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Das der gepinnte das Cover unterbricht wenn der Fuß beispielsweise unter dem Seil liegt sah ich schon das ein oder andere mal, aber Ambrose bringt dad in dem Sinn doch 0% Vorteil?!
Das mit Jericho fand ich eigentlich völlig ok. Hätte Swagger nicht das All American hätte es schon gepasst, so war es etwas unvorteilhaft da die Show in Kanada war.
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Ich meine auch in vielen Matches schon gesehen zu haben, dass jemand beim Cover teilweise mit den kompletten Beinen drunter lag, beispielsweise wenn man grade jemanden in den Ring gerollt hat und sofort zum Pin ansetzt. Allerdings weiß ich jetzt wie die Rope Break Regel offiziell definiert ist, sofern es eine solche Definition überhaupt gibt. Weiß da vielleicht jemand was?
Blubb
Gast
Ob in einem solchen Fall der Pinfall trotzdem durchgezählt wird, hängt erstens davon ab, ob der Ringrichter das sieht (Kayfabe-Versagen) und zweitens, wie das Matchfinish geplant ist (Botch). Aber normalerweise dürfte so kein Pinfall und keine Submission zustande kommen. Das Match hat meiner Ansicht nach mit beiden Personen innerhalb des Rings stattzufinden.
Blubb
Gast
Ob in einem solchen Fall der Pinfall trotzdem durchgezählt wird, hängt erstens davon ab, ob der Ringrichter das sieht (Kayfabe-Versagen) und zweitens, wie das Matchfinish geplant ist (Botch). Aber normalerweise sollte so kein Pinfall und keine Submission zustande kommen. Das Match hat mit beiden Personen innerhalb des Seilgevierts stattzufinden. Dass die Leute nach den Seilen greifen oder die Beine darauf legen, soll eher Signalwirkung an den Ringrichter haben, damit er es nicht übersieht. Es ist natürlich möglich, dass diese Regel immer weniger angewandt wird, in den Bereich der Ermessensentscheidungen abrutscht und schließlich ganz verschwindet. Aber so habe zumindest ich es immer verstanden.
Übrigens war das Greifen nach den Seilen früher grundsätzlich eine Regelverletzung, für die der Ringrichter eine Disqualifikation aussprechen konnte. Denn wenn sich der Kampf in die Seile verlagerte, musste der Ringrichter ihn unterbrechen und die Kontrahenten starteten in der Mitte des Rings von Neuem. Wer also in die Seile greift, um seine Niederlage zu verhindern, reagiert im Grunde mit einer (zumindest früheren) Regelwidrigkeit. In den 1920er Jahren begann besonders der große Champion Ed "Strangler" Lewis die Seilregelung auszunutzen, um sich Ruhepausen zu verschaffen und die Gegner damit aus dem Takt zu bringen. Dadurch wurden die Seile immer mehr zum nutzbaren Bestandteil der Matches, weshalb wiederum die oben genannte Regel immer seltener zur Vollstreckung kam und abgewandelt wurde. Mittlerweile ist es kaum noch üblich, die Seilnutzung besonders zu sanktionieren, aber der "Rope Break" u.a. bei Coverversuchen ist noch übrig geblieben. Er bedeutet ja eigentlich nicht nur den "Break" (= die Unterbrechung) des Covers, sondern des Kampfes.
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Dass das greifen bzw. aktive Beühren des Seils auch als Stilmittel und zur visualisierung für den Zuschauer da ist, sollte klar sein.
Das früher der "Greifer" bestraft wurde wusste ich nicht, danke für die Info.
Das hätte sich in dem Sinne ja zu 180° gedreht, da der "Greifer" nun die geschützte Person ist und der Angreifer angezählt bzw. dann DQ wird.
Nur die Definition des Ropebreaks... muss das Seil nun berührt werden oder reicht die "Luftlinie"?
Blubb
Gast
Nicht jede Regelverletzung musste unbedingt eine Strafe nach sich ziehen. Wer aber übermäßig häufig einen Rope Break absichtlich provozierte, hatte zumindest mit einer Ermahnung zu rechnen, was sicher auch von Office zu Office anders gehandhabt wurde. Die NWA erlaubte später zum Beispiel explizit das kurze Berühren der Seile, um Schwung zu holen, aber nicht, es dauerhaft zu umklammern.
Ich würde sagen, dass die von den Seilen zum Ringboden verlängerte gedachte Linie als Ringbegrenzung anzusehen ist und dementsprechend Ringrichter John Cone die Regel im Kampf zwischen Ambrose und Helmsley richtig angewandt hat.