommer in Cleveland verdichten. Man gewann zudem neun der letzten zehn Spiele, was auch den Orlando Magic gelang, die im momentan ähnlich unantastbar wirken und langsam mit den Celtics und Cavs dem Rest der Conference davon ziehen. Einer Eastern Conference die im übrigen eine positive Siegquote gegen die Western Conference aufweisen kann. Das gab's zu Weihnachten seit 1997 nicht mehr, da trieb Air Jordan in Chicago noch sein Unwesen. Obendrein gelang dem Osten dieses Kunststück, obwohl nur sechs Teams eine positive Bilanz aufweisen können, d.h. der Power-Shift in der NBA von Tim Duncan und Steve Nash in Richtung LeBron, Dwight Howard und Dwyane Wade ist im vollen Gange. Überraschungen im Osten zu diesem Zeitpunkt sind mit Sicherheit die Atlanta Hawks und die Miami Heat, die inzwischen einigen Vorsprung auf Nicht-Playoff-Plätze herausspielen konnten. Enttäuschend hingegen Philadelphia, die zudem derzeit auf Elton Brand verzichten müssen (ausgekugelte Schulter) und Toronto, die stark begannen, dann derbe abrutschten und sich langsam wieder etwas zu fangen scheinen. Abgeschlagen auf dem letzten Rang im Osten findet sich Washington mit nur vier Siegen in 27 Spielen ohne Agent Zero Gilbert Arenas. Man konnte zudem noch kein einziges Spiel gegen einen Division-Kontrahenten in sieben Versuchen gewinnen. Hier die komplette Tabelle der Eastern Conference:

Eastern Conference Standings (Stand: 27.12.2008)

1. Boston 27-4 [ATL]
2. Cleveland 25-4 [CTL]
3. Orlando 23-6 [SE]
4. Atlanta 18-10
5. Detroit 16-11
6. Miami 16-12
7. New Jersey 14-15
8. Milwaukee 14-16
---
9. Chicago 13-16
10. Philadelphia 12-17
11. Toronto 12-17
12. New York 11-17
13. Charlotte 11-19
14. Indiana 10-19
15. Washington 4-23


Schließlich noch die wichtigsten Trades der Saison bisher, zum Teil hier ja schon diskutiert:

Chancey Billups: Detroit => Denver
Allen Iverson: Denver => Detroit

Tim Thomas: LA Clippers => New York
Cuttino Mobley: LA Clippers => New York => verletzungsbedingte Frührente
Zach Randolph: New York => LA Clippers
Mardy Collins: New York => LA Clippers

Jamal Crawford: New York => Golden State
Al Harrington: Golden State => New York

Raja Bell: Phoenix => Charlotte
Boris Diaw: Phoenix => Charlotte
Jason Richardson: Charlotte => Phoenix
Jared Dudley: Charlotte => Phoenix

Mike James: New Orleans => Washington
Antonio Daniels: Washington => New Orleans

Javaris Crittenton: Memphis => Washington
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#58
[Bild: http://images.cbssports.com/u/ap/photos/..._lower.jpg] [Bild: http://images.cbssports.com/u/ap/photos/..._lower.jpg] [Bild: http://images.cbssports.com/u/ap/photos/..._lower.jpg]

What a week.

Bereits Mitte Januar schicken sich die NBA-Teams an, gehörig Playoffstimmung in die Hallen Nordamerikas zu zaubern, der Höhepunkt der bisherigen Saison war der vergangene Mittwoch. Von Lineup vielleicht nicht gerade außerordentlich, dennoch bot er den Fans alles, was man sich von einem Basketballabend wünscht und brachte in beinahe jedem Spiel unglaubliche Stories...hier das Beste von vorgestern:

- Im Topspiel standen sich im AT&T Center die beiden Western Franchises dieser Dekade gegenüber, die L.A. Lakers gastierten bei den San Antonio Spurs. Und es sollte eines der besten Spiele der Saison bisher werden. Nach einem offenen Schlagabtausch in der ersten Halbzeit führte das Heimteam aus San Antonio knapp mit 63-61, bevor man im dritten Viertel dann endlich dank auch guter Leistung der Bankspieler einen 10 Punkte Vorsprung herausspielen konnte, der auch im letzten Viertel zu bestehen schien, bis Kobe Bryant und Josh Powell sich entschlossen, einen kurzen 9-0-Zwischenspurt einzulegen, der das Spiel auf zwei Punkte Abstand verkürzte und den Lakers zwei Minuten vor Schluss dann schließlich sogar die Führung in Form eines Jumpers von Pau Gasol bescherte. Nachdem sie die Spurs dann zu einer Shot Clock Violation zwangen konnte Kobe Bryant nochmal zwei Punkte draufsetzen, was zu diesem Zeitpunkt das 108-105 bedeutete. Die Spurs schienen fast geschlagen, doch Tim Duncan bleibt sich treu und macht die nächsten vier Punkte des Spiels. 109-108 für die Spurs mit 28 Sekunden auf der Uhr. Die Lakers widerum stünden allerdings auch nicht an der eins in der Western Conference, wenn sie nicht noch einen im Köcher haben und Kobe Bryant im nächsten Angriff nicht Roger Mason, den Spurs-Held vom Weihnachtstag, einen Dreier mitten ins Gesicht werfen könnte. Zwölf Sekunden vor Schluss ist Totenstille in der Halle, die Lakers führen wieder mit zwei Punkten. Nach einer Auszeit wandert das orange Spielgerät von Tony Parker in die Hände von Roger Mason und der wirft einfach mit den Füßen auf der Dreierlinie richtung Korb...wird von Derek Fisher gefoult...und trifft das Ding und den Straffreiwurf!! Der Sieg also für die Spurs zum zweiten Mal bereits dank eines enormen Clutch-Plays von Roger Mason, in dem man langsam eine Reinkarnation von Robert Horry vermutet, er scheit die Lücke, die Horry im Sommer gerissen hat auf jeden Fall perfekt gefüllt zu haben. Die Lakers stehen auch nach dieser Niederlage noch an der Spitze der Western Conference mit deutlichem Vorsprung vor Denver, den Spurs und New Orleans. Hier die HD-Highlights des Spiels: http://www.youtube.com/watch?v=VAtdPHXqCZ4

