04.10.2010, 17:07
Deutsche Athletenclubs/-vereine
Kraftmenschen des 19. Jh. waren noch häufig in vielen sportlichen Bereichen aktiv, bevor sich eine Club- und Verbandsszene in Deutschland herausbildete. Diese Szene beeinflussten vor allem zwei Gruppen: Gewichtheber und Ringer. Sie koppelten sich ab vom ganzheitlichen Kraftsportler und entwickelten meistens eine Disziplin zu ihrer Profession. Vorgänger der deutschen Athletenverbände waren zuerst Turnvereine, wo, neben der Turnerei, auch der Ringkampf ausgeübt wurde. Sie entstanden auf der Grundlage früherer Bewegungen von Turnern/Burschen. Ein Anführer ist der 1778 geborene Friedrich Ludwig Jahn gewesen, der sich besonders als politischer Agitator entscheidenden Einfluss auf die Turner und Burschen verschaffen konnte. Ein früher Verbündeter von ihm war der Fechtlehrer Friedrich Friesen. 1808 gründete Friesen in Berlin zunächst einen Fechtverein als Art “Geheimbund”. Nur “vertrauenswürdige Männer” hatten, wie es hieß, Zugang. Was sollte das nun heißen? Friesen’s Fechtverein arbeitete mit sportlichen und politischen Zielsetzungen. Ein Umstand, der im Zeitalter der napoleonischen Fremdherrschaft oft auftauchte. Sportliche Ausbildung, bei Jahn war es fast eine Form von Drill, verknüpft mit politischer Beeinflussung, bot den meisten Anführerfiguren in jener Zeit eine willkommene Plattform. Bei Friesen hatten Männer Zugang die Zitat: “Gebrauch der Hieb- und Stoßwaffen übten” und, was wohl noch wichtiger war, “aus nationaler Verantwortung zum Handeln gegen die Feinde des Vaterlandes bereit waren”.
Dieser Zielsetzung folgte auch Jahn, was ihn 1810, zusammen mit Friesen, dann zur Gründung des “Deutschen Bundes” veranlasste. Den Charakter einer politischen Agitation spürte man hier jedoch mehr, als eine Ausrichtung auf den Sport. Im gleichen Jahr erschien auch Jahn’s Buch das “Deutsche Volkstum”, was einen Eckpfeiler bei der Formierung des Deutschen Bundes darstellte. Das Deutsche Volkstum richtete sich im Kern gegen die franz. Fremdherrschaft, die Jahn als lästiges Geschwür empfand. Auf dem sportlichen Sektor kam eine größere Bewegung zustande, die sog. Turnerbewegung, als Jahn schließlich 1811 in Berlin den ersten Turnplatz eröffnete. Hier sammelte der einstige Hilfslehrer einige “verweichlichte Berliner Stadtsöhnchen“, wie er es selbst sagte, um sich, und gab ihnen Lehrstunden im Ringkampf, auf dem Reck und dem von ihm entwickelten Barren. “Turnvater” nannte man ihn, auch wenn Jahn einige Geräteübungen von seinem Zeitgenossen Gutsmuths aus Schnepfenthal bei Gotha übernahm. Dieser galt schon vor ihm als “Turnvater”. Ein Zwiespalt besonders für ihre Nachfolger, die sich lange darum stritten, wer denn nun der wirkliche “Vater” sei. Aber Gutsmuths wirkte schon seit 1786 an der Erziehungsanstalt Schnepfental, wo er hauptsächlich Gymnastik lehrte und dann auch im Ringkampf ausbildete.
Neben der politisch-gesellschaftlichen Linie, die sich ab 1815 in der Formierung der Jenaer Burschenschaft zeigte, die Jahn mitbegründete, bekam die einst kleine Turnergruppe in Berlin erheblichen Zulauf. Zu den drei wichtigsten Schülern Jahn’s gehörten Eduard Dürre, H. F. Maßmann und E. Eiselen. In Zusammenarbeit mit Eiselen veröffentlichte Jahn im März/April 1816 die “Deutsche Turnkunst”. Doch die politische Situation war dann wesentlich dafür verantwortlich, dass es ein jähes Ende der Turnerei gab und auch der Sport im Allgemeinen kaum eine Weiterentwicklung erfuhr. Napoleon’s Fremdherrschaft war zwar beendet, doch nach dem Wiener Kongress hatten es Jahn und seine Anhänger noch schwerer sich durchzusetzen. Das “System Metternich” verfolgte sie politisch und gesellschaftlich. So kam man schließlich auf einen neuen Namen - statt Turner oder Bursche nun “Demagoge”. Streitbar und unerwünscht waren Jahn’s Anhänger in nicht wenigen Kreisen. Der Sport rückte immer mehr in den Hintergrund. 1819 verabschiedete der Frankfurter Bundestag die “Karlsbader Beschlüsse”. Dahinter stand eine unnachgiebige Verfolgung von “Demagogen” und denjenigen, die durch Wort und Schrift gegen den Staat argumentierten. Natürlich geriet Jahn zuerst ins Visier, was auch seine baldige Verhaftung im gleichen Jahr noch widerspiegelte. “Demagogische Umtriebe”, so der offizielle Laut, führten zu weiteren Verhaftungen. Das Jahr darauf, 1820, kennzeichnete einen Dolchstoß für die deutsche Sportszene, als Preußen die Turnsperre erließ. Innerhalb kürzester Zeit wurden weit über 100 Turnplätze und Turnanstalten geschlossen. Versuche einer Wiederbelebung, wie sie Eiselen 1827 unternahm, scheiterten für die nächsten Jahrzehnte - und das nicht nur wegen staatlicher Blockierung, sondern auch wegen dem allgemeinen Desinteresse.
Preußen hob zwar im Juni 1842 die Turnsperre auf, die Ausbreitung einer sportlichen Bewegung konnte damit jedoch nicht sofort initiiert werden. Es dauerte noch mehrere Jahrzehnte, bis sich die Sportler in vielen Vereinen/Verbänden konstituierten. Erste Versuche eines Zusammenschlusses von Turnern, nach Jahn, unternahm man 1848/49 mit der Bildung des “Deutschen Turnerbundes (DTB)”. Jahn war zu diesem Zeitpunkt ein Abgeordneter im Parlament der Frankfurter Paulskirche. Seit seiner Verhaftung stand er unter polizeilicher Aufsicht. Nach seinem Tod 1852 kam die eigentliche sportliche Bewegung erst in Gang, die er und seine Mitstreiter 40 Jahre vorher begründeten. 1860 führte eine gesamtdeutsche Organisation zur Formierung der “Deutschen Turnerschaft (DT)”. In Coburg, Bayern veranstaltete man im gleichen Jahr noch das erste deutsche Turnfest.
Eine spürbare Weiterentwicklung auf dem Sektor des deutschen Kraftsports initiierten zuerst Akrobaten, Artisten, Ringer und sonstige Schausteller, die sich in Künstlertruppen quer durch Europa bewegten. Ihr Zuhause war die Schaubuden-Jahrmarkts- und Zirkusszene. Außerhalb der Turnvereine gab es bis dato keine Organisation im deutschen Ringen. Während der sog. “Gründerzeit” nach 1870 erschienen zunächst wenige, später sehr viele, Kraftmenschen aus den Künstlertruppen, die ihre Künste nicht mehr nur zur Schau stellen wollten, sondern in Athletenclubs an andere weitergaben. In Arbeiterkreisen bildeten sich unzählige Ring- und Stemmclubs. Den Anfang im damaligen Deutschen Reich machte die Hansestadt Hamburg. Als ideales Handelszentrum war Hamburg schon damals der Mittelpunkt der norddeutschen Unterhaltungskultur. Rund um den Spielbudenplatz tummelten sich in St. Pauli Varietés, Theater und Zirkusse. Eine Zusammenballung von Artisten und Kraftmenschen, die den Nährboden für eine Vereinskultur legten, wie sie noch heute besteht.
Auf der Grundlage von vielen Athletenclubs war auch die Ausbreitung des Kraftsports im ganzen Reich begünstigt worden. Nachfolgend eine Liste der deutschen Athletenclubs/-vereine. Daneben existierten noch die zahlreichen Turnvereine, deren Ursprung wesentlich weiter zurückreicht. Die Liste ist nicht mehr repräsentativ. Es handelt sich hier um die ältesten deutschen Athletenclubs.