- Nahezu gleichzeitig zog Chris Paul derweil in Dallas das beste Spiel seiner bisher jungen Karriere auf mit 33 Punkten, 10 Rebounds, 11 Assists und 7 Steals beim 104-97 gegen die Mavericks. Eine Leistung, die es in dieser Form in der Liga seit über 23 Jahren nicht mehr gegeben hat! Spätestens mit diesem Spiel muss Triple Double Maschine Jason Kidd wohl auch diese Fackel an Paul weiterreichen, denn so nah an ein Quadruple Double kam Kidd in seiner ganzen Karriere nicht.

- Auch in Sachen Highscoring wurde man am Mittwoch nicht enttäuscht. New York und Washington scorten zusammen in 48 Minuten 150 Punkte, trafen beide mehr als 53% ihrer Würfe und mehr als 53% ihrer Dreier. Außerdem rang Indiana Detroit nach Overtime nieder und an der Pazifikküste gab es die erste Triple Overtime seit Dezember 2006 zu sehen, die Golden State Warriors unterlagen Sacramento in der heimischen Oracle Arena durch einen Clutch Shot von John Salmons 1.6 Sekunden vor dem Ende der dritten OT mit 133-135.

- ...und dann gibt's da noch Rookie Derrick Rose, der 17 seiner 25 Punkte im Air Canada Center im letzten Viertel einnetzte und Chicago so zusammen mit seinen 10 Assists noch zum knappen 102-98-Erfolg verhelfen konnte. Gestern schafften die Bulls es außerdem, in einer von weiteren zwei Overtime-Partien den Cavs um LeBron James die siebte Niederlage der Saison beizubringen, was die Playoff-Hoffnungen in Illinois langsam wieder etwas nährt.

Hier die Ergebnisse von Mittwoch und Donnerstag:

Detroit @ Indiana 106-110 [OT]
Portland @ Philadelphia 79-100
Chicago @ Toronto 102-98
New Jersey @ Boston 86-118
Washington @ New York 122-128
Miami @ Milwaukee 102-99
Utah @ Oklahoma City 93-114
New Orleans @ Dallas 104-97
LA Lakers @ San Antonio 111-112
Sacramento @ Golden State 135-133 [3OT]
Atlanta @ LA Clippers 97-80

Portland @ New Jersey 105-99
Cleveland @ Chicago 93-102 [OT]
Phoenix @ Denver 113-119 [OT]
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#59
[Bild: http://images.cbssports.com/u/gettyimage..._lower.jpg] [Bild: http://images.cbssports.com/u/ap/photos/..._lower.jpg]

Und weiter geht's...

Gestern gab's zwei weitere Top-Partien in der Liga zu sehen als Aufgalopp für das verlängerte MLK-Day-Weekend. Die vier heißesten MVP-Anwärter standen sich in direkten Duellen gegenüber und zur Überraschung von inzwischen immer weniger Leuten, gewannen die Top-Kräfte der Eastern Conference beide Partien.

- Showdown #1: Chris Paul vs. LeBron James. 19 Teams hatten es in dieser Saison bereits probiert, den Kings' Court in Cleveland zu stürmen, doch niemand brachte es fertig, auch nicht Team Nummer 20 aus New Orleans. Paul, West und Co. haben eine sehr starke Woche hinter sich, doch gestern war bereits früh zu erkennen, dass es in "The Q" auch für die Blues-Städter nicht viel zu holen gibt. James rockte mal wieder gewaltig und spulte seine fast schon üblichen 29Pkt, 14Reb, 7Ast und 3Stl ab. Dazu kamen noch Mo Williams und Sasha Pavlovic, gie mit 17 bzw. 19 Punkten gut aushalfen und die Messe war einmal mehr bereits zur Halbzeit gelesen: 51-36 für die Cavs. Chris Paul hatet zwar mit 18Pkt, 7Reb und 6Ast eine ordentliche Partie, doch nur 5-14 aus dem Feld und kein einziger Steal passt einfach nicht auf seinen MVP-Bewerbungsbogen. Damit der 20. Heimsieg im 20. Heimspiel für die Cavs, die nun wieder die alleinige No.1 in der NBA sind mit einem 31-7-Record.