G-Gründung
Hamburg - Norden
Wandsbeker Athletenclub
G: 1879
Athletenclub Hansa
G: 1881
Hammer Athletenverein
G: 1884
Roland
G: 1887
Hamburger Athletenbund
- Dachverband der Hamburger Vereine: Wandsbek, Hansa, Hammer, Roland
Löwe
Adler
Borgfelder Athletenverein Enak
Norddeutsche Athleten-Vereinigung
G: 1895
- Dachverband der Vereine: Löwe, Adler, Borgfelder Athletenverein Enak
Freie Athletenvereinigung
- spätere Umbenennung in “Leicht- und Schwerathletikverband von Norddeutschland”
Athletik-Sportverband von Groß-Hamburg
G: 1922
- Dachverband
Die Alten Hamburger Athleten
G: 1931
Männersportklub Alarich
- 1939: Übernahme durch den Reichsbahn-Turn- und Sportverein Altona (G: 1880)
Kraftsportverein Einigkeit Wilhelmsburg
Bremen
1. Bremer Kraftsportclub Siegfried
G: 1893
Verein für volkstümlichen Sport Simson
G: 1894
Athletenclub Brema
Allgemeiner Bremer Kraftsportklub
Arbeiter-Athletenclub Adler
Alte Bremer Athleten
Essen
Athletenclub Essen (Athletik-Sport-Club Essen - ASC Essen)
G: 1888
Kraftsportclub Essen-Rüttenscheid
G: 1899
Duisburg
Deutscher-Athleten-Verband (DAV)
G: 1891
- 1919: Namensänderung in “Deutscher-Athletiksport-Verband (DASV)”
- Dachverband der deutschen Amateur-Kraftsportvereine
Lüdenscheid/Westfalen
Kraftsportverein Lüdenscheid
G: 1890
Lüdenscheider Athletenclub
Lüdenscheider Athletik-Sport-Verein
- Zusammenschluss aus dem Lüdenscheider Kraftsportverein und Athletenclub
Köln - Rheinland
Kölner Athletenclub
G: 1882
Borussia
Germania
Kölner Stemmclub
G: 1893
Kölner Club für Kraftsport
Mülheimer Athletenclub
Die Alten Athleten Kölns
Koblenz
- erste Athletenclubs in Koblenz entstanden nach 1880
Koblenzer Athletenclub
Athletenclub Rheinland
Stemm- und Ringverein Koblenz
G: 1903
- Namensänderung in “Athletiksportverein Siegfried”
Neunkirchen (Saar)
Athletenclub Siegfried
G: 1895
Athletenclub Deutsche Eiche
G: 1903
Athletenclub Siegfried Sinnerthal
G: 1907
Athletik-Sportvereinigung 1895
G: 1919
- Zusammenschluss der Athletenclubs Siegfried, Deutsche Eiche und Siegfried Sinnerthal
Frankfurt (Main) - Mittelrhein
Athleten-Club Windson
- 1. Frankfurter Athletenklub
Athleten-Club Thielo
Athletenclub Germania
G: 1883
- Namensänderung in “Stemm- und Fechtclub Germania”
Kronprinz
Teutonia
Helvetia
Vorwärts
Athletenclub Sachsenhausen
Athletenclub Bockenheim
Athletenclub Bornheim
Athletenclub Bad Homburg
Athletenclub Offenbach
Athletenverband Maingau
G: 1887
Athletenclub Fechenheim/Main
G: 1887
Kraftsportverein Neu-Isenburg
Athletik-Sportverein Bingen
G: 1898
Kassel
Athletenclub Walhalla
G: 1891
Athletenverein Einigkeit
G: 1892
Athletenclub Roland
G: 1894
Kraftsportclub Herakles
G: 1894
Athletenclub Adler
G: 1900
Viktoria
Verein für Körperkultur
Kraftsportverein Kassel
G: 1902
Kasseler Athletik-Sportvereinigung (KASV)
- Zusammenschluss vom Kraftsportverein Kassel und Athletenclub Roland
Verein der Alten Kasseler Athleten
G: 1931
Nord-/Mittelhessen
Athletenclub Marburg/Lahn
G: 1888
I. Gießener Stemm- und Ringclub
G: 1893
Athletenclub Einigkeit Bad Hersfeld
G: 1894
Athletenclub Roland Bad Hersfeld
G: 1895
Hessischer-Athleten-Verband Melsungen (HAV)
G: 1899
Mainz
Mainzer Athletenclub
G: 1888
Mainzer Athletenverein
G: 1897
Kraft- und Sportclub
G: 1902
Athletik-Sportvereinigung 1888
- G: 1919
- entstanden aus der Zusammenschließung vom Mainzer Athletenclub, Mainzer Athletenverein, Kraft- und Sportclub
Athletenclub Mainz-Kostheim
Mannheim
Athletenclub Mannheim I
G: 1884
Athletenclub Schwetzingervorstadt Mannheim
G: 1886
- 1923: Namensänderung in “Verein für Körperpflege”
Kraft- und Artistenclub Schwetzingervorstadt
Sportverein 06
Athletenclub Mannheim-Neckarvorstadt
G: 1893
Stemm- und Ringclub Deutsche Eiche
Stemm- und Ringclub Lindenhof
Athletenclub Germania Mannheim
Athletenclub Neckarau
Athletenclub Waldhof
Athletenclub Freudenheim
Athletenclub Käfertal
Athletenclub Sandhofen
Sportvereinigung Mannheim
G: 1922
- Zusammenschluss vom Athletenclub Mannheim I und Mannheim-Neckarvorstadt
Kraftsportverein Mannheim
Ludwigshafen
Athletenclub Ludwigshafen-Süd
G: 1883
- 1892: Namensänderung in “Stemm- und Ringklub Ludwigshafen”
Athletenclub Ludwigshafen-Nord
G: ??? - Neugründung im Jahre 1892
Athletenverein Friesenheim
G: 1893
Stemm- und Ringclub Friesenheim
G: 1901
Athletenverein Deutsche Eiche Friesenheim
G: 1902
Kraftsportclub Friesenheim
I. Athletenclub Oggersheim
G: nach 1890
Sportverein Siegfried Ludwigshafen
G: 1931
- hervorgegangen aus dem Stemm- und Ringclub Ludwigshafen
Sportverein Phönix Ludwigshafen
Frankenthal/Pfalz
Männer-Ring- und Stemmclub Eiche
G: 1899
Karlsruhe
Athletenclub Germania
G: 1887
- 1906: Namensänderung in “1. Athletiksportclub Germania”
- 1925: Namensänderung in “Karlsruher Sportvereinigung Germania”
Germania Sportfreunde
G: 1909
Freiburg/Breisgau
Athletenclub Freiburg (Athletik-Sport-Verein Freiburg - ASV Freiburg)
G: 1885
Athletenverein Freiburg-St. Georgen
G: 1888
Athletenverein Freiburg-Haslach
G: 1894
Freiburger Stemm- und Ringbund
G: 1896
Athletenverein Germania
G: 1896
Stadtverband Freiburg
G: 1920
- Dachverband
Villingen
Athletenclub Germania
G: 1897
Tuttlingen
Athletenverein Germania
G: 1897
Athletiksport-Verein
Kraftsport-Verein
Athletik-Sport-Vereinigung 1897 Tuttlingen
- Zusammenschluss vom Tuttlinger Athletiksport- und Kraftsportverein
Stuttgart und Umgebung
1. Athletenclub Germania
Athletenbund Stuttgart
G: 1893
- Namensänderung in “Sportvereinigung 1893”
Athletenclub Spartania
G: 1893
Athletenclub Arminia
G: 1894
Athletenclub Stuttgart-Heslach
G: 1894
Kraftsportverein Stuttgart
G: 1895
Bäcker-Athletenclub
Askania
Athletenclub Cannstatt
G: 1891
Athletik-Sport-Verein Cannstatt
G: 1901
Athletenverein Feuerbach
Athletenverein Kaltental
Athletenverein Münster
Athletenverein Botnang
Kraftsportverein Untertürkheim
Athletenverein Möhringen
Athletenverein Schwäbisch Gmünd
Athletenverein Esslingen
Athletenverein Waiblingen
Athletenverein Vaihingen
Athletenverein Eislingen
Athletenverein Grunbach
Athletenverein Oßweil
Athletenverein Strümpfelbach
Athletenverein Musberg
Athletenverein Hessigheim
Athletenverein Kleinheppach
Neu-Ulm
Athletenclub Neu-Ulm
G: 1897
- 1920: Namensänderung in “Athletik-Sport-Verein 1897 Neu-Ulm”
Nürnberg
1. Athletik-Sport-Club Sandow
G: 1892
Athletik-Sport-Club Nürnberg-Süd
Athletik-Sport-Club Johannis 07
Sport-Club Nürnberg 04
Aschaffenburg
1909: Gründung der Deutschen Athleten-Union
München
- Ende des 19.Jh hatte München etwa 54 Athleten-, Stemm- und Ringclubs
1. Athletenclub München
Süddeutscher Athletenclub
Männerstemmclub Ludwigsvorstadt
Bayrischer Athletenverband
G: 1895
Männer-Athletenclub Bavaria
Zentnerclub
Männerstemmclub München-Au
- 1919: Namensänderung des Deutschen-Athleten-Verbandes (DAV) auf einer Versammlung in München in “Deutscher-Athletiksport-Verband (DASV)”
- der DASV ist der Dachverband der deutschen Amateur-Kraftsportvereine
Arbeitsgemeinschaft der Alten Athleten
G: 1931
Augsburg
Athletenclub Augsburg I
Sport-Club Augusta
G: 1892
Alte Augsburger Athleten
Halle (Saale)
1. Hallische Athletenclub
Athletenclub Adler
Athletenclub Eiche
Mitteldeutscher Athletenverband
G: 1894
1. Gibichensteiner Athletenclub
Werksportverein Weise
Germania-Felsenfest
Zella-Mehlis/Thüringen
Athletenclub Jugendkraft
G: 1896
Sachsen
Athletenclub Marktneukirchen
G: 1896
- Namensänderung in “Kraftsportverein Germania”
Athletenclub Auerbach
Athletenclub Plauen
Athletenclub Falkenstein
Athletenclub Ölsnitz
Sächsischer Athletenverband Chemnitz
Leipzig
- 1900: Leipzig zählt 45 Athletenclubs
1. Leipziger Athletenverein Atlas
Berlin
Sport-Club Heros
Grüne Eiche
Sparta
1. Athleten- und Artistenverband von Berlin und Umgebung
G: 1896
- Dachverband für 46 Vereine
Verband der Amateurathleten und Artistenvereine
Freie Vereinigung der Athleten und Ringsportvereine von Berlin und Umgebung
- Dachverband für 19 Vereine
Freier Bund der deutschen Athletenverbände
- Namensänderung in “Berliner Schwerathletikverband”
Die Alten Berliner Athleten
G: 1925
Ringsport-Verein Jakob Koch