- Showdown #2: Dwight Howard vs. Kobe Bryant. Hier purzelten mal wieder die Franchise-Rekorde Orlandos. Nachdem man zum ersten Mal seit Bestehen die San Antonio Spurs in der Season Series 2-0 besiegte, machte man gestern das gleich mit den Lakers, auch noch nie dagewesen in Orlando. Matchwinner war aber nicht Dwight Howard (ohne seine 25Pkt und 20Reb in irgend einer Form diskreditieren zu wollen), sonder Jameer Nelson mit zwei Clutch-Dreiern, die den Lakers im wahrsten Sinne des Wortes das Genick brachen. Zu seinen 28Pkt gesellten sich auch noch 6Reb und 8Ast. Kobe Bryant fehlt hingegen etwas das Glück in den letzten Minuten, trotzdem zauberte er ein Triple Double mit ebenfalls 28Pkt, 13Reb und 11Ast aus dem Hut. Der 109-103 der Magic war bereits der sechste Sieg in Folge, der sie weiter auf Rang zwei im Osten vor den Champions auf Boston verweilen lässt. Heute geht es für die Magic dann noch in Denver schwer zur Sache, dann haben sie ein bisschen Pause bevor es am Donnerstag zum Showdown gegen die Celtics kommt.

- Dann kann...darf...muss ich einfach noch ein Ergebnis gestern ansprechen. Die Minnesota Timberwolves gewinnen bei den Phoenix Suns 105-103, erneut dank einiger toller Clutch-Plays. Klar hatten die Suns nicht ihren besten Tag und eine Overtime-Partie am Vorabend, doch Minnesota ist zur Zeit on a row mit sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen bzw. acht aus den letzten elf. Kevin McHale ist endlich weg von der GM Position und sieht als Coach fast wie der Messias persönlich aus nach zwei Jahren Standbremse Randy Wittman. Dazu die Wiedergeburt von "Fourth Quarter" Foye...es geht aufwärts im kalten Norden. Ebenso scheinen die Oklahoma City Thunder langsam das Rezept zum Siegen gefunden zu haben. Sie konnten vier der letzten sieben Partien für sich entscheiden und machen sich daran, die Rote Laterne der Liga an die Clippers weiterzugeben. An dieser Stelle muss mir Can Shamrock mal erklären, was mit Clippers zur Zeit los ist...spielen die im Moment auf Blake Griffin hin oder haben sie den Knicks-Virus mit an die Westküste getraded? Kann einfach nicht verstehen, dass so ein gut besetztes Team nicht um die Playoffs mitspielen kann...


Die Ergebnisse von gestern, Freitag:

Toronto @ Indiana 104-111
San Antonio @ Philadelphia 87-109
New York @ Washington 89-96
New Orleans @ Cleveland 78-92
Detroit @ Oklahoma City 79-89
Utah @ Memphis 101-91
Minnesota @ Phoenix 105-103
Milwaukee @ Sacramento 129-122
Atlanta @ Golden State 114-119
Orlando @ LA Lakers 109-103
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#60
Zitat:Original von Slash
An dieser Stelle muss mir Can Shamrock mal erklären, was mit Clippers zur Zeit los ist...spielen die im Moment auf Blake Griffin hin oder haben sie den Knicks-Virus mit an die Westküste getraded? Kann einfach nicht verstehen, dass so ein gut besetztes Team nicht um die Playoffs mitspielen kann...
Na ja, wenn der einzig vernünftige Point Guard im KAder verletzt ausfällt und mit Chris Kaman und Zach Randolph mal schön das komplette Inside Scoring ausfällt, wirds leider schwer im Westen. Ich meine die Clippers spielen momentan mit Mardy Collins als Starting Point Guard und Brian Skinner als Starting Power Forward. Das mit den beiden nicht so viel geht wie mit Randoph und Davis, sollte ersichtlich sein, zumal Zach Randolph in LA wie ein echter Superstar ausgesehen hat, bis er sich gegen Toronto verletzt hat. Etwas Positives hat das ganze allerdings: Eric Gordon bekommt jede Menge Spielzeit und wenn er nicht gegen die Rookie Wall prallt, dann wird das noch eine gute Saison für ihn, auch wenn der Rookie Of The Year-Award nach Memphis oder Chicago gehen wird.
Und wenn dann noch Coach Dunleavy Sr. am Ende der Saison oder besser noch jetzt schon seinen Hut nehmen muss, bin ich auch zufrieden. Für so einen Trainer ist kein Platz mehr in der Liga.
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