Kraftmenschen des 19. Jh. waren noch häufig in vielen sportlichen Bereichen aktiv, bevor sich eine Club- und Verbandsszene in Deutschland herausbildete. Diese Szene beeinflussten vor allem zwei Gruppen: Gewichtheber und Ringer. Sie koppelten sich ab vom ganzheitlichen Kraftsportler und entwickelten meistens eine Disziplin zu ihrer Profession. Vorgänger der deutschen Athletenverbände waren zuerst Turnvereine, wo, neben der Turnerei, auch der Ringkampf ausgeübt wurde. Sie entstanden auf der Grundlage früherer Bewegungen von Turnern/Burschen. Ein Anführer ist der 1778 geborene Friedrich Ludwig Jahn gewesen, der sich besonders als politischer Agitator entscheidenden Einfluss auf die Turner und Burschen verschaffen konnte. Ein früher Verbündeter von ihm war der Fechtlehrer Friedrich Friesen. 1808 gründete Friesen in Berlin zunächst einen Fechtverein als Art “Geheimbund”. Nur “vertrauenswürdige Männer” hatten, wie es hieß, Zugang. Was sollte das nun heißen? Friesen’s Fechtverein arbeitete mit sportlichen und politischen Zielsetzungen. Ein Umstand, der im Zeitalter der napoleonischen Fremdherrschaft oft auftauchte. Sportliche Ausbildung, bei Jahn war es fast eine Form von Drill, verknüpft mit politischer Beeinflussung, bot den meisten Anführerfiguren in jener Zeit eine willkommene Plattform. Bei Friesen hatten Männer Zugang die Zitat: “Gebrauch der Hieb- und Stoßwaffen übten” und, was wohl noch wichtiger war, “aus nationaler Verantwortung zum Handeln gegen die Feinde des Vaterlandes bereit waren”.
Dieser Zielsetzung folgte auch Jahn, was ihn 1810, zusammen mit Friesen, dann zur Gründung des “Deutschen Bundes” veranlasste. Den Charakter einer politischen Agitation spürte man hier jedoch mehr, als eine Ausrichtung auf den Sport. Im gleichen Jahr erschien auch Jahn’s Buch das “Deutsche Volkstum”, was einen Eckpfeiler bei der Formierung des Deutschen Bundes darstellte. Das Deutsche Volkstum richtete sich im Kern gegen die franz. Fremdherrschaft, die Jahn als lästiges Geschwür empfand. Auf dem sportlichen Sektor kam eine größere Bewegung zustande, die sog. Turnerbewegung, als Jahn schließlich 1811 in Berlin den ersten Turnplatz eröffnete. Hier sammelte der einstige Hilfslehrer einige “verweichlichte Berliner Stadtsöhnchen“, wie er es selbst sagte, um sich, und gab ihnen Lehrstunden im Ringkampf, auf dem Reck und dem von ihm entwickelten Barren. “Turnvater” nannte man ihn, auch wenn Jahn einige Geräteübungen von seinem Zeitgenossen Gutsmuths aus Schnepfenthal bei Gotha übernahm. Dieser galt schon vor ihm als “Turnvater”. Ein Zwiespalt besonders für ihre Nachfolger, die sich lange darum stritten, wer denn nun der wirkliche “Vater” sei. Aber Gutsmuths wirkte schon seit 1786 an der Erziehungsanstalt Schnepfental, wo er hauptsächlich Gymnastik lehrte und dann auch im Ringkampf ausbildete.
Neben der politisch-gesellschaftlichen Linie, die sich ab 1815 in der Formierung der Jenaer Burschenschaft zeigte, die Jahn mitbegründete, bekam die einst kleine Turnergruppe in Berlin erheblichen Zulauf. Zu den drei wichtigsten Schülern Jahn’s gehörten Eduard Dürre, H. F. Maßmann und E. Eiselen. In Zusammenarbeit mit Eiselen veröffentlichte Jahn im März/April 1816 die “Deutsche Turnkunst”. Doch die politische Situation war dann wesentlich dafür verantwortlich, dass es ein jähes Ende der Turnerei gab und auch der Sport im Allgemeinen kaum eine Weiterentwicklung erfuhr. Napoleon’s Fremdherrschaft war zwar beendet, doch nach dem Wiener Kongress hatten es Jahn und seine Anhänger noch schwerer sich durchzusetzen. Das “System Metternich” verfolgte sie politisch und gesellschaftlich. So kam man schließlich auf einen neuen Namen - statt Turner oder Bursche nun “Demagoge”. Streitbar und unerwünscht waren Jahn’s Anhänger in nicht wenigen Kreisen. Der Sport rückte immer mehr in den Hintergrund. 1819 verabschiedete der Frankfurter Bundestag die “Karlsbader Beschlüsse”. Dahinter stand eine unnachgiebige Verfolgung von “Demagogen” und denjenigen, die durch Wort und Schrift gegen den Staat argumentierten. Natürlich geriet Jahn zuerst ins Visier, was auch seine baldige Verhaftung im gleichen Jahr noch widerspiegelte. “Demagogische Umtriebe”, so der offizielle Laut, führten zu weiteren Verhaftungen. Das Jahr darauf, 1820, kennzeichnete einen Dolchstoß für die deutsche Sportszene, als Preußen die Turnsperre erließ. Innerhalb kürzester Zeit wurden weit über 100 Turnplätze und Turnanstalten geschlossen. Versuche einer Wiederbelebung, wie sie Eiselen 1827 unternahm, scheiterten für die nächsten Jahrzehnte - und das nicht nur wegen staatlicher Blockierung, sondern auch wegen dem allgemeinen Desinteresse.
Preußen hob zwar im Juni 1842 die Turnsperre auf, die Ausbreitung einer sportlichen Bewegung konnte damit jedoch nicht sofort initiiert werden. Es dauerte noch mehrere Jahrzehnte, bis sich die Sportler in vielen Vereinen/Verbänden konstituierten. Erste Versuche eines Zusammenschlusses von Turnern, nach Jahn, unternahm man 1848/49 mit der Bildung des “Deutschen Turnerbundes (DTB)”. Jahn war zu diesem Zeitpunkt ein Abgeordneter im Parlament der Frankfurter Paulskirche. Seit seiner Verhaftung stand er unter polizeilicher Aufsicht. Nach seinem Tod 1852 kam die eigentliche sportliche Bewegung erst in Gang, die er und seine Mitstreiter 40 Jahre vorher begründeten. 1860 führte eine gesamtdeutsche Organisation zur Formierung der “Deutschen Turnerschaft (DT)”. In Coburg, Bayern veranstaltete man im gleichen Jahr noch das erste deutsche Turnfest.
Eine spürbare Weiterentwicklung auf dem Sektor des deutschen Kraftsports initiierten zuerst Akrobaten, Artisten, Ringer und sonstige Schausteller, die sich in Künstlertruppen quer durch Europa bewegten. Ihr Zuhause war die Schaubuden-Jahrmarkts- und Zirkusszene. Außerhalb der Turnvereine gab es bis dato keine Organisation im deutschen Ringen. Während der sog. “Gründerzeit” nach 1870 erschienen zunächst wenige, später sehr viele, Kraftmenschen aus den Künstlertruppen, die ihre Künste nicht mehr nur zur Schau stellen wollten, sondern in Athletenclubs an andere weitergaben. In Arbeiterkreisen bildeten sich unzählige Ring- und Stemmclubs. Den Anfang im damaligen Deutschen Reich machte die Hansestadt Hamburg. Als ideales Handelszentrum war Hamburg schon damals der Mittelpunkt der norddeutschen Unterhaltungskultur. Rund um den Spielbudenplatz tummelten sich in St. Pauli Varietés, Theater und Zirkusse. Eine Zusammenballung von Artisten und Kraftmenschen, die den Nährboden für eine Vereinskultur legten, wie sie noch heute besteht.
Auf der Grundlage von vielen Athletenclubs war auch die Ausbreitung des Kraftsports im ganzen Reich begünstigt worden. Nachfolgend eine Liste der deutschen Athletenclubs/-vereine. Daneben existierten noch die zahlreichen Turnvereine, deren Ursprung wesentlich weiter zurückreicht. Die Liste ist nicht mehr repräsentativ. Es handelt sich hier um die ältesten deutschen Athletenclubs.
G-Gründung
Hamburg - Norden
Wandsbeker Athletenclub
G: 1879
Athletenclub Hansa
G: 1881
Hammer Athletenverein
G: 1884
Roland
G: 1887
Hamburger Athletenbund
- Dachverband der Hamburger Vereine: Wandsbek, Hansa, Hammer, Roland
Löwe
Adler
Borgfelder Athletenverein Enak
Norddeutsche Athleten-Vereinigung
G: 1895
- Dachverband der Vereine: Löwe, Adler, Borgfelder Athletenverein Enak
Freie Athletenvereinigung
- spätere Umbenennung in “Leicht- und Schwerathletikverband von Norddeutschland”
Athletik-Sportverband von Groß-Hamburg
G: 1922
- Dachverband
Die Alten Hamburger Athleten
G: 1931
Männersportklub Alarich
- 1939: Übernahme durch den Reichsbahn-Turn- und Sportverein Altona (G: 1880)
Kraftsportverein Einigkeit Wilhelmsburg
Bremen
1. Bremer Kraftsportclub Siegfried
G: 1893
Verein für volkstümlichen Sport Simson
G: 1894
Athletenclub Brema
Allgemeiner Bremer Kraftsportklub
Arbeiter-Athletenclub Adler
Alte Bremer Athleten
Essen
Athletenclub Essen (Athletik-Sport-Club Essen - ASC Essen)
G: 1888
Kraftsportclub Essen-Rüttenscheid
G: 1899
Duisburg
Deutscher-Athleten-Verband (DAV)
G: 1891
- 1919: Namensänderung in “Deutscher-Athletiksport-Verband (DASV)”
- Dachverband der deutschen Amateur-Kraftsportvereine
Lüdenscheid/Westfalen
Kraftsportverein Lüdenscheid
G: 1890
Lüdenscheider Athletenclub
Lüdenscheider Athletik-Sport-Verein
- Zusammenschluss aus dem Lüdenscheider Kraftsportverein und Athletenclub
Köln - Rheinland
Kölner Athletenclub
G: 1882
Borussia
Germania
Kölner Stemmclub
G: 1893
Kölner Club für Kraftsport
Mülheimer Athletenclub
Die Alten Athleten Kölns
Koblenz
- erste Athletenclubs in Koblenz entstanden nach 1880
Koblenzer Athletenclub
Athletenclub Rheinland
Stemm- und Ringverein Koblenz
G: 1903
- Namensänderung in “Athletiksportverein Siegfried”
Neunkirchen (Saar)
Athletenclub Siegfried
G: 1895
Athletenclub Deutsche Eiche
G: 1903
Athletenclub Siegfried Sinnerthal
G: 1907
Athletik-Sportvereinigung 1895
G: 1919
- Zusammenschluss der Athletenclubs Siegfried, Deutsche Eiche und Siegfried Sinnerthal
Frankfurt (Main) - Mittelrhein
Athleten-Club Windson
- 1. Frankfurter Athletenklub
Athleten-Club Thielo
Athletenclub Germania
G: 1883
- Namensänderung in “Stemm- und Fechtclub Germania”
Kronprinz
Teutonia
Helvetia
Vorwärts
Athletenclub Sachsenhausen
Athletenclub Bockenheim
Athletenclub Bornheim
Athletenclub Bad Homburg
Athletenclub Offenbach
Athletenverband Maingau
G: 1887
Athletenclub Fechenheim/Main
G: 1887
Kraftsportverein Neu-Isenburg
Athletik-Sportverein Bingen
G: 1898
Kassel
Athletenclub Walhalla
G: 1891
Athletenverein Einigkeit
G: 1892
Athletenclub Roland
G: 1894
Kraftsportclub Herakles
G: 1894
Athletenclub Adler
G: 1900
Viktoria
Verein für Körperkultur
Kraftsportverein Kassel
G: 1902
Kasseler Athletik-Sportvereinigung (KASV)
- Zusammenschluss vom Kraftsportverein Kassel und Athletenclub Roland
Verein der Alten Kasseler Athleten
G: 1931
Nord-/Mittelhessen
Athletenclub Marburg/Lahn
G: 1888
I. Gießener Stemm- und Ringclub
G: 1893
Athletenclub Einigkeit Bad Hersfeld
G: 1894
Athletenclub Roland Bad Hersfeld
G: 1895
Hessischer-Athleten-Verband Melsungen (HAV)
G: 1899
Mainz
Mainzer Athletenclub
G: 1888
Mainzer Athletenverein
G: 1897
Kraft- und Sportclub
G: 1902
Athletik-Sportvereinigung 1888
- G: 1919
- entstanden aus der Zusammenschließung vom Mainzer Athletenclub, Mainzer Athletenverein, Kraft- und Sportclub
Athletenclub Mainz-Kostheim
Mannheim
Athletenclub Mannheim I
G: 1884
Athletenclub Schwetzingervorstadt Mannheim
G: 1886
- 1923: Namensänderung in “Verein für Körperpflege”
Kraft- und Artistenclub Schwetzingervorstadt
Sportverein 06
Athletenclub Mannheim-Neckarvorstadt
G: 1893
Stemm- und Ringclub Deutsche Eiche
Stemm- und Ringclub Lindenhof
Athletenclub Germania Mannheim
Athletenclub Neckarau
Athletenclub Waldhof
Athletenclub Freudenheim
Athletenclub Käfertal
Athletenclub Sandhofen
Sportvereinigung Mannheim
G: 1922
- Zusammenschluss vom Athletenclub Mannheim I und Mannheim-Neckarvorstadt
Kraftsportverein Mannheim
Ludwigshafen
Athletenclub Ludwigshafen-Süd
G: 1883
- 1892: Namensänderung in “Stemm- und Ringklub Ludwigshafen”
Athletenclub Ludwigshafen-Nord
G: ??? - Neugründung im Jahre 1892
Athletenverein Friesenheim
G: 1893
Stemm- und Ringclub Friesenheim
G: 1901
Athletenverein Deutsche Eiche Friesenheim
G: 1902
Kraftsportclub Friesenheim
I. Athletenclub Oggersheim
G: nach 1890
Sportverein Siegfried Ludwigshafen
G: 1931
- hervorgegangen aus dem Stemm- und Ringclub Ludwigshafen
Sportverein Phönix Ludwigshafen
Frankenthal/Pfalz
Männer-Ring- und Stemmclub Eiche
G: 1899
Karlsruhe
Athletenclub Germania
G: 1887
- 1906: Namensänderung in “1. Athletiksportclub Germania”
- 1925: Namensänderung in “Karlsruher Sportvereinigung Germania”
Germania Sportfreunde
G: 1909
Freiburg/Breisgau
Athletenclub Freiburg (Athletik-Sport-Verein Freiburg - ASV Freiburg)
G: 1885
Athletenverein Freiburg-St. Georgen
G: 1888
Athletenverein Freiburg-Haslach
G: 1894
Freiburger Stemm- und Ringbund
G: 1896
Athletenverein Germania
G: 1896
Stadtverband Freiburg
G: 1920
- Dachverband
Villingen
Athletenclub Germania
G: 1897
Tuttlingen
Athletenverein Germania
G: 1897
Athletiksport-Verein
Kraftsport-Verein
Athletik-Sport-Vereinigung 1897 Tuttlingen
- Zusammenschluss vom Tuttlinger Athletiksport- und Kraftsportverein
Stuttgart und Umgebung
1. Athletenclub Germania
Athletenbund Stuttgart
G: 1893
- Namensänderung in “Sportvereinigung 1893”
Athletenclub Spartania
G: 1893
Athletenclub Arminia
G: 1894
Athletenclub Stuttgart-Heslach
G: 1894
Kraftsportverein Stuttgart
G: 1895
Bäcker-Athletenclub
Askania
Athletenclub Cannstatt
G: 1891
Athletik-Sport-Verein Cannstatt
G: 1901
Athletenverein Feuerbach
Athletenverein Kaltental
Athletenverein Münster
Athletenverein Botnang
Kraftsportverein Untertürkheim
Athletenverein Möhringen
Athletenverein Schwäbisch Gmünd
Athletenverein Esslingen
Athletenverein Waiblingen
Athletenverein Vaihingen
Athletenverein Eislingen
Athletenverein Grunbach
Athletenverein Oßweil
Athletenverein Strümpfelbach
Athletenverein Musberg
Athletenverein Hessigheim
Athletenverein Kleinheppach
Neu-Ulm
Athletenclub Neu-Ulm
G: 1897
- 1920: Namensänderung in “Athletik-Sport-Verein 1897 Neu-Ulm”
Nürnberg
1. Athletik-Sport-Club Sandow
G: 1892
Athletik-Sport-Club Nürnberg-Süd
Athletik-Sport-Club Johannis 07
Sport-Club Nürnberg 04
Aschaffenburg
1909: Gründung der Deutschen Athleten-Union
München
- Ende des 19.Jh hatte München etwa 54 Athleten-, Stemm- und Ringclubs
1. Athletenclub München
Süddeutscher Athletenclub
Männerstemmclub Ludwigsvorstadt
Bayrischer Athletenverband
G: 1895
Männer-Athletenclub Bavaria
Zentnerclub
Männerstemmclub München-Au
- 1919: Namensänderung des Deutschen-Athleten-Verbandes (DAV) auf einer Versammlung in München in “Deutscher-Athletiksport-Verband (DASV)”
- der DASV ist der Dachverband der deutschen Amateur-Kraftsportvereine
Arbeitsgemeinschaft der Alten Athleten
G: 1931
Augsburg
Athletenclub Augsburg I
Sport-Club Augusta
G: 1892
Alte Augsburger Athleten
Halle (Saale)
1. Hallische Athletenclub
Athletenclub Adler
Athletenclub Eiche
Mitteldeutscher Athletenverband
G: 1894
1. Gibichensteiner Athletenclub
Werksportverein Weise
Germania-Felsenfest
Zella-Mehlis/Thüringen
Athletenclub Jugendkraft
G: 1896
Sachsen
Athletenclub Marktneukirchen
G: 1896
- Namensänderung in “Kraftsportverein Germania”
Athletenclub Auerbach
Athletenclub Plauen
Athletenclub Falkenstein
Athletenclub Ölsnitz
Sächsischer Athletenverband Chemnitz
Leipzig
- 1900: Leipzig zählt 45 Athletenclubs
1. Leipziger Athletenverein Atlas
Berlin
Sport-Club Heros
Grüne Eiche
Sparta
1. Athleten- und Artistenverband von Berlin und Umgebung
G: 1896
- Dachverband für 46 Vereine
Verband der Amateurathleten und Artistenvereine
Freie Vereinigung der Athleten und Ringsportvereine von Berlin und Umgebung
- Dachverband für 19 Vereine
Freier Bund der deutschen Athletenverbände
- Namensänderung in “Berliner Schwerathletikverband”
Die Alten Berliner Athleten
G: 1925
Ringsport-Verein Jakob Koch